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Super League: Basel gewinnt gegen Servette – GC punktet

l'attaquant balois Zan Celar, droite, marque un penalty, lors du match de reprise de Super League du championnat suisse de football entre le Servette FC et le FC Bale 1893 , ce samedi 25 juillet  ...
Zan Celar verwandelt den Elfmeter.Bild: keystone

Basel gewinnt einen sehr müden Kick gegen Servette + GC punktet in Lausanne

Der FC Basel startet erfolgreich in die neue Super-League-Saison. In Genf kommt man ohne zu brillieren zu einem 1:0-Sieg gegen Servette. Lausanne und GC trennen sich 1:1.
25.07.2026, 17:0025.07.2026, 20:37

Servette – Basel 0:1

Der FC Basel verschafft sich beim Saisonstart der Super League mit einem Sieg in Genf etwas Luft. Die von den Fans kritisch beäugte Mannschaft von Stephan Lichtsteiner setzt sich bei Servette dank eines späten Penaltytreffers von Neuzugang Can Zelar 1:0 durch.

Am Ende war es kein unverdienter Sieg für den FCB. Es hätte aber, nicht zuletzt weil Flavius Daniliuc in der ersten Halbzeit mit einer akrobatischen Einlage nur die Latte traf, auch auf ein 0:0 hinauslaufen können in der weitestgehend auf bescheidenem Niveau geführten, von vielen Unsauberkeiten geprägten Partie. Erst ein Penalty in der 78. Minute brachte den entscheidenden einzigen Treffer der Partie. Houboulang Mendes foulte den früh einwechselten, aufgerückten neuen Aussenverteidiger Coleen Louis, der in die Super League zurückgekehrte Ex-Luganese Zan Celar traf vom Punkt.

Für den FCB, insbesondere für Trainer Lichtsteiner, ist es ein wertvoller Auftaktsieg. Nach der enttäuschenden letzten Saison und einem grossen personellen Umbruch im Sommer brodelte es im Umfeld des Klubs in den letzten Tagen. Viele Fans kritisierten den eingeschlagenen Kurs und das Festhalten am Trainer, der seit seiner Ankunft im Januar wenig Argumente für eine Weiterbeschäftigung lieferte.

Dass mit Xherdan Shaqiri und Goalie Mirko Salvi am Samstag nur zwei Schweizer in der Startelf standen, stand sinnbildlich für den vom Anhang monierten Identitätsverlust und die nur noch in kleiner Zahl vorhandenen Identifikationsfiguren. Passend dazu wurde auch Jonas Omlins Comeback nach sechs Jahren vertagt. Der aus Deutschland zurückgekehrte vierfache Internationale fiel aufgrund eines Infekts kurzfristig aus.

Servette seinerseits verpasste es, seine Heimstärke in die neue Saison zu portieren. Ein saisonübergreifend sechster Heimsieg in Serie wäre für den Genfer Klub ein Bestwert seit Einführung der Super League gewesen.

Servette - Basel 0:1 (0:0)
8351 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tor: 78. Celar (Penalty) 0:1.
Servette: Besson; Houboulang Mendes (85. Maceiras), Rouiller, Burch, Mazikou; Lambourde (78. Ouattara), Pedro Naressi, Cognat, Njoh (85. Nunez); Stevanovic; Ayé (69. Mráz).
Basel: Salvi; Tsunemoto, Daniliuc, Akpe, Cissé (22. Louis); Metinho, Malachowski (69. Leroy); Asane Sow, Shaqiri (69. Ajeti), Otele (69. Olaigbe); Celar.
Bemerkungen: Keine.

Lausanne – GC 1:1

Die Grasshoppers erkämpfen sich im ersten Pflichtspiel unter den neuen Besitzern einen Punkt. Ein 20-Jähriger verhilft dem Fast-Absteiger der letzten Saison bei Lausanne-Sport mit einem späten Tor zum einem 1:1.

Samuele Bengondo, 20 Jahre alt und in der letzten Saison nach den ersten drei Einsatzminuten in der Super League verletzungsbedingt ab Oktober nicht mehr einsatzfähig, profitierte in der 81. Minute von einem Lausanner Ballverlust im Spielaufbau und glich von der Strafraumgrenze aus.

Bis dahin deutete vieles auf eine Niederlage der Grasshoppers hin. Lausannes Ibrahim Bah Mendes erzielte nach etwas mehr als einer halben Stunde mit der ersten richtigen Offensivaktion den ersten Treffer der neuen Saison - und legte damit die vermeintliche Basis zu Lausannes Auftaktsieg über den Barrage-Teilnehmer der letzten Spielzeit. GC, mit Justin Hammel im Tor sowie Captain Amir Abrashi und Rückkehrer Nikolas Muci in der Startelf, war in der Folge zwar ebenbürtig, im letzten Drittel aber lange zu harmlos.

Ludovic Deléchat, der neue Präsident der Grasshoppers, hatte bei seiner Antrittsrede «Taten statt Worte» versprochen. Trainer Peter Zeidler, der im Tor die bisherige Nummer 1 dem Neuzugang Marvin Hübel vorzog, nannte das Auftaktspiel «eine erste Standortbestimmung». Grosse Töne spuckten die GC-Akteure im Vorfeld nicht, zu grossen Taten waren sie im Waadtland aber auch nicht imstande. So gesehen war der erste Punkt ein guter Lohn.

Die Erkenntnis aus der Standortbestimmung war vielmehr, dass beim Rekordmeister für den Moment nicht mit einer wundersamen Auferstehung zu rechnen ist. Während Lausannes neuer Trainer Luka Elsner der siegreiche Einstand knapp entglitt, strahlten die Zürcher im Vorwärtsgang nach wie vor zu wenig Gefahr aus, um sich in der Liga nach drei Zusatzschlaufen über die Barrage wieder nach oben zu orientieren.

Lausanne-Sport - Grasshoppers 1:1 (1:0)
5878 Zuschauer. - SR Piccolo.
Tore: 33. Bah Mendes (Janneh) 1:0. 81. Bengondo (Sahin) 1:1.
Lausanne-Sport: Mastil; Soppy, Mouanga, Sow, Poaty; Custodio (69. Mollet), Roche; Bah Mendes (59. De la Fuente), Lekoueiry (85. Ajdini), Butler-Oyedeji (69. Koné); Janneh (85. Traoré).
Grasshoppers: Hammel; Stroscio, Paloschi (46. Diaby), Mikulic, Rissi; Abrashi (69. Sahin), Meyer, Hassane (79. Conateh); Clemente (46. Plange), Muci (69. Bengondo), Krasniqi.
Verwarnungen: 27. Paloschi, 66. Muci, 67. Poaty, 67. De la Fuente, 72. Koné, 77. Krasniqi, 84. Mikulic. (riz/sda)

Luzern – Thun

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