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IM HINBLICK AUF DEN SCHULJAHRESBEGINN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL VON MINT-FAECHERN AN GYMNASIALEN MATURITAETSCHULEN ZUR VERFUEGUNG --- A pupil of the class 2A pictured taking an exam during natural science project work with teacher Thomas Ortega (not in the picture) at the gymnasium of the Cantonal School Glarus, Switzerland, on May 8, 2018. The Cantonal School Glarus was founded in 1956 and consists of a gymnasium and a specialized upper secondary school (Fachmittelschule FMS). (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Absolventen von Mittelschulen fordern, dass die Abschlussprüfungen gestrichen werden. Bild: KEYSTONE

Schüler gehen gegen Maturaprüfungen auf die Barrikaden

Einzelne Kantone wollen die Maturaprüfungen durchführen. Dagegen wehren sich jetzt Schülerinnen und Schüler. Sie fordern: Die Abschlussprüfungen sollen gestrichen werden – und zwar in der ganzen Schweiz.



Die schriftlichen Lehrabschlussprüfungen finden dieses Jahr nicht statt, das hat der Bundesrat bereits entschieden. Hingegen unklar ist, wie es um die Maturaprüfungen steht. Die Gymnasien, Berufsmaturitätsschulen, Fach-, Wirtschafts- und Informatikmittelschulen warten noch immer auf einen Entscheid vom Bund. Die Erziehungsdirektorinnenkonferenz (EDK) will, dass die einzelnen Kantone selber entscheiden dürfen, ob die Abschlussprüfungen durchgeführt werden sollen oder nicht. Dies machte sie diese Woche in einem Brief an den Bundesrat geltend.

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Der Bund muss sich dem Thema jetzt annehmen. Derweil künden einige Kantone bereits an, die Abschlussprüfungen durchführen zu wollen – sofern sie die Kompetenz erhalten, dies selber zu entscheiden. In den Kantonen Thurgau, Zug und St.Gallen plädiert man für das Abhalten der Prüfungen, die Kantone Zürich und Bern wollen sie absagen.

«In allen Kantonen müssen die Prüfungen abgesagt werden. Das Risiko einer Ansteckung ist schlicht zu gross.»

Aimee Bolt, Maturantin im Kanton St. Gallen

Dagegen regt sich in einigen Kantonen Widerstand. In Whatsapp-Gruppenchats, über Online-Umfragen oder mit dem Zusammentragen von Unterschriften wehren sich die Abschlussklassen gegen die unterschiedliche Handhabung der Kantone. Sie wollen, dass die Prüfungen überall abgesagt werden. Es gründen sich Schüler-Komitees und Task-Forces, die dafür plädieren, dass der Bund eine nationale Lösung für die Abschlussprüfungen findet.

Widerstand in St.Gallen ...

«Alles andere wäre ungerecht», sagt Aimee Bolt, 18 Jahre alt und Maturantin an der Kantonsschule Wil (SG). Sie ist eine der Organisatorinnen der #keineap2020-Bewegung, die sich vor einigen Tagen im Kanton St.Gallen gegründet hat – gleich nachdem der Bildungsdirektor erklärt hatte, dass die schriftlichen Maturaprüfungen stattfinden sollen. Schnell habe man sich mit den Gymnasien und Mittelschulen im Kanton vernetzt und eine Umfrage gestartet, die bereits von 600 Schülerinnen und Schüler ausgefüllt wurden. Laut Bolt ist die Meinung klar: «Die meisten wollen nicht, dass die Abschlussprüfungen stattfinden.»

