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Mike Müller kassiert Strafanzeige von Müllermilch-Sohn Peter Müller

Die Welt der Wunderlichs Mike Müller
Mike Müller ist mit einer Strafanzeige konfrontiert, weil er AfD-Wählende als Nazis tituliert hat.Bild: Filmcoopi

«Müllermilch»-Sohn verklagt Mike Müller wegen Nazi-Tweet

Nach dem AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt hat Mike Müller die Wählenden der Partei als Nazis bezeichnet. Ein bekennender AfD-Wähler hat ihn nun deswegen verklagt.
20.09.2026, 05:17

Gegen Schauspieler und Komiker Mike Müller («Der Bestatter») ist eine Strafanzeige eingereicht worden. Darüber berichtet der «Sonntagsblick». Der 62-Jährige hatte nach dem überwältigenden AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt auf der Plattform X einen Tweet abgesetzt, in dem er die Wählerinnen und Wähler der AfD als Nazis bezeichnete.

«Was ich nicht so verstehe, warum der Kanzler eines achtzig Mio.-Landes wegen einer knappen Million Nazis in einem gescheiterten Gliedstaat zurücktreten soll», schrieb Müller.

Weil Peter Müller sein Foto nicht in den Medien sehen will, hier stattdessen ein Bild einer Müllermilch.
Weil Peter Müller sein Foto nicht in den Medien sehen will, hier stattdessen ein Bild einer Müllermilch.Bild: Imago

Das war einem anderen Müller zu viel. Peter Müller, deutscher Staatsbürger und seit zehn Jahren im Kanton Zürich ansässig, hat Strafanzeige bei der Zürcher Staatsanwaltschaft eingereicht, wie diese gegenüber dem «Sonntagsblick» bestätigt.

«Ich finde es schockierend, wie Mike Müller die Wähler einer demokratischen Partei pauschal mit den schlimmsten Verbrechern der deutschen Geschichte gleichsetzt», sagt der Sohn des deutschen Milchbarons Theo Müller («Alles Müller, oder was?») gegenüber der Boulevardzeitung. Sowohl Müller senior als auch junior sind bekennende AfD-Wähler.

Mike Müller nimmt die Anzeige gelassen auf. Er verweist darauf, dass die AfD in Sachsen-Anhalt gemäss dortigem Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem gilt und Ideen wie Remigration propagiert. Dieses völkische Zeug geht in eine Richtung, die mein Begriff ziemlich gut trifft», sagt Mike Müller gegenüber dem «Sonntagsblick»

Die AfD hatte bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September 43,8 Prozent der Stimmen erreicht. Es ist das beste Ergebnis der rechtsextremen Partei, sie verfehlte die absolute Mehrheit im Landtag nur knapp.

(her)

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