Klima
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epa07785127 An undated handout photo made available by A Todo Pulmon shows a tree of the species yvyra pyta (C), in Edelira, Itapua, Paraguay (issued 21 August 2019). The tree was proclaimed as the largest specimen of Paraguay in the Colossus of the Earth contest. The tree is 46 meters tall and has a truck diameter of 6.6m.  EPA/A TODO PULMON / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA

Klimawandel: Die Dänen pflanzen eine Million Bäume – wieso wir Schweizer nicht?



Mitte September in Dänemark. In einer grossangelegten TV-Show wird zu Spenden für die Aufforstung aufgerufen. In Sachen Wald hinken die Skandinavier dem europäischen Mittel hinterher. Deshalb wurde 1989 beschlossen, die Waldfläche bis 2100 von 12,8 auf 25 Prozent zu vergrössern. Bis vor drei Jahren war man auf Kurs. Dann geriet die Aufforstung ins Stocken – und deshalb pflanzt Premierministerin Mette Frederiksen im landesweiten Fernsehen nun feierlich einen Baum.

People walk  along an avenue of blossoming cherry trees at the cemetary of Bispebjerg in Copenhagen April 21, 2015. REUTERS/Sophia Juliane Lydolph/Scanpix Denmark 

ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. DENMARK OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN DENMARK	
      TPX IMAGES OF THE DAY

Eine Allee in Kopenhagen. Auch das ist Dänemark. Bild: SCANPIX DENMARK

Bis zum Ende der Show spenden die Dänen umgerechnet drei Millionen Franken. Damit werden im Königreich ab Oktober etwas über 900'000 Bäume gepflanzt. Fürs Klima. Denn Bäumepflanzen hilft.

Laut einer ETH-Studie, die kürzlich im Wissenschaftsmagazin «Science» publiziert wurde, könnte eine weltweite Aufforstung um einen Drittel des momentanen Bestandes (von 2,8 Milliarden Hektaren auf 3,7 Milliarden Hektaren) zwei Drittel der CO2-Menge binden, die sich vom weltweiten Ausstoss seit der Industrialisierung immer noch in der Atmosphäre befindet (205 von 300 Gigatonnen). Im Kampf gegen den Klimawandel wäre das eine enorme Entlastung.

Doch wie viel sind 900'000 Bäume? Wie viel CO2 kann damit gebunden werden? Und wieso starten wir Schweizer nicht auch so eine Aktion?

Wie viel sind 900'000 Bäume?

Die etwas dümmliche Antwort lautet: fast eine Million. Gehen wir davon aus, dass die dänische Gärtnerei jeden zehnten Baum gratis gibt – und rechnen wir in Zukunft kulant mit einer Million Bäume.

Die Schweiz (41’285 km²) und Dänemark (42’933 km²) verfügen über fast identische Landgrössen. Anders verhält es sich mit der Waldfläche. In Dänemark nimmt Wald nur gerade 14,5% (6225 km²) der Landesfläche ein. In der Schweiz aber rund einen Drittel (31% / 12'800 km²).

Wie viel CO2 speichern 1 Million Bäume? Zum Beispiel in Flügen nach New York?

Wie viel CO2 ein Baum speichert, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Holzdichte, dem Standort, dem Alter usw. ab. Junge Bäume binden weniger CO2 als alte und zum Beispiel Buchen mehr als Fichten. Eine eindeutige Antwort auf die Frage gibt es deshalb leider nicht.

Eine Faustformel besagt aber: Es werden ca. 80 Bäume benötigt, um in einem Jahr eine Tonne CO2 zu binden. Mit einer Million Bäumen lassen sich laut dieser Berechnungsmethode also pro Jahr 12'500 Tonnen CO2 (zwischen-) speichern.

Eine andere Faustformel besagt aber: Eine Hektare Wald in Deutschland (0,01 km²) speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2. In der Schweiz bilden eine Million Bäume ca. 24 km² Wald (12'800 km2 / 535). Das bedeutet, dass so pro Jahr 31'103 Tonnen CO2 gespeichert werden können ([24 / 0,01] × 13 Tonnen).

Leider zeigen die beiden Methoden auch, wie ungenau solche Berechnungen sind. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen – nehmen wir an bei 23'612 Tonnen.

Wieso 23'612 Tonnen?

Die Swiss fliegt mit einem A330-300 nach New York. Ein solches Flugzeug bietet 183 Economy- , 45 Business- und 8 First-Class-Sitze an. Laut MyClimate werden je nach Klasse 2 Tonnen, 3,9 Tonnen oder 6,1 Tonnen CO2 pro Passagier produziert. Macht nach Adam Riese pro Flug (366 + 175,5 + 48,8) 590,3 Tonnen.

Die eine Million europäische Bäume speichern also jährlich ca. die Emissionsmenge von 40 Hin- und Rückflügen (23'612 / 590,3) von Zürich nach New York.

Gedankenspiel: Müssten die so transportierten 9440 Personen (40 × 236) für die Kosten der Bäume aufkommen, betrüge der Preisaufschlag 317.80 Franken pro Ticket. Geht eigentlich noch.

Macht eine solche Spenden-Aufforstungsaktion auch in der Schweiz Sinn?

Was, wenn wieder mehr Bäume wachsen würden - sogar in einem Fussballstadion wie hier im österreichischen Klagenfurt? - Der Basler Klaus Littmann ist der Initiator des Projekts

Im österreichischen Klagenfurt wächst ein Wald im Stadion. Bild: APA/APA

In der Schweiz nimmt die Waldfläche jedes Jahr natürlich zu – vor allem dank Zuwachs in den Alpengebieten. Und zwar rund um die Fläche des Thunersees (48,3 km²). Das entspricht einem jährlichen Plus von ungefähr zwei Millionen Bäumen – also der doppelten Anzahl der Spendenbäume von Dänemark.

Bild

Für Urs Wehrli, Pressechef von WaldSchweiz, würde eine Spendenaktion wie in Dänemark in der Schweiz wenig Sinn machen: «Es ist wichtiger, dass der bestehende Wald so gepflegt wird, dass er möglichst viel CO2 binden kann. Der Förster kann das mit Massnahmen steuern. Für grösser angelegte Aktionen fehlt hier schlicht der Platz.»

In ein ähnliches Horn bläst man beim Bundesamt für Umwelt (Bafu): «Ausserhalb des Waldes in der Schweiz ist es im Mittelland kaum möglich, bei dem knappen zur Verfügung stehenden Land freie Flächen zur Aufforstung zu finden», heisst es auf Anfrage von watson. Als weiteren Hauptgrund, der gegen eine grossangelegte koordinierte Aufforstung spricht, nennt das Bafu jahrzehntelange hohe Kosten des Unterhalts für die Landbesitzer.

Auch beim WWF Schweiz spricht man sich nicht wirklich dezidiert für eine gezielte Aufforstung hierzulande aus, verweist aber darauf, dass der weltweite Waldbestand rückläufig ist: «Die grosse Herausforderung besteht darin, zu verstehen, wie und wo ehemalige Wälder in grossem Stil wieder aufgeforstet werden können, um langfristig Kohlenstoff zu binden.»

Und was ist mit anderen Ländern?

