Vierjähriger stirbt nach Angriffen auf Gazastreifen
Ein israelischer Luftangriff auf ein Gebäude hat am Sonntag, 23. August, in der Stadt Zawayda im zentralen Gazastreifen eine Explosion und schwere Zerstörungen verursacht. Zuvor hatte die israelische Armee die Eigentümer des Grundstücks aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Dies berichteten Anwohnerinnen und Anwohner.
Durch herumfliegende Trümmer und Splitter wurden Menschen verletzt. Unter ihnen war der vierjährige Mohammad Abdel-Salam Taha, der später im Spital für tot erklärt wurde.
Der zweite Luftangriff ereignete sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden im nahe gelegenen Flüchtlingslager Nuseirat. Das israelische Militär untersuche zurzeit beide Angriffe.
Hochrangigen Hamas-Kämpfer tot
Separat teilte das Militär am Samstag, 22. August, in einer Erklärung mit, es habe einen hochrangigen Hamas-Kämpfer, Sharif Al-Hasnat, in der Stadt Deir al-Balah getötet. Israelischen Angaben zufolge leitete er Bemühungen zum Wiederaufbau der «unterirdischen Infrastruktur» der Hamas.
Die Hamas wirft Israel vor, gegen die Waffenruhe zu verstossen. Seit Inkrafttreten der Waffenruhe im vergangenen Oktober wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen mehr als 1'280 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet. Das israelische Militär gibt unterdessen an, dass vier israelische Soldaten getötet worden seien. (Reuters, emm)
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