Aimee Bolt, darf im Oktober 2019 zum ersten Mal an den nationalen Wahlen teilnehmen, Erstwählerin, Wahlen 2019, Erstwähler

Aimee Bolt will nach der Matura Wirtschaft studieren. Bild: watson

Innert kürzester Zeit sei eine Webseite und ein Instagram-Kanal entstanden. Eine Online-Petition gegen Maturaprüfungen haben über 1400 Personen im Kanton unterschrieben. Darunter auch Professoren und Lehrpersonen. «Wir fordern vom Bund eine einheitliche Lösung für alle Schulen in der Schweiz», so Bolt. Die Matura sei ein eidgenössischer Abschluss, es mache kein Sinn, den Kantonen die Entscheidung zur Durchführung der Prüfungen zu überlassen. «In allen Kantonen müssen die Prüfungen mit gleichen Rahmenbedingungen für alle stattfinden können.»​

«Von allen Schülerinnen in den Abschlussklassen gibt es nur einige wenige, die nicht mitmachen.»

... Thurgau ...

Auch im Kanton Thurgau organisiert sich die Schülerschaft. Die 19-jährige Lu Leenders muss Stand jetzt im Juni an der Kantonsschule Romanshorn zur Maturitätsprüfung antreten. Sie ärgert sich über den Schweizer Kantönligeist. «Die Chancengleichheit ist nicht gegeben, wenn wir uns im Thurgau hinter die Prüfungen klemmen müssen, und die Zürcher Kantischüler nicht», sagt sie. Ausserdem falle es ihr und ihren Mitschülern derzeit schwer, sich auf die Prüfungen vorbereiten zu können. Der Fernunterricht erschwere die Situation und zuhause könnten sich nicht alle gleich gut konzentrieren.

Die Schüler haben ein Komitee gegründet, das aus Vertreter der vier Maturitätsschulen im Kanton Thurgau besteht. In Whatsapp-Chats tauschen sie neuste Entwicklungen aus und schreiben gemeinsam an einem Brief, den sie der zuständigen Regierungsrätin Monika Knill schicken möchten. Der Rückhalt sei sehr stark, sagt Leenders. «Von allen Schülerinnen in den Abschlussklassen gibt es nur einige wenige, die nicht mitmachen.» Alle anderen sind sich einig, dass es eine nationale Lösung für alle Mittelschulen braucht und die Prüfungen gestrichen werden sollen.

Jonas Kampus, Klimastreiker, Zürcher

Jonas Kampus ist engagierter Klimaaktivist. Bild: zvg

... und Zürich

Für den 19 Jahre alten Jonas Kampus, Schüler am Gymnasium in Wetzikon (ZH) gibt es viele Gründe, warum die Prüfungen nicht stattfinden können. Die psychische Belastung sei jetzt höher, vielen falle das Lernen schwer und könnten sich nicht gut genug auf die Prüfungen vorbereiten. Ausserdem gebe es Schülerinnen und Schüler, die zur Risikogruppe gehören oder sie haben zuhause Familienangehörige, die gefährdet sind. «Von ihnen zu verlangen, dass sie sich über Stunden in einem Raum voller Menschen aufhalten sollen, ist nicht zumutbar.»

Kampus habe bis Mitte Woche noch gelernt, inzwischen habe er die Bücher aber beiseite gelegt. Nach dem positiven Signal der Zürcher Bildungsdirektorin ist er ziemlich sicher, dass die Prüfungen nicht stattfinden werden.