Irland will in den nächsten 20 Jahren 440 Millionen Bäume pflanzen – das sind etwas andere Dimensionen. Dafür müssen auch private Landwirte ihr Land hergeben. Diese sind darüber selbstredend nicht begeistert – und erhalten erstaunliche Rückendeckung vom Naturschutzverband Irish Wildlife Trust (IWT): «Menschen sind nicht gut darin, Bäume zu pflanzen, und Bäume mögen es nicht, gepflanzt zu werden. Sie ziehen es vor, sich selbst zu pflanzen. Wir haben eine mentale Blockade, wenn es darum geht, der Natur ihren Lauf zu lassen. Wir sehen einen natürlich neu gewachsenen Raum, und wir denken, es ist Gestrüpp und Ödland, und wir möchten ihn wieder in den Griff bekommen, während der Wald ganz von alleine zurückkehren würde, wenn wir ihn einfach in Ruhe lassen», sagte der IWT-Kampagnenbeauftragte Pádraic Fogarty gegenüber «The Irish Independent».

Irland war einst bis zu 80 Prozent mit Wald bedeckt, 2012 waren es noch 11 Prozent, was aber immerhin dem höchsten Stand seit 350 Jahren entspricht.

Anders als der IWT denkt man übrigens in Äthiopien. Der afrikanische Binnenstaat stellte Ende Juli einen Weltrekord auf: An einem Tag wurden dort 350 Millionen Bäume gepflanzt. Rund 23 Millionen Menschen sollen sich an der Aktion beteiligt haben. Und im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh pflanzten über eine Million Schüler an einem Tag 220 Millionen neue Bäume.

Auch Deutschland will (und muss) aufforsten. Dort wurde im Sommer 2018 1100 km2 Wald vernichtet. 2019 sollen es laut Schätzungen gar 2500 km2 sein. Die einheimische Fichte kommt mit den Auswirkungen des Klimawandels besonders schlecht klar. Noch wird diskutiert, welche Bäume sie ersetzen sollen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • THEOne 30.09.2019 07:49
    Highlight Highlight die schweiz zahlt stattdessen lieber co2 steuer wo keiner weiss, was damit genacht wird.
    oder teurere flugtickets, mit welchem die nichtflieger entschädigt werden (???)
    ja liebe grüne, nehmt euch ein bsp an dänemark, bisher habt ihr garnix geleistet ausser abzukassieren
    • Platon 30.09.2019 14:27
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️ Die Grünen kassieren nix von CO2-Abgaben, die werden allen Menschen rückverteilt. Wie kann man nur so wenig Ahnung haben und gleichzeitig sich noch wagen einen so falschen Kommentar zu schreiben?
  • L.G. 29.09.2019 21:26
    Highlight Highlight Wir habe in der Schweiz genug Natur zu dem wir auch sorge tragen. In China, Japan oder andere Länder wird alles abgeholzt ohne mit dem wimpern zu zucken, die müssen anfangen um zudenken. Viele dieser Staaten haben auch Problem wegen der Luft Qualität.
    • Patrick Toggweiler 29.09.2019 21:56
      Highlight Highlight Also in China läuft gerade das grösste Aufforstungsprojekt der Welt und Japan besteht zu fast 70% aus Wald. Aber in anderen Ländern wird mit Sicherheit "alles abgeholzt".
  • Martin Jordi (2) 29.09.2019 14:02
    Highlight Highlight Alles gut und recht, diese Idee ist besser als eine Co2 Steuer, was niemand was bringt, ausser eine unnötige Teuerung auf alle Produkte und somit ist die Gefahr da, dass nochmehr kriminell werden oder in Schulden Sumpf geraten.
    Es gäbe wirklich viele Ansätze, die Co2 zu senken, aber dies müsste Weltweit stattfinden und nicht nur auf dem europäischen Kontingent.
    Habe vor über 25 Jahren gesagt, dass die Welt mehr Bäume braucht und für WWF regenwald Geld sammelte. Habe auch des öfter mitgeteilt, Meer Wasser in Trinkwasser umzuwandeln und die Wüste zu begrünen. Kostet viel, aber ist für alle!
    • Friction 29.09.2019 18:40
      Highlight Highlight Habe nicht gewusst, dass Äthiopien zum Europäischen Kontinent gehört 🙃🤔😅
    • PeteZahad 30.09.2019 08:20
      Highlight Highlight @Friction du meinst "Kontingent" 😉
    • Friction 30.09.2019 18:23
      Highlight Highlight @PeteZahad: da wird es mir nun doch ein wenig zu politisch 🤣😅
  • mrmikech 29.09.2019 13:37
    Highlight Highlight Eine millione bäume für 40 NYC flüge... Reicht eine Erde um mit bäume das CO2 ein zu fangen?
    • lilie 30.09.2019 07:35
      Highlight Highlight @mrmikech: Nein, zumal dieses CO2 ja nach dem Tod des Baumes wieder freigesetzt wird.

      Es geht hier vor allem drum, Sünden aus der Vergangenheit zu tilgen. Seit Römer/Keltenzeiten wurde Europa systematisch gerodet, das wirkt sich such aufs Weltklima aus.
    • THEOne 30.09.2019 07:40
      Highlight Highlight die erde hat 500mio km2 fläche... die schweiz 40k km2
      1 baum braucht ca 4m2... rechne selbst😁
      aber die frage ist gut, wär ma intressant, dass so spasseshalber (WATSON) auszurechnen und zu veröffentlichen
  • Satan Claws 29.09.2019 11:56
  • Don Sinner 29.09.2019 11:56
    Highlight Highlight Merkwürdig. Bäume - ein Lebewesen - dazu zu missbrauchen, unseren - drastisch gesagt - Dreck zu fressen - da regt sich keine Seele. Verschwindet jedoch ein Gletscher - kein Lebewesen - vermenschlichen wir: er "stirbt", wir "trauern um". Pflanzen (Bäume) können laut wiki etc. nur beschränkt CO2 aufnehmen und speichern. Darüber hinaus kriegen sie eine Überdosis und nehmen Schaden.
    • sickkicks21 29.09.2019 16:25
      Highlight Highlight 'laut wiki...' sagt schon vieles über dein Wissensstand aus.
      Grüne Pflanzen brauchen CO2 und sie speichern es nicht sondern produzieren durch Photosynthese lebenswichtige Stoffe. Sobald Pflanzen Schaden nehmen würden entstehen Neue, bei Gletschern ist das nicht der Fall.
    • Don Sinner 29.09.2019 17:14
      Highlight Highlight sickkicks: Über Photosynthese müssen wir nicht diskutieren. Da sind sich glaub ich alle einig. Deine "lebenswichtigen Stoffe" sind in erster Linie Saccharide (div. Zucker). Und sie speichern halt doch. Carbon sink heisst eines der Zauberwörter. "...entstehen Neue": auch falsch. Und bitte, lasst so Sätze wie den ersten weg. Zumal es nicht um Wissensstände geht, sondern, wie informiere ich mich.
    • lilie 30.09.2019 07:40
      Highlight Highlight @Don Sinner: Äääääh... Ok... Hier ein bisschen Aufklärung zur Richtigstellung der Fakten: Wenn wir Bäume zur CO2-Absorption anpflanzen, geht es nicht darum, dass diese "unseren Dreck" fressen, sondern darum, dass sie ein Gas, das für uns in höheren Konzentrationen schädlich ist, für den Aufbau ihrer Grundsubstanz (Zellulose) benötigen.

