Coronavirus
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SARS-CoV-2, neues Coronavirus, Oberfläche des Virus

Darstellung der Oberfläche des neuen Coronavirus. Bild: Shutterstock

Coronavirus: Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zu SARS-CoV-2



Die Coronavirus-Pandemie beherrscht die Schlagzeilen und verändert unseren Alltag. Die Unsicherheit nimmt zu – wie ansteckend ist das Virus, wann treten die ersten Symptome auf und wie bedrohlich ist die Erkrankung? Hier eine Übersicht über den aktuellen Stand der Wissenschaft – der sich allerdings aufgrund neuer Erkenntnisse schnell ändern kann.

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Was ist das Coronavirus?

Die offizielle Bezeichnung für den umgangssprachlich «Coronavirus» genannten Erreger lautet «SARS-CoV-2». Die von ihm ausgelöste Erkrankung – eine Lungenkrankheit, die Fieber, trockenen Husten und Atemprobleme mit sich bringt – wird mit «COVID-19» bezeichnet. Das Virus gehört wie das SARS-CoV – dem Erreger der SARS-Epidemie 2002/2003 – und das MERS-CoV zur Familie der Coronaviren. Diese genetisch sehr variablen Viren können Säugetiere, Vögel und Fische infizieren. Sie sind oft zoonotisch; das heisst, sie können so mutieren, dass sie die Artenbarriere überspringen und Menschen infizieren können.

Einer der Unterschiede zwischen SARS-CoV-2 und dem SARS-Erreger besteht darin, dass das neue Virus vier zusätzliche Aminosäuren in einem Glykoprotein in seiner Hülle aufweist. Diese durch Mutationen entstandenen Aminosäuren könnten dafür verantwortlich sein, dass sich das Virus bereits im oberen Rachenraum replizieren kann und nicht erst tief in der Lunge wie der SARS-Erreger, der dafür nur dort vorhandene Enzyme benötigt. Dieser Umstand wirkt sich auf die Ansteckungsrate aus (siehe Punkt 2).

This transmission electron microscope image shows SARS-CoV-2—also known as 2019-nCoV, the virus that causes COVID-19—isolated from a patient in the U.S. Virus particles are shown emerging from the surface of cells cultured in the lab. The spikes on the outer edge of the virus particles give coronaviruses their name, crown-like. Credit: NIAID-RML
Von NIAID - https://www.flickr.com/photos/niaid/49534865371/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=87484997

Die Aufnahme eines Transmissionselektronen-Mikroskops zeigt, wie SARS-Cov-2-Viren in einer Zellkultur eine Zelle verlassen. Bild: Wikimedia/NIAID

Woher stammt das Coronavirus?

SARS-CoV-2 trat im Dezember 2019 erstmals in Erscheinung: In der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei häuften sich Lungenentzündungen unklarer Ursache. Beginn Januar wurde das neuartige Virus identifiziert. Als möglicher Hauptwirt des Virus – wie auch anderer Coronaviren – wird eine Fledermausart vermutet. Solche Tiere wurden auch in einem Grosshandelsmarkt für Fische und Meeresfrüchte in Wuhan angeboten, der als primärer Infektionsort gilt. Möglicherweise gelangte das Virus aber auch über einen Zwischenwirt von der Fledermaus zum Menschen.

Wie ansteckend ist das Coronavirus?

Es scheint, dass SARS-CoV-2 leichter übertragbar ist, als zuerst angenommen wurde. Entscheidend ist die Basisreproduktionszahl R0. Sie gibt an, wie viele weitere Personen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt – je höher der Wert, desto schneller verbreitet sich das Virus. Es kursieren verschiedene Werte: Ein Computermodell der ETH berechnete einen Wert von 2 bis 3,5; eine Schätzung des WHO Collaborating Centre for Infectious Disease Mode­lling am Imperial College London ging Ende Januar von einem R0-Wert von 2,6 aus, mit einem Unsicherheitsbereich von 1,5 bis 3,5. Eine Meta-Studie kam Mitte Februar auf einen Durchschnittswert von 3,28. Dies ist höher als beim SARS-Erreger, bei dem die Bandbreite zwischen 2 und 5 liegt. Sicher ist: Der R0-Wert liegt beim neuen Coronavirus klar höher als bei der saisonalen Grippe. Diese weist einen R0-Wert von 0,3 bis 3 auf.

