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So arbeitet das geheime Netzwerk der Russland-Propaganda

Publiziert: 22.06.14, 08:58 Aktualisiert: 02.03.16, 06:59

Diese Story wurde 2015 auf watson publiziert. Aus aktuellem Anlass haben wir sie um den TV-Tipp unten aktualisiert.

TV-Tipp: «Propagandagrüsse aus Moskau» 

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine führt Putins Russland einen Propagandafeldzug gegen den Westen. Zu den Mitteln gehören Diffamierungen, Gerüchte und gezielte Falschmeldungen auf Social-Media-Kanälen. Das Thema von #SRFglobal – wir sind uns dessen bewusst – ist ein höchst konfliktträchtiges. Florian Inhauser diskutiert in #SRFglobal mit den Korrespondenten in Moskau, Berlin und Brüssel über Was ist die Motivation Russlands bei der Propaganda gegen den Westen? Und ist der Westen selber wirklich frei von Propaganda?
Wann? Dienstag, 1.3., um 23:25 Uhr auf SRF1 (vorab – um zirka 20 Uhr – online)

Unzählige Falschmeldungen und gefälschte Fotos sowie Videos aus der Ukraine verbreitet die Propaganda aus Russland seit Monaten. Dahinter stecken Hunderte von Trollen in Russland, die vom Kreml finanziert werden, und eine Handvoll deutschsprachiger Journalisten. Aber auch mehrere Dutzend «Überzeugungs-Trolle» in der Schweiz, die aus eigenem Antrieb die Kreml-Falschmeldungen weiter verbreiten. Ein Netzwerk von Propaganda-Profis, Russophilen, Verschwörungstheoretikern, Esoterikern und Rechtsnationalen. 

Troll-Beispiel 1: Das weinende Mädchen

Der Tweet zeigt ein weinendes Mädchen in der Ost-Ukraine neben seiner toten Mutter, die von ukrainischen Soldaten getötet worden sei.

Tatsächlich wurde das Bild bei den Dreharbeiten für «Brestskaja krepost» («Sturm auf Festung Brest») fotografiert. Der Kriegsfilm lief am 4. November 2010 in den Kinos von Russland an.
Weitere Beispiele unten im Text.  

Wahrheit

Das Originalbild in der Bildergalerie der Film-Website. Screenshot: brestkrepost-film.ru

Blick zurück:

Moskau, 20. Juni 2008

Stolz präsentiert mir die Chefredaktorin von RIA NovostiSwetlana Mironjuk, die neuen Redaktionsräume der staatlichen Nachrichtenagentur. Hier tippten vor einigen Jahren noch hunderte von mausgrau gewordenen Parteibuch-Journalisten an Optima-Schreibmaschinen aus DDR-Beständen die Regierungsmitteilungen ab – die am nächsten Tag nur ein paar Regierungszeitungen abdruckten. Man hörte fast den Kalk von den Wänden rieseln.

Der Newsroom von RIA Novosti. Bild: Jürg Vollmer

Swetlana Mironjuk liess stattdessen einen riesigen Newsroom bauen, der mehrere Stockwerke hoch ist. Vom topmodernen Newsdesk in der Mitte gehen die Aufträge sternförmig in die multimedialen Fachredaktionen. 2'300 hoch motivierte Journalisten arbeiten hier, dazu 180 Korrespondenten rund um die Welt. Hunderte von Desktop-Computern und Notebooks summen, junge Medienmacher verströmen die Geschäftigkeit eines Bienenstocks. Ein neuer Multimedia-Dienst liefert neben Textbeiträgen auch Audio, Video, Infografiken und Karikaturen. 

«Wir erleben hier den russischen Frühling.»

Swetlana Mironjuk

RIA Novosti verbreitet zwar weiterhin die Regierungsmitteilungen, die Agentur gilt 2008 aber als Garant für die objektivsten staatlichen Nachrichten. Ria Novosti gibt kontroversen Meinungen ein Forum und veröffentlicht Infografiken mit der Zahl der Demonstranten auf Anti-Putin-Demonstrationen. Die Gerichtsjournalisten der RIA-Novosti-eigenen Russian Legal Information Agency (RAPSI) berichten live von den Prozessen gegen führende Oppositionspolitiker. 

Diese relative Medienfreiheit gilt auch für die deutschsprachige RIA-Novosti-Website, die seit 2001 unter anderem kritische Berichte über Homophobie in Russland und die Opfer des sowjetischen Gulag publiziert. In anderen staatlichen Medien undenkbar. «Unsere Mitarbeiter berichten in 14 Sprachen objektiv über das Tagesgeschehen», erklärt Swetlana Mironjuk stolz, «wir erleben hier den russischen Frühling». 

«Sie werden von uns hören!»

Margarita Simonjan

Swetlana Mironjuk ist längst wieder an einer Redaktionssitzung, als ich den Newsroom fotografiere. Dabei beobachtet mich eine andere Frau aufmerksam: Margarita Simonjan, erst 28 Jahre jung und schon Chefredaktorin des englischsprachigen Senders Russia Today. Als ich ihr erkläre, dass man Russia Today in Westeuropa kaum kennt und auch nicht empfangen kann, lächelt Margarita Simonjan nur und sagt: «Sie werden von uns hören!»

Seit 2008 Chefredaktorin von Russia Today: Margarita Simonjan. Bild: yugopolis.ru

Moskau, 21. Juni 2008

«Das ist nur ein kurzes Aufblühen»: Oppositionspolitiker Ryschkow. Bild: Jürg Vollmer

Ich besuche Wladimir Ryschkow, einen der populärsten Oppositionspolitiker in Russland. Er war 1993 im noch jungen Russland der jüngste Abgeordnete in der Duma, der Volkskammer des russischen Parlamentes, und ist bis heute einer der führenden Köpfe der sozialdemokratischen Republikanischen Partei (RPR). Sein Büro liegt aber im Keller eines unscheinbaren Mietshauses, versteckt hinter Kartonschachteln und einem verrosteten Fahrrad. 

«Putin kommt wieder und er wird eine Sowjetunion light aufbauen mit einer Propaganda, die raffinierter ist als alles, was man zuvor gesehen hat!»

Wladimir Ryschkow, Oppositionspolitiker

Als ich Wladimir Ryschkow vom russischen Frühling erzähle, den ich am Vortag bei RIA Novosti spürte, lacht er bitter: «Das ist nur ein kurzes Aufblühen. Wenn Putin zurückkommt (2008 bis 2012 war Putin neben Dmitri Medwedew «nur» Ministerpräsident, A.d.V.), dann ist es vorbei mit dem russischen Frühling.» Wladimir Putin habe im April 2005 in der Duma den Zerfall der Sowjetunion als «grösste geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts» bezeichnet, erklärt der Historiker Ryschkow: «Putin kommt wieder und er wird eine Sowjetunion light aufbauen mit einer Propaganda, die raffinierter ist als alles, was man zuvor gesehen hat!»

Ryschkows Büro in Moskau befindet sich in einem Keller. Bild: Jürg Vollmer

Moskau, im Sommer 2011

Präsident von Putins Gnaden: Dmitri Medwedew.  Bild: AP

Die Journalisten von RIA Novosti haben offenbar die «rote Linie» des Kremls einmal zuviel überschritten. Unbemerkt von der Öffentlichkeit wollen die Hardliner von Putin die Journalisten von RIA Novosti «zähmen». Wie mir ein ranghoher russischer Politiker erklärt, hat sich Präsident Dmitri Medwedew persönlich dafür eingesetzt, dass Swetlana Mironjuk die Chefredaktorin von RIA Novosti bleibt.

Moskau, im Herbst 2011

Im Hintergrund baut Wladimir Putin eine «Medien-Armee» auf, welche die Welt noch nie gesehen hat. Die organisatorischen Voraussetzungen dafür hat Putin mit dem Umbau der Militärverwaltung bereits im Jahr 2000 geschaffen. 

Damals sei die so genannte «Spets-Propaganda» wieder aufgenommen worden, stellt die Studie «Anatomie des russischen Informationskrieges» des Centre for Eastern Studies in Warschau fest. Die psychologische und propagandistische Kriegsführung hatte 1942 unter Stalin begonnen und war in den 1990er-Jahren vorübergehend in der Versenkung verschwunden. 

«Medien-Armee» aufgebaut: Wladimir Putin. Bild: AP

Nun trimmt der Kreml den bei seiner Gründung 2005 relativ neutralen TV-Sender Russia Today zum Propaganda-Sender, ebenso das traditionsreiche Auslands-Radio Stimme Russlands. Viele eigenständig denkende Journalisten werden entlassen, unter ihnen der Generaldirektor der zweiten staatlichen Nachrichtenagentur ITAR-TASS, Vitali Ignatenko. An ihre Stelle werden Kreml-treue «Medien-Soldaten» gesetzt. 

Und weit weg von den kritischen Augen der übrig gebliebenen unabhängigen Journalisten in Moskau lässt Putin in seiner Heimatstadt St. Petersburg eine «Agentur zur Analyse des Internets» mit hunderten von Bloggern und Social Media-Spezialisten aufbauen. Diese Trolle sollen später systematisch die öffentliche Meinung im Internet manipulieren. 

«Herr der Trolle»: Wjatscheslaw Wolodin (l.) mit Putin. Bild: AP RIA Novosti Kremlin

Als «Herr der Trolle» gilt Wjatscheslaw Wolodin, stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung. Die «Agentur zur Analyse des Internets» schickt ihre monatliche Rechnungen von 1 Million Dollar aber nicht an den Kreml, das wäre zu offensichtlich, sondern an «Putins Koch» Jewgeni Prigoschin

Gastrokönig von St. Petersburg: Jewgeni Prigoschin.

Der Gastrokönig von St. Petersburg sass in den 1990er-Jahren wegen Diebstahl im Gefängnis und hat danach Hotdogs verkauft, schreibt das russische «Forbes». Heute beliefert Prigoschin die grossen Staatsbankette und Gipfeltreffen, aber auch die russische Armee oder Schulen mit Esswaren. 