      Des einen Gift ist des anderen Lebenselixier. Mit Missbrauch hat das nicht dss geringste zu tun.
  • dmark 29.09.2019 11:33
    Highlight Highlight Der Schuss kann aber auch gewaltig nach hinten los gehen...

    https://www.tagesschau.de/ausland/kanada-209.html
  • Mia Mey 29.09.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich vermisse Bäume und Sträucher in den Siedlungen. Der Garten muss geschniegelt sein, der Roboter sorgt für kurzes Gras und die Bäume müssen weg wegen der Aussicht, dem Schatten und den Blättern die im Herbst fallen. Die Hecken brauchen auch Pflege was zu viel Arbeit ergibt.
    Vielleicht kommen die Bäume wieder weil sie Schatten geben, dank der Erderwärmung.
    • lilie 29.09.2019 15:04
      Highlight Highlight @Mia: Ich stimme dir zu 100% zu.

      Da kann man auch nicht nur mit der Umwelt argumentieren, sondern wirklich auch mit Wohlbefinden und Gesundheit. Eine Bushaltestelle, wo man bei Hitze, Regen und Wind auf totem Beton stehen oder in einem Glashäuschen (mit zusätzlichem Treibhauseffekt) warten muss, würde massiv gewinnen, wenn man einen Schatten spendenden, schützenden Baum daneben setzen würde.

      Ähnliches gilt für etliche Bänkli in Städten oder auf öffentlichen Plätzen, oder Trottoires, wo man schutzlos der sengenden Hitze ausgeliefert ist, weils weit und breit keinen Baum gibt.

      Echt übel. :(
  • Saerd neute 29.09.2019 11:04
    Highlight Highlight Warum nicht Bäume in den Städten pflanzen? Eigentlich müsste es Vorschrift sein: zu jedem Haus ein Baum. Würde dem Microklima in der Stadt auch guttun.
  • quad 29.09.2019 10:56
    Highlight Highlight .... wo wollen wir den Bäume pflanzen wenn wir weiterhin eine jährliche Nettozuwanderung von der Grösse der Stadt St. Gallen haben ? ...
    • ConcernedCitizen 29.09.2019 16:02
      Highlight Highlight Keine Sorge, es stehen ja offenbar sehr viele Wohnungen frei.
    • RETO1 29.09.2019 18:34
      Highlight Highlight und es wird gnadenlos weitergebaut
    • Fly Baby 30.09.2019 10:35
      Highlight Highlight Aha, die Ausländer...
  • Gubbe 29.09.2019 10:34
    Highlight Highlight Mit dem Klima haben die Million neuen Bäume nicht viel zu tun. In Wahrheit hat Dänemark vor Jahrzehnten schon ihre Wälder klein gehackt. Wer durch das Land fährt, sieht kaum Wälder. Dies hat man, ja auch auf dem Klimawandel hin gemerkt und propagiert sich als Vorreiter des bäumepflanzens. Man will doch nicht abseits stehen.
  • Posersalami 29.09.2019 10:15
    Highlight Highlight Das geht hier nicht, aus Gründen!
  • Der Rückbauer 29.09.2019 09:05
    Highlight Highlight Und was ist mit den Bäumen, die laufend sterben, weil sie verdursten oder zerfressen werden?
  • Don Alejandro 29.09.2019 08:56
    Highlight Highlight Verdichtet bauen, die Städte vom verbrennungsmotorsierten Verkehr weitestgehend befreien und die Zuwanderung smart Regeln.
  • Peter R. 29.09.2019 08:10
    Highlight Highlight Ja in Dänemark, da machen sie was gegen den Klimawandel.
    In der Schweiz debattieren wir darüber und dann fahren wir noch nach Bern an die Demo.
    • DasGlow 29.09.2019 10:10
      Highlight Highlight Der Grossteil der Schweizer ist eben der Meinung dass erst mal die ganze Welt beweissen soll das etwas gegen den Klimawandel getan wird bevor die elitäre Schweiz sich dann auch einmal herablässt. Obwohl, bei anderen Themen sind andere Länder auch weitaus fortschrittlicher und trotzdem bewegt sich die Schweiz kein Stück nach vorn sondern eher zwei Schritte zurück.
    • ChlyklassSFI 29.09.2019 12:20
      Highlight Highlight Und was bringt denn dein Kommentar?
  • cheeky Badger 29.09.2019 03:59
    Highlight Highlight Die Mongolei hat ebenfalls ein riesiges potential. Das land ist gigantisch und ist nahezu komplett gerodet bzw. wird es durch übermässige Beweidung Baumfrei gehalten.

    Gleichzeitig leben ein Grosser Teil der Bevölkerung als Schafhirten und sind mehr oder weniger Selbstversorger.

    Wenn die Schafhirten durch die Waldbewirtschaftung mehr verdienen als mit den Tieren, würden die das bestimmt machen.

    Die Lösung: Subventionierter Wald. Bezahlen müssen alle Länder, die selber zu wenig haben.
    • Wasmanvonhieraussehenkann 29.09.2019 08:03
      Highlight Highlight Flächen aufzuforsten in Regionen wo weniger Nutzungskonflikte bestehen wäre sicher sinnvoll. Auch gerade in Regionen, die von Erosion betroffen sind.

      Einfach Hirten Motorsägen in die Hand drücken und sagen: bewirtschaftet mal den Wald, wird aber schwierig
    • cheeky Badger 29.09.2019 10:21
      Highlight Highlight Die Schwierigkeit, die ich sehe, wäre der Bruch mit der angestammten Kultur.

      Die eigentlichen „hard skills“, also das Bewirtschaften dieses neuen Waldes, wäre relativ leicht zu vermitteln.

      Grundvoraussetzung wäre natürlich, dass das Land zuerst den eigene Ausstoss mit Bäumen kompensiert, sobald das geschehen ist, soll jeder weitere Baum profitabel sein.

      Nebst dem positivem Effekt fürs Klima, würde auch eine Umverlagerung des Geldes stattfinden, von reich (viel CO2, wirtschaftlich entwickelt, wenig Wald) zu arm (wenig bis keine Industrie, viel Wald) stattfinden.
    • Satan Claws 29.09.2019 12:15
      Highlight Highlight Die CO2-Emissionen pro Kopf sind in der Mongolei kleiner als zum Beispiel in Deutschland. Bei selber Waldfläche und 27 Mal weniger Einwohnern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 155West 29.09.2019 01:54
    Highlight Highlight Weshalb dieser willkürliche Vergleich mit Flügen nach NYC? Weshalb nicht ein Vergleich mit Steaks? So und so viele Bäume müssen gepflant werden, um den Fleischkonsum zu kompensieren, und so und so viel teurer müsste Fleisch sein, um die Kompensation zu bezahlen.
    • Wanni 29.09.2019 07:46
      Highlight Highlight Warum der Vergleich mit Fleisch? Weshalb nicht ein Vergleich mit Streaming Abos oder Kreuzfahrten? Oder mit Alkohol und Genussmitteln? Oder mit Skiferien und Facebook? Wenn wir wirklich ein Interesse am Klima haben, muss jeglicher Konsum auf den Prüfstand.
    • MARC AUREL 29.09.2019 09:34
      Highlight Highlight Steaks machen mehr Sinn! Der Fleischkonsum steigt und ist ein Grund wieso viel Wald geholzt wird! Das Vieh braucht Platz! In Südamerika wird deswegen massiv Wald gerodet.
    • Forest 29.09.2019 10:46
      Highlight Highlight @Wanni