Novel Coronavirus SARS-CoV-2 This scanning electron microscope image shows SARS-CoV-2 (yellow)—also known as 2019-nCoV, the virus that causes COVID-19—isolated from a patient in the U.S., emerging from the surface of cells (blue/pink) cultured in the lab. Credit: NIAID-RML
Von NIAID - https://www.flickr.com/photos/niaid/49531042877, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=87014916

SARS-CoV-2-Viren (gelb) vor den Zellen eines Patienten. Bild: Wikimedia/NIAID

Die erhöhte Ansteckungsrate von SARS-CoV-2 könnte damit zu tun haben, dass dieses Virus im Gegensatz zum SARS-Erreger nicht erst tief in die Lunge gelangen muss, um sich in einer Körperzelle replizieren zu können. Es kann sich offenbar bereits im Rachenbereich aktiv vermehren. Die Virenlast im Rachenraum liegt beim neuen Cornavirus 1000-mal höher als bei bereits bekannten Corona-Erkrankungen wie SARS oder MERS.

Effiziente Quarantäne-Massnahmen können die Ansteckungsrate senken. Mehr als 60 Prozent der möglichen Übertragungen müssten beim neuen Coronavirus verhindert werden, um die Pandemie einzudämmen. Solange der R0-Wert grösser als 1 ist, breitet sich das Virus weiter aus; erst wenn ein Infizierter im Durchschnitt weniger als eine Person ansteckt, gehen die Neu-Infektionen zurück.

Wie steckt man sich mit dem Coronavirus an?

Die Übertragung von SARS-CoV-2 erfolgt – wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen – wahrscheinlich primär über eine Tröpfchen- und Kontaktinfektion. Dazu kommt es bei direktem Körperkontakt mit Infizierten und durch direktes Anhusten oder Anniesen. Die Viren gelangen dabei auf die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund. Hauptsächlich wird das Virus bei engem und längerem Kontakt übertragen, also wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als 2 Meter Abstand hält. Ein wichtiger indirekter Übertragungsweg sind die Hände. Auch mit ihnen können Viren auf die Schleimhäute gelangen, etwa wenn man sich die Augen reibt. Eine reine Übertragung über die Luft wurde bisher nicht nachgewiesen.

People keep a distance from each other as they queue outside a pharmacy in Rome, Wednesday, March 11, 2020. Italy is mulling even tighter restrictions on daily life and has announced billions in financial relief to cushion economic shocks from the coronavirus. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms, such as fever and cough. For some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness, including pneumonia. (Cecilia Fabiano/LaPresse via AP)

Leute in einer Warteschlange vor einer Apotheke in Rom halten Abstand zueinander, um Ansteckungen zu vermeiden. Bild: AP

Das Virus findet sich im Sekret des Nasen- und Rachenraums, im Auswurf (Sputum), in der Tränenflüssigkeit und im Blut. Erbgut des Virus wurde auch in Stuhlproben von Infizierten nachgewiesen, doch liess sich damit keine Zellkultur infizieren – daher dürfte SARS-CoV-2 nicht über Stuhl verbreitet werden. Dies ist jedoch nicht völlig gesichert.

Viren, die auf Hände oder Türklinken, Tastaturen und dergleichen gelangen, können dort in winzigen Tröpfchen einige Stunden überleben. Es ist derzeit jedoch noch nicht klar, ob es zu einer Schmierinfektion kommt, wenn man solche Oberflächen berührt und danach Mund, Nase oder Augen anfasst.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Ansteckung mit einem Erreger und dem Auftreten der ersten klinischen Symptome. Daneben spielt allerdings auch die Latenzzeit eine Rolle. Sie bezeichnet die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Beginn der Infektiosität – also dem Umstand, dass ein Infizierter selbst ansteckend ist. Falls die Infektiosität bereits während der Inkubationszeit einsetzt, erschwert dies die Eindämmung eines Ausbruchs, denn Infizierte ohne Symptome sind weniger leicht zu identifizieren.