«Putin braucht den äusseren Feind, um die Kritik zu unterdrücken und sein korruptes System am Leben zu erhalten.»

Volker Pabst in der NZZ

Troll-Beispiel 2: Der kannibalistische Soldat

Ein ukrainischer Soldat soll in der Ost-Ukraine den Arm eines getöteten pro-russischen Separatisten essen. 

Screenshot: rusvesna.su

Tatsächlich wurde das Bild im Jahre 2008 bei den Dreharbeiten für den Fantasy-Kriegsfilm «Wir kommen aus der Zukunft» fotografiert und zeigt den Maskenbildner Maxim Mak mit seinem «Werk». «Wir kommen aus der Zukunft» lief am 21. Februar 2008 in den Kinos von Russland an.

Screenshot: vk.com

Moskau, 7. Mai 2012

Die Schonfrist für die russischen Medien ist vorbei, Wladimir Putin löst den moderaten Dmitri Medwedew nach vier Jahren wieder ab und macht als «neuer» russischer Präsident von 2012 bis 2018 Nägel mit Köpfen. Über Nacht wird der Ton in den russischen Medien gehässig, von Homosexuellen-Hetze bis zur radikalen antiwestlichen Agitation: «Putin braucht den äusseren Feind, um die Kritik zu unterdrücken und sein korruptes System am Leben zu erhalten», schreibt Volker Pabst in der «Neuen Zürcher Zeitung». 

Moskau, 9. Dezember 2013

Der «russische Frühling» ist vorbei, wie es Wladimir Ryschkow vorausgesagt hat: Präsident Putin schliesst die eigenständig denkende RIA Novosti, Swetlana Mironjuk muss gehen. Zusammen mit dem Auslands-Radio «Stimme Russlands» und dem Propaganda-TV Russia Today wird RIA Novosti zur Multimedia-Nachrichtenagentur Rossija Sewodnja (Russland heute) zusammengeschlossen. 

Der «russische Frühling» ist vorbei: Putin feuert Swetlana Mironjuk. Bild: policymic.com

Generaldirektor von Rossija Sewodnja wird Dmitri Kisseljow, ein ideologischer Hardliner, der für aggressive Äusserungen gegenüber Homosexuellen und für seine radikale antiwestliche Agitation bekannt ist. Seine Chefredaktorin wird die mittlerweile 33-jährige Margarita Simonjan

Dmitri Kisseljow, Generaldirektor von Rossija Sewodnja. Bild: AP RIA Novosti Kremlin

«Wir machen kein Geheimnis aus der Tatsache, dass wir die Welt vom russischen Standpunkt aus sehen.»

Margarita Simonjan, Chefredaktorin von Rossija Sewodnja

«Putin will die Sowjetunion restaurieren und so in die Geschichte eingehen, wie ein zweiter Stalin.»

Andrei Kurkow, Schriftsteller

Die Internationale Journalisten-Föderation ist entsetzt, dass RIA Novosti nun «ein Teil von Putins Propaganda-Apparat» wird. Der Vorsitzende des Moskauer Journalistenverbandes und Leiter der Kommission für Pressefreiheit der russischen Bürgerkammer, Pawel Gussew, spricht sogar von einer «Wiederbelebung sowjetischer Prinzipien». 

«Medien-Soldaten helfen Putin»: Schriftsteller Kurkow. Bild: Jürg Vollmer

Der russischsprachige ukrainische Schriftsteller Andrei Kurkow geht sogar noch weiter: «Putin will die Sowjetunion restaurieren und so in die Geschichte eingehen, wie ein zweiter Stalin. Und seine Medien-Soldaten helfen ihm dabei.» Margarita Simonjan erklärt daraufhin kühl: «Wir machen kein Geheimnis aus der Tatsache, dass wir die Welt vom russischen Standpunkt aus sehen.» 

Kiew, 21. Februar 2014

In eisiger Kälte harren Hunderttausende von ukrainischen Bürgern seit Wochen auf dem Maidan, dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew, aus. Der Maidan ist das Zentrum der ukrainischen Proteste gegen die Regierung, seit Präsident Wiktor Janukowytsch das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union in letzter Minute nicht unterzeichnet hatte und stattdessen in Russland «Hilfe» suchte. 

An diesem Tag gibt Präsident Janukowytsch seiner Spezialeinheit «Berkut» (Königsadler) den Befehl, die Demonstrationen auf dem Maidan mit exzessiver Gewalt und gezielten Tötungen durch Scharfschützen aufzulösen. Doch die Gewaltorgie der Berkut stachelt die Bürger erst recht an und Janukowytsch flüchtet überstürzt noch in derselben Nacht. 

In Kiew liegen 80 Menschen tot auf der Strasse – und erstmals eröffnen die Trolle und «Medien-Soldaten» von Putin ein massives Propaganda-«Sperrfeuer» auf die westlichen Medien und Social Media, auch in der Schweiz

Die Spezialeinheit «Berkut» im Einsatz in Kiew. Bild: EPA

Was ist ein Russland-Troll?

Der Begriff Troll beschreibt Internet-Nutzer, welche die Kommunikation im Internet auf destruktive Weise durch Provokationen behindern. Trolle konzentrieren sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer und leisten keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion. 

Im Kontext der Ukraine-Krise beschreibt der Begriff Russland-Troll oder Russland-Propagandist eine Person, welche die Online-Debatte beeinflussen will. Neben Twitter und Facebook sind auch viele Online-Foren und Kommentarspalten von Medien von solchen Russland-Trollen und Russland-Propagandisten infiltriert, die die Meinung zugunsten des Kremls zu beeinflussen versuchen.

Moskau, 6. März 2014

Präsident Wladimir Putin ordnet an, dass Rossija Sewodnja – wie der Rüstungskonzern Kalaschnikow – zu den strategisch wichtigen Unternehmen in Russland gehört. Die staatliche Medienagentur habe «eine strategische Bedeutung für die Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit des Staates sowie für den Schutz der Moral, der Gesundheit, der Rechte und legitimen Interessen der Bürger». 

Troll-Beispiel 3: Der brennende Panzer

Die pro-russischen Separatisten sollen in der Ost-Ukraine einen ukrainischen Panzer in Brand geschossen haben. 

Screenshot: novorosinform.org

Tatsächlich wurde das Bild am 4. Juni 1989 während der Demonstrationen auf dem Tiananmen-Platz in Peking aufgenommen. Die ukrainische Armee besass auch nie den chinesischen Panzer Norinco WZ 531 Type 63 APC.

Screenshot: fotki.yandex.ru

Zürich, im März 2014

Jeder Artikel in den Nachrichtenportalen wird mit Propaganda-Kommentaren eingedeckt, vor allem in der «Neuen Zürcher Zeitung» und im «Tages-Anzeiger». 

«Linksextreme berühren sich mit Rechtsextremen, Rechts-Esoterikern und Verschwörungstheoretikern»: Politikerin Ditfurth. Bild: AP

Hinter den Kommentaren sieht die NZZ neben den Trollen aus St. Petersburg auch «USA-Hasser, Verschwörungstheoretiker, Spinner, Ängstliche und Naive» aus der Schweiz. Die deutsche Sozialwissenschaftlerin und Politikerin Jutta Ditfurth – sie war u.a. Mitbegründerin der «Grünen» – ergänzt die Charakterisierung der «Überzeugungs-Trolle»: «Linksextreme berühren sich mit Rechtsextremen, Rechts-Esoterikern und Verschwörungstheoretikern.» 

Die Trolle aus der St. Petersburger «Agentur zur Analyse des Internets» handeln weniger aus politischer Überzeugung, sie werden über Online-Arbeitsvermittlungsbüro rekrutiert. Oft sind es Studenten mit sehr guten Fremdsprachen-Kenntnissen, schreibt eine Journalistin der «Nowaja Gaseta», die verdeckt in der Agentur arbeitete. 

Das Tages-Soll für jeden Troll: 50 Kommentare auf Nachrichtenportalen, 50 Kurznachrichten auf Twitter und die Bewirtschaftung von sechs Facebook-Seiten. Der Lohn: 700 Franken pro Monat und gratis Essen, geliefert von «Putins Koch». Für einen Petersburger Studenten ein guter Monatslohn. 

Die «Agentur zur Analyse des Internets» bediente anfangs noch Dutzende von Profilen von der gleichen IP-Adresse. Seit die Schweizer Nachrichtenportale dies verhindern, setzt die Agentur eine neue Software ein, welche die IP-Adresse nach jedem Kommentar automatisch wechselt. Nach den Vorgaben des Kreml gibt die Agentur ihren Trollen die Themen vor bis hin zu den Keywords in Titel und Text, Fake-Fotos und weiterführenden Links zu YouTube-Videos. 

Aussenministerium in Moskau. Bild: Jürg Vollmer

Wer sind die Schweizer Russland-Trolle?

Die Schweizer Russland-Trolle oder Russland-Propagandisten sind eine kleine Gruppe, die aus eigenem Antrieb und ohne Lohn kommentieren. Diese «Überzeugungs-Trolle» agieren in den Kommentarspalten der Nachrichtenportale sowie in Twitter meist anonym, so dass eine Einordnung schwierig ist. 

Am bekanntesten ist der «Alles Schall und Rauch»-Blog (Twitter: @asr_blog). «Alles Schall und Rauch» wird der Verschwörungstheoretiker-Szene zugeordnet. Ebenfalls sehr aktiv ist Marcel Sardo (@marcelsardo) aus Zürich. Er ist Berater von namhaften Unternehmen.

Zu den weniger wichtigen Schweizer Russland-Trollen oder Russland-Propagandisten gehören der Übersetzer Olivier Gehr (@ofehr_ch) aus Herrliberg ZH sowie die anonymen Accounts @meisteryoda1965 und @B0rnCH. Andere Accounts können nicht sicher der Schweiz zugeordnet werden.