      Fleisch ist eigentlich der beste Vergleich, weil für den Futtermittel Anbau sehr grosse Flächen abgeholzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vamosT 29.09.2019 00:59
    Highlight Highlight Bäume pflanzen sich selber. Wenn Menschen Bäume Pflanzen ist das wie Wasser in den See tragen. Man sollte allerdings aufhören Bäume zu fällen.
    • Saerd neute 29.09.2019 11:06
      Highlight Highlight Wenn weit und breit kein anderer Baum in der Nähe ist wächst von selber kein Baum.
    • vamosT 29.09.2019 15:28
      Highlight Highlight Ja, aber weder in Dänemark ist das nirgens der Fall.
  • freifuchs 29.09.2019 00:52
    Highlight Highlight Und kein Wort über China’s grüne Mauer, ein Aufforstungsprojekt das etwa 15000 mal so gross ist wie das Projektchen in Dänemark?
    • DasGlow 29.09.2019 10:12
      Highlight Highlight Naja in dem Bericht geht es eben um Dänemarks Projekt und nicht um China. Sagt ja schon der Titel des Artikels. Wenn Sie etwas über China lesen wollen müssen Sie Berichte lesen wo es um China geht und nicht um Dänemark. Eigentlich logisch.
    • exeswiss 29.09.2019 14:53
      Highlight Highlight weisst du auch warum sie das machen? nicht wegen dem klima, sondern weil sie selber die wälder gerodet haben und jetzt probleme mit sandstürmen in peking haben...
    • DasGlow 30.09.2019 18:50
      Highlight Highlight @exeswiss Sandstürme in Peking? Das war 2017! Meines Wissens nach wachsen Bäume nicht so einfach innert zwei Jahren. China-Bashing erster Güte.
  • Hausmeister krause 29.09.2019 00:46
    Highlight Highlight Man sucht eine Fläche fernab der Zivilation und startet da ein, weltweit finanziertes, Aufforstungsprogramm. Pflanzt Bäume die viel Co2 speichern. Die wirtschaft, allen voran die grossen Internetkonzerne sollen, sollen dafür bezahlen. Profit ist teilweise im Übermass vorhanden, genau diejenigen müssen das finanzieren .
    • cheeky Badger 29.09.2019 10:25
      Highlight Highlight Ich bestimme zu, mit einer Änderung. Bezahlen sollen das all die Länder, die Ihren eigen CO2-Ausstoss noch nicht kompensiert haben.

      So steigt der Anreiz selber effizienter zu werden. Gleichzeitig machen die Länder mitWaldüberschuss gewinn.
    • Roman h 29.09.2019 12:22
      Highlight Highlight Gibt nur ein kleines Problem.
      Wenn eine Fläche fernab der Zivilisation noch keine Bäume hat, dann werden dort wohl auch keine Bäume wachsen.
      Ich meine eine Fläche weit weg von der Zivilisation ist ja eine Fläche wo der Mensch nichts kaputt gemacht hat, da ist Natur pur.
      Da müsste man keine Bäume pflanzen und am besten weg bleiben, damit die Fläche so bleiben kann wie von der Natur vorgesehen.
      Aber gewisse Leute hier würden auch Bäume in der Wüste oder in den Bergen pflanzen Hauptsache mehr Bäume.
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 29.09.2019 00:12
    Highlight Highlight Ich habe mal in der Primarschule gelernt, dass in der Schweiz jeder gefällte Baum ersetzt wird.

    Und im Vergleich zu Dänemark (kaum Gebirge, ein paar Hügel) haben wir halt Gletscher, viel Fels, etc.
  • Naraffer 28.09.2019 23:31
    Highlight Highlight Warum überlasst ihr die Verantwortung immer dem Staat? Ich habe ein Nussbäumchen gepflanzt. Macht schon mal eins. Hopp.
    • DasGlow 29.09.2019 10:13
      Highlight Highlight Die meisten Schweizer können nicht selber denken sondern müssen warten bis Bern sagt was zu tun ist ;-)
    • trio 29.09.2019 12:43
      Highlight Highlight Schön, wichtig ist aber wie dein Nussbäumchen in 50 Jahren aussieht. Und dann nochmals die nächsten 200 Jahre. Erst dann ist ein Baum so richtig wertvoll, dazu gehört Planung und auch Gesetze, somit ist der Staat schon die Richtige Instutition.
  • Commander 28.09.2019 23:28
    Highlight Highlight Fährt man durch das Mittelland, sieht man (nebst Zersiedelung) endlos viele Wiesen, die nur Heu produzieren und Gülle auffangen. Man fragt sich, ob es das braucht. Sollte die ungenutzte Fläche nicht mit Bäumen bepflanzt werden? Klar, es ist landwirtschaftlicher Boden aber sollte man nicht mal darüber nachdenken, diesen ökologischer zu nutzen?
    • Antinatalist 29.09.2019 01:30
      Highlight Highlight Und all die hungrigen Mäulchen?! Was machen wir damit? Nahrungsmittel aus der Ferne importieren?

      Ich hoffe, dass damit deutlich wird, dass das nur scheinbar sinnvolle Massnahmen wären. Man muss bei den hungrigen Mäulchen ansetzen, um effektiv CO2 zu reduzieren. Und mit hungrig meine ich im späteren Verlauf dann nicht nur die Nahrungsmittel, sondern alle importierten Konsumgüter.
      Ich verweise gerne noch einmal auf die Biokapazität der Schweiz, die arg im Defizit liegt. Mit Bäumchen pflanzen in fremder Menschen Gärten und Ländern ist es wirklich nicht getan. Es geht nur mit viel Verzicht.
    • wintergrün 29.09.2019 05:49
      Highlight Highlight Zumindestens sollte es mehr Hecken und Bäume an den feldrändern geben - so wie das z. B. Traditionell im Allgäu üblich ist.
    • LarsBoom 29.09.2019 06:16
      Highlight Highlight Die Tiere brauchen im Winter auch was zu essen. Also wird über den Sommer Heu produziert und eingelagert. Mann könnte natürlich dort schon Bäume pflanzen und dafür das Heu importieren. Wäre dir das lieber?
    Weitere Antworten anzeigen
  • foreversun82 28.09.2019 23:28
    Highlight Highlight Wir wohnen in England seit zwei Jahren und was ich an der Schweiz vermisse sind nicht einmal die Berge, sondern den Wald.
  • Miicha 28.09.2019 22:44
    Highlight Highlight Kein Platz auf dem Sechseläutenplatz, sonst kann der Knie kein Zelt mehr hinstellen 🙄
    • Antinatalist 29.09.2019 01:34
      Highlight Highlight Sicher unnötig, dieser hässliche Platz. Aber es wäre nicht einmal ein Tropfen auf den heissen Stein.

      Wenn man dagegen alle asphaltierten Strassen bewäldern würde, könnte man immerhin schon von einem Liter Wasser auf den heissen Stein reden. Weil dann der CO2-Ausstoss durch nicht mehr fahrende motorisierte Fahrzeuge ganz schnell deutlich reduziert würde. Dann dasselbe mit dem Flughafen.

