SVP-Bauern leiden unter der Hitze und Trockenheit – nun fordern sie Massnahmen
Die aktuell herrschende Trockenheit setzt den Bauern und ihren Tieren zu. So auch den SVP-Nationalräten Alois Huber und Martin Hübscher. Nun fordern sie kurzfristige Massnahmen. Das berichtet das SRF.
Aargauer SVP-Nationalrat Alois Huber beunruhigt vor allem die Wasserknappheit. Ein besseres Wassermanagement könne dieses Problem mildern. «Ich möchte, dass wir die Möglichkeit hätten, Niederschlagswasser besser aufzufangen. Es läuft sonst einfach ab und könnte vielleicht sogar noch Hochwasser auslösen. Da braucht es sicherlich Massnahmen der Politik, sonst geht es nicht», sagt Huber SRF.
Martin Hübscher, Nationalrat für die SVP Zürich, stimmt ihm zu. Es brauche flexible Lösungen, wie die Aufhebung der Pflicht, Kühe tagsüber auf der Weide zu lassen, oder verbesserte Züchtung auf trockenheitstolerante Sorten und Kulturen. Das Klima retten könne die Schweiz nicht allein, obwohl es wichtig sei, dass sie ihren Beitrag leiste. «Aber in erster Linie muss der Bund Massnahmen für die Anpassung umsetzen. Das ist das Zentralste für uns, dass wir da vorwärtskommen», meint Hübscher.
Für Marionna Schlatter, Nationalrätin der Grünen, hat der Bundesrat den Klimaschutz zu wenig umgesetzt. «Wenn der Bundesrat öffentlich sagt, dass er die Klimaziele für 2030 massiv verfehlen wird, und das tut er, dann kann man es nicht anders ausdrücken, als dass die Klimapolitik des Bundes versagt hat.» Die Grünen wollen nun ihren Hitze-Aktionsplan vom letzten Jahr wieder auf die Agenda bringen. (nil)
