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FDP-Chef Lindner: Hätten in Jamaika-Bündnis «nützlichen Idioten» gespielt

FDP-Chef Lindner: Hätten in Jamaika-Bündnis «nützlichen Idioten» gespielt

23.11.2017, 01:4923.11.2017, 10:05
epa06304273 The Federal Liberal Party leader and chairman of the FDP parliamentary group, Christian Lindner, leaves the Parliamentary Society offices after another day of exploratory talks of four pol ...
FDP-Chef Lindner gibt sich unbeeindruckt. Bild: EPA/EPA

Der deutsche FDP-Chef Christian Lindner hat seine Absage an die Neuaufnahme von Gesprächen mit CDU, CSU und Grünen zur Regierungsbildung bekräftigt. Im Jamaika-Bündnis hätte die FDP den «nützlichen Idioten für eine grosse Koalition mit ein bisschen Grün gespielt».

«Eine Wiederaufnahme der Gespräche macht keinen Sinn. Die programmatischen Widersprüche verschwinden ja nicht», sagte Lindner dem deutschen Magazin «Focus» laut Vorab-Bericht. «Auch die fortwährenden Indiskretionen während der Verhandlungen haben gezeigt, dass in einer Jamaika-Konstellation gegenwärtig keine stabile Regierung gebildet werden kann.»

«Die FDP hätte den nützlichen Idioten für eine grosse Koalition mit ein bisschen Grün gespielt. »
Christian Lindner

Wäre ein Jamaika-Bündnis Realität geworden, dann hätte die FDP den «nützlichen Idioten für eine grosse Koalition mit ein bisschen Grün gespielt», sagte Lindner. Gleichwohl seien die Sondierungen keine Scheinverhandlungen gewesen. «Der Krafteinsatz über 50 Tage räumt doch jeden Verdacht aus. Wir haben Kompromisse gemacht und Maximalforderungen im Sinne der Einigung geräumt.»

Er wolle nicht darüber spekulieren, ob es Neuwahlen gebe. Seine Partei werde in so einem Fall aber auf die gleichen Themen wie zuletzt setzen. (sda/reu)

«Spalter», «Spielverderber» – Wer ist Christian Lindner?

Video: srf
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