      Aber eben, die Wirtschaft. Die Wirtschaft muss doch weiter wachsen. Doch nicht irgendwelche Bäume...
    • Toerpe Zwerg 29.09.2019 07:49
      Highlight Highlight Hässlicher Platz?
    • Grohenloh 29.09.2019 11:38
      Highlight Highlight Antinatalist: So einfach ist es halt nicht. Die Wirtschaft generiert unsere Löhne. Dort wo wir arbeiten, das ist die Wirtschaft. Oder bist du Selbstversorger? Wärst du einverstanden, nicht mehr zu arbeiten?
  • Arabra 28.09.2019 22:36
    Highlight Highlight Wiso wir nicht? Weil das kein Geld einbringt. Lieber Steuern erheben, so kann man auch gleichzeitig die Taschen der Politik füllen.....
    • Antinatalist 29.09.2019 01:37
      Highlight Highlight Da kann man auch das Argument bringen, weshalb sich kein Politiker öffentlich für den Antinatalismus einsetzt. Denn Nachwuchs bringt Steuerzahler und Steuerzahler bringen Geld. Die gesamte Menschheit ist ein Wirtschaftsprodukt und die meisten spielen das Spiel mit. Man bekommt doch für die Wirtschaftsleistung dann so schöne Dinge wie Autos, Smartphones, Flüge, Modeartikel, leckeres Essen, schöne Wohnungen und ganz viel Bewunderung, was dem Ego doch so unheimlich gut tut.
      Aber wenn die Steuern z.G. der Umwelt richtig hoch sind und damit richtig weh tun, sind all die Dinge weniger attraktiv.
    • Antinatalist 29.09.2019 02:09
      Highlight Highlight Und mit diesen wirklich hohen Steuern könnte man dann Renaturierungsprojekte finanzieren und damit Siedlungs- und Landwirtschaftsgebieten dabei zu unterstützen, wieder zurück zu einer natürlichen Ökosystem mit einer funktionierenden Biodiversität heranzuwachsen, in denen der Mensch nichts verloren hat.

      Geht aber nur, wenn der Mensch einsieht, dass Wirtschaftswachstum eine Seuche ist.
  • Antinatalist 28.09.2019 22:34
    Highlight Highlight In der Schweiz sind knapp 30% noch Wald. Der grösste Teil davon wird forstwirtschaftlich genutzt, was dem Klima natürlich abträglich ist. Die Biokapazität der Schweiz ist sowieso höchst defizitär.
    Die Bäume übrigens, speichern das CO2 nur vorübergehend. Sie geben es, sobald sie sterben, sei es durch Forstwirtschaft oder auf natürliche Weise, das CO2 wieder 1:1 ab.
    Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das vergessen und verdrängen unsere Wohlstandsweitermacherlis und Fortschrittsgläubige leider immer wieder.
    Besser als Bäume zu pflanzen wäre, sich in Verzicht zu üben. Und Übung macht den Meister.
    • Nutshell 28.09.2019 23:16
      Highlight Highlight Ich habe nicht gewusst, dass die Bäume das CO2 wieder abgeben. Ich habe nun auch gerade nichts dazu gefunden im Internet. Könntest du mir erklären wie/ weshalb oder hättest du einen Link?
    • Timiböög 28.09.2019 23:27
      Highlight Highlight Jeder Baum speichert den Kohlenstoff den er aufnimmt in seinem Gewebe ab, sobald er stirbt wird dieser wieder in das System zurückgeführt. Brennt er nieder wird zum Beispiel alles wieder in die Luft gegeben.
    • R_W 28.09.2019 23:38
      Highlight Highlight In Häusern verbautes Holz ist im Idealfall für Jahrzente gebundenes CO2, wenn man den Baum im Wald verrotten lässt, wird das CO2 gleich wieder freigesetzt, also ist es aus CO2-Bindungssicht durchaus sinnvoll den Baum solange er noch als Bauholz verwertbar ist zu fällen und neue Bäume, die zusätzliches CO2 binden nachwachsen zu lassen. Wenn durch Nutzung von Holz der Zementverbrauch reduziert wird, ist es gleich nochmals besser fürs Klima. Aus Biodiversitätsgründen sind alte Bäume und Totholz natürlich wünschenswert, letzteres setzt allerdings wieder CO2 frei. Ewig gebunden bleibt es nie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 28.09.2019 22:26
    Highlight Highlight Wieso wir nicht? Ganz einfach: weil wir 1'000 Ausreden haben.
  • Edwin Schaltegger 28.09.2019 22:21
    Highlight Highlight Ich denke, dass das die Statistiken über den Baum/Waldbestand in der CH trügt und die Statistiken und ein falsches Bild vermitteln. Als "Waldfan" der sich auch sehr viel mit dem MTB oder "per pedes" in den heimischen Wäldern bewegt, beobachte ich in den letzten Jahren ein wahrer Kahlschlag z.B. Im Bremgartner Wald oder im Frienisberg. Da werden mit Ungetümen von Walderntemaschinen riesige Schneisen herausgefräst die den lockeren, lebendigen Waldboden mit tiefen Reifenspuren verdichten und die sensible Bodenbiosphäre zerstören. Is dies eine nachhaltige Bewirtschaftung??
    • Antinatalist 29.09.2019 01:09
      Highlight Highlight Das sind sogenannte "Nutzwälder": Was man auch immer von einem solchen Begriff halten soll, ich halte ihn für falsch.

      Das Problem im Allgemeinen ist doch, dass um den heissen Brei geredet, Pflästerlipolitik betrieben und die Ursachen nicht angepackt werden. Die Primärursache sind natürlich wir. Je weniger wir sind, umso weniger Schaden richten wir an. Analog dazu der Borkenkäfer im Wald, den wir aber auch zu verantworten haben. Es will ja kaum jemand auf etwas verzichten. Weder auf Kinder, noch auf Wohlstand.
      Mich ärgert's, weil ich auf extrem viel verzichte, aber damit fast alleine bin.
    • Saerd neute 29.09.2019 11:40
      Highlight Highlight Noch vor 30 Jahren sprach man vom Plender- Wald, d. h. es wurde ein Mischwald gefördert. Alte, junge, Laub- und Nadelbäume wie sie gerade wuchsen wurden so gefördert. Gefällt wurden nur fallreife Bäume, der Aufwand war relativ hoch damit nebenstehende Bäume, Sträucher nicht verletzt wurden.
      Heute ist der Holzpreis ruinös, es lohnt sich nur mit dem masch. Vollernter. Da ist es zu einfach dem Waldbewirtschafter die Schuld zuzuschieben.
  • plusminus 28.09.2019 21:51
    Highlight Highlight Weil hier lieber gejammert wird. Warum müssen z.b.in Bern alle Plätze .Bundesplatz. Waisenhausplatz Kornhausplatz. Jede Tramstation zu betoniert werden. Wäre doch auch Arbeitsplätze zum Pflegen zu vergeben. Aha stimmt ja in Bern wird alles zerstört. Und besser für Velopark benutzt .schöne neue Gründenker .
    • Antinatalist 29.09.2019 02:14
      Highlight Highlight Wenn dieser Velopark auch nur annähernd die Fläche hätte, die die Schweizer Autobahnen haben, könnte ich dich noch ganz knapp verstehen. Aber die Kritik ist geradezu lächerlich.
    • plusminus 29.09.2019 03:45
      Highlight Highlight Da kann ich den Ball zurück schiessen .
    • CaptainLonestarr 29.09.2019 05:40
      Highlight Highlight Wieviele Velos passen auf einen Autoparkplatz? 10 oder 15. Was denken sie?
  • thierry_haas 28.09.2019 21:45
    Highlight Highlight Warum es in der Schweiz nicht mehr Wälder hat? Vielleicht weil man in der Schweiz Werbung gut Motorsägen über einem Artikel zum Thema Wald-Vergrösserung platziert 😂 #fail
    Benutzer Bild
  • Vecchia 28.09.2019 21:37
    Highlight Highlight Unser Bünzliland, wo Traktoren mit Laubbläser sogar durch Waldwege kurven, wo "Waldpflege" nur noch stattfindet, wenn schwere Maschinen zur Verfügung stehen, wo Schotter Gärten "sauber" halten soll, Sechseläuteplätze steril zugepflastert werden und wo Birkensamen zu erbitterten Nachbarschaftskriegen führen....?