Berlin, 3. April 2014

In den deutschen TV-Talkshows von «Anne Will» über «Günther Jauch» bis zum «Studio Friedmann» treten immer wieder die gleichen drei «unabhängigen» Russland-Experten auf: Ivan RodionovDmitri Tultschinski und Anna Rose

«Krim ist jetzt Russland. Das ist ein Faktum. Und wenn Sie das immer noch interessant finden, dann sind Sie ein bisschen zurückgeblieben.»

Dmitri Tultschinski, Deutschlandbüro von RIA Novosti

Leiter des Deutschlandbüros von RIA Novosti: Dmitri Tultschinski. Bild: RIA Novosti

Im «Studio Friedmann» von N24 erklärt Tultschinski unwidersprochen: «Krim ist jetzt Russland. Das ist ein Faktum. Und wenn Sie das immer noch interessant finden, dann sind Sie ein bisschen zurückgeblieben.» Und Rodionov bestreitet allen Ernstes – «Woher haben Sie das?» –,  dass die schwer bewaffneten Kämpfer auf der Krim-Halbinsel russische Soldaten sind. 

Deutschland-Korrespondentin der «Rossijskaja Gazeta»: Anna Rose.

Ivan Rodionov ist Chefredaktor der Russia-Today-Tochter ruptly.tv am Potsdamer Platz in Berlin. Dmitri Tultschinski ist Leiter des Deutschlandbüros der staatlichen russischen Presseagentur RIA Novosti. Und Anna Rose ist Deutschland-Korrespondentin der «Rossijskaja Gazeta», dem Amtsblatt der russischen Regierung. 

Die drei «unabhängigen» Russland-Experten in den deutschen Talkshows sind de facto russische Regierungssprecher. Rhetorisch geschult lenken Rodionov, Tultschinski und Anna Rose von jedem russischen Verstoss gegen das internationale Recht auf der Krim-Halbinsel und in der Ost-Ukraine ab. Und kaum einmal wird ihnen in den Talkshows widersprochen, wenn sie offensichtliche Falschinformationen verbreiten. 

Moskau, 22. April 2014

Rossija-Sewodnja-Chefredaktorin Margarita Simonjan wird mit 300 anderen russischen Journalisten für die Propaganda-Berichterstattung während der Krim-Krise von Präsident Wladimir Putin mit dem «Verdienstorden für das Vaterland» ausgezeichnet. Putin lobt seine «Medien-Soldaten» für ihre «hohe Professionalität und Objektivität». Und Margarita Simonjan bestätigt nach der Ordensverleihung, «dass ein tatsächlicher Krieg stattfindet, ein Medien-Krieg». 

«Es findet ein tatsächlicher Krieg statt, ein Medien-Krieg»: Rossija-Sewodnja-Chefredaktorin Margarita Simonjan Bild: AP

«Das Fernsehen vernichtet die Seelen und vernichtet die Gehirne der Menschen.»

 Michail Schischkin, Schriftsteller

Zürich, 3. Juni 2014

Ein «Medien-Krieg», der in der Schweiz auch im Fernsehen ausgetragen wird: Der englischsprachige Sender Russia Today ist via Cablecom in jedem Schweizer Haushalt zu sehen. Zwischen CNN, den renommierten BBC World News und dem Wirtschaftssender Bloomberg darf Russia Today seine Propagandameldungen in der Schweiz verbreiten. 

«Das russische Fernsehen wurde zu einem Massenvernichtungsmittel gemacht», sagt der russische Schriftsteller Michail Schischkin erschüttert (Schischkin erhielt den Russischen Booker-Preis, seine Bücher sind in Russland Bestseller). «Das Fernsehen vernichtet die Seelen und vernichtet die Gehirne der Menschen.» Er meint damit die staatlichen TV-Sender in Russland selbst, aber auch das englischsprachige Russia Today. 

«Das russische Fernsehen wurde zu einem Massenvernichtungsmittel gemacht»: Schriftsteller Schischkin. Bild: Jürg Vollmer

Berlin, 18. Juni 2014

Eine so genannte «Petition» für einen deutschsprachigen Sender von Russia Today hat seit dem 24. März 2014 rund 25'000 Unterschriften erreicht. Hinter der Petition steht der Russlanddeutsche Walter Seewald, der mit Esoterikprodukten handelt und mit rechtsnationalen Organisationen in Deutschland verbunden ist (was die Charakterisierung von Jutta Ditfurth bestätigt).  

Die «Petition» des Putin-Anhängers Seewald richtet sich an Generaldirektor Dmitri Kisseljow und Chefredaktorin Margarita Simonjan von Rossija Sewodnja, ist de facto also nur ein Propaganda-Instrument. In sechs Monaten sollen 100'000 Online-Unterschriften gesammelt werden. 

Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und Rechtsnationale

Hinter der so genannten «Petition» für einen deutschsprachigen Sender von «Russia Today» (RT) steht Walter Seewald, der 1997 aus Sibirien nach Deutschland kam und mit Esoterikprodukten handelt, die sich auf die Fantasiefigur «Anastasia, Tochter der Taiga» berufen. Die zehn «Anastasia»-Bücher des russischen Autors Wladimir Megre vermischen von Esoterik und Spiritualität über Verschwörungstheorien bis zur Geschichtsrevision alle möglichen Einflüsse. Mit grossem Erfolg: In Russland, der Ukraine, Weissrussland und auch in Deutschland entstanden Kommunen der «Anastasia»-Bewegung, die auch politisch aktiv sind. So bezeichnet sich Seewald selbst nicht nur als «russisch-germanischen Zukunftsforscher und Experten für Menschheitsführung», sondern auch als Putin-Anhänger. 

Moskau, 21. Juni 2014

Meine Fotos aus dem Newsroom von RIA Novosti werden inzwischen nicht nur von Wikipedia verwendet, sondern ironischerweise auch von russischen Staatsmedien. Russia Today hat mit einem Budget von 300 Millionen Dollar über 550 Millionen Zuschauer in mehr als hundert Ländern. 

In Grossbritannien ist Russia Today der populärste englischsprachige Auslandssender, in den USA der zweitpopulärste nach der BBC. Auf YouTube ist Russia Today mit weit über 1 Milliarde Views die Nummer eins auf der Liste der meist gesehenen Nachrichtenvideos. Und Margarita Simonjan gehört heute zu den mächtigsten Frauen in Russland.

Wie sagte sie noch 2008 in Moskau? «Sie werden von uns hören.»

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600
  • tinmar 02.03.2016 11:43
    Highlight Meine Frage steht noch im Raum:

    Wer kann mir erklären was RT zu einem besseren Medium als SPIEGEL, ARD & Co macht?

    Und ...

    Was macht - eurer Meinung nach - Russland in der Außen- und Innenpolitik besser als der Westen?


    3 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 13:17
      Highlight Nicht USA
      2 4 Melden
    • tinmar 02.03.2016 13:47
      Highlight Toerpe, ich würde es so gerne vom anderen Lager hören/lesen .. tja, aber still ruht der See
      2 2 Melden
    • poesie_vivante 02.03.2016 14:15
      Highlight Was RT zu einem besseren Medium macht, ist klar: RT vertritt in seiner Berichterstattung offen die Sicht Russlands und versucht das auch nicht zu verstecken. Als Medienkonsument von RT weiss ich also woran ich bin.

      Spiegel, ARD, SRF, Tagi, NZZ, watson und wie die alle heissen, behaupten von sich, dass sie völlig unabhängig und ausgewogen berichten, in Wahrheit berichten sie jedoch zu 90 % nach der Zunge der USA und der NATO. Mogelpackung nennt man so etwas.

      Zu deiner zweiten Frage: Innen- und Geopolitik ist immer Interessenspolitik. Bei jedem Land. Daher gibt es kein "besser".
      8 6 Melden
    • Olaf 02.03.2016 14:43
      Highlight Es steht nirgends, dass RT die Sicht Russlands vertritt. Laut der Selbstdarstellung von RT ist es ihr «Ziel, eine Gegenöffentlichkeit herzustellen sowie Medienmanipulationen aufzuzeigen.» Nichts gegen eine andere Sichtweise. Das ist legitim und sogar wünschenswert. Doch anstatt Medienmanipulationen aufzuzeigen, verbreitet RT immer wieder auch Manipulationen zugunsten Russlands. Mehr dazu: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/rt-deutsch-russland-propaganda-luegen/seite-2
      10 3 Melden
    • poesie_vivante 02.03.2016 17:32
      Highlight Dann halt nochmals anders formuliert:

      RT mach Propaganda und die ganze Welt betitelt es als Propaganda.

      ARD, SRF, NZZ, Tagi und watson machen nicht viel weniger Propaganda. Aber die ganze Medien-Branche posaunt den ganzen lieben Tag heraus: das ist unabhängiger Qualitätsjournalismus.

      Das ist, so viel ich sehe, der wesentliche Unterschied.
      7 6 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:14
      Highlight Aber darf man im Westen nicht offen darüber diskutieren? Hinterfragen westliche Medien nicht oft ihre Position? Wird das kriegerische Engagement der USA nicht hefig kritisiert? Können Wahlen im Westen nicht die politische Ausrichtung stark ändern? Auch: Die US-Plattformen Youtube und Google, sind diese nicht der absolute, fast radikale Garant für Meinungsfreiheit? Haben Homosexuelle in Russland etwas doch nichts zu befürchten? Geht die russische Propaganda nicht Hand in Hand mit den westeuropäischen Rechtsradikalen? War der SPIEGEL nicht lange der ärgste Feind der US-Besatzung in Deutschland?
      3 5 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:26
      Highlight Sind tausende Journalisten nicht Individuen - oder etwa doch alle bezahlte Trolle der USA? Ist Putin nett - oder doch ein bisschen "böse"? Steht Putin für Meinungsfreiheit? Wurde die Besetzung der Ukraine nicht von einer Thriller-artigen Medien-Desinformations-Kampange begleitet? Wie wird in Russland mit "Regime"-Kritikern umgegangen? Oder - Moment - ist das etwa doch eine astreine Demokratie?

      Oder sind das nicht alle zusammen die jüdischen Bilderberger-Echsen-Alliens?

