Google
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
BildBild

Google plant laut durchgesickerten Dokumenten eine zensierte Version seiner Suchmaschine in China.  gif: theintercept / quelle titelbild: wikihow

Baut Google eine Zensur-Maschine für China? Das steckt hinter dem enthüllten Geheimprojekt

Vertrauliche Dokumente enthüllen: Acht Jahre nach dem Rückzug aus China plant Google die Rückkehr mit einer zensierten Suchmaschine. Auch Apple und Microsoft unterwerfen sich Pekings Zensurwünschen. Das sind die Gründe.



Google wolle eine zensierte Version seiner Suchmaschine in China starten, «die Webseiten und Suchbegriffe über Menschenrechte, Demokratie, Religion und friedlichen Protest auf die schwarze Liste setzt», schreibt das US-Nachrichtenportal «The Intercept». Die modifizierte Google-Suche werde derzeit entwickelt und soll von der chinesischen Regierung zensierte Inhalte blockieren. Auch die «New York Times» berichtete am Mittwoch über das geheime Google-Projekt unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. 

«The Intercept» schreibt:

«Das Projekt – mit dem Codenamen Dragonfly – läuft seit Frühjahr letzten Jahres und wurde nach einem Treffen zwischen Googles CEO Sundar Pichai und einem hochrangigen chinesischen Regierungsbeamten im Dezember 2017 beschleunigt.»

Die für China modifizierte Google-App könnte in den nächsten sechs bis neun Monaten fertig sein, berichtet das Nachrichtenportal. Dieser Schritt stellt einen dramatischen Wandel in der China-Politik von Google dar, wäre es doch das erste Mal seit fast zehn Jahren, dass der Internet-Riese seine Suchmaschine in China betreibt.

Eine offizielle Bestätigung seitens des Unternehmens gibt es nicht. Gegenüber der FAZ sagte ein Google-Sprecher:

«Wir bieten eine Reihe mobiler Apps in China an, etwa Google Translate und Files Go, helfen chinesischen Entwicklern und haben signifikante Investitionen in chinesischen Unternehmen durchgeführt wie JD.com. Aber wir kommentieren keine Spekulationen über zukünftige Pläne.»

FAZ

Staatsmedien der Volksrepublik weisen die Berichte als «unwahr» zurück.

Amnesty Internationals China-Experte Patrick Poon geht davon aus, dass die Berichte stimmen und befürchtet «einen Sieg für die chinesische Regierung». Es sende ein Signal, dass sich niemand mehr die Mühe macht, die Zensur herauszufordern. Er fragte auch, wie Google die Privatsphäre seiner Nutzer schützen werde: «Wird Google auch einknicken und persönliche Daten herausrücken, sollten die chinesischen Behörden das verlangen?»

Googles Pläne sind brisant

In keinem anderen Land der Erde wird die Internetfreiheit so mit Füssen getreten wie in China. Drei Jahre in Folge hält das Reich der Mitte schon diesen unrühmlichen Spitzenplatz in der jährlichen Studie der amerikanischen Denkfabrik Freedom House, die sich weltweit für Demokratie einsetzt. 

Datenschutz ist für die Bürger Chinas essentiell, denn im Einparteienland drohen Menschenrechtlern und Oppositionellen jahrelange Gefängnisstrafen. Wer sich für Bügerrechte und Meinungsfreiheit einsetzt, gilt als Staatsgefährder. Tausende Menschen werden laut Amnesty International jedes Jahr in China hingerichtet.

Nicht mehr vor allem Bürgerrechtler oder Angehörige von Minderheiten oder Religionsgruppen stünden im Fadenkreuz der Internetwächter, sondern auch einfache Nutzer bekämen das repressive Regime zunehmend zu spüren, heisst es im Bericht von Freedom House. Die Vorwürfe lauteten auf Subversion, Separatismus, Terrorismus, Verunglimpfung oder schlicht «Ärger provozieren», was allein schon für längere Haft ausreicht.

Die Internetkontrolle ist aber nicht nur ein Problem für Kritiker, sondern auch eine immer grössere Hürde für westliche Unternehmen.

US-Techriesen unterwerfen sich Chinas Zensur

Googles Richtungsänderung kommt wenig überraschend: Auch Apple, Microsoft, Facebook und Co. gehen seit einiger Zeit auf Kuschelkurs mit Chinas Überwachungsstaat, um gegenüber der starken chinesischen Konkurrenz – Huawei, Tencent (Wechat), Baidu, Alibaba, Xiaomi etc. – nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Microsoft hat der chinesischen Regierung unlängst ein modifiziertes Windows programmiert. Es ermöglicht den Behörden, eigene Verschlüsselungstechniken einzusetzen. Diese Spezialversion soll dem Windows-Konzern die Tür zu chinesische Behörden öffnen.

Auch Apple-Chef Tim Cook macht den Bückling vor Chinas Cyberverwaltung, sprich den obersten Internetwächtern.

Auch Apple kooperiert mit Chinas Zensurbehörde und speichert die Nutzerdaten chinesischer iCloud-Nutzer seit diesem Jahr auf den Servern einer chinesischen Staatsfirma. Die chinesischen Behörden verlangten den Zugriff auf die Daten chinesischer Apple-Nutzer. Zuvor mussten Chinas Strafermittler bei US-Gerichten Rechtshilfe beantragen, um an die Daten chinesischer iCloud-Nutzer zu gelangen. Wer in China lebt und Apples Online-Dienst iCloud nutzt, muss sich also entscheiden: Entweder er deaktiviert iCloud und gibt damit viele praktische iPhone-Funktionen auf – oder er gibt seine Privatsphäre auf.