    Schön wärs, wenn Bäume wieder die Wertschätzung finden würden, die sie verdienen.
    • Antinatalist 29.09.2019 02:18
      Highlight Highlight Richtig. Und man vergesse nicht, sobald es ein bisschen flöckelt, wird gleich massig gesalzen, damit die Automobilisten auch ganz brav weiterhin unbeschadet CO2 ausstossen können. Das Salz bekommt den ohnehin wenigen Bäumen, die den Salzstreuern völlig ausgeliefert sind, darüber hinaus ziemlich schlecht.
    • ujay 29.09.2019 17:53
      Highlight Highlight Poah, die Ideologen sind wieder unterwegs #Worte statt Taten😉
  • Noblesse 28.09.2019 20:35
    Highlight Highlight Laut ETH Studie sollten grosse Länder wie Kanada, USA, Russland usw aufforsten. Da sei der meiste Platz. Z.B die Schweiz ist hier nicht gemeint. Putin
    und Trudeau wären vielleicht zu begeistern. Der US-Clown Trump muss zuerst wie ein Baum gefällt werden. Die CH könnte mit Diplomatie zum Aufforsten der Grossen animieren und in Genf einen WALDGIPFEL XXL organisieren.
    • Antinatalist 29.09.2019 02:24
      Highlight Highlight Aber die Schweizer, und davon von klein bis alt jeder einzelne, sind gemeint, wenn wir von einem ökologischen Fussabdruck von 5.8 und realistischen, ungeschönten 30 Tonnen CO2-Ausstoss pro Kopf und Jahr sprechen.

      Warum soll gerade die Schweiz, die selbst nur noch knapp 30% Waldfläche und Gehölz hat, einen Waldgipfel XXL organisieren? Mit welcher Ligitimation will man hier anderen vorschreiben, was diese zu tun hätten?
      Dieser Vorschlag kann nochmals eingeworfen werden, wenn die Schweiz wieder 60% Wald hat und davon kein Prozent der Forstwirtschaft zum Opfer fällt.
    • Noblesse 29.09.2019 13:32
      Highlight Highlight Weil die ETH in der CH ist. CH lässt sich klimawirksam waldmässig nicht gross aufforsten!! Wir sind bekannt für gute Dienste und es in diesem globalen Thema eine Steuerung braucht. So wie GRETA vorangeht, könnten wir als Land übernehmen (mal was Schlaues reissen)und eine Plattform für Diplomatie in dieser Waldfrage bieten. Ziel: die Grossen forsten tatsächlich auf...
    • Antinatalist 29.09.2019 20:14
      Highlight Highlight Weil die ETH eine Studie gemacht hat also...? Gute Dienste wie die der Finanzindustrie oder den steuerparadiesischen Verhältnissen für umweltschädigende Grosskonzerne? Ich sehe das in einem etwas komplexeren Licht und halte es für vermessen, sich als Vermittler für eine bessere Welt hinzustellen, während Herr und Frau Schweizer Weltmeister im Fliegen sind. Es ist immer unglaubwürdig, Wasser zu predigen und Wein zu trinken. Daher muss zuerst der Fussabdruck der Schweiz runter, bevor man von anderen verlangen kann, dass sie in ihrem Land etwas tun.
      Des Schweizer's Konsum reduzieren wäre wirksam.
  • piatnik 28.09.2019 20:33
    Highlight Highlight habe heute 35 bäume gepflanz...nicht wegen dem klima, sondern für meine kinder
    • Antinatalist 29.09.2019 20:19
      Highlight Highlight In Form von Säulenbäumen, aufgepfropft und veredelt? Apfel? Zwetschge? Kirsche? Oder wie soll man das verstehen, nicht für's Klima, sondern für die Kinder?
    • piatnik 29.09.2019 22:36
      Highlight Highlight @antinatalist...15stk eichen / 15 stk lärchen und 5 stk kastanien. zu deiner zweiten frage...ich muss nicht an demos teilnehmen und laut schreien, ich mach einfach das was ich für richtig halte!
  • Luzifer Morgenstern 28.09.2019 20:19
    Highlight Highlight Wenn man das Problem global betrachtet, und es gibt Flächen im Ausland, wo man billiger mehr Wald aufforsten kann, wäre es dann nicht sinnvoll, wenn die Eidgenossenschaft im Ausland Flächen reservieren und aufforsten würde?

    Ich frage, weil ich denke, man könnte über die eigenen Grenzen hinaus denken/wachsen.
    • Antinatalist 29.09.2019 02:37
      Highlight Highlight Wo soll man das denn tun, wo nicht sowieso schon Bäume stehen? Wo keine Bäume mehr stehen, war der Mensch am Werk und hat die Bäume gefällt, weil die Fläche andersweitig genutzt wird. Jetzt sollen also die Ausländer näher zusammenrücken, damit die Schweizer weiterhin den Wohlstand zelebrieren können?! Keine gute Idee.

      Darüber hinaus ist es mit einfachem Bäume pflanzen eben nicht getan. Gesunde Wälder haben ein Ökosystem, das sich über eine lange Zeit entwickelt und eingependelt hat. Der Mensch kann Wälder pflanzen zum Zwecke der Forstwirtschaft, aber nicht um des Naturwaldes Willen.
    • rodolofo 29.09.2019 09:09
      Highlight Highlight Du kannst ja im Amazonas-Becken, wo die Grossgrundbesitzer den restlichen Urwald abbrennen, seitdem Bolsonaro an die Macht kam, versuchen, neu aufzuforsten!
      Wundere Dich dann aber nicht, wenn dich die Brasilianischen Wutbürger genauso unzimperlich aus dem Weg räumen, wie sie die Bäume aus dem Weg räumen!...
      Und wo wegen den Klimaveränderungen die Wälder brennen, zum Beispiel in Kalifornien, in der russischen Taiga, oder in Alaska, musst Du aufpassen, dass Du nicht selber Feuer fängst, wenn Du beim Bäume pflanzen nicht aufpasst...
    • Luzifer Morgenstern 29.09.2019 15:34
      Highlight Highlight Ich denke, es muss doch möglich sein, dass die Schweiz im Ausland privatrechtlich Boden kauft, um darauf naturnahen Wald zu pflanzen.

      Und sogar zu fairen Preisen müsste das äusserst günstig sein, global betrachtet und mit Schweizer Preisen verglichen.