      Manchmal, da glaube ich: Das Internet mit all seinen Desinformationen läutet das Ende der freien Welt ein.




      4 3 Melden
    • Hierundjetzt 02.03.2016 18:35
      Highlight RT bringt UFO Abstürze und Alieninvasionen als Nachrichten

      Russland bombardiert Zivilisten in Syrien

      Russland führt Krieg gegen 3 Nachbarstaaten

      Warum muss man das erklären?

      Lies doch mal The Guardian oder NY Times. Schau TF1 oder Globo

      Oder lern zuerst mal Sprachen ;)

      8 4 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:38
      Highlight .. mir musst du das nicht erklären, Hierundjetzt. Ich bin ganz bei dir!
      1 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 20:08
      Highlight Schon oft wurde das Ende der Welt eingelaeutet, weil der venunftbegabte Mensch sich vor den irrational verblendeten Horden gefuerchtet hat. Ist nie eingetreten, weil Vernunft ueber die ueberzeugenderen Argumente verfuegt. Sie sind aber unter uns und sie betteln um Gehoer. Laut. Und auch genau hier. Aktuell ist es eine krude Mischung von Kulturpessimisten, Nazis, Linksrevolutionaeren und Systemverlierern. Sie aeussern sich in Geschwueren Namens Daesh, Pegida, Truther ... etc. Sie sind unterdurchschnittlich gebildet, mit uebersteigertem Sendungsbewusstsein ausgestattet und nur eine Randnotiz.
      2 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 20:13
      Highlight Oder war da was in den 30ern des 20.?
      1 2 Melden
    • TheCloud 02.03.2016 22:10
      Highlight Die Journalisten von RT werden nicht an Putins Geburtstag, im eigenen Haus, hingerichtet. Das ist doch schon mal was gutes.
      3 0 Melden
    600
  • poesie_vivante 02.03.2016 11:24
    Highlight Toller Artikel. Gut zusammgengetragen. Mich würde nun auch interessieren, was die US-Propaganda mit ihren 27000 PR-Leuten auf die Reihe kriegt: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513

    Wann folgt der Ariktel dazu?
    13 5 Melden
    600
  • JustierNo1 02.03.2016 11:11
    Highlight Klar, die Kritik am russischen Propaganda-Apparat ist berechtigt, vieles läuft nicht richtig im Land. Allerdings ist es schon verwunderlich, mit welcher Konstanz Watson gegen Russland schiesst - trotz eines NSA-Skandals hören wir sehr selten etwas in der Richtung gegen die USA. Das macht schon stutzig. Es ist einfach deshalb schade, weil sich viele Leser nie ein selbst ein Bild von Russland gemacht haben und danach sehr voreingenommen sind.
    18 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 13:18
      Highlight Sali selektive Wahrnehmung.
      3 6 Melden
    • Franko Steinert 12.04.2016 21:12
      Highlight Die Frage macht überhaupt keinen Sinn!
      Es gibt bei den westlichen Medien überhaupt keine staatliche Propaganda zu kritisieren. Denn die ist nicht erlaubt und wird auch nicht angestrebt.

      Die Russischen Staatsmedien hingegen streuen auch bewusst fingierte Geschichten, die nur eine bestimmte Sichtweise gestatten und selbstverständlich wird damit auch Hetze betrieben. Es werden schliesslich sogar Schauspieler eingesetzt um die entsprechenden "Berichte" mit Bildern und Filmen als wahrheitsgemäss zu präsentieren.
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  • Beobachter24 02.03.2016 10:26
    Highlight Vollmers Artikel stammt aus der Zeit, als "Putin Versteher" zum Schimpfwort (D. Nauer, Tagi, http://goo.gl/euIz5x) und „Putin-Troll“ zum vermeintlichen Totschlägerargument gegen kritische online Kommentare verklärt wurden.

    Als Leser von primär westlichen Medien interessiert mich primär ob deren *Artikel* Propaganda erhalten. Eine selbstkritische Zeitung würde eher den Tagi-Artikel „27'000 PR-Berater polieren Image der USA“ (http://goo.gl/ICCrRU) wiederauflegen.

    Den Finger auf die Putin-Trolle zu legen ist einseitig und wird die Gesprächskultur in den Kommentar-Spalten weiter polarisieren.
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    • Franko Steinert 12.04.2016 21:18
      Highlight Ich glaube Ihnen, dass Sie primär mit westlichen Medien vertraut sind, da Sie ganz offensichtlich nicht wissen was in Russischen Medien geäussert wird.

      Sie würden dann auch nicht verlangen, dass man mehr "selbstkritisch" sein sollte, wenn es um Propaganda geht. Denn westliche Medien haben diesbezüglich nichts mit Russischer Propaganda gemeinsam.
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    • Beobachter24 12.04.2016 22:57
      Highlight Ihre Annahme im ersten Abschnitt ist falsch.

      Zudem ging es mir in meiner Stellungnahme nicht um russische Medien sondern um eine online news platform in der Schweiz.
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  • tinmar 02.03.2016 07:07
    Highlight Bei aller berechtigten Kritik am westlichen Medien-System - Aber warum wendet man sich dann ausgerechnet den Russen zu? Putin gilt ja in gewissen Kreisen schon als regelrechte Lichtgestalt. Kann mir das einer erklären?
    10 3 Melden
    • TheCloud 02.03.2016 09:29
      Highlight Es gibt zwei einfache Gründe: 1. Für die Rechtsextremen und sonstige Europa/EU-Hasser, ist alles super, was Europa schadet und hierbei ist Putin ein wahrer Meister.
      2. Die, bei denen die professionelle Medienmaschinerie angeschlagen hat und den ganzen Schwachsinn auch noch glauben.
      10 12 Melden
    • The Destiny 02.03.2016 12:19
      Highlight Von welchen "Kreisen" redest du?
      3 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 13:21
      Highlight Antiamerikanismus.
      5 4 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:39
      Highlight .. und die Sehnsucht nach einem starken Man.
      2 4 Melden
    • The Destiny 02.03.2016 19:50
      Highlight @tinmar, gays die auf einen homophoben stehen ?
      macht ja mal ganz viel sinn.

      3 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 20:11
      Highlight Klar, das traegt zur Versachlichunb bei @ Schicksal.
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  • Migu Schweiz 02.03.2016 01:54
    Highlight So geheim ist das ja in Russland nicht (sonst würde man es ja nicht hier lesen). Mich würde vielmehr die Mechanissmen der geheimen deutschen Presse und TV propaganda interessieren, wäre auch ein interessanter Artikel, so Springer Verlag / Verfassungsschutz Verstrickungen und so.
    28 16 Melden
    • Hierundjetzt 02.03.2016 09:05
      Highlight ...tolle Fragestellung in einem CH Nachriichtenportal 🙄
      0 7 Melden
    600
  • Pippo26 01.03.2016 21:05
    Highlight Es gibt drei Möglichkeiten, entweder Man liesst Ami Propaganda, die am meisten verbreitete Propaganda bei uns, man liest Russland Propaganda , oder man bildet sich seine eigene Meinung. Der Schreiber dieses Artikels gehört sicher zu ersten Sorte.
    54 48 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:18
      Highlight Und worauf gruenden Sie dieses Uuteil?
      37 31 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 21:55
      Highlight ...lassen Sie uns doch an Ihrem unglaublichen Wissen abseits des Blätterwaldes teilhaben.

      Worauf gründen Sie den Ihre Meinung? Jetzt sind wir aber gespannt.
      18 18 Melden
    • Wilhelm Dingo 02.03.2016 06:33
      Highlight @Toerpe/Hier: Hier die Fakten zum US Departement of Defense. Einflussnahme auf Associated Press durch den Joint Hometown News Service (JHNS) hier dokumentiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Associated_Press . Der Propagandaoutput vom JHNS ist gewaltig.
      18 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 07:13
      Highlight Ohne Zweifel ist er das. Daraus aber zu schliessen, die "westlichen Medien" waeren deshalb US Propagandakanaele - was Pippo tut - ist trotzdem schwachsinnig.
      9 20 Melden
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  • deleted_408501623 01.03.2016 20:37
    Highlight Dieser Artikel stellt so ziemlich alles in den Schatten, was ich an Dummheit, Lügen, Einseitigkeit und Diffamierung Andersdenkender in der Schweiz je gelesen habe.
    Da kommen Menschen wie Ditfurth zu Wort, die spätestens nach ihrer hanebüchenen Diffamierung „glühender Antisemit“ (Sie wurde verklagt und hat verloren) jeglichen Kredit eingebüsst hat. Da werden Nazis auf dem Maidan verschwiegen, gewaltsame Regierungs-Stürze verherrlicht und mit der Brechstange Tatsachen verdreht, dass man sich um den Geisteszustand des Schreiberlings sorgen machen muss.
    57 41 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 20:58
      Highlight ... waehrend Ihr Geisteszustand durch ihre stringente Argumentation geadelt wird.
      39 48 Melden
    • deleted_408501623 01.03.2016 21:22
      Highlight Na, kein "ä" auf der amerikanischen Tastatur?
      57 21 Melden
    • Pippo26 01.03.2016 21:27
      Highlight Schön gesagt, dieser Zwerg (Troll) macht andere nur schlecht.
      35 14 Melden
    • The Destiny 01.03.2016 21:32
      Highlight @stoneage, Haha, made my day
      33 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:51
      Highlight Happy Eierkraulen ...
      10 16 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 21:57
      Highlight Ich gebe Ihnen Recht, in Abchasien (Georgien) und Transnistrien (Moldau) wurden gewaltsam Regierungen gestürzt. Von Russland.
      14 13 Melden
    • äti 01.03.2016 22:37
      Highlight ... uiii, und das auf der Krim waren Amis ah nein Spanier oder eben doch Tessiner? Alles möglich, gell
      17 18 Melden
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  • Grufti 01.03.2016 20:28
    Highlight Na,ja über die sicherlich vorhandene russische Propaganda kann man denken was man will. Die USA haben solche Staatspropaganda halt nicht so nötig. Sie kriegen diese ja gratis von allen westlichen Medien.
    50 18 Melden
    • äti 01.03.2016 22:40
      Highlight kommt drauf an bei welchem Längengrad man steht. Chinesen würden was anderes sagen
      9 10 Melden
    • Grufti 02.03.2016 06:32
      Highlight Warum? Die chinesischen Medien zähle ich nicht zu den westlichen Medien.
      12 0 Melden
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  • Martin Sommer (1) 01.03.2016 19:38
    Highlight ...wenn ein propagandistisches Medium über Propagandamedien schreibt :) oh my... es wird immer besser!
    38 34 Melden
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  • Marcelo 01.03.2016 19:13
    Highlight ACHTUNG: Sie lesen den Kommentar eines naiven Propaganda-Profis, eines ängstlichen Verschwörugstheoretikers, eines russophilen Esoterikers, eines rechtsnationalen USA-Hassers und eines Überzeugungs-Troll-Spinners (zum Glück kennt Herr Vollmer nur meine guten Eigenschaften).

