Wirtschaft
Schweiz

Stellenabbau nach Eurosturz: Wohin die Schweizer Jobs verschwinden

Stellenabbau nach Eurosturz: Wohin die Schweizer Jobs verschwinden

03.03.2015, 17:3103.03.2015, 17:38
Melanie Gath
Melanie Gath
Redaktorin

Der starke Franken setzt dem Thurgauer Bauausrüster Arbonia-Forster (AFG) nach eigenen Angaben zu. In den nächsten eineinhalb Jahren will die AFG 150 bis 200 Jobs in der Kunststofffenster-Produktion streichen und in die Slowakei auslagern, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Als Grund werden die «schwierige Marktsituation und die neue Währungsrealität» genannt. 

AFG ist nicht das einzige Unternehmen, das unter anderem wegen des starken Frankens zu Sparmassnahmen greift: Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank Mitte Januar haben fünf weitere Firmen beschlossen, Stellen auszulagern: Das Flugzeugwartungsunternehmen SR Technics, die auf Export ausgerichtete Alu Menziken, Hörgeräteproduzent Sonova, Kunststoffhersteller Weidplas und die Bank Julius Bär.

In der Grafik siehst du, wohin die Jobs verschwinden.

Bild
Bild: watson/melanie gath
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Nyi Phy
03.03.2015 18:25registriert September 2014
Es sind mittlerweile übrigens nur noch 10% Differenz. Davon hört man aber nichts. Hauptsache es sind alle noch in Panik!
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
KLeeX
03.03.2015 19:04registriert Januar 2014
Nur ausreden, hätten sowieso Stellen abgebaut oder verlagert. So schnell kann es wegen dem Franken gar nicht sein das man so etwas entscheidet, die wissen ja gar nicht wie sich der Franken entwickelt. Die halten uns wircklich für Deppen.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Hugo Wottaupott
03.03.2015 18:21registriert Februar 2014
das traurige dabei: das angebot für kunden in der schweiz wird nicht billiger.
00
Melden
Zum Kommentar
11
Frankreich erhebt Umweltsteuer auf Fast Fashion – das ist die Lage in der Schweiz
Im Juni wurde das Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion verabschiedet: Seit September müssen Temu und Co. neu eine Umweltsteuer zahlen.
Seit dem 1. September ist das neue Gesetz in Frankreich in Kraft. Hersteller von Ultra-Fast-Fashion-Unternehmen wie Shein, Temu oder Alibaba zahlen nun in Frankreich neu eine Umwelt- und Verpackungssteuer. Zu tun hat das Ganze mit dem Ökoscore des betreffenden Artikels. Bei einem T-Shirt sind das bis zu 2 Euro, bei einer Jacke bis zu zwölf Euro, schreibt das SRF. Der Ökoscore wird mittels fünf Kriterien festgelegt: Sortimentsbreite, durchschnittliche Vermarktungsdauer, Material, Anreize zur Reparatur und Transparenz.
Zur Story