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Playoff-Finalist Tampa Bay bezwingt die Flyers in der ersten offiziellen 3-gegen-3-Verlängerung. 
Bild: Zuma/Cal Sport Media

Dieses NHL-Video beweist: Die 3-gegen-3-Overtime ist absolut fantastisch und würde auch in der NLA für mehr Spannung sorgen

Im Spiel zwischen Tampa Bay und den Philadelphia Flyers kam es zu einer Premiere: Die 3-gegen-3-Overtime. Der erste Eindruck zeigt, dass der neue Modus viel Spannung mit sich bringt und auch in der Schweiz gut ankommen könnte.  

10.10.15, 13:16 13.10.15, 16:55
Nik Dömer
Nik Dömer

In der Nacht auf den Freitag wurde in der NHL zum ersten Mal eine 3-gegen-3-Overtime gespielt. Zwischen den Philadelphia Flyers und Tampa Bay Lightning gab es in der regulären Spielzeit keinen Sieger und so kam es zur ersten Verlängerung in der neuen Saison – zum Glück!

Mark Streit verliert mit den Flyers gegen die «Bolts». 
YouTube/SomeHockeyVids

Die Verlängerung in Tampa bot Spektakel pur: Innerhalb von drei Minuten kam es zu zwei Pfostenschüssen, drei «Breakaways» und einem Penalty, ehe Jason Garrison zum 3:2 für die «Bolts» einnetzte. 

887 Votes zu: Sollte die Verlängerung in der NLA ebenfalls mit je drei Feldspielern ausgetragen werden?

  • 90%Ja, ich will mehr Spannung!
  • 6%Nein, ich bin zufrieden mit dem aktuellen Modus.
  • 3%Ist mir egal, ich gehe sowieso nur wegen dem Bier ins Stadion.

Die neue Regeländerung garantiert schon fast einen offenen Schlagabtausch, auf dem Feld gibt es mehr Platz und das Spiel wird schneller. Grundsätzlich lässt die Partie somit viel mehr Chancen zu, als bisher. Das Ziel der NHL ist es, dass mehr Tore aus dem Spiel heraus und weniger Entscheidungen in der Penalty-Lotterie fallen. 

NLA will noch nichts anpassen

Der Modus wäre auch in der Schweizer NLA gut vorstellbar, bei der in der regulären Saison die Verlängerung 5 Minuten dauert und beide Teams je vier Feldspieler auf dem Eis haben, bevor es zum Penaltyschiessen kommt. 

Gibt es auch in der Schweiz schon bald weniger Entscheide durch Penalty-Lotterie? 
Bild: Marc Schumacher

Doch die Schweizer Liga will derzeit noch nichts von der Reduzierung wissen. Der Direktor Leistungssport beim Verband, Ueli Schwarz, betonte zuletzt, dass man die Entwicklung in der NHL genau verfolgen werde, kurzfristig wolle man aber nichts ändern. 

Gut möglich, dass dieses Video einen positiven Eindruck bei Herrn Schwarz hinterlässt. Fakt ist, dass auch das Schweizer Eishockey mehr Spannung in den Verlängerungen vertragen könnte. 

So steht es um die 12 NLA-Trainer

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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  • Atze 12.10.2015 09:16
    Highlight die coach's challenge ist noch die spannendere regeländerung.
    0 0 Melden
  • zwan33 10.10.2015 17:28
    Highlight Haha, eindrücklich. Ich habe etwa 6 100%ige Chancen gezählt. Hätte geglaubt, die NHL-Spieler würden ein bisschen besser treffen... Aber da waren ja auch noch die beiden Goalies.
    8 2 Melden
  • länzu 10.10.2015 16:31
    Highlight Ooh! das tönt nach mächtig Reisestress für Ueli Schwarz und seinen Chef. Da müssen ganz bestimmt unzählige Spiele in den USA und Kanada live angeschaut werden, bevor man dann einen Entscheid fällen kann. Das will alles sehr sorgfältig überlegt sein. Dem Schweizer Publikum kann man ja nicht alles vorsetzen.
    30 0 Melden
    • Pana 10.10.2015 21:20
      Highlight Naja, man muss ja nicht alles aus der NHL sofort nachmachen. Ein Jahr abwarten, und falls es sich etabliert hat, kann man es mit guten Gewissen übernehmen.
      3 3 Melden
    • herschweizer 11.10.2015 11:22
      Highlight lol ja das muss sicher noch durch die Vernehmlassung....
      1 0 Melden

Auf das erste Tor müssen wir noch warten, aber Hischier überzeugt bei seinem NHL-Debüt

Das mit riesiger Spannung erwartete Debüt des 18-jährigen Wallisers Nico Hischier bei den New Jersey Devils geriet zum Erfolg. Hischier skorte zwar nicht, aber New Jersey besiegte Colorado Avalanche mit 4:1.

>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen.

Für die grossen Schlagzeilen sorgte Nico Hischier in seinem ersten NHL-Meisterschaftsspiel noch nicht – nicht wie vor einem Jahr Auston Matthews, sein Vorgänger als Nummer-1-Draft, der in den ersten zwei Dritteln seines ersten Spiels gleich vier Tore skorte. Aber auch Hischier stellte seine Extraklasse unter Beweis.

Colorados Goalie Jonathan Bernier verhinderte im ersten und zweiten Drittel zweimal mit Glanzparaden ein erstes Hischier-Goal. …

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