    Vielen Dank Herr Voigt, dass Ihre Journalisten immer wieder so "nette" Worte für uns Kommentarschreiber finden. Echt toll!

    Übrigens: Der Sender DW hat etwa dasselbe Budget wie RT, ca. 1000 Mitarbeiter mehr und wird von der deutschen Regierung finanziert. Herr Vollmer war mehrere Jahre für DW tätig. Propagandasender?
    24 40 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 20:31
      Highlight Wenn einem die Argumente ausgehen, werden wir persönlich. Ist so was von egal was Herr Vollmer vorher gemacht hat oder ob er im Chindsgi 2x ein Förmchen von der Sophie erhalten hat. Dafür gibts die Personalabteilung.

      Und was ist der Sender DW? gibts den auch auf MHz? Lies doch wenigstens den Artikel.
      22 11 Melden
    • Marcelo 01.03.2016 21:00
      Highlight @Hierundjetzt: Herr Vollmer kritisiert regelmässig RT und nennt es einen Propagandasender - auch in diesem Artikel (ja, habe ihn gelesen). RT ist ein internationaler TV-Sender der von der russischen Regierung finanziert wird, um die russische Sichtweise darzustellen. Genau wie DW von der deutschen Regierung finanziert wird, um die deutsche Sichtweise darzustellen.

      Aber Propaganda machen immer nur die anderen:

      http://www.heise.de/tp/artikel/45/45583/1.html
      22 19 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 21:50
      Highlight RT berichtet zur Prime Time über den Absturz von Ufos und Alien-Invasionen

      ...was möchten Sie mir sonst noch mitteilen?
      12 14 Melden
    • äti 01.03.2016 22:47
      Highlight ich sehe Ihr Problem nicht: warum sehen Sie nicht einfach nur RT und sonst nix, dann haben Sie doch Ihre heile Welt und der kleine Rest kann sachlich dikutieren.
      11 12 Melden
    600
  • mortiferus 01.03.2016 18:46
    Highlight Wen eine TV Schauspielerin von einem Kind berichtet das an eine Türe gekreuzigt wurde, wen chinesische Schützenpanzer als russische ausgezeichnet werden ist das für mich keine Propaganda, sondern Sabotage an der Propaganda. Ich hätte die Verantwortlichen fristlos aus der Agentur geschmissen und wegen Geschäftsschädigung angeklagt ;)
    34 3 Melden
    600
  • Radiochopf 01.03.2016 18:22
    Highlight Artikel von Russland Freund ehh Feine Vollmer... Nicht lesenswert.. Nur so aus reiner Logik und Gerechtigkeit müsste man dann auch die Propaganda der Amerikaner nächste Woche zeigen.. Ahja machen die ja nicht.. Brutkastenlüge in Irak waren ja auch sicher wegen den bösen Russen, Chemiewaffen in Irak usw... Das SRF outet sich damit ganz klar unparteiisch und nicht neutral, aber wenigstens ist es damit geklärt... Citizen Four (Edward Snowden) zur Primtime im SRF wäre mal was, aber das ist halt wohl zuviel Realität für unsere USA-Freunde...
    29 32 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:28
      Highlight Offenbar geht die US-Fixierung - oder soll man es US-Komplex nennen - soweit, dass unter sogenannt ausgeglichener Berichterstattung verstanden wird, dass fuer jeden russlandkritischen Artikel ein US-kritischer Artikel erscheinen muesste. Egal, ihr koennt euch ja hier an euren Komplexen abarbeiten.
      39 24 Melden
    • Marcelo 01.03.2016 20:36
      Highlight @Toerpe Zwerg: Es geht nicht darum, dass für jeden Artikel gleich ein Gegenartikel erscheint. Aber gleiche Taten sollten auch gleich benannt werden. Urs P. Gasche hat dies in einem Artikel sehr schön dargestellt:

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/IS-Nato-Land-bombardiert-von-USA-unterstutzte-Kurden

      Und wie nannte es Watson, respektive Spiegel, als wenigstens EIN Artikel über NATO-Propaganda erschien? Twittern für Königin und Vaterland. Echt jetzt?

      http://www.watson.ch/!942104844
      19 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:05
      Highlight Es finden sich in den"westlichen Medien" ( als wuerde es sowas geben) weit mehr US kritische Nennungen als Russlandkritische Nennungen - was natuerlich auch mit der verhaeltnimaessigen Unwichtigkeit Russlands zusammenhaengt.

      Und nochmals: Die USA sind hier nicht Thema und die ewige Ablenkung mittels Nennung Anderer ist ein klassisches und durchschaubares Mittel unser aller Putinfreunde - fuehrt aber halt zu Nichts.
      31 26 Melden
    • Marcelo 01.03.2016 21:30
      Highlight "Die USA sind hier nicht Thema..." ist scheinbar die neuste Taktik um Diskussionen in lächerliche zu ziehen (bist nicht der Erste der damit kommt).

      Im ersten Artikel geht es um die Verhältnismässigkeit Türkei - Russland. Im zweiten um das britsche Militär und Propaganda. Nix USA.

      Wenn wir aber gerade bei den USA sind - nenn mir bitte einen Watson-Artikel, welcher die US-Propaganda aufzeigt. Ich werde dir danach zehn Watson-Artikel zur Russland-Propaganda nennen.
      22 14 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 21:51
      Highlight Die USA sind tatsächlich nicht das Thema. Könnten wir endlich mal beim Artikel bleiben und nicht immer das "...aber die anderen auch"
      13 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:58
      Highlight Nochmals langsam: Der Artikel beschreibt die Mittel der Russischen Staatspropaganda. Sind Sie in der Lage, sich dazu zu aeussern, ohne andere Laender und deren Propagandainstrumente ins Spiel zu bringen?
      17 13 Melden
    • äti 01.03.2016 23:08
      Highlight um was geht es jetzt? Watson muss mehr USA - Kritik bringen und dafür weniger RUS - Kritik? Und wie misst man das? Zeilen, Aussagen, .... Lächerlich. Für mich. Die Tageszeitungen sind doch voll von US-Kritik. Jeder umgefallene Baum wird kritisiert. Andererseits fehlen mir dafür die Mordsstories von RUS, weil es sie halt nicht geben darf. Heile Welt eben und super Basis andere zu kritisieren. Ist ja auch simpler und absolut risikolos.
      10 14 Melden
    600
  • deleted_548910025 01.03.2016 17:47
    Highlight Naja. Ich empfehle zu diesem Thema eher diese Seite: http://swisspropaganda.wordpress.com

    Hat auch was zu WATSON.
    38 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:31
      Highlight Seiten ohne Impressum sind selten empfehlenswerte Quellen. Aus welchem Grund empfehlen Sie diesen Blog?
      24 14 Melden
    • Heinz Nacht 01.03.2016 20:51
      Highlight @Toerpe Zwerg: Ganz einfach, weils zur vorgefassten Meinung passt. "Atlantikbrücke", Bilderberger etc...
      12 13 Melden
    • deleted_548910025 01.03.2016 21:31
      9 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:59
      Highlight Das wars? Deshalb empfehlen Sie diesen Blog?
      2 8 Melden
    600
  • nick_the_greek 01.03.2016 17:36
    Highlight Ist das nicht ein uralter Artikel? Ich meine ihn schon vor mindestens einem Jahr auf Watson gelesen zu haben.
    3 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:31
      Highlight Steht ja da ...
      15 3 Melden
    600
  • Ignorans 01.03.2016 17:07
    Highlight Deutsche Berichterstattung über Russland ist ähnlich unausgeglichen... Bezüglich Israel ist es ähnlich.
    39 18 Melden
    600
  • dr_b 01.03.2016 16:59
    Highlight Ich weiss eigentlich selber nicht genau wieso ich noch Kommentare lese. Wahrscheinlich aus Langeweile.

    Aber wie immer wieder versucht wird alles negative aus Russland schön zu reden hat krankhafte Züge angenommen. Wie wild versucht man alles zu relativieren und mit westlichen Fehltritten zu verglichen. Es sollte doch möglich sein etwas zu kritisieren, ohne die ganze Weltgeschichte abzuhandeln.