Die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus beträgt nach aktuellen Schätzungen im Durchschnitt 5,5 Tage, sie kann jedoch bis zu 14 Tage andauern. Chinesische Wissenschaftler berichten gar von Fällen, in denen sie bis zu 24 Tage gedauert haben soll. Die Latenzzeit könnte in einigen Fällen kürzer als die Inkubationszeit sein – möglicherweise sind Infizierte bereits vor dem Auftreten von Symptomen ansteckend. Bei viralen Atemwegserkrankungen – etwa bei SARS – sind Infizierte sonst in aller Regel dann am ansteckendsten, wenn die Symptome am stärksten sind.

SARS-CoV-2, neues Coronavirus, Darstellung des Virus

Darstellung des SARS-CoV-2-Virus. Die charakteristischen Ausstülpungen haben den Coronaviren ihren Namen gegeben («Corona» = Krone). Bild: Shutterstock

Ob sich dies beim neuen Coronavirus anders verhält, ist nach wie vor umstritten. Einige Studien kommen zum Schluss, dass ein bedeutender Anteil (je nach Studie schwanken die Angaben von 25 bis 62 Prozent) der Ansteckungen von Infizierten ausgeht, die selber noch keine Symptome zeigen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht hingegen davon aus, solche Infektionen erfolgten ein bis zwei Tage vor dem Auftreten von Symptomen, sie seien jedoch selten und würden die Ansteckungsrate nicht wesentlich erhöhen.

Wie hoch ist die Mortalität von Covid-19?

Die Fallsterblichkeit – also die Anzahl der Todesfälle im Verhältnis zu den Infektionen – beim neuen Coronavirus lässt sich derzeit nur schätzen. Die WHO spricht von 3,4 Prozent bei berichteten Fällen. Diese Zahl dürfte jedoch zu hoch sein – sie würde selbst jene der Spanischen Grippe von 1918 übertreffen. Vermutlich werden viele milde oder gar symptomfrei verlaufende Infektionsfälle nicht registriert. Fliesst diese Dunkelziffer in die Berechnungen ein, sinkt die Mortalität entsprechend. Auch dann sind sich die Experten allerdings nicht einig: Es gibt Schätzungen, die von 0,3 bis 0,7 Prozent ausgehen, andere Epidemiologen sprechen von 1,1 Prozent bei Fällen mit Symptomen und 0,5 Prozent bei Fällen ohne Symptome.

Ältere Personen sind stärker gefährdet; bei ihnen liegt die Sterblichkeit bei 5 bis 10 Prozent. Bei jüngeren hingegen beträgt sie lediglich 0,1 Prozent. Da die Krankheit bei älteren Leuten – besonders ab 65 Jahren – und Personen mit geschwächtem Immunsystem oft einen schwereren Verlauf nimmt, sind diese Gruppen bei den hospitalisierten Patienten übervertreten. Deren Mortalität könnte laut einer Studie bei etwa 11 Prozent liegen.

epaselect epa08234042 An elderly person on a stretcher is taken to an ambulance by members of the Italian Red Cross wearing face masks, outside the Codogno Civic Hospital in Lodi, northern Italy, 21 February 2020. Three people in Italy have been reported infected with the novel coronavirus. The first is a man, 38, who is believed to have got the virus after dining with a friend who had come back from China. The man has been admitted to the intensive care ward of a hospital at Codogno near Lodi, in northern Italy. The other two infected are the 38-year-old's wife, a pregnant teacher, who has also been admitted to hospital, and a third person who went to hospital suffering symptoms of pneumonia after having had contact with the 38-year-old.  EPA/ANDREA FASANI

Eine ältere Person wird ins Codogno-Krankenhaus in Lodi (Italien) gebracht. Bild: EPA

Auf jeden Fall ist die Fallsterblichkeit bei SARS-CoV-2 erheblich niedriger als bei SARS-CoV. Bei der SARS-Epidemie, die 2002 in China ausbrach und 8000 Infektionen in 33 Ländern auslöste, starb einer von zehn Patienten. Das neue Coronavirus ist hingegen deutlich tödlicher als die saisonale Grippe, bei der die Sterblichkeit je nach Saison zwischen 0,02 und 0,3 Prozent schwankt.

Gibt es Medikamente gegen die vom Virus verursachte Krankheit?

