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GC-Fans ziehen im Regelzug Richtung Lausanne mehrmals die Notbremse

Fans von GC reagieren nach einer verpassten Chance beim Super League/Challenge League Barrage Rueckspiel zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Aarau, am Donnerstag, 21. Mai 2026 in im Stadi ...
GC-Fans zogen in einem Regelzug mehrmals die Notbremse.Bild: keystone

Aus Protest: GC-Fans ziehen im Regelzug mehrmals die Notbremse und zünden Pyros

Am heutigen Samstag startet die neue Super-League-Saison. Für die GC-Anhänger geht es am ersten Spieltag mit dem Regelzug nach Lausanne. Da die Zürcher keinen Extrazug bekommen haben, protestieren sie und ziehen mehrmals die Notbremse.
25.07.2026, 15:5425.07.2026, 18:10

Die neue Super-League-Saison ist noch nicht einmal gestartet und die Fans des Grasshopper Club Zürich sorgen bereits für Ärger. Während die Fans des Rekordmeisters mit dem normalen Regelzug anreisen müssen, weil ihnen die SBB keine Extrazüge zur Verfügung gestellt haben, entschieden sie sich dazu, dagegen zu protestieren.

Ein Newsscout meldet gegenüber 20 Minuten, dass auf der Strecke zwischen Zürich und Bern gleich viermal die Notbremse gezogen wurde. Zusätzlich zündeten die GC-Fans Rauchpetarden und rauchten im Zug. Dies führte gemäss den SBB dazu, dass die Klimaanlage ausfiel. An die Passagiere wurden daraufhin Flugblätter verteilt und in diesen erklärte die Fangruppe Sektor IV, dass es sich um eine Protestaktion handelt.

Die GC Fans zuenden Pyros bei dem Spiel der Fussball Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich (GC) und dem FC Winterthur (FCW) am Dienstag, 12. Mai 2026 im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KE ...
GC trifft am Samstagabend auf Lausanne-Sport.Bild: keystone

Die Zürcher beschweren sich, dass es immer weniger Extrazüge für die Fans gibt und diese dann auf den Regelzug ausweichen müssen. Dies passt den Fans überhaupt nicht. In ihrem Schreiben erklären sie die Vorteile der Extrazüge: «Über Jahre hinweg haben sich Extrazüge bewährt. Sie ermöglichen es, Fussballfans und unbeteiligte Passagiere voneinander zu trennen. Das sorgt für weniger Konflikte und eine ruhigere Reise für alle.»

In dieser Saison wird das Angebot von Extrazügen gemäss den GC-Anhängern systematisch abgebaut. «Weniger Extrazüge bedeuten mehr Konfliktpotenzial – sowohl für Fussballfans als auch für unbeteiligte Passagiere. Statt auf Dialog und bewährte Lösungen zu setzen, wird ein funktionierendes Konzept Schritt für Schritt zurückgebaut», wird das Vorgehen der SBB kritisiert. Mit der Aktion wollten die Zürcher ein Zeichen setzen: «Für mehr Extrazüge. Für die Trennung von Fussballfans und unbeteiligten Passagieren. Für eine zuverlässige Hin- und Rückreise für alle.»

Ein Zug der SBB bei der Einfahrt in den Bahnhof Bern, fotografiert am Donnerstag, 30. Januar 2025. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Der Vorfall ereignete sich zwischen Zürich und Bern.Bild: KEYSTONE

Damit sich die Passagiere direkt beschweren können, gibt es auf dem Flugblatt einen QR-Code, welcher zum SBB-Kundendienst führt. Die GC-Fans schreiben dazu: «Hast du wegen einer Verspätung deinen Anschluss verpasst oder hattest du durch die SBB finanzielle Einbussen? Dann melde dich direkt beim SBB-Kundendienst – scanne einfach den QR-Code und mache deine Erfahrung sichtbar.»

Die SBB bestätigen gegenüber «20 Minuten» den Vorfall. Der IC 81 ist inzwischen wieder unterwegs. Aufgrund der Hitze und der ausgefallenen Klimaanlage wurde am Bahnhof Bern die Ambulanz aufgeboten, falls Fahrgäste medizinische Hilfe benötigen. Ausserdem standen dort Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern bereit, wie deren Medienstelle auf Anfrage bestätigte. Dieser Einsatz sei bis auf einige verbale Anfeindungen friedlich verlaufen.

Die GC-Fans reisten daraufhin weiter nach Lausanne, erreichten das Ziel aber nicht pünktlich. Als die Partie gestartet wurde, war der Gästesektor noch fast leer. Auch der Verein selbst hat von der Aktion mitbekommen. Gegenüber dem Blick teilt der Zürcher Verein mit: «Derzeit verschaffen wir uns gemeinsam mit den SBB, den zuständigen Behörden sowie den Fanvertretern einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse. Wir entschuldigen uns bei allen Betroffenen.» (riz)

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238 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pat the Rat (das Original)
25.07.2026 16:11registriert Februar 2017
Schon nur die Prämisse, dass es in gemischten Zügen zu Konflikten kommen kann, zeigt doch die Gesinnung dieser "Fans".
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Capsaicine
25.07.2026 16:07registriert August 2018
Extrazüge wurden immer wieder verdreckt und beschädigt hinterlassen. Jetzt nimmt man sie den Fans weg und das einzige, was ihnen einfällt, ist Randalieren und normale Reisende behelligen.
Vielleicht mal das Gehirn einschalten und sich an ein Minimum an Spielregeln halten?
Sonst halt rote Karte und Platzverweis.
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magnet1c
25.07.2026 16:02registriert Mai 2018
Oh die schlauen sind wieder da...
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