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211Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Carha2020 27.04.2020 12:56
    Highlight Highlight Als Mutter eines Gymnasiasten, möchte ich mich auch kurz melden. Ich habe leider das Gefühl, dass die meisten, die hier negative Kommentare hinterlassen, keine Ahnung haben, wie es den Schüler geht. Mein Sohn hat (seit die Situation angefangen hat) regelmässig Schulstunden via dem Internet gehabt und sicher 7 Prüfungen/ Abgabetermine/ Vorträge erarbeitet UND nebenbei noch seine 12 Bücher gelesen. Wenn die 41 Prüfungen, die er vor der Schulschliessung absolviert hat, nicht aussagekräftig genug sind ob er die Uni schaffen würde, dann wird die Maturprüfung wohl auch nicht viel ändern.
  • Mike78 26.04.2020 13:54
    Highlight Highlight Hier geht es wohl eher darum dass man nicht lernen will als um die Angst angesteckt zu werden oder dass die Chancengleichheit nicht gegeben ist. Ich sehe es sogar anders. Kantone welche die Prüfung nicht machen sind benachteiligt, dann die haben dann auf der Uni/ETH einen Lernrückstand und sind gegenüber den Kantonen mit Prüfungen im Nachteil.
    • The Destiny // Team Telegram 26.04.2020 21:28
      Highlight Highlight Für die Prüfungen wird ja kein neuer Stoff gelernt, wie soll da ein Lernrückstand entstehen?
  • Inspiration 26.04.2020 12:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Turmi leit, I bims... 26.04.2020 10:52
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird bei den ganzen Vorwürfen von allen Seiten vergessen, dass die Maturaprüfungen auch ein Vorteil für die Maturanden sein können. Ich selbst war froh, dass ich diese Prüfungssituaation vor den ersten Semesterprüfungen an der Uni schon einmal erlebt hatte und so ohne grossen Druck lernen konnte, wie man am besten damit umgeht. An der Uni ist jede Semesterprüfung wie eine Maturaprüfung, einfach für die meisten mit noch mehr Druck.
  • Whatif... 26.04.2020 01:55
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie es in einem Jahr aussehen wird! Müssen die nächstjährigen Maturanden die Prüfung schreiben wenn die diesjährigen Maturanden es nicht müssen? Falls ja: Dies wäre dann ja auch eine Ungleichheit, zumal die zukünftigen Maturanden genauso von der Krise betroffen sind.
    • The Destiny // Team Telegram 26.04.2020 21:26
      Highlight Highlight @whatif, nächstes Jahr ist das mit corona und dieser ambivalenten Informationsituation auch bereits Geschichte.
  • Whatif... 26.04.2020 01:50
    Highlight Highlight Die Maturaprüfung als absolut Systemrelevant zu bezeichnen ist im Hinblick auf das Assessment-Jahr im Studium, Vornoten, etc. völliger nonsense, das ist klar. Trotzdem, ich sehe keinen Grund für die Absage der Prüfungen. Die Abstände müssen sowieso wegen dem Abschreiben gewährleistet werden, Räume sind zu genüge vorhanden und der Grossteil der Maturanden gehören nicht zur Risikogruppe. Und die Ungleichheit unter den Kantonen ist sowieso schon gegeben durch die Unterschiede im Zulassungsverfahren für das Gymnasium (Aufnahmeprüfung, Vornoten, Empfehlung der LP, etc). Föderalismus sei Dank!
  • Me, my shelf and I 26.04.2020 00:42
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier durchlese, habe ich das Gefühl, Watson-Leser*innen verspüren einen latenten Hass gegenüber Gymischüler*innen.
    • Me, my shelf and I 26.04.2020 12:34
      Highlight Highlight Ergänzung: Natürlich nicht wegen der Meinung, mann solle die Prüfungen ums verrecken durchführen, die man natürlich haben kann. Mehr wegen den Stereotypen die die Kommentator*innen von Gymischüler*innen haben.
    • ldk 26.04.2020 15:44
      Highlight Highlight Ich verspüre eher latenten Hass gegenüber Kommentarverfasser*innen die das vergendern von Wörtern auf die Spitze treiben.
    • The Destiny // Team Telegram 26.04.2020 21:24
      Highlight Highlight @idk, dem kann ich mich nur anschließen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Balz 25.04.2020 23:19
    Highlight Highlight Unsere zukünftige "Elite". Toll. Zum Beispiel ein paar Tische und Stühle in der Turnhalle aufstellen und los gehts.
  • Alnothur 25.04.2020 23:07
    Highlight Highlight Erziehungsdirektorinnenkonferenz? Nanu, sind da nur Frauen?
    • Passierschein A38 26.04.2020 09:48
      Highlight Highlight Nö, aber sind bei der Erziehungsdirektorenkonferenz alles Männer?
    • ChlyklassSFI 26.04.2020 10:21
      Highlight Highlight Alnothur: So zu schreiben ist eine gute Variante. Damit merkst du, was Sprache macht...
    • Petar Marjanović 26.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Männer sind mitgemeint.
  • piranha 25.04.2020 20:36
    Highlight Highlight Die sind doch nur zu faul um für die Prüfung zu lernen 😂 Deckmantel Corona
    • ast1 26.04.2020 11:48
      Highlight Highlight Als ehemaliger Gymnasiast würde ich das unterschreiben. Natürlich hätten wir das in dieser Situation auch auszunutzen versucht. So sind Gymeler nun mal.
    • piranha 26.04.2020 19:39
      Highlight Highlight Habe mich eben auch gleich wieder erkannt zu Matura-Zeiten. Was erspart werden kann, wird erspart. Ändert sich auch im Studium nicht 😂
  • yey 25.04.2020 20:28
    Highlight Highlight Wenn 2020 kein Abschluss stattfindet, bedeutet dass, das Unis & FHs mit „leeren“ Klassenzimmern startet.
    2021 gibt es dann doppelt soviele Bewerber für die gleiche Anzahl Studienplätze - die Hälft wird leerausgehen.

