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FDP-Chef Lindner: Hätten in Jamaika-Bündnis «nützlichen Idioten» gespielt



epa06304273 The Federal Liberal Party leader and chairman of the FDP parliamentary group, Christian Lindner, leaves the Parliamentary Society offices after another day of exploratory talks of four political parties in Berlin, Germany, 02 November 2017. The Christian Democratic Union (CDU), the Christian Social Union (CSU), the Greens and the Free Democratic Party (FDP) are holding talks to form the next Government after the general elections in September.  EPA/OMER MESSINGER

FDP-Chef Lindner gibt sich unbeeindruckt.  Bild: EPA/EPA

Der deutsche FDP-Chef Christian Lindner hat seine Absage an die Neuaufnahme von Gesprächen mit CDU, CSU und Grünen zur Regierungsbildung bekräftigt. Im Jamaika-Bündnis hätte die FDP den «nützlichen Idioten für eine grosse Koalition mit ein bisschen Grün gespielt».

«Eine Wiederaufnahme der Gespräche macht keinen Sinn. Die programmatischen Widersprüche verschwinden ja nicht», sagte Lindner dem deutschen Magazin «Focus» laut Vorab-Bericht. «Auch die fortwährenden Indiskretionen während der Verhandlungen haben gezeigt, dass in einer Jamaika-Konstellation gegenwärtig keine stabile Regierung gebildet werden kann.»

«Die FDP hätte den nützlichen Idioten für eine grosse Koalition mit ein bisschen Grün gespielt. »

Christian Lindner

Wäre ein Jamaika-Bündnis Realität geworden, dann hätte die FDP den «nützlichen Idioten für eine grosse Koalition mit ein bisschen Grün gespielt», sagte Lindner. Gleichwohl seien die Sondierungen keine Scheinverhandlungen gewesen. «Der Krafteinsatz über 50 Tage räumt doch jeden Verdacht aus. Wir haben Kompromisse gemacht und Maximalforderungen im Sinne der Einigung geräumt.»

Er wolle nicht darüber spekulieren, ob es Neuwahlen gebe. Seine Partei werde in so einem Fall aber auf die gleichen Themen wie zuletzt setzen. (sda/reu)

«Spalter», «Spielverderber» – Wer ist Christian Lindner?

Video: srf

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 23.11.2017 12:57
    Highlight Highlight Hoffen diese Sicht von Politik setzt sich nicht durch!
    Den was er sagt ist, das der Juniorpartner nur der Nützliche Depp ist. Das gilt für alle. Also warum sollte es, nach seiner Ansicht, dann überhaupt noch Koalitionenen geben?
    Wenn alle auf Egosit machen, müsste man den ganzen Politapparate dann so umbauen. Der der die meisten Stimmen hat, macht die alleinige Regierung, mit Parlamentsmehrheit. Alle anderen dann Opposition!
    Glaube aber echt nicht, dass das irgend jemand will.
    Aber für Dampfplauderlis wie Lindner Perfekt, viel Aufmerksamkeit und keine Gefahr je etwas liefern zu müssen.
  • Scaros_2 23.11.2017 06:11
    Highlight Highlight Der Mann hat Recht. Vor allem muss man sehen. Deutschland ist eine Konkurenz-Demokratie wo jede Partei regieren möchte. Wir in der Schweiz haben die Konkordanz welches ein anderes System und Verständnis von Demokratie ist. Darum geht die SPD auch nicht auf die CDU zu und springt in die Lücke. Wäre in der Schweiz üblich muss aber nicht in Deutschland passieren.

    Daher werden es sehr wahrscheinlich neuwahlen sein und Merkel muss einsehen das ihr Weg nicht der Schlüssel für alles ist.
    • Fabio74 23.11.2017 07:58
      Highlight Highlight Falsch. Das Volk hat einen Auftrag erteilt. Dieser ist lösbar. Koalitionen zwingen zu Kompromissen. Nur mit Kompromissen gibt es Mehrheiten.
      Die SPD war 4 Jahre Juniorpartner und hat eine Ohrfeige kassiert. Bun hat auch die FDP Verantwortung zu übernehmen.
      4 Wochen verhandeln im Wissen dass man nicht will, ist arrogant.
      Den Ball dem Volk zurück geben ist feige
  • ujay 23.11.2017 05:27
    Highlight Highlight Lindner, der kleine möchtegerngross, schickt die FDP in Rekordzeit wieder unter 5% Stimmenanteil. Selber schuld, wenn man noch nicht kapiert hat, dass Demokratie auf Kompromissen der verschiedenen Lager basiert.
  • sentir 23.11.2017 02:15
    Highlight Highlight Damit gibt er wenigstens zu, dass die FDP die Verhandlungen aus Angst einer Einigung abgebrochen haben. Das kann ihnen die Stimmengewinne bei der Wahl gleich wieder kosten.
    Seit langem wiedermal spannende Politik im grossen Kanton. Bin gespannt wies weiter geht.
  • Spooky 23.11.2017 01:55
    Highlight Highlight Bravo! Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    • Fabio74 23.11.2017 07:59
      Highlight Highlight Besser also ein Feigling und Egoist sein als Verantwortung zu übernehmen?
    • Spooky 24.11.2017 05:22
      Highlight Highlight @Fabio74
      Feigheit und Egoismus sind in der Politik die Grundbedingungen für den Erfolg.
    • Fabio74 25.11.2017 12:19
      Highlight Highlight nein Spooky. Das Volk hat einen Auftrag erteilt. Die Parteien haben diesen zu lösen. Und dieser Auftrag ist mehr als lösbar gewesen.
      Lindner ist ein armseliger Feigling, Zuerst die grosse Klappe und dann alles bachab schicken und dann die Schuld auf die anderen schieben!
      Koalitionen eingehen, heisst Kompromisse suchen um eine stabile erfolgreiche Regierung zu schaffen!
      Und nicht den Auftrag ans Volk zurück geben, damit dieses so lange wählt bis es dem Lindner passt.

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