Schweiz
SVP

Hitze: SVP-Bauern fordern bessere Massnahmen gegen Trockenheit

Kuehe stehen auf der Alpwiese am Morgen um 5 Uhr vor der grossen Hitze, fotografiert am Sonntag, 21. Juni 2026 auf der Rigi. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Noch vor der grossen Hitze – Kühe weiden um 5 Uhr morgens auf der Rigi.Bild: Keystone

SVP-Bauern leiden unter der Hitze und Trockenheit – nun fordern sie Massnahmen

09.07.2026, 14:0709.07.2026, 14:17

Die aktuell herrschende Trockenheit setzt den Bauern und ihren Tieren zu. So auch den SVP-Nationalräten Alois Huber und Martin Hübscher. Nun fordern sie kurzfristige Massnahmen. Das berichtet das SRF.

Aargauer SVP-Nationalrat Alois Huber beunruhigt vor allem die Wasserknappheit. Ein besseres Wassermanagement könne dieses Problem mildern. «Ich möchte, dass wir die Möglichkeit hätten, Niederschlagswasser besser aufzufangen. Es läuft sonst einfach ab und könnte vielleicht sogar noch Hochwasser auslösen. Da braucht es sicherlich Massnahmen der Politik, sonst geht es nicht», sagt Huber SRF.

Martin Huebscher, SVP-ZH, spricht zur Grossen Kammer, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 8. Juni 2026 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Es brauche flexible Lösungen, findet SVP-Nationalrat Martin Hübscher.Bild: KEYSTONE

Martin Hübscher, Nationalrat für die SVP Zürich, stimmt ihm zu. Es brauche flexible Lösungen, wie die Aufhebung der Pflicht, Kühe tagsüber auf der Weide zu lassen, oder verbesserte Züchtung auf trockenheitstolerante Sorten und Kulturen. Das Klima retten könne die Schweiz nicht allein, obwohl es wichtig sei, dass sie ihren Beitrag leiste. «Aber in erster Linie muss der Bund Massnahmen für die Anpassung umsetzen. Das ist das Zentralste für uns, dass wir da vorwärtskommen», meint Hübscher.

Marionna Schlatter, Nationalraetin GP-ZH, spricht neben Aline Trede, Nationalraetin GP-BE, waehrend einem Point de Presse, am Montag, 10. November 2025 im Bundeshaus in Bern. Die Gruenen fordern eine  ...
Marionna Schlatter hält nicht viel von der Umsetzung der Klimaschutzmassnahmen des Bundesrates.Bild: keystone

Für Marionna Schlatter, Nationalrätin der Grünen, hat der Bundesrat den Klimaschutz zu wenig umgesetzt. «Wenn der Bundesrat öffentlich sagt, dass er die Klimaziele für 2030 massiv verfehlen wird, und das tut er, dann kann man es nicht anders ausdrücken, als dass die Klimapolitik des Bundes versagt hat.» Die Grünen wollen nun ihren Hitze-Aktionsplan vom letzten Jahr wieder auf die Agenda bringen. (nil)

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Am Sonntag wurde es in Paris 37 Grad.

quelle: keystone / michel euler
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564 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Punkt72
09.07.2026 14:25registriert Mai 2025
Soviel Zeit für Spott muss sein :
Liebe SVP, das Wetter ist schön und warm, die Stauseen und Gewässer gut gefüllt, alles ist gut. Wenn etwas unklar sein sollte, wendet euch an Herr Dettlling und Rösti, die können euch das genauer erklären.
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Zürcheroberländer
09.07.2026 14:18registriert Februar 2026
Erst will ich von den SVP'ler Beweise sehen, das es ein Problem gibt. Ich sehe keinen Grund für Massnahmen, da es für mich kein Problem gibt.

Jetzt los, ich werde aber alle Beweise leugnen. So wie die SVP den menschgemachten Klimawandel geleugnet hat.
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BadlyDrawn
09.07.2026 14:28registriert März 2026
War es nicht die SVP und der Schweizer Bauernverband, welche 2021 klar gegen die Initiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» gestimmt hat? Nun beschweren sie sich über Wasserknappheit? Ich zitiere: Nein! Doch! Oh!
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