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Iran stellt neue Forderungen an USA zur Strasse von Hormus

Iran stellt neue Forderungen an USA zur Strasse von Hormus

09.08.2026, 07:5709.08.2026, 07:57
epa13156863 A handout photo made available by the Iranian Presidential Office shows Iranian President Masoud Pezeshkian attending a press conference in Tehran, Iran, 08 August 2026, on the occasion of ...
Will, dass die USA den Iran nie wieder bedrohnen: Präsident Massud Peseschkian.Bild: keystone

Der Iran stellt neue Forderungen an die USA für eine Wiedereröffnung der Strasse von Hormus. Die Vereinigten Staaten dürften die Islamische Republik nie wieder bedrohen, hiess es in einer von iranischen Staatsmedien veröffentlichten Erklärung des Nationalen Sicherheitsrats. Zudem müssten sie den Krieg gegen den Iran und dessen Verbündete in der Region endgültig beenden. Der Nationale Sicherheitsrat ist das höchste Entscheidungsgremium im Land, wird von Präsident Massud Peseschkian geleitet und steht unter der Aufsicht des obersten Führers Modschtaba Chamenei.

Als weitere Bedingung nannte der Rat, die USA müssten die Seeblockade iranischer Häfen aufheben und ihre Streitkräfte aus dem Gebiet abziehen, wie der regierungstreue Sender Press TV aus der Erklärung zitierte. Ausserdem müssten sie den Iran für Kriegsschäden vollständig entschädigen, Sanktionen aufheben und eingefrorene Vermögenswerte «bedingungslos» freigeben. Von diesen Forderungen werde der Rat nicht abweichen, hiess es weiter. Die USA müssten ihr Verhalten tatsächlich ändern.

Diesmal geht es nur um die Strasse von Hormus

Vonseiten der US-Regierung gab es zunächst keine direkte Reaktion. Die Forderungen hatte der Iran bereits früher genannt – als Bedingung für ein dauerhaftes Abkommen mit den USA, in dem es auch noch um das Atomprogramm des Irans ging. Nun werden sie zur Bedingung für ein Abkommen gemacht, das lediglich auf die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus abzielen soll.

Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch die USA von einer absehbaren Einigung für die Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus gesprochen. Der Iran verhandelt dabei nach eigenen Angaben direkt mit dem anderen – auf der gegenüberliegenden Seite des Persischen Golfs liegenden – Anrainerstaat Oman darüber, wie Schiffspassagen in der blockierten Meerenge geregelt werden sollen. Beide Staaten hatten erklärt, eine Einigung sei nahe. (sda/dpa)

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