Bereits Ende 2017 sperrte Apple auf chinesische Anweisung hin Tunnelsoftware (VPN) zur Umgehung der Internetsperren. Auch die Videokonferenz-App Skype von Microsoft wurde von Apple aus dem chinesischen App-Store entfernt, um das eigene China-Geschäft nicht zu gefährden.

Peking zieht Überwachungsschraube mit neuem Cybersicherheitsgesetz an

Bild

Apple-Chef Tim Cook und die Top-Manager von Google und Facebook reisten Ende 2017 zum grossen Treffen der Internet-Giganten nach China. Ihre Anwesenheit schmückte die Konferenz der staatlichen Internet-Zensoren. bild: ap chinatopix

Keiner sammelt so viele Daten über seine Nutzer wie Chinas Tech-Giganten Alibaba und Tencent, keiner gibt sie auch so leicht an die Obrigkeit weiter, wie Kritiker warnen. Nun zieht Peking die Schraube weiter an und zwingt auch westliche Unternehmen, die Daten ihrer chinesischen Nutzer auf Anfrage auszuhändigen. Der zweite wichtige Grund für die Kooperation von Apple, Google, Microsoft und Co. mit der Regierung in Peking ist denn auch Chinas verschärftes Cybersicherheitsgesetz.

Dem Staat geht es bei den neuen Cybersicherheitsrichtlinien offiziell um die nationale Sicherheit und die Terrorismusbekämpfung. Die Behörden wollen sich den Zugriff auf die iPhone-, Android- und Windows-Daten verdächtiger Personen sichern. In der Praxis müssen Apple, Google und Microsoft aber nicht nur die Daten von mutmasslich Kriminellen herausgeben, sondern auch von regierungskritischen Bürgerrechtlern, die Peking als Staatsgefährder einstuft. Bislang musste Peking bei entsprechenden Anfragen US-Gerichte bemühen.

Kritiker befürchten, dass mit den strengeren Cybersicherheitsrichtlinien auch Geschäftsgeheimnisse abgezapft werden können. Die Definition sicherheitsrelevanter Daten sei derart weit gefasst, dass eigentlich alle Daten erfasst würden. Für viele Beobachter liegt die Vermutung nahe, dass chinesische Behörden damit auch industriepolitische Ziele verfolgen.

Trumps Handelsstreit bedroht Apple

Die USA und China befinden sich derzeit in einem Handelskonflikt, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Reihe von Strafzöllen verhängte und Peking mit Gegenzöllen reagierte. Die USA werfen beispielsweise dem chinesischen Smartphone-Riesen und Netzwerkausrüster Huawei vor, mit dem chinesischen Geheimdienst zu kooperieren. Das ist der offizielle Grund, warum Huawei seine Smartphones in den USA nicht mehr verkaufen darf. Apple befürchtet nun Gegenmassnahmen Pekings.

Ein iPhone-Verbot in China würde Apple viel mehr schmerzen als Huawei das Verbot in den USA tangiert. Die Chinesen haben Apple im letzten Quartal trotz Verkaufsverbot als weltweit zweitgrössten Smartphone-Hersteller abgelöst. Auch dies dürfte ein Grund sein, warum Apple alles tut, um Peking nicht zu verärgern.

Insbesondere Google und Facebook haben seit langem Schwierigkeiten, in China Geschäfte zu machen. Die sogenannte grosse Firewall der Volksrepublik blockiert nicht nur für Privatleute, sondern auch für Unternehmen viele Webseiten oder Internetdienste. Google hatte sich wegen der Zensur sowie chinesischen Hackerangriffen 2010 aus dem Land zurückgezogen. Auch Facebook und Twitter sind in China nicht verfügbar.

(oli/sda/afp)

Beeindruckende Demo von Googles Sprach-Assistenten

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

67
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

53
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

105
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

180
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

67
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

53
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

105
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

180
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hiker 02.08.2018 15:56
    Highlight Highlight Echt jetzt, ist das im mindesten erstaunlich? Wir alle haben Google so gross gekauft wie sie nun mal jetzt sind. Damit müssen wir leben. Diese Firma kennt nur eine einzige Ethik, Geld und Macht. So einfach ist es im Grunde. Wir alleine haben das zu Verantworten. Wir kaufen Geräte mit Android Systemen einfach weil billig oder gratis. Dabei nehmen wir in kauf das mit unseren Daten gehandelt wird, dass wir immer manipulierbarer werden. Ethik hat hier keinen Platz, Hauptsache man macht Kohle damit. Google ist für Regierungen unangreifbar geworden, ich behaupte sie sind mächtiger als jeder Staat!
  • Raudrhar 02.08.2018 12:21
    Highlight Highlight Pecunia non olet...
  • Sophon 02.08.2018 11:47
    Highlight Highlight Ach deshalb hat google ihr motto "Don't be evil" im frühjahr entfernt!
  • Paddiesli 02.08.2018 11:05
    Highlight Highlight Beschämend, dass sie einknicken, nur um ihren Markt ausbauen zu können. Das nenne ich Mittäterschaft.

Bill Gates hat richtig gerechnet – und nichts dazugelernt

Es ist Zeit, den gütig dreinschauenden Nerd als das zu sehen, was er wirklich ist: ein knallharter Geschäftsmann und hochintelligenter Demokratiefeind.

Mein Artikel über Bill Gates von letzter Woche hat einen Nerv getroffen. Das war zu erwarten angesichts des hohen Ansehens, das der Microsoft-Gründer geniesst, und wegen der Summen, um die es bei der Diskussion über die amerikanische Superreichen-Steuer («Wealth Tax») geht.

Die populärsten Kommentare, die Tausende Herzen erhielten, sympathisierten alle mit Gates. Und einige User meinten sinngemäss, man solle dem armen Bill sein hart verdientes Geld lassen, er unterstütze wohltätige Projekte …

Artikel lesen
Link zum Artikel