    Wem nützt das? Ich sehe nur Verlierer. Besser Prüfungen mit entsprechenden Massnahmen durchführen oder mit Erfahrungsnote abschliessen.
    • The Destiny // Team Telegram 25.04.2020 23:33
      Highlight Highlight Mit Erfahrungsnoten abschließen fände ich noch fair, es belohnt die welche in allen Semestern fleissig gute Noten gesammelt haben.
    • Gulasch 26.04.2020 08:19
      Highlight Highlight Erfahrungsnoten machen so oder so 50% der Maturanote aus!
    • Passierschein A38 26.04.2020 09:49
      Highlight Highlight Meist mehr.
  • Butschina 25.04.2020 20:19
    Highlight Highlight An meiner Mittelschulabschlussprüfung sassen wir mit viel Abstand zueinander. So wird Abschreiben und auch eine Virenübertragung verhindert. Es wäre also bestimmt möglich die Prüfung durchzuführen.
    • Neutralier 25.04.2020 21:32
      Highlight Highlight Bravo!
    • Neutralier 26.04.2020 02:32
      Highlight Highlight *Ironie off*
  • tantemagda 25.04.2020 20:17
    Highlight Highlight Das wollen sie bestimmt, weil sie Angst vor Ansteckungen haben. 😂 * ironie off *
  • Timidy 25.04.2020 19:51
    Highlight Highlight Da könnte man meinen, die jungen Leute sind besser informiert und rennen nicht wie ein Schaf hinterher. Es gibt keine Belohnung.
  • Tom Garret 25.04.2020 19:31
    Highlight Highlight Ich wollte als Schüler auch immer das die Prüfungen ausfallen und nicht stattfinden. Aber was stellen sich den die Maturanden vor? Dass sie den Abschluss einfach so geschenkt kriegen? Oder würden sie gerne noch ein Jahr länger in die Schule? Ich sehe persönlich sehr wenig Gründe warum jemand keine Abschlussprüfung schreiben können soll... Zeit zum Lernen war sicherlich genug vorhanden. Nachhilfe sollte auch ohne nebeneinander sitzen möglich sein, die Quarantänebestimmungen werden langsam gelockert... Klar ist es nicht optimal, aber die Alternativen sind es noch viel weniger...
    • Perkon20 25.04.2020 20:20
      Highlight Highlight Ich glaube, Sie haben gar keine Ahnung, was z.B. in den Abschlussprüfungen überhaupt abgefragt wird. Das sind bei den Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch) nur Aufsätze und Text- oder Hörverständnisse. Nichts besonderes, nichts für das man sich jetzt 4 Jahre lang vorbereitet hat. Sie sind zwar stark gewichtet (machen das halbe Zeugnis der 4te Klasse aus), aber ihre Bedeutung wird hier ein wenig überschätzt. Da hat man ehrlich gesagt im Jahr schon schwierigere Prüfungen gehabt und deswegen sind die Erfahrungsnoten nicht zu wenig maturwürdig.
    • Luviora 25.04.2020 22:44
      Highlight Highlight In Zürich machen wie 20% aus - die Erfahrungsnoten sind also viel aussagekräftiger. Wer nicht selbst einen Abschluss schreiben muss, soll übrigens auch nicht dafür argumentieren (richtet sich an alle) - es geht um viel mehr als Ansteckungsgefahr und Faulheit, nur wissen das die meisten nicht.
    • Perkon20 26.04.2020 01:47
      Highlight Highlight Also ja muss es korrigieren, auch bei uns in Basel sind es nur 20% ich habe jetzt die Fächer, in denen man keine Maturprüfung schreibt nicht dazu gezählt, was auch ein wenig dumm war. Und ich bin derselben Meinung wie du. Ich glaube, dass keiner hier dazu nein sagen würde, wenn er in unserer Situation wäre und die Prüfungen nicht mehr schreiben müsste, aber ist halt so furchtbar einfach hier zu urteilen ohne betroffen zu sein. Hier gönnt man einem nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 25.04.2020 19:00
    Highlight Highlight Die Schüler waren für diesen Ausbildungsstand, mehrere Jahre in der Schule. Ein breites Spektrum wurde vermittelt.
    Wenn nun eine Prüfung so aufgebaut ist, dass diese durch Repetition in den letzten Wochen bestanden wird, im Zehntelbereich sollte es etwas bringen aber mehr nicht, so wurde während diesere Zeit keine Bildung betrieben und es wird auf kurzfristiges Wissen aufgebaut.
    Dann kann ich die Prüfung sowieso spühlen, denn Wissen kann ich ganz einfach mit dem Handy googeln, ohne Aufwand. Dies hat aber nichts mit Bildung zu tun.
    Also Prüfung und mit gesundem Menschenverstand bewerten.
  • YvesM 25.04.2020 18:24
    Highlight Highlight Den Schülern sollte man ev. sagen, dass sie später schlicht als der Jahrgang mit der geschenkten Matura bekannt sein werden. 😉