Zwar arbeiten Forscher rund um den Globus an der Entwicklung von Impfstoffen gegen das neue Coronavirus, doch diese dürften in diesem Jahr noch nicht verfügbar sein, zumindest nicht für Massenimpfungen. Aus diesem Grund hofft man darauf, bereits vorhandene Medikamente zu finden, die sich für die Behandlung von Patienten eignen, die an der vom Virus verursachten Atemwegsinfektion COVID-19 leiden.

SARS-CoV-2, neues Coronavirus, Impfstoff (Symbolbild)

Noch gibt es keinen Impfstoff gegen das neue Coronavirus. Bild: Shutterstock

Die meisten der Medikamente, die nun geprüft werden, gehören zu einer der drei folgenden Gruppen:

Die Forschung sucht fieberhaft nach Medikamenten gegen das Coronavirus

Video: srf/SDA SRF

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Grippe und Covid-19 im Vergleich

Was passiert bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus?

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66
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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 13.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Mit diesem Artikel wird einmal mehr klar, warum Daniel Huber von seinen watson-Kollegen als "unsere hellste Kerze" bezeichnet wird.
  • Therealmonti 13.03.2020 11:40
    Highlight Highlight ... aber sie schauen schön aus, diese Viren.
  • MasterPain 13.03.2020 09:14
    Highlight Highlight Ist das Virus sexuell übertragbar?
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 13.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Bitte, was? Nur wenn du deiner Partnerin ins Gesicht hustest!
    • Ich hol jetzt das Schwein 13.03.2020 12:45
      Highlight Highlight Kommt darauf an...
      Benutzer Bild
    • MasterPain 13.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Was gibts da zu blitzen?

      Älolermagrönli: Bist du sicher? Was ist zum Beispiel mit Oralverkehr?
  • feuseltier 13.03.2020 08:51
    Highlight Highlight News from the U.S.A. - in my little part of the world - Pennsylvania- they just closed all the schools in the County where I work and the Governor has discouraged all large events and for businesses to allow people to work from home if at all possible. I have never seen the grocery stores with so little on the shelves and the lines so deep at the registers. We have 13 cases of the virus in our County and everyone has lost their minds. Crazy times.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 13.03.2020 12:20
      Highlight Highlight In Ireland it is looking quite similar. The Government has closed all schools, universities and childcare facilities. Went to Tescos after work last evening and most stuff was gone. People started to panic buy. After the official press conference, a few people in the office started to cry out of fear from the virus. They might even close the firm I work for and send all people home to minimise the spreading. Even though there are only around 40 confirmed cases in the whole of Ireland. At least they react.
  • Ichnehmedreivonnimmzwei 13.03.2020 01:43
    Highlight Highlight Super Artikel, bin froh, gibt es während der Panikmache noch neutrale Medien, die sich lieber dem Sachverhalt annehmen, anstatt die Sensationsgeilheit der Massen zu befriedigen.
    Was mir bei der Erwähnung der Medikamente durch den Kopf ging, war die Frage danach, was die Verabreichung von Wirkstoffen, welche sich bereits bei anderen "Epidemien" als hilfreich erwiesen haben, beim Versuch zur Eindämmung dieses spezifischen Virus auswirken könnten (z.B. falls der Virus mutiert und danach auf solche Medikamente bereits weniger stark reagiert). Irgend ein Experte unter euch, der mehr weiss..?
  • no-Name 13.03.2020 00:07
    Highlight Highlight So schön. Danke!
  • Jacob Crossfield 12.03.2020 23:32
    Highlight Highlight Ich halte die Empfehlungen vom BAG für richtig. Aber blinde Flecken gibt es da. Was ist mit den Erkrankten ohne oder mit wenig Symptomen? Die sind genau so ansteckend. Wenn es darum geht eine Pandemie einzudämmen, und davon reden wir hier mittlerweile, warum macht man keine flächendeckende Tests? Und warum sind Imbissbuden ohne Essbesteck überhaupt noch offen? Ich frag ja nur...
  • milone 12.03.2020 23:16
    Highlight Highlight
    Play Icon
    Dieses Video finde ich als Ergänzung ganz gut.
  • AndOne 12.03.2020 22:27
    Highlight Highlight Alle sprechen immer wieder von milden Symptomen, doch was ist ein "milder" Verlauft? Gehören Fieber und Husten auch noch zu den milden Symptomen oder wird nur ein "Schnupfen" als mild bezeichnet.
  • Nux Vomica 12.03.2020 20:54
    Highlight Highlight Hallo Huber

    Wie schätzt die Wissenschaft phytotherapeutische Arzneimittel ein wie z.B. Zistrosen-, Sonnenhut- oder Zypressenpräparate ein? Hat evtl. Mama Natur einen griffigen Pfeil im Köcher?

