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Referendum gegen neue AKWs kommt laut Bündnis zustande

Zwei Computer stehen auf einem Pult bei der Lancierung des Referendums gegen das Atom-Gesetz, nein zu neuen AKW, am Dienstag, 30. Juni 2026, in Bern..(KEYSTONE/Peter Schneider)
Das Referendum gegen das Atom-Gesetz wurde am 30. Juni lanciert.Bild: keystone

Referendum gegen neue AKWs kommt laut Bündnis zustande

Ein breites Bündnis hat über 125'000 Unterschriften für das Referendum gegen den Bau neuer Atomkraftwerke gesammelt – mehr als doppelt so viele wie nötig. Damit dürfte die Stimmbevölkerung an der Urne über die AKW-Frage befinden können.
19.09.2026, 21:2419.09.2026, 21:24

Der «Tagesanzeiger» berichtete zuerst über den Sammelstand. Das Bündnis «Nein zu neuen AKW» bestätigte diesen am Samstag in einem Communiqué. Die AKW-Gegnerschaft hätte noch fast drei Wochen Zeit gehabt, um die für ein Referendum nötigen 50'000 Unterschriften zu sammeln.

Hinter dem Referendum stehen die SP, die Grünen, die GLP, Teile der Mitte-Partei sowie zahlreiche Organisationen wie die Schweizerische Energie-Stiftung und Greenpeace Schweiz. Sie bekämpfen den vom Parlament denkbar knapp verabschiedeten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)».

Dieses Begehren haben die Initianten inzwischen bedingt zurückgezogen. Der Gegenvorschlag erfülle das Kernanliegen der Initiative – die Aufhebung des Kernkraftwerk-Verbots – bereits, hiess es.

Das Bündnis «Nein zu neuen AKW» wiederum wirft dem Bundesrat und dem Parlament vor, am Willen der Bevölkerung vorbei zu politisieren. Die Stimmberechtigten hätten sich im Rahmen von vergangenen Abstimmungen klar für eine auf erneuerbaren Energien basierende Zukunft ausgesprochen, hiess es in ihrer Mitteilung.

Die Beteiligten planen, die Unterschriften am 6. Oktober bei der Bundeskanzlei einzureichen. Kommt das Referendum offiziell zustande, dürften die Schweizer Stimmberechtigten frühestens am 28. Februar 2027 über die Gesetzesänderung abstimmen können. (sda)

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quelle: keystone / ennio leanza
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Gina3
19.09.2026 22:08registriert September 2023
Wie viel Geld und wie viel Zeit kosten uns diese ewigen „AKW-Kleber“, die einfach nicht akzeptieren können, dass
1. andere Technologien nützlicher, schneller und flexibler sind,
2. die Kernenergie von Anfang bis Ende nie eine gut durchdachte Lösung war,
3. dass jemand, der sein Land liebt, dort KEINE potenzielle Massenvernichtungswaffe baut
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Smörebröd
19.09.2026 22:12registriert Februar 2019
Mal ernsthaft: Neue AKW's sind grundsätzlich ein Witz.
1.: Die Endlagerfrage ist noch nicht geklärt
2.: zwischen Planungsbeginn und inbetriebnahme verstreichen gerne mal 30 Jahre
3.: Woher kommt das Kühlwasser im Sommer im Kontext der Klimaerwärmung? Auch diesen Sommer wieder gesehen: Beznau musste massiv zurückgefahren werden deswegen (war bei weitem nicht das erste Mal). Die Franzosen werden das auch irgendwann realisieren. Vielleicht auch unser Kartoffelgericht. Bisher noch nicht, obschon die Stromkonzerne bereits abgewunken haben.
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Gletscherkind
19.09.2026 22:36registriert März 2026
Besten Dank für die Erhaltung des Volkswillens! Hoffe auf ein hartes zweifaches Zeichen bei der Abstimmung, welche wir ja bereits schon einmal deutlich beschlossen hatten, Herr Rösti!!!
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