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FC Basel

FC Basel: Stephan Lichtsteiner als Trainer entlassen

Trainer Stephan Lichtsteiner (FCB) bei dem Spiel der Fussball Super League zwischen dem FC Basel (FCB) und dem FC St.Gallen (FCSG)am Donnerstag, 14. Mai 2026 im St. Jakob-Park in Basel. (KEYSTONE/Clau ...
Stand während der gesamten Amtszeit in der Kritik: Stephan Lichtsteiner.Bild: keystone

Lichtsteiner entlassen – FCB-Präsident Degen reicht's

Der FC Basel zieht die Reisslinie. Trainer Stephan Lichtsteiner muss nach weniger als einem Jahr im Amt gehen.
09.09.2026, 17:2509.09.2026, 18:21

Der FC Basel entlässt Stephan Lichtsteiner per sofort. Dies teilt der Fünfte der Super League nach der siebten Meisterschaftsrunde am Mittwochabend mit. Gemeinsam mit Lichtsteiner verlasse mit Mario Cantaluppi auch einer der Assistenztrainer den FCB. Vorerst übernimmt in Luigi Noccentini ein weiterer bisheriger Assistent den Trainerposten interimsweise.

«Trotz der enttäuschenden Rückrunde der vergangenen Spielzeit habe ich Stephan Lichtsteiner und seinem Trainerteam am Ende der Saison das volle Vertrauen ausgesprochen», erklärt FCB-Präsident David Degen in der Mitteilung. Dieses Vertrauen sei aber daran geknüpft gewesen, dass eine sportliche Weiterentwicklung und sichtbare Aufwärtstendenz erkennbar würden. «Diese Aufwärtstendenz sahen wir in den vergangenen Wochen leider nicht und es fehlte der Glaube, dass sich dies innert nützlicher Frist ändert», so Degen.

Nach einem zumindest resultattechnisch guten Saisonstart mit drei Siegen aus vier Ligaspielen verlor der FCB zuletzt zwei Heimspiele in Folge. Sowohl gegen Sion (1:2) als auch gegen Lugano (1:3) gaben die Basler eine Führung aus der Hand. Nach sieben gespielten Runden mit drei Niederlagen in vier Heimspielen erscheine das Risiko eines sportlichen Rückschritts und einer negativen Tabellendynamik zu gross, heisst es in der Mitteilung.

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«Das Ziel, das langfristige Projekt erfolgreich weiterzuführen, blieb bis zuletzt bestehen», schreibt der FCB weiter und betont: «Auf dem Weg zu langfristigem Erfolg müssen jedoch auch wichtige Zwischenziele erreicht werden. Diese konnten seit Jahresbeginn nicht in dem Ausmass erfüllt werden, in welchem sich der Klub dies erhofft hatte.»

Lichtsteiner hatte den FC Basel im Januar 2026 übernommen. Zuvor hatte er als Trainer beim FCB im Nachwuchs gearbeitet und von 2024 bis 2026 beim FC Wettswil-Bonstetten in der viertklassigen 1. Liga Classic. Für die Schweiz hatte er als Aussenverteidiger 108 Länderspiele bestritten und war Captain der Nationalmannschaft. Seine beste Zeit hatte Lichtsteiner bei Juventus, mit den Turinern wurde er zwischen 2012 und 2018 sieben Mal in Folge italienischer Meister. (ram/nih)

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98 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ben_solo
09.09.2026 17:50registriert Januar 2021
Zum Glück haben sie ihm keinen 3 Jahresvertrag gegeben, das wäre sonst teuer geworden. Zum Glück plant immerhin der Präsident überlegt und weitsichtig.
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N. Y. P.
09.09.2026 17:49registriert August 2018
Das war doch mit Ansage.

Sobald der Club sagt, der Trainer geniesst vollstes Vertrauen, wars das. Ist ein Naturgesetz im Fussball.

Lichtsteiner ist als Trainer absolut ungeeignet. Sein ungestümes Wesen ist eine Katastrophe für jeden Teamspirit. Er sollte es einfach sein lassen.
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stanislav.petrov
09.09.2026 17:42registriert März 2019
Nein! Doch! Ohh!
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