Digital
Android

Ab sofort kannst du mit WhatsApp «gratis» telefonieren: Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten

WhatsApp erweitert seinen Funktionsumfang.
WhatsApp erweitert seinen Funktionsumfang.bild: whatsapp

Ab sofort kannst du mit WhatsApp «gratis» telefonieren: Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten

Der Kurznachrichten-Dienst WhatsApp hat offiziell die Telefonierfunktion für Android-Geräte freigeschaltet. iPhones sollen in Kürze folgen. Hier erfahrt ihr alles, was ihr darüber wissen müsst.
31.03.2015, 11:5631.03.2015, 13:36

Wie funktioniert's?

Mit dem neusten Update der App erhält man neben den Menüpunkten «Chats» und «Kontakte» zusätzlich die Auswahl für Anrufe. Ein Klick darauf verwandelt das Nachrichtensymbol in ein Telefonsymbol und ein weiterer Klick enthüllt alle erreichbaren Kontakte. Beide Parteien müssen WhatsApp installiert haben. Wenn das Telefonsymbol nicht sichtbar ist, muss euch jemand mit WhatsApp anrufen, bei dem die Funktion bereits aktiv ist. Nach dem Anruf solltet auch ihr Anrufe tätigen können. Derzeit wird erst der Ton und noch kein Bild übertragen.

Mit dem Update erhält man die Anrufoption.
Mit dem Update erhält man die Anrufoption.screenshot: watson
So sieht ein Anruf mit WhatsApp aus.
So sieht ein Anruf mit WhatsApp aus.screenshot: watson

Wir haben festgestellt, dass es beim ersten Anruf vorkommen kann, dass der Angerufene erst benachrichtigt wird, wenn er die App öffnet. Bei allen künftigen Anrufen sollte die App nicht mehr extra geöffnet werden müssen und Anrufe erscheinen wie gewohnt, nur eben mit WhatsApp. In unserem Test hatte die App immer wieder mal Aussetzer und der Angerufene erhielt keine Meldung. Bleibt zu hoffen, dass solche Kinderkrankheiten bald ausgemerzt werden.

Welche Geräte werden unterstützt?

Derzeit ist die Funktion auf Android-Smartphones beschränkt. Jedoch soll das Update in den nächsten Wochen auch auf iPhones und Windows Phone landen.

Bild
bild: androidpit

Was kostet mich der Spass?

WhatsApp ist das erste Jahr gratis und kostet danach einen Franken jährlich. Zusätzliche Kosten fürs Telefonieren entstehen nicht. Ausser man überschreitet das im Mobilfunk-Abo enthaltene Datenvolumen. Mehr dazu im nächsten Punkt.

Kann ich auch ins Ausland anrufen?

Da alle Anrufe über das Datennetz abgewickelt werden, spielt es keine Rolle, wohin du anrufst.

Kann ich gratis im Ausland telefonieren?

Nur bedingt. Solange du dich in einem Wi-Fi befindest, fallen keine Datenmengen und somit auch keine Kosten an. Sobald du allerdings über Mobilfunk telefonierst, zahlst du je nach Abo Roaming-Gebühren für die verbrauchten Daten.

Wie gut ist die Qualität?

In unserem kurzen Test war die Qualität sowohl mit Wi-Fi als auch mit Mobilfunk (4G) einwandfrei und nicht von herkömmlichen Anrufen zu unterscheiden. Je schlechter der Empfang, desto schlechter wird aber auch die Tonqualität ausfallen.

Was für Datenmengen fallen an?

Ein Anruf verbraucht pro Minute fast ein Megabyte, egal ob über Wi-Fi oder das Mobilfunknetz. Vieltelefonierer sollten erst einen Blick auf ihr verfügbares Datenvolumen werfen, bevor sie stundenlang an der Strippe hängen.

Ein einminütiger Anruf verbraucht bis zu ein Megabyte Daten.
Ein einminütiger Anruf verbraucht bis zu ein Megabyte Daten.screenshot: watson

Alternativen

Auch mit den folgenden Kurznachrichten-Apps kann bereits telefoniert werden (Auswahl der beliebtesten):

  • Facebook Messenger
  • Hangouts
  • Skype
  • Swisscom iO
  • UPC Phone
  • Viber
  • Line

Das könnte dich auch interessieren

Ein Tag mit deinem Smartphone in 32 Bildern

1 / 34
Ein Tag mit deinem Smartphone in 32 Bildern
Juhu! Ein neuer Tag beginnt!
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
10 Grafiken, die dir einen neuen Blick auf die Elektromobilität geben
Die durchschnittliche Reichweite von E-Autos stieg von rund 120 Kilometern im Jahr 2011 auf aktuell rund 400 Kilometer. Im gleichen Zeitraum wurden Akkus 91 Prozent günstiger. Möglich wurden die höheren Reichweiten somit durch bessere und günstigere Akkus sowie effizientere E-Fahrzeuge.

Grössere und teurere E-Autos mit entsprechend grossen Akkus, wie sie in der Schweiz vorwiegend gekauft werden, erreichen schon heute reale Alltagsreichweiten von teils deutlich über 600 Kilometern. Bei günstigen Kleinwagen sind reale Reichweiten um die 300 Kilometer üblich.
Zur Story