Sechs Tage nach dem WM-Final: Darum startet die Super League nicht später
In der Westschweiz startet am Samstagabend um 18 Uhr der erste Spieltag der diesjährigen Super-League-Saison. Während Servette den FC Basel empfängt, reist der Grasshopper Club Zürich nach Lausanne. Während die grossen Ligen erst in circa einem Monat in den Ligabetrieb starten, rollt der Ball in der Super League gerade einmal eine Woche nach dem WM-Final wieder.
Die Spiele der 1. Runde
Da es in der Schweiz eine längere Winterpause gibt, ist es ohnehin ein eng gestopfter Spielplan, um die 38 Runden auszutragen. So sind es in der Super League vier Spieltage mehr als in der deutschen Bundesliga. In diesem Jahr hätte es allerdings die Möglichkeit gegeben, den ersten Spieltag eine Woche später auszutragen.
Die zwölf Mannschaften entschieden sich allerdings dagegen. Philippe Guggisberg, der Medienverantwortliche der SFL, erklärte an einem Medienanlass: «Die grosse Mehrheit der Klubs entschied sich dazu, nicht eine Woche später zu starten. Gegen den späteren Start sprachen die frühen europäischen Einsätze und der Fakt, dass im Herbst eine zusätzliche englische Woche hätte ausgetragen werden müssen.»
Mit Thun (Champions League), St.Gallen (Europa League), Lugano, Sion und Vaduz (alle Conference League) starteten unter der Woche bereits fünf Teams aus der Super League in die Qualifikationen der europäischen Wettbewerbe. Meister Thun traf gerade einmal zwei Tage nach dem WM-Final in der zweiten Runde der CL-Qualifikation auf Dinamo Zagreb.
Die Erholungsphase für die meisten Spieler der Super League dürfte dennoch lange genug gewesen sein. Nur zwölf Spieler aus der höchsten Schweizer Liga waren an der Weltmeisterschaft dabei. Am längsten ging die WM-Reise für Christian Fassnacht und Marvin Keller. Die beiden YB-Akteure erreichten mit der Schweizer Nationalmannschaft den Viertelfinal. Fassnacht kam zu einem Kurzeinsatz gegen Kanada und Keller blieb als dritter Torwart wie zu erwarten ohne Einsatz.
