Wirtschaft
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Rotork: ABB plant Milliardenübernahme in Grossbritannien

ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON ABB IM ERSTEN QUARTAL 2022, AM DONNERSTAG, 21. APRIL 2022 - Logo der Firma ABB an der Binzmuehlestrasse in Oerlikon, am Donnerstag, 14. Juni 2018. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Die Offerte entspricht laut ABB einem Aufschlag von rund 60 Prozent auf den durchschnittlichen Dreimonatskurs der Rotork-Aktie.Bild: keystone
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ABB plant Milliardenübernahme in Grossbritannien

ABB will den britischen Automatisierungsspezialisten Rotork übernehmen.
16.07.2026, 07:2316.07.2026, 07:25

Der Industriekonzern bietet 503 Pence je Aktie in bar, was einem Unternehmenswert von rund 5,5 Milliarden Dollar entspricht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Das Unternehmen erzielte 2025 laut den Angaben einen Umsatz von rund 1,0 Milliarden Dollar und eine Marge von 24,6 Prozent. Rotork würde damit laut den Angaben den Umsatz von ABB um rund 3 Prozent erhöhen und die operative EBITA-Marge sofort verbessern, wie es im Communiqué weiter heisst.

Rotork verfüge mit seinem Geschäft über etablierte Positionen in betriebskritischen Durchflusssteuerungs- und Messtechniklösungen und ergänze das bestehende Automatisierungsportfolio bestens, schreibt ABB.

Der Verwaltungsrat von Rotork unterstütze die Transaktion einstimmig. Die Offerte entspricht laut ABB einem Aufschlag von rund 60 Prozent auf den durchschnittlichen Dreimonatskurs der Rotork-Aktie. Zusätzlich sollen die Rotork-Aktionäre eine Zwischendividende von bis zu 3 Pence je Aktie erhalten.

Der Abschluss ist für das erste Halbjahr 2027 geplant und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Rotork-Aktionäre sowie der üblichen behördlichen Genehmigungen. Finanzieren will ABB die Übernahme unter anderem mit den Barmittel aus der Veräusserung des Robotics-Geschäfts. (sda/awp)

ABB steigert Auftragseingang im zweiten Quartal zweistellig
ABB hat im zweiten Quartal 2026 sowohl Umsatz als auch Auftragseingang markant gesteigert. Wie schon im Startquartal legten beide Kennziffern zweistellig zu. Auch die operative Gewinnmarge verbesserte sich auf hohem Niveau noch einmal. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 9,48 Milliarden US-Dollar, wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 12 Prozent. Wichtigster Wachstumstreiber seien die höhere Volumen gewesen. Zusätzlich hätten die positive Preisentwicklung annähernd 2 Prozent und günstige Wechselkursänderungen 2 Prozent beigetragen. Der Auftragseingang, also die Basis des künftiges Umsatzes, zog auf vergleichbarer Basis um 28 Prozent auf 12,04 Milliarden Dollar an. Deutlich angezogen haben insbesondere die Bestellungen in den Bereichen Elektrifizierung und Antriebstechnik.
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