      Sonst wäre es doch auch nicht möglich, dass wir Max-Havelar-Kaffee bezahlen können. Da ist der Aufschlag in der Schweiz sehr gering, aber im Ausland ist der Unterschied teilweise riesig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • heureka 28.09.2019 20:10
    Highlight Highlight Die Meisten Wälder im Mittel und Unterland sind eh Nutzwälder, welche von den Bauern bewirtschaftet und genutzt werden, Das Meiste Holz wird als CO2 Neutraler Brennstoff genutzt Ein Kleiner Teil davon ist Bauholz, noch weniger Edles Möbelholz. . Ein Altes 2 Generationen Bauernhaus verbraucht etwa 30-40 M3 Holz zum heizen . Seit 1848 gilt in der Schweiz: Ein Baum fällen, Einen Baum pflanzen. Seit fast 170 Jahren schon. Sonst wären wir ja kahl geschlagen, wie Sizilien. Aus den Fehlern der Monokulturen,(Saurer Boden, Borkenkäfer) haben die meisten gelernt. Wir haben andere Probleme.
    • Antinatalist 29.09.2019 02:42
      Highlight Highlight CO2-neutrales Brennholz ist auch so ein lustiger Begriff, da das Holz eines Baumes im Nu im Ofen abgefackelt ist, aber Jahre braucht, um heranzuwachsen. Diese Forstwirtschaft selbst ist alles andere als CO2-neutral, wenn man all die Fahr- und Werkzeuge betrachtet. Dann der Transport und die Zerstörung der Böden. Damit die Wälder schneller wachsen, wird mit Kunstdüngern nachgeholfen. Wie immer steckt der Teufel im Detail und man tut gut daran, die gesamte Kette zu beleuchten, und nicht nur Holz anbauen, ernten, verbrennen und wieder anbauen. Dazwischen entsteht ganz viel zusätzliches CO2.
    • Wanni 29.09.2019 08:04
      Highlight Highlight @Antinatalist
      Was ist denn dein Vorschlag, wie wir unsere Häuser heizen sollen? Heizöl? Strom? Generiert alles auch CO2 und ist auch viel graue Energie dahinter. Praktisch jede menschliche Tätigkeit setzt CO2 frei. Ich möchte gerne von dir Lösungsvorschläge und nicht nur Probleme.
    • Antinatalist 29.09.2019 20:44
      Highlight Highlight Ja Wanni, so direkt gefragt muss ich darauf antworten, dass mein Vorschlag antinatalistischer Natur ist. Wo kein Mensch, der eine Heizung benötigt, da auch nicht die Frage, wie man heizt. Das Heizen wird aber immer weniger das Problem. Vielmehr wird das Kühlen zunehmen.

      Wer glaubt, weitermachen zu können wie bisher und darauf hofft, dass die Forschung und Technologie es richten wird, ist auf dem falschen Dampfer.

      Konkreter Lösungsvorschlag daher: Für's Erste in industrialisierten Staaten auf Kinder verzichten. Unpopulär, aber eben äusserst effektiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sonnenbankflavor 28.09.2019 20:08
    Highlight Highlight Würde in Zürich auch gerne mehr Bäume sehen aber wenn ja alles mit sackteueren Wohnungen zubetoniert wird. Wo bleibt da noch die Natur?
    • Luzifer Morgenstern 29.09.2019 20:29
      Highlight Highlight Von oben

      Ein Flachdach muss begrünt werden. Die Sickerschicht muss eine gewisse Dicke haben, damit die Zisterne verzögert gefüllt wird und noch mehr verzögert in die Kanalisation geleitet wird.

      Da könnte man durchaus die Begrünung gesetzlich verdichten.

      Und ausserdem: Was man in Zürich verdichtet baut, spart Freiflächen an Orten, wo man weniger dicht/hoch baut. - Mal in der Annahme dass wir keine Bauboom-Brachen bauen.
  • Spooky 28.09.2019 19:59
    Highlight Highlight "Die Dänen pflanzen eine Million Bäume – wieso wir Schweizer nicht?"

    Vielleicht, weil bei uns der Wald sowieso wächst?
  • rodolofo 28.09.2019 19:45
    Highlight Highlight Bäume pflanzen ist wesentlich einfacher, als einen Wald Jahrzehntelang pflegen, insbesondere im steilen Gelände des Berggebiets!
    Auf einem Rundgang erklärte mir ein leidenschaftlicher, pensionierter Wald-Bewirtschafter und -Pfleger, dass diverse Baumarten Mühe haben wegen dem Borkenkäfer, oder wegen Pilzkrankheiten, sowie dem Klimawandel.
    Eine befallene Fichte müsste sofort entfernt werden, sobald zum Beispiel ein Specht kleine Löcher pickt.
    Sonst vermehrt sich der Käfer explosionsartig.
    Der Staat müsste solche "Waldmenschen" stärker unterstützen und honorieren, ähnlich die ImkerInnen!
    • Luzifer Morgenstern 29.09.2019 00:50
      Highlight Highlight Wie natürlich ist die Baumartenvielfalt in bewirtschafteten Wäldern?

      Und wie gefährlich ist der Käfer in Wäldern, die sich über 200 Jahre natürlich vermehrt und entwickelt haben?
    • Antinatalist 29.09.2019 02:50
      Highlight Highlight Der Fehler liegt schon einmal bei der Fichte. Fichte sind primär Nutzbäume. Ein Waldbewirtschafter hat etwas mit Wirtschaft zu tun, also Ertrag. Pflege braucht ein Naturwald keinen, Oder benötigt der Amazonas wirklich unsere beiden linken Hände? Die Borkenkäferepidemie ist folge der Monokultur (Fichte), die durch den Menschen herangezüchtet wird, um durch Waldbewirtschaftung Profit zu erzielen.

      Er ist kein Waldmensch, sondern ein Teil unseres Wirtschaftssystems. Er sollte sich einen neuen Job suchen und den Wald sich selbst überlassen. Honorieren sollte man ihn keinesfalls. Auch Imker nicht.
    • Antinatalist 29.09.2019 02:55
      Highlight Highlight Pilze im übrigen sind nichts Schlechtes. Auch sogenannte Schädlinge sind nur Schädlinge, wo der Mensch Pflanzwirtschaft betreibt. In der Natur haben all diese Organismen ihren Sinn und tragen zu einem gesunden Ökosystem bei. Der Mensch ist dabei stets der Elefant im Porzellanladen. Er veranstaltet ein Chaos und überall, wo etwas schief geht, verschlimmbessert er die Situation nur noch.

      Der gesamte Kommentar ist ein Fall für die Makulatur. Aber wirklich. Dann noch der Satz mit den Imkern... autsch.

      Bitte einmal mit dem Prinzip von Urwäldern befassen und begreifen, warum diese funktionieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gooner1886 28.09.2019 19:44
    Highlight Highlight Ja wir müssen unbedingt mehr Bäume pflanzen. Dann kann ich endlich mit gutem gewissen meinen Abfall im Garten verbrennen.
  • Maya Eldorado 28.09.2019 19:34
    Highlight Highlight Wenn ich mich richtig erinnere ist ein Drittel der Schweiz gar nicht mit Bäumen bepflanzbar. Das ist vor allem im Gebirge der Fall.
    Da ist Felsen, Eis, Geröll, Magerwiesen, weiter unten dann schon niederes Gebüsch, wie Heidelbeeren, Alpenrosen und was sonst noch dazu gehört.
    • lilie 28.09.2019 20:48
      Highlight Highlight @Maya: Absolut richtig. Dazu kommt, dass wir auch viele Gewässer haben, wo man natürlich auch nicht pflanzen kann - viele Flächen sind durch Seen, Flüsse und Bäche "belegt".

