Schweiz
Luftfahrt

Bis zu 110'000 Passagiere wollen von Zürich aus in die Ferien

An Airbus A320-214 aircraft from Swiss International Air Lines (SWISS) at Zurich Airport in Kloten, Switzerland, photographed on 5 June 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Flugzeug des Typs Airbus A320 ...
Die gefragtesten Sommerdestinationen sind Spanien mit Madrid, Alicante und Barcelona sowie Portugal mit Porto.Bild: KEYSTONE

Hochbetrieb am Flughafen: Bis zu 110'000 Passagiere wollen von Zürich aus in die Ferien

11.07.2026, 13:1711.07.2026, 13:17

Hochbetrieb am Flughafen Zürich: Bis zu 110'000 Passagiere sind am Samstag von Zürich aus in die Ferien geflogen. In der Schlange stehen war unvermeidlich.

Die gefragtesten Sommerdestinationen sind Spanien mit Madrid, Alicante und Barcelona sowie Portugal mit Porto, wie es bei der Swiss auf Anfrage hiess. Sehr beliebt ist auch Stockholm, wo viele Reisende wohl auf erfrischende Temperaturen hoffen.

Auf der Langstrecke sind Destinationen in Asien beliebt, etwa Bangkok, Singapur und Seoul, aber auch Indien. Ein Trump-Effekt sei zudem nicht spürbar: Die Nachfrage nach Flügen in die USA sei weiterhin hoch, auch wenn sie leicht unter Vorjahresniveau liege.

Flüssigkeiten sind wieder erlaubt

Neu müssen die Reisenden die Flüssigkeiten nicht mehr auspacken. Seit Ende Juni dürfen Passagiere, die vom Flughafen Zürich aus abfliegen, Flüssigkeiten wieder im Handgepäck mitführen.

Voraussetzung ist, dass es weniger als zwei Liter sind und die Flüssigkeit nicht in eine doppelwandige Thermosflasche abgefüllt ist. Auch elektronische Geräte können dank der neuen CT-Scanner im Handgepäck bleiben. (sda)

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50 Kommentare
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Linus Luchs
11.07.2026 15:25registriert Juli 2014
Die Klimakatastrophe macht sich brutal bemerkbar. Alle jammern 'rum über die Hitze. Die Natur, also unsere Lebensgrundlage, erfährt eine gigantische Zerstörung. Und am Flughafen drängeln Tausende ins Flugzeug. Die Schwarmintelligenz der Menschen bewegt sich im Debilitätsbereich.

Noch ein paar Zahlen: Von den klimawirksamen Gesamtemissionen der Schweiz werden 27% von der Fliegerei verursacht, 23% vom übrigen Verkehr, 18% von der Industrie, 18% vom Wohnen und 14% von weiteren Ursachen. Schweizer*innen fliegen doppelt so oft wie Deutsche und dreimal so weit.

Wir sollten nicht stolz darauf sein.
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