    Ich würde gerne wissen wie intensiv diese Kommentatoren, die den Anspruch haben das ganze Bild zu malen, bei kritischen Artikeln über den Westen auf ähnliche Fehler Russlands hinweisen.
    60 18 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 18:33
      Highlight Merci.
      35 13 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:29
      Highlight Großes Dankeschön dr_b - Auch an Toerpe Zwerg, der hier tapfer die Stellung gehalten hat.
      4 1 Melden
    600
  • Sapere Aude 01.03.2016 16:43
    Highlight Propaganda wird von allen Seiten betrieben, mit dem Ziel die öffentlichen Meinung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
    37 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:35
      Highlight Das mag sein, aber bloss die Russen annektieren nebenbei auch noch Territorium.
      22 28 Melden
    • Sapere Aude 01.03.2016 20:33
      Highlight Ich wollte damit die russische Politik in keiner Weise relativieren. Ich finde manchmal einfach lächerlich wie sich die einzelnen Parteien gegenseitig mit Schmutz bewerfen. Alle verletzen internationales Recht, die Menschenrechte oder führen Kriege. Russland verwendet die Mittel der hybriden Kriegsführung einfach am besten.
      10 0 Melden
    • WeischDoch 01.03.2016 20:44
      Highlight Lieber Zwerg, das nennt man heutzutage Multitasking.
      3 5 Melden
    600
  • The Destiny 01.03.2016 16:09
    Highlight Die Sendezeit ist der Hammer, es werden sich viele Leute eine Meinung bilden können kappa.
    5 4 Melden
    • Olaf 01.03.2016 17:25
      Highlight @Destiny: Habe eine Information unterschlagen; die Sendung ist ab ca. 20 Uhr online abrufbar. Sorry, das habe ich vergessen in die TV-Tipp-Box ganz oben reinzuschreiben. Hab ich jetzt gemacht.
      11 3 Melden
    • The Destiny 01.03.2016 22:08
      Highlight @Olaf, Danke für den Nachtrag, übrigens scheint unsere Konversation von zwei Trollen nicht gebilligt zu werden xD
      2 1 Melden
    600
  • Peter Gasser 01.03.2016 16:04
    Highlight Propaganda auf beiden Seiten. Ich brauche keine Russen Propaganda um mir meine Meinung zu bilden und zu sehen, dass auch unsere Medien nicht immer ausgewogen berichten. Das ist nicht unbedingt die Schuld von Watson, sondern fängt ganz offiziell bei den Regierungen an, welche Informationen überhaupt die Medien erhalten und welche dann über die Nachrichtenagenturen auch weiterverbreitet werden. Da sind die Rollen oft bereits klar, Putin ist der böse, die NATO die gute Seite... das es so einfach nicht sein kann, sollte jedem vernünftigen Staatsbürger klar sein.
    23 14 Melden
    600
  • frankyfourfingers 01.03.2016 15:54
    Highlight dass die russischen medien seeeehr biased sind, wird wohl kaum jemand bestreiten. der vollständigkeit halber, muss ich aber mal wieder auf diesen ausschnitt der anstalt hinweisen.

    61 5 Melden
    • DJ_Terror 01.03.2016 16:42
      Highlight Genau, und ich werde dafür fertiggemacht auf Watson von gewissen Usern weil ich sage die Westmedien werden gesteuert.
      27 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:36
      Highlight Beeinflussung und Steuerung sind halt verschiedene Dinge.
      10 21 Melden
    • frankyfourfingers 02.03.2016 08:01
      Highlight in einer presse, die sich unabhängig nennt ist beides ein klares no-go.
      7 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 15:33
      Highlight Das kann man nicht in einen Topf werfen. Betreffend unabhaengiger Berichterstattung aka Objektivitaet besteht ein expectation gap - oder anders gesagt verlangen nur Medienlaien komplette Unabhaengigkeit bzw. Objektivitaet von den Medien. Ist nicht zu leisten und auch gar nicht so wichtig.

      Eine voellig andere Geschichte ist die Steuerung von Medien durch staatliche Organe - wie sie eben in Russland bei gleichzeitiger strafrechtlicher, gewalttaetiger und oekonomischer Strangulation Andersdenkender Journalisten geschieht.
      3 3 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 01.03.2016 15:49
    Highlight Super Artikel, gut recherchiert! ABER: Genau das Gleiche macht das US Departement of Defense. Einflussnahme auf Associated Press durch den Joint Hometown News Service (JHNS) hier dokumentiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Associated_Press . Der Propagandaoutput vom JHNS ist gewaltig. Die Russen werden damit nicht besser es wird aber klar mit welch gewaltigen finanziellen Mitteln auf beiden Seiten Informationskrieg geführt wird.
    59 8 Melden
    600
  • Soulrider 01.03.2016 15:43
    Highlight Ein sehr guter Artikel.
    Ich bin ja sehr froh nicht in Russland leben zu müssen. Aber ich würde mir auch einen solchen Artikel über die westliche Propaganda Maschinerie wünschen. Bei uns kommen (meistens) alle Infos über Kriege usw. aus nur einer Nachrichtenagentur und die meisten Medien übernehmen die Copy/Paste mässig. Sobald jemand etwas hinterfragt stürmen auch gleich die Trolle los. Ein gutes Beispiel hierfür ist Daniele Ganser.
    58 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 16:50
      Highlight Ganser ist tatsächlich ein Spitzenbeispiel für einen Troll.
      17 29 Melden
    • Heinz Nacht 01.03.2016 17:44
      Highlight Daniele Ganser ist in der Tat ein gutes Beispiel. Ein gutes Beispiel eines Verschwörungstheoretikers.
      11 16 Melden
    • Radiochopf 01.03.2016 18:29
      Highlight @ Toerpe klar Ganser ist ein Troll wie jeder andere der eine andere Meinung hat die westlichen Medien... Ihr macht es euch schon einfach, alles zu glauben was ZDF, CNN , SRF und Spiegel zeigen und alles andere ist sicher falsch und trollhaft.. Wenigstens sich mal ne andere Meinung anzuhören und darüber nachzudenken wäre schob mal ein Schritt... Aber ok es gibt ja nur gut und böse auf der Welt, das ist schon klar...
      21 14 Melden
    • Hierundjetzt 01.03.2016 19:21
      Highlight Ok. Ihre Meinung. Alle Medien sind gesteuert. Klar. Logo. Keine Ahnung wue Journalismus funktionierz. Aber item.

      Und via welches Medium infotmiert sich unser Radiochopf? Kopp-Verlag? Youtube-University? China Daily? Kinshasa Soirée?

      13 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 19:40
      Highlight Ganser wurde an dieser Stelle bereits abgehandelt. Er ist nicht ernst zu nehemen und es ist armseelig, dass ihr nichts besseres hervorbringt.
      http://sochi2014-nachgefragt.blogspot.ch/2014/08/daniele-ganser-und-sein-umfeld-i-anti.html
      Zugegebenermassen etwas holprig zu lesen, aber ungemein erhellend, wenn man sich ein Bild von Ganser machen will.
      4 13 Melden
    • Grufti 01.03.2016 20:29
      Highlight Toerpe Zwerg ist ein gutes Beispiel für einen USA freundlichen Troll.
      23 6 Melden
    • Soulrider 01.03.2016 21:05
      Highlight @Toerpe Zwerg: 1. Schau Dir doch den folgenden Vortrag mal an, denke nach und sag mir was da genau Verschwörungstheorie ist und was eine Analyse der Fakten ist.
      2. Zu Deinem Link kann ich nur sagen, Ganser so in Verbindung mit Gruppierungen und anderen Personen zu bringen ist ein reines Hirngespinst. Das ist in etwa so wie wenn 2 Personen Fan vom gleichen Eishockey Verein sind und die deswegen in allen Angelegenheiten die gleiche Meinung haben sollen.
      13 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:10
      Highlight Ne, so einfach geht das nicht. Kreiten ist im Gegensatz zu Ganser tatsaechlich Wissenschaftlerin und sie argumentiert mit Quellen fuer jeden ueberpruefbar sauber - von Gansers Glaubwuerdigkeit bleibt danacht nicht mehr viel uebrig.
      6 15 Melden
    • äti 01.03.2016 23:26
      Highlight @radiochopf: die Annahme alle glauben Spiegel, ARd, ZDF etc ist falsch. Viele hier konsumieren via Internet Zeitungen und Artikel breit gestreut aus der Welt. Setzt ein bisschen Sprachen und Zeit voraus. Ihr mögliches Argument, dass alles Gedruckte, Geschriebene weltweit unisolo gleichgeschaltet ist, zum Zweck böser Propaganda gegen RUS, wäre absurd. Probieren Sie es aus.
      6 5 Melden
    • Beobachter24 02.03.2016 16:11
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Ganser Wissenschaftlichkeit abzusprechen ist infam!
      Ganser machte seinen Doktor an der ETH ZH, danach war er involviert in Forschung und Lehre an der ETH ZH, an der Uni ZH und an der Uni BS. Der Grund, dass Ganser alle 3 genannten Institute verlassen musste, lag in seiner Entscheidung, dass er nicht bereit war die Forschung des Tabu-Themas 9/11 aufzugeben. Er hat nach wie vor einen Lehrauftrag an der Uni SG.

      Der Fall Ganser ist Beispiel dafür, wie die Politik Einfluss nimmt auf die Wissenschaft.
      Toerpe Zwerg ist ein Beispiel für einen USA-Neocon-Troll.
      5 2 Melden
    600
  • Serepes 07.06.2015 22:29
    Highlight Vielen Dank an Jürg Vollmer für diesen gut geschriebenen Artikel.
    Vielen Dank auch an die Trolls welche bei Watson brav ihrer Arbeit nachgehen - Jungs (+Mädels) gebt Gas, Väterchen Putin gefällts... ;-)
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    • Maett 01.03.2016 17:36
      Highlight @Serepes: als ob Watson auf der Prioritätenliste von Desinformationskampagnen anderer Länder steht ;-)
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  • Stratosurfer 20.02.2015 22:19
    Highlight Ich bin auch dafür, Informationen kritisch zu hinterfragen aber ich kann dieses pauschale anti-NATO Geschwätz echt nicht mehr hören! Wer unterstützt im Ernst einen Russischen Diktator, der ein Scheinparlament betreibt, die politische Oposition unterdrückt, kritische Medien mundtot macht und unliebsame Minderheiten in den Knast wirft? Putin möchte den vermeintlichen Glanz der alten Sowjetunion wieder aufpolieren und weil er dazu wirtschaftlich nicht in der Lage ist, setzt er nun auf den FSB und seine Armee. Die ehemaligen Staaten des Warschauerpakts haben sich aus eigener Entscheidung dem Westen zugewandt. Hätte man Ihnen das verbieten sollen? Und weil sie wussten, dass Russland früher oder später wieder Ansprüche auf diese Gebiete erheben wird, drängten sie auf eine Eingliederung in die NATO. Putin mag es nicht wahrhaben, dass sich diese Staaten aus freien Stücken der EU zuwenden, anstatt sich seinem korrupten Imperium anzuschliessen. Putin hört erst auf mit seinem Katz und Maus Spiel, wenn er einen heftigen Schuss vor den Bug bekommen hat und die EU braucht umgehend eine Alternative zum Russischen Gas
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    • DJ_Terror 01.03.2016 16:48
      Highlight Anscheinend kennst du die Hintergründe der EU Aufnahme von Ostländern nicht. Fast kein einziges Land hat dazumals die Maastricht Kriterien erfüllt und trotzdem wurden sie aufgenommen obwohl es Irregulär gewesen sein müsste. Zudem ist es die USA die der EU Ausbeuterische Verträge wie TTIP/TiSA andrehen will damit die Demokratie in diesen Ländern nicht mehr gegen US-Konzerne in Europa vorgehen können.
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    • Hierundjetzt 01.03.2016 19:23
      Highlight Welches "Ostland" (1933 Nazi-Sprech btw) hat den die Kriterien NICHT erfüllt?