      Ich denke, die Schweiz ist da insgesamt und im internationalen Vergleich recht gut unterwegs. Was uns auffordern sollte, andere Länder mit Aufforstungsprojekten zu unterstützen.
    • trio 28.09.2019 22:45
      Highlight Highlight Magerwiesen werden zu Wald wenn man sie nicht pflegt.
    • trio 28.09.2019 22:51
      Highlight Highlight @lilie
      Wir sollten den Wald mehr sich selber überlassen. Wir holzen immer mehr und die Bäume werden immer dünner. Wie so oft stellen wir uns als Weltmeister dar, sieht man aber etwas genauer hin, liegt vieles im Argen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 28.09.2019 19:33
    Highlight Highlight Einfach so sorglos und egoistisch vor sich hin zu leben hilft dem Klima nicht wirklich.
    Mit etwas mehr Bewusstsein, sollte doch wirklich was zu Bewegen sein.
  • DomKi 28.09.2019 19:29
    Highlight Highlight Danke für diesen sachlichen Artikel, denn ich bin es so leid diesen Greta-Kult auszuhalten, und nur emotionale Phrasendrescherei, Streiks, und dann irgendwann mal Klimasteuern aber keine wirklichen Lösungen
    • Antinatalist 29.09.2019 03:12
      Highlight Highlight Warum diese Aktion nichts anderes als Gewissensberuhigung ist, habe ich hier in den Kommentaren ausreichend erklärt.

      Das ist keine wirkliche Lösung, sondern ganz ganz weit weg davon. Gewissensberuhigung eben.
  • Temps_est_ton_allié 28.09.2019 19:23
    Highlight Highlight Ich mag Watson aber bei gewissen Themen lang ich mir an den Kopf...
    Natürlich ist es beispielhaft 1 Milion Bäume zu pflanzen aber habt Ihr geschaut wie viel unbebautes Land die haben?
    “Jütland” mit der überbauten Schweiz zu vergleichen?
  • Cisco 28.09.2019 19:18
    Highlight Highlight Warum wir nicht? Weil es zu wenig bringt. Im Artikel wirds ja vorgerechnet. Wir müssen den CO2 Ausstoss reduzieren, das ist viel wichtiger als mit riesigem Aufwand 40 Flüge nach NY zu kompensieren. Aufforstung mag grün klingen, ist aber ausserhalb des sowieso geplanten eigentlich Augenwischerei.
    Übrigens: sollten die Bäume verbrennen oder verrotten, ist das ganze CO2 wieder frei...
    • Luzifer Morgenstern 29.09.2019 20:38
      Highlight Highlight Guter Punkt.

      Kannst du die Polemik weglassen?

      Für mich wäre es auch greifbarer, wenn man die CO2-Bäume in Steak, Salami, T-Shirts oder Lederjacken umrechnen würde. Ich bin nämlich noch nie interkontinental geflogen.
  • Wander Kern 28.09.2019 19:17
    Highlight Highlight Am 20. Oktober gibt es nur die Wahl zwischen Bäumen und Pfosten. Wählt weise!
    • Maedhros Niemer 30.09.2019 12:09
      Highlight Highlight 🤣😂Du hast die
      Super
      Voll
      Pfosten vergessen 😉
  • homo sapiens melior 28.09.2019 19:17
    Highlight Highlight Dann sollen die Förster aber auch mehr alte Bäume stehen lassen. Die durchschnittliche Stammdicke sinkt von Jahr zu Jahr. Fragt man den Förster oder direkt die Gemeinde kommt dieselbe Antwort: "Mit dem verkauften Holz finanzieren wir die Spazierweg und Sicherheit im Wald." Ich bezweifle, dass das so teuer ist. Das sind doch Ausreden. Heute sagt man nicht mehr Holz Fällen. Das nennt man seit einigen Jahren Holz-Ernte. Klingt weniger brutal. Und überall Sand in die Augen und hohle Phrasen.
    • Töröö! 28.09.2019 19:32
      Highlight Highlight "Die durchschnittliche Stammdicke sinkt von Jahr zu Jahr."

      Lothar, Burglind & co spielen da wohl auch noch eine Rolle!
    • Binnennomade 28.09.2019 20:36
      Highlight Highlight Das ist aber etwas gutes, denn ein Baum bindet im Alter weniger zusätzliches CO2. Wenn ein Baum geschlagen (oder meinetwegen ermordet) wird und als Bauholz endet, bleibt das CO2 im Gebäude gespeichert, während ein neuer Baum wieder der Athmosphäre CO2 entziehen kann. Leider ist es so, dass wir in der Schweiz weniger Holz brauchen als neu dazuwächst, sprich wir hätten da noch ein grosses Potenzial, CO2 zu binden.
    • Der Tom 28.09.2019 20:59
      Highlight Highlight glaube nicht, dass die Förster das Problem sind. Die müssen rentieren sonst werden Stellen gestrichen. Die Politik versagt auch da. SVP, FDP müssen möglichst stark geschwächt werden bei den nächsten Wahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 28.09.2019 19:16
    Highlight Highlight Mein Vorschlag:
    Gewisse, kaum erschlossene Täler in der Schweiz der Natur überlassen. Wald wird sich natürlich ausbreiten und man spart massiv Infrastrukturkosten.
    Es macht meiner Meinung nach wenig Sinn, jedes Seitental mit 10 Hüttchen eine Infrastruktur von guten Strassen, Wasserleitungen, Stromleitungen etc. aufrecht zu erhalten.
    Selbstverständlich sind die Bewohner hierfür zu entschädigen.
    • rodolofo 28.09.2019 19:52
      Highlight Highlight Das ist eben eine Illusion!
      Die meisten Leute wissen nicht, dass auch die natürliche Vielfalt auf die Mitwirkung von Menschen angewiesen ist!
      Auch eine ökologisch wertvolle Buntbrache kann man nicht einfach Jahre lang sich selber überlassen, sondern muss da ständig jäten, damit nicht einzelne Pflanzen Überhand nehmen. Insbesondere invasive Pflanzen, wie die Goldrute, oder das Berufskraut, muss man daraus entfernen.
      Wer einmal ein eindrückliches, vom Menschen geschaffenes Natur-Paradies erleben möchte, empfehle ich einen Besuch auf dem Krameter-Hof, mit der "Holzer'schen Agrar-Ökologie"! http://Ü
    • Firefly 28.09.2019 20:22
      Highlight Highlight kaum erschlossene Täler, gibts das überhaupt noch in der Schweiz?
    • Hä?Nö! 28.09.2019 21:26
      Highlight Highlight Aha vom eigenen Haus in die Aglo... Die Anwohner werden begeistert sein.
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Greta Thunberg erhält Umweltpreis – und lehnt ab

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den Umweltpreis des Nordischen Rates zugesprochen bekommen und ihn postwendend abgelehnt. Die Klimabewegung brauche keine weiteren Preise sondern Taten, liess sie wissen.

Sie erhalte den Preis dafür, dass sie Millionen Menschen in aller Welt dazu mobilisiert habe, zu einem kritischen Zeitpunkt politisches Handeln für das Klima einzufordern, gab der Rat am Dienstagabend zunächst auf einer feierlichen Zeremonie in Stockholm bekannt.

Kurz darauf …

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