    Danke für den kurzen Überblick und lieber Gruss
    • milone 12.03.2020 23:15
      Highlight Highlight Es kann nicht schaden dein Immunsystem mit Echinacea Purpurea zu stärken, als Vorsorge (!) wohlverstanden (sprich, bringt’s nicht wenn du schon erkrankt bist). Würde aber trotzdem eher auf Händewaschen, desinfizieren, menschliche Kontakte und Mobilität einschränken plädieren, als auf pflanzliche Wundermittel zu setzen.
    • Laut_bis_10 13.03.2020 07:21
      Highlight Highlight Momentan gibt es noch kein Mittel gegen SARS-CoV-2. Die beste Medizin ist sich für 1-2 Wochen Zuhause zu erholen, bis man mindestens einen Tag keine Symptome mehr hatte. Oder, wenn man zur Risikogruppe gehört, einen Arzt anzurufen und sich in Quarantäne zu begeben.
    • Balikc 13.03.2020 14:29
      Highlight Highlight Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass wenn man 15 min die Luft anhält, das Virus einem nichts mehr anhaben kann...
  • Michael Scott 12.03.2020 20:26
    Highlight Highlight Ich hoffe doch, dass die Wissenschaft mehr weiss über das Virus als das was im Artikel steht.
  • MartinZH 12.03.2020 20:13
    Highlight Highlight Die SDA hat heute Do., 12. März, um 15:25h gemeldet:

    "Coronavirus bis zu 72 Stunden auf Oberflächen?

    Laut einer neuen vorveröffentlichten Studie aus den USA kann das neue Coronavirus bis zu drei Tage auf Kunststoffen oder Edelstahl überleben. Auf Papier kann das Virus bis zu 24 Stunden aktiv bleiben. Das zeigen erste Experimente der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde. Die Studie wird gerade noch von anderen Wissenschaftlern geprüft und soll demnächst offiziell erscheinen."

    Ob das nun so ist oder nicht: Vorsicht ist sicher angebracht (Türgriffe, Knöpfe, Einkaufskörbchen, etc.). 👐💧😉👍
    • Saraina 13.03.2020 08:11
      Highlight Highlight ...Gratiszeitungen
  • Alnothur 12.03.2020 20:13
    Highlight Highlight Ein toll geschriebener, sachlicher Artikel - wie gewohnt von Dani Huber. Danke!
  • Lienat 12.03.2020 20:04
    Highlight Highlight Hab ichs mir doch gedacht. Wenn nüchtern und sachlich über komplexe, naturwissenschaftliche Themen berichtet wird, dann muss die Watson-Redaktion ihre hellste Kerze auspacken! Danke an Huber für diesen sehr informativen Artikel!
  • Seelenleben 12.03.2020 20:03
    Highlight Highlight Wirklich sehr sachlicher informativer Bericht, vielen dank dafür. Habe vieles nicht gewusst und gelernt. Bei uns in der Schule grassieren gerade parallel dazu noch die Windpocken, kennt man ja, auch meine zwei Kinder sind gerade betroffen, gilt ja als harmlos, aber dennoch macht es einem wieder bewusst wie schnell und unauffällig sich Viren verbreiten können.
  • butch3r 12.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Könnte Watson einen Artikel veröffentlichen in dem die in diversen populären Internetforen und Imageboards kursierenden Gerüchte debunkded werden? Das würde sicher einige beruhigen. Unter anderem:

    - Wiederansteckung und damit verbundene höhere Gefahr (Schlimmerer Verlauf etc.)
    - Virus kann neurologische Schäden verursachen (Die absurde "Blut.Hirn Schranke" Geschichte)
    - Virus ist wie HIV "dorment" und bricht wider aus

    Damit wäre sicher einigen zumindest mental geholfen. Die oben genannten Geschichten werden oft mit Screenshots oder links untermauert, deren Ursprung oft zweifelhaft ist

  • dakapo 12.03.2020 18:34
    Highlight Highlight Eine Sache verstehe ich noch nicht.

