Drogen
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«Party's over» – US-Zollbehörde findet Rekordmenge an Fentanyl und Crystal Meth



A display of the fentanyl and meth that was seized by Customs and Border Protection officers over the weekend at the Nogales Port of Entry is shown during a press conference on Thursday, Jan. 31, 2019, in Nogales, Ariz.  U.S. Customs and Border Protection officials announced Thursday their biggest fentanyl bust ever, saying they captured nearly 254 pounds (114 kilograms) of the deadly synthetic opioid from a secret compartment inside a load of Mexican produce heading into Arizona.  (Mamta Popat/Arizona Daily Star via AP)

Die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) präsentiert ihre Beute. Bild: AP/Arizona Daily Star

An der Grenze zu Mexiko haben die US-Behörden die Rekordmenge von 115 Kilogramm der tödlichen Droge Fentanyl entdeckt. Wie die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) am Donnerstag mitteilte, war das synthetische Opioid in einem Geheimfach in einem Lastwagen versteckt.

Beschlagnahmt wurden auch 179 Kilogramm Crystal Meth. Der Fund gelang den Behörden am Grenzübergang Nogales im US-Bundesstaat Arizona.

«Das ist der grösste Fund von Fentanyl in der Geschichte der CBP», sagte der Leiter des US-Zolls in Nogales, Michael Humphries. Vermutlich hat bislang auch keine andere US-Behörde auf einen Schlag mehr Fentanyl entdeckt. Das Opioid ist 80 bis 100 Mal stärker als Morphium. Schon ein Viertel Gramm kann tödlich wirken.

US-Präsident Donald Trump nennt den Kampf gegen den Drogenhandel als einen Grund für seine umstrittenen Pläne einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Allerdings halten Experten eine Mauer keineswegs für geeignet, die Drogenschwemme einzudämmen. Die Drogen werden meist über die offiziellen Grenzstationen in Autos oder Lastwagen geschmuggelt, versteckt etwa in geheimen Fächern oder zwischen legaler Ware.

Das war auch bei dem Rekord-Fentanyl-Fund der Fall. Nach Angaben der Behörden wurde zunächst durch eine «nicht-invasive» Inspektion - gemeint sind in der Regel riesige Röntgen-Scanner - der geheime Hohlraum im Sattelschlepper entdeckt. Dann schlugen bei einer näheren Untersuchung Drogenhunde an. (sda/afp)

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