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Israel lehnt Trumps Friedensplan für Gaza ab

Israel lehnt Trumps Friedensplan für Gaza ab

09.08.2026, 13:5809.08.2026, 14:45

Israel weist den Fahrplan des Gaza-Friedensrats für eine Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas und einen Abzug Israels aus dem Gazastreifen zurück. «Israel lehnt das 15-Punkte-Dokument ab», sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem. «Die israelische Armee wird keinerlei Abzug vollziehen, bis die Hamas entwaffnet ist», sagte Netanjahu ferner. Dabei beziehe er sich ausdrücklich auf alle Waffen, nicht nur schwere. Ausserdem bekräftigte der Regierungschef seine Ablehnung eines unabhängigen palästinensischen Staates.

Der Friedensrat hatte allerdings vor knapp einer Woche bereits mitgeteilt, man erwarte von Israel erst nach einer Entwaffnung der Hamas einen kompletten Abzug aus dem Küstenstreifen.

Nach dem Fahrplan des Friedensrats sollen Israel und die Hamas die Kämpfe einstellen. Eine palästinensische Übergangsverwaltung soll mit Unterstützung einer internationalen Stabilisierungstruppe die Kontrolle über Verwaltung und Sicherheit übernehmen. Zudem ist ein Abzug der israelischen Armee vorgesehen. Die von der Hamas unter internationaler Aufsicht übergebenen Waffen sollen anschliessend unter palästinensischer Kontrolle bleiben. Dies lehnt Israel jedoch ab und fordert, die Waffen müssten aus dem Palästinensergebiet entfernt werden.

Die Hamas machte die Abgabe schwerer Waffen von mehreren Bedingungen abhängig, darunter dem Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen und der Gründung eines palästinensischen Staates.

Im Zuge eines von US-Präsident Donald Trump vermittelten Friedensplans war zu Jahresbeginn ein international besetztes «Board of Peace» ins Leben gerufen worden, das gemäss seiner Charta den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Nachkriegsordnung in dem grossflächig zerstörten Küstengebiet überwachen soll. (sda/dpa)

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43 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Eckhardt
09.08.2026 16:14registriert Juni 2024
Das passt ja leider zu dieser entsetzlichen Meldung, die diese Woche in den Medien kam. Man könnte schreien aufgrund solches Verhaltens: „Israel schickt Flugzeuge über die Grenze nach Syrien und in den Libanon. Sie versprühen Glyphosat, danach wächst nichts mehr. Die verzweifelten Bauern befürchten, vertrieben zu werden.“mDaa sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Netanjahu/die israelische Regierung führen damit eine Räumung von angrenzenden Gebieten in fremden Ländern durch; faktisch Landraub und Vertreibung.
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Guerzo
09.08.2026 15:32registriert Februar 2016
Die rechtsradikale Regierung Israels ist nicht interessiert an einem Frieden!
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Lai Nair
09.08.2026 14:58registriert Dezember 2016
Die Israelis haben auch gem der UNO, keinen Anspruch auf irgenden eine Gebietserweiterung, egal ob in Gaza oder im Libanon, doch das alles interssiert diese Leute eh nicht. Aber sie reklamieren stets und immer wieder, dass sie diskredidiert würden. Bei deren Verhalten dürfen sie sich aber nicht wunder
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