    So schlimm es auch um jeden Toten ist, den die Krankheit fordert.

    Hat sich in der Welt irgendetwas verändert?

    Vor gut 10 Jahren hatten wir mit der Schweinegrippe ebenfalls eine Pandemie und einen bis dahin unbekannten Virus. Rund 200‘000 Menschen sind gestorben.

    Es wurden nicht im entferntesten solche Massnahmen umgesetzt wie heute.

    Warum wird dieses Mal so anders reagiert? Hat man in der Vergangenheit Fehler gemacht, die man nicht wiederholen will?

    Oder sehe ich etwas noch nicht klar?

    War das Gesundheitssystem z.B. nicht überlastet? Wenn nicht:Warum?
    • Mr. Spock 12.03.2020 19:19
      Highlight Highlight Ich denke es liegt and der doch relativ hohen Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung. Zudem gibt es interessante grafiken, wie sich die Fallhäufung der vergangenen pandemien entwickelte. Diese ist schon ziemlich beängstigend und ich finde die derzeitigen Massnahmen nicht übertrieben! Dennich ist es schon etwas sehr extrem verglichen zu anderen Krankheiten...
    • Uranos 12.03.2020 19:37
      Highlight Highlight Es sind etwa 18000 an der Schweinegrippe gestorben. Und zwar innerhalb von etwas mehr als einem Jahr. Bei SARS-CoV2 sind wir nun bei etwa 8000 nach etwas mehr als 3 Monaten. Die Infektionsrate von Schweinegrippe war deutlich geringer und auch die Sterblichkeit lag nur wenig über einer typischen Grippewelle. Dennoch wurde auch die Schweinegrippe als Pandemie bezeichnet. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009/10
    • Coffeetime ☕ 12.03.2020 20:57
      Highlight Highlight Also offizielle WHO Zahl der Schweinegrippetoten ist zwar 18'000 aber Wissenschaftler nehmen an, dass es etwa 10x mehr waren. Da die Krankheit innert 1-2 Tage nach Ansteckung ausbrach, wurde sie nicht schnell verbreitet: die Leute lagen im Bett. Bei Corona dauert es aber im Schnitt 5.5 Tage, bzw. 14 oder sogar 24 Tage, bis die Krankheit ausbricht... das ist das Problem. Bei der Schweinegrippe gab es überall Desinfektionsmittel und wir mussten auch Abstand halten, bzw. nicht mehr die Hände schütteln. Aber auch das Internet war noch nicht so präsent wie heute. Da war noch nicht so Panikmache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kusi_78 12.03.2020 18:17
    Highlight Highlight Endlich mal ein sachlicher und übersichtlicher Artikel zum Stand der Wissenschaften.

    Aber da werden viele Guru's, and Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker und Wunderheiler sowie deren Anhängern keine Freude haben und den als Bezahlter Artikel der Farma Lobi etc. Betiteln.
  • Fiesekatzekratzetatze 12.03.2020 16:37
    Highlight Highlight Gemäss Experimenten (Artikel in der Süddeutschen Zeitung) von US-Gesundheitsinstituten und Seuchenschutzbehörde soll der Virus bis zu 72 h auf Kunstoff und Edelstahloberflächen überleben können. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-oberflaechen-symptome-forschung-1.4788734
    • Kusi_78 12.03.2020 20:11
      Highlight Highlight Interessant Danke
  • FoxSinBan 12.03.2020 16:32
    Highlight Highlight Ein sehr guter wissenschaftlicher Artikel. Der ein guten Überblick liefert wie es aktuell steht. Ach werden viele Behauptungen, Falschinformationen und falsche Zusammenhänge richtig dsrgestellt. Danke und Bravo
  • Lazy Turtle 12.03.2020 16:09
    Highlight Highlight Ich musste vor meinem PC husten, da ist der Anti-Virus los gegangen...
    • lilie 12.03.2020 21:52
      Highlight Highlight @Lazy: Also, ich fands lustig, keine Ahnung, warum du geblitzt wirst. 🤷‍♀️