      Fakten bitte. Nicht erfinden.
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    • Toerpe Zwerg 01.03.2016 21:35
      Highlight Zu diesem Zeitpunkt hatte auch Deutschland die Maastricht Kriterien nicht erfuellt. Ist aber auch irrelevant - oder was moechten Sie damit sagen?
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    • DJ_Terror 01.03.2016 22:12
      Highlight Dachte Deutschland wäre einer der wenigen Staaten gewesen die dies getan hätten. Ja wäre eigentlich auch Irregulär. Die EU macht einfach rosinenpickerei, hält ja nicht mal selbst ihre gesetze ein. Und erwarten von anderen NICHT EU-Mitgliedern das sie sich beugen.
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    • Toerpe Zwerg 02.03.2016 15:34
      Highlight Das ist nun aber am Thema vorbei. Sind Sie denn einverstanden, dass die ehemaligen Ostblockstaaten sich freiwillig gen Westen gewandt haben?
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  • Babalu 19.02.2015 22:38
    Highlight ein Propagandaartikel...
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  • pemag 26.01.2015 22:31
    Highlight Also, zu keinem der bilder wurde jamals behauptet, sie stammen von echten szenarien aus der front.
    Diese wurden lediglich als symbolbilder genutzt.
    Das steht in keinstem verhältnis zu den willkürlichen lügen, falsch-übersetzungen, bildfälschungen die als beweise vorgelegt wurden, totgeschwiegene öffentliche-meinungs-relevante greueltaten (odessa massaker), opfer-täter invertierungen, usw, welche von der REUTERS-ZENSUR gefiltert an unsere NATO-PROPAGANDA-PRESSESTELLEN, welche ihr "freie westliche medien" nennt, weitergeleitet. Es wurden schon unzählige manipulationen nachgewiesen, immer zugunsten der nato-ukrainische-fascho hetzer und krigsverbrecher. Also soll mir keiner mit "versehen" kommen!
    Von all den nachweislich echten videos und fakten, welche jedem mit ein bisschen vernunft und freiem geist, eindeutig den ost-verteidigungsarmeen recht geben, wird hier kein wort verloren!
    Und sogar noch mithilfe von dieser jutta jeder, der es wagt die nato version an zu zweifeln verleumdet!
    Ich bin enttäuscht von euch, watson! Dachte ihr seit freie, objektive berichterstatter!
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    • LouisvanGaal 29.01.2015 12:06
      Highlight Besten Dank, du hast mir erspart, selbst einen langen Kommentar zu schreiben
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    • oskar 08.02.2015 16:06
      Highlight klar doch, einem verschwörungstheoretiker wie dir, der freie westliche medien pauschal als nato-propaganda abtut und von nato-ukrainische-fascho hetzern schwafelt ist sicher besonders viel an objektiver berichterstattung gelegen. frei nach dem motto "ich lebe im reichen und durch die nato beschützten westen, habe aber etwas gegen die nato, drum finde ich jeden gut, der durch den westen kritisiert wird"
      73 52 Melden
    • LouisvanGaal 08.02.2015 19:01
      Highlight Unsere Medien und frei? Das ist der Witz der Woche.
      Der kalte Krieg ist vorbei, wer das noch nicht begriffen hat ist nicht Russland, sondern die NATO
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    • hereal 09.02.2015 19:46
      Highlight das gegenteil von ihnen!si brauchen so viele putin-troll-schlagworte dass einem übel wird!!
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    • pemag 10.02.2015 17:17
      Highlight @hereal und oskar: es keine pauschale west kritik, sondern die kritik an einer völlig unsachlichen berichterstattung. völlig einseitig und voller unbelegter unterstellungen.
      und das ist keine "verschwörungstheorie", sondern tatsache und, den ukraine-konflikt/russland betreffend, auch gang und gäbe im alltag unserer medien.
      jeder mit einem horizont bis zu seiner nasenspitze, nimmt dann gleich solche (von denselben medien aufgegabelte) "beschimpfungen" wie "putin-versteher" oder "putin/kreml-troll" in den mund.
      es kann halt nicht jeder zwischen einer unvoreingenommener, objektiven meinung und "einprogrammierten" gefühlen unterscheiden.
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    • Hierundjetzt 01.03.2016 17:19
      Highlight pemag: Wir schreiben 2016. Lassen Sie es gut sein. Sie haben versucht das Wort Wort Fascho und Ukraine in einem Satz zu posten und wollten "eine Diskussion" auslösen.

      Sie haben versagt.

      Sie gehen wie alle Ihre seltsamen Russland-Freunde nicht materiell auf den Artikel ein sondern nur inhaltlich. Schauen Sie sich mal die anderen Kommentare an. JEDER geht materiell auf das Geschriebene ein. Nur Sie nicht. Komisch, was?

      Lassen Sie es. Bitte.
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    • Christian Gerber 01.03.2016 19:49
      Highlight Ist es nicht billig, schäbig und selbstentlarfend, wenn man solche "Symbolbilder" verwenden muss? Für mich ist klar: auch Sie gehören zum System.
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  • an.s 24.06.2014 19:24
    Highlight Das Problem ist doch: In Der Ukraine herrscht ein Krieg, der uns vielleicht auch mal um die Ohren fliegen könnte, wenn wir nicht gut aufpassen. Nachdem nun der Kampfbegriff "Putin-Versteher" etwas abgenützt ist (denn es kann ja auch nichts falsch daran sein, die "andere" Seite verstehen zu wollen, selbst wenn es sich um Putin handelt), wird er nun durch den neuen Kampfbegriff "Putin-Troll" ersetzt (ganz offensichtlich in Unwissen oder Ignoranz darüber, was man im Internet unter "Troll" eigentlich versteht.

    Es ist ja auch nicht wirklich neu, dass Propaganda in jedem Krieg ein Kampfmittel ist (und die Wahrheit deren erstes Opfer). Dies gilt selbstverständlich für beide Seiten. Propagandistische Kampfbegriffe wie "Putin-Troll" haben in seriösen Publikationen nichts verloren.
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    • Hierundjetzt 01.03.2016 20:38
      Highlight Russland führt 3 Kriege gegen 3 seiner Nachbarstaaten.

      Was gibt es da zu differenzieren? Seid wann differenziert man Kriege und was muss ich da jetzt neue verstehen?

      Sie hätten im 1939 beim Überfall auf Polen durch die Nazis wohl auch noch "differenziert" und die andere Seite, die der Nazis, verstanden. Weil aus gründen.

      Dieser Anwurf müssen sich sich bei solchen unüberlegten Aussagen gefallen lassen.
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    • tinmar 02.03.2016 18:32
      Highlight Hierundjetzt, das sind doch humanitäre Aktionen
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  • Daniel Caduff 24.06.2014 11:18
    Highlight Ein sehr informativer Artikel. Leider etwas heuchlerisch. Alle westlichen Medienunternehmen wissen schon längst, wie sie sich dagegen wehren könnten, bzw. wie sowas verhindert werden könnte:

    Durch die Schaffung von überprüften Logins, verifiziert, beispielsweise durch Kreditkarten, SwissID, oder ähnliche Systeme. Wen nur gepostet werden kann, wenn man sich zuvor zweifelsfrei identifiziert hatte (klappt beim Onlineshopping, e-banking, etc. ja auch) und unter jedem Posting der echte Name der Verfasser sichtbar wäre, wäre dieses Problem gar nie aufgekommen.

    Die Medienhäuser - Watson leider inbegriffen - wollen dies aber nicht. Die Klickrate ist wichtiger als das Verhindern von Trollen in den Kommentaren. Anders gesagt: Man lässt sich lieber für Propagandha instrumentalisieren, als allenfalls zu riskieren, ein paar Leser zu verlieren. Mammon vor Aufklärung.
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    • The Destiny 25.06.2014 10:38
      Highlight @Caduff
      Wenn ich mich per KK oder ähndlichem Authentifizieren müsste oder durch irgendwelche Zertifikate/Signaturen würde ich hier nie mehr Kommentare schreiben. Da rufe ich lieber in der Redaktion bei watson an, bitte schaltet meinen kommentar frei.

      Echter Name, Falschen Text geschrieben, echte Todesdrohung. Zumindest das Risiko würde sich erhöhen dass man irgendwo zusammengestaucht wird nur weil man für den Osten ist oder die Homosexuellen etc.

      Bei 20 min kommt alles nur noch durch nen Keyword filter,
      wer zu oft das Falsche/oder gegen die Regeln verstösst wird auto zensiert, und umgekehrt, wenn oft freigeschaltet, auch schneller.

      PS: *Propaganda
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    • Maett 01.03.2016 17:42
      Highlight @Daniel Caduff: Ihr Vorschlag käme einer Meinungskontrolle gleich, da dann die eigene Meinung mit persönlichen Daten wie Namen, Kreditkarten etc. verknüpft werden kann - Geheimdienste lieben so was, denn dann sind Profile von Menschen viel einfacher erstellbar - jahrzehntelang könnte verfolgt werden, was Sie/ich mal geschrieben haben.