      Vielleicht sollte man eine App entwickeln: Man hustet ins Handy, und die App sagt einem, ob man den Virus hat oder nicht. 😁

      Läck, damit könnte man reich werden, Börsencrash hin oder her. 😁
  • Domino 12.03.2020 16:03
    Highlight Highlight Mortalität sind nicht die Infizierten im vergleich zu den Gestorbenen, sondern zu den Genesenen.
    Aktueller Stand:
    Von 73‘028 sind 68‘310 genesen und 4‘718 gestorben. Das ergibt ne Mortalität von 6.5%. Weitere 127‘863 sind infiziert und man kennt deren Ausgang noch nicht.
    • Electric Elefant 12.03.2020 16:57
      Highlight Highlight Nope! Mortalität ist tatsächlich der falsche Begriff, bezieht sich aber normalerweise auf die Gesamtbevölkerung. Der richtige Begriff für die Sterberate bei Krankheit wäre Letalität. Und hier ist ganz klar das Verhältnis von Erkrankten zu Verstorbenen gemeint: diese Zahl kann jetzt natürlich noch gar nicht richtig ermittelt werden. Aber Deine 6.5 % zeigen weder Letalität noch die Mortalität von Corina...

      https://de.wikipedia.org/wiki/Letalit%C3%A4t?wprov=sfla1
    • Tugium 12.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Ok
    • 00892-B 12.03.2020 17:12
      Highlight Highlight "Was ist denn überhaupt Fallsterblichkeit? International versteht man darunter die "Case Fatality Rate/Ratio", abgekürzt CFR. Diese bezieht sich darauf, wie viele der nachgewiesenerweise mit dem Virus erkrankten Patienten letztendlich daran innerhalb einer betrachteten Periode – üblicherweise die Dauer der Welle – verstorben sind."

      Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zahlen-bitte-3-4-Coronavirus-Fallsterblichkeit-False-Number-4679338.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 12.03.2020 16:00
    Highlight Highlight Danke Daniel Huber für diesen äusserst sachlichen Bericht. (Y)
  • Coffeetime ☕ 12.03.2020 15:54
    Highlight Highlight Sehr gut erklärt, merci!

    Ich habe aber noch folgende Frage: wie lange dauert die Infektion bei einem, sagen wir, milden Verlauf? Sind es die üblichen 14 Tage wie bei einer Grippe? Hat man das schon herausgefunden? Mir scheint, dass die Anzahl genesener Fälle immer noch sehr klein ist.
    • mrgoku 12.03.2020 15:57
      Highlight Highlight ich denke die 14 tagen sind zu pauschal...
      gibt menschen dort geht es evtl. 2-3 tage..bei anderen 14 tage... who knows...
    • Maya Eldorado 12.03.2020 18:46
      Highlight Highlight Die Grippe geht eine Woche. Aber reduziert kann man sich noch einige Zeit darüber hinaus fühlen.
    • oettli 12.03.2020 19:28
      Highlight Highlight Bei leichten Fällen wird immer von ca. 2 Wochen gesprochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tatwort 12.03.2020 15:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Eldroid 12.03.2020 16:23
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    • Alenna 12.03.2020 16:23
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Lowend 12.03.2020 16:26
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chandler 12.03.2020 15:42
    Highlight Highlight Danke für diesen ruhigen und sachlichen Bericht ohne panischen Anmerkungen oder Übertreibungen :)
  • TheKen 12.03.2020 15:35
    Highlight Highlight Jammerschade. auf SRF : "Bei Roche gehörten Impfstoffe noch nie zum Geschäft. Novartis verkaufte die eigene, damals defizitäre Impfsparte schon 2014."
  • Bibilieli 12.03.2020 15:33
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Sehr empfehlenswert auch der Auftritt von Michael Osterholm bei Joe Rogan. Da werden die Problematik und die Gefahren einer Pandemie sehr gut erklärt. Unbedingt reinhören, wenn ihr zur Abwechslung mal direkt von einem Experten hören wollt (nichts für ungut Watson).
    Play Icon
    • Cyberpunk 12.03.2020 17:32
      Highlight Highlight Thanks for sharing 👍

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