      Mag sein, dass dies einige Mitmenschen (wie Ihnen denke ich, Sie verwenden immerhin einen vollen Namen) nicht kümmert, aber andere eben doch; deshalb ein klares Nein zu Ihrer Idee.
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    • Daniel Caduff 02.03.2016 09:49
      Highlight @Maett,

      Ich unterhalte mich einfach lieber mit Menschen, die mit ihrem Namen und ihrem Gesicht zu ihrer Meinung stehen, als mit anonymen Avataren. Ist für mich auch eine Frage des Anstandes. Eine (angebliche) Meinungsfreiheit, bei der man nur anonym zu seiner Meinung stehen kann / darf, ist für mich nichts wert. Ich mach mir da aber auch nichts vor. Telefondaten, Flugbewegungen, Kredit- / EC-Kartentransaktionen, E-Banking, E-Mail, Social-Media, Überwachungskameras mit Gesichtserkennungssoftware, Biometrische Pässe und noch vieles mehr ergeben längst sehr umfassende Persönlichkeitsprofile.
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    • Maett 02.03.2016 10:04
      Highlight @Daniel Caduff: es gibt genug Beispiele in der Geschichte, in dem Menschen im Nachhinein das zum Verhängnis wurde, was sie vor 20 Jahren von sich gegeben haben.
      Deshalb ist Meinungsfreiheit ohne Anonymität gar nicht möglich. Blicken Sie mal etwas weiter als nur an die Grenzen: wie läuft's so in China oder Nordkorea wenn sie öffentlich Ihre Meinung kundtun?

      Ich stehe gern mit meinem Namen zu meiner Meinung, aber nur wenn ich weiss, wer mir zuhört. Da das hier öffentlich ist, ist dies nicht der Fall. Auch möchte ich mein umfassendes Persönlichkeitsprofil nicht stärker erweitern, als notwendig.
      4 0 Melden
    • Daniel Caduff 02.03.2016 10:57
      Highlight In China und Nordkorea gibt es definitiv keine Meinungsfreiheit, weder anonym noch öffentlich. :-) Ich denke ich muss Dich aber enttäuschen: Du bist hier mit Deinem Pseudonym gegenüber den übrigen Lesern zwar anonym, aber definitiv nicht gegenüber der NSA und Co. Du übermittelst diese Kommentare nicht verschlüsselt an Watson. Über die IP, bzw. Mac-Adresse Deines Gerätes bist Du leicht zu identifizieren. Wenn Du den Kommentar von einem Smartphone mit GPS aus geschrieben hast, wissen die auch wo Du warst, als Du das geschrieben hast. Aber grundsätzlich verstehe ich Deinen Standpunkt.
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    • Maett 02.03.2016 11:34
      Highlight @Daniel Caduff: ich schreibe über VPN oder TOR, also nein. Selbst wenn, die zweifelsfreie Identifizierung von einem anonymen Profil ist komplizierter, als wenn sogar ein Bild mitgeliefert wird. Oder sogar der volle Name.

      Man muss selber wissen wie man online unterwegs sein möchte, aber man sollte nicht der Meinung sein, andere zu dem zwingen zu wollen, was man für richtig erachtet. Das ist der Punkt, den ich hauptsächlich ankreide.
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  • deleted_143165021 23.06.2014 15:41
    Highlight Kudos an Watson, dass sie ein bisschen Licht hinter das Phänomen bringen. Westliche Bürger, die pro-Putin sind, haben keine Ahnung wie es in Russland wirklich läuft und sind doch Heuchler. Einerseits weil sie offensichtlich ja doch Watson lesen, andererseits, dass sie überhaupt noch im Westen wohnen.
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  • counselorZH 23.06.2014 02:20
    Highlight Watson als antirussisches Medium ? Der Artikel bringt viele Wahrheiten ans Licht. Jedoch einseitig, moralisierend und voller Arroganz. Wo ist die Propaganda Analyse über CNN, BBC, SRF, usw.?

    Am Ende hat sich die Watson Redaktion für eine Seite entschieden, dass ist legitim. Aber Watson ist kein unabhängiges und neutrales Medium mehr.
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  • pun 22.06.2014 19:37
    Highlight Dieser Artikel ist ein klarer Fall fürs "best of watson". handwerklich wirklich toll und informativ dazu.
    glaube, dass es diese social-media-armeen auch hierzulande gibt (wenn auch nicht mit dem anspruch, weltpolitik zu verändern).
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  • capodiborsa 22.06.2014 17:58
    Highlight Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel
    56 19 Melden
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  • deleted_133226313 22.06.2014 13:50
    Highlight Netter beitrag, unter welcher art propaganda soll ich das nun einordnen/ablegen ?

    «Wir machen kein Geheimnis aus der Tatsache, dass wir die Welt vom russischen Standpunkt aus sehen.» Damit sind doch alle "klarheiten" beseitigt, ich muss mich nicht fragen wie bei den sog. freien westlichen medien, da wird genauso gemauschelt, doch keiner wird je offen sagen
    welche interessen vertreten werden.

    "Zwischen CNN, den renommierten BBC World News und dem Wirtschaftssender Bloomberg darf «Russia Today» seine Falschmeldungen in der Schweiz senden."

    Wieviele beispiele von gefaerbten oder falschmeldungen der von ihnen herr Vollmer gelobten CNN und BBC muss ich Ihnen aufzaehlen um dieses argument ad absurdum zu fuehren. Ein "wunderbares" beispiel dass hier reinpast heisst "Nayirah".

    Nein, Herr Vollmer ich bin kein comi-troll (auch mit auslaendischer IP aus meinem sommerquartier nicht) Doch wage jegliche durch medien hochgepushte meldung anzuzweifeln egal aus welcher richtung bzw. agentur.
    Doch gut, dass sie das thema aufgenommen haben, zuviele glauben immer noch, was sie in zeitung lesen, radio hoeren und an bilder die sie im fernsehen vorgesetzt bekommen.
    IMHO einziger wermutstropfen in ihrem informativen bericht, dass sie die "westlichen medien" als vertauenswuerdig loben und (nach alter schule) das von osten kommende verteufeln.

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    • Stephan Locher 29.03.2015 00:07
      Highlight Guter Kommentar der noch mehr Infos bringt.

      Doch die deutschen Medien werden nicht reingewaschen:
      Ein Teil der Kritik bezieht sich darauf, dass dort russische "Experten" nicht kritisch hinterfragt werden.
      18 0 Melden
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  • Bansky 22.06.2014 12:57
    Highlight finde schade das jetzt watson auch so einseitig recherschiert :(!
    42 57 Melden
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  • Bansky 22.06.2014 12:53
    Highlight ahhaha und die anderen länder machen das nicht odr was:))::):))hahaahah
    37 38 Melden
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  • Benja 22.06.2014 11:47
    Highlight Genau deshalb hat der bisher gelebte Journalismus keine Zukunft. Kaum irgendwo wird Orientierung geschaffen mit den News. Hauptsache der schnellste sein und Grenzen überschreiten. Die Bevölkerung verliert den Sinn für die wahren Zusammenhänge und/oder das Interesse. Die Frage ist: "Wie kann man heute einer Informationsquelle vertrauen?" Die jüngeren Generationen sind nicht des-interessiert - sondern aufgeklärt, dass die Informationsflut da draussen keinen hohen Wert besitzt. Wenn die Medienhäuser diesen Qualitäts-Anspruch nicht verstehen, so sollen sie lieber untergehen, als weiter ihren Lärm zu verbreiten.
    36 5 Melden
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  • @charlyontour 22.06.2014 11:28
    Highlight Beim Film Wag the Dog haben es viele als Hollywood-Fantasie abgetan, dann kam Irak. Jetzt Ukraine. Sowohl Russland, wie auch die USA beherrschen die Tricks der Propaganda & Manipulation. PS: film ist sehenswert, wenn auch überspitzt.
    27 5 Melden
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  • Chamudi 22.06.2014 11:26
    Highlight Und woher kommt das Ganze? Richtig! Aus den USA. Liest man die heutige Presse (Guardian, Le Monde, Spiegel, Tagi, NZZ , AZ etc)sieht man, das es sich hier um einen Einheitsbrei handelt der zum Ziel hat, die Volksverdummung voran zu treiben.
    43 37 Melden
    • tinmar 02.03.2016 18:33
      Highlight so ein Schwachsinn!
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  • Don Huber 22.06.2014 10:17
    Highlight Es gibt ja unzählige solche Bilder auf den Social Networks. Ich glaube schon lange nicht mehr jeden Mist. 90% davon sind sowieso alles Fälschungen und die User teilen es schön und haben noch Mitleid mit den Fälschungen.......
    23 7 Melden
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  • Adonis 22.06.2014 09:35
    Highlight ... nicht aufregen! Putin kocht auch mit Wasser. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht" Ich denke die westliche Welt kenn die Geschichte der "grünen Männchen". Jeder weiss, oder wusste hier, dass das Russen waren. Die Russen müssen wissen lernen, dass wir wissen das sie Lügen. So einfach ist's liebe Russen:-)
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    • The Destiny 22.06.2014 14:36
      Highlight Der Vorfall mit den Scharfschützen auf dem Maidan ist immer noch nich taufgeklärt worden ! Die schiessen auf beide Seiten für was ? Man könnte meinen eine 3rd Macht hätte das ganze zusätzlich angeheizt. Demonstanten die Massenweise Molotvcocktail herumwerfen verdienen auch nicht umbedingt gnade…. zudem Benzin ist teuer woher hatten die das Geld dafür um diese Dinger zu Werfen wie wenn es Schneebälle wären ?!

      Um alles zusammenzufassen; es hatt sich nichts geändert, ein Oligarch ist gegangen ein neuer ist gekommen (Poroschenko), weiter gehts in der Korrupten Gesellschaft.

      mfg s.b
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