    Für die Unis spielt es nicht so eine Rolle. Die meisten Studienrichtungen selektieren am Anfang und da fallen in diesem Jahrgang halt mehr durch.
    • Perkon20 25.04.2020 20:23
      Highlight Highlight Ja stimmt, weil man ja nicht vorher 4 Jahre lang in der Schule war und jedes Jahr schaffen musste (ohne je irgendetwas geschenkt bekommen zu haben). Sie haben überhaupt keine Ahnung wie viel man schon gearbeitet hat, um überhaupt bis zu diesen Abschlussprüfungen zu kommen. Und diese bestehen dann zu 8/10 nur aus Aufsätzen und Text- und Hörverständnissen. Und wenn Sie denken, dass es diese Aufsätze unbedingt noch braucht, um die Matur zu verdienen, dann haben Sie keine Ahnung und sind einfach nur ein Nichtsgönner.
    • trio 25.04.2020 21:30
      Highlight Highlight @Perkon20
      Leider muss ich dir mitteilen, das du derjenige bist, der keine Ahnung hat wie es ist zu arbeiten.
    • Perkon20 25.04.2020 21:49
      Highlight Highlight @trio
      Mein Argument bezieht sich nur auf das Gymnasium, mehr Ahnung muss ich nicht haben. Mir doch egal, ob du irgendwoanders mehr arbeitest, darum geht es hier nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • what_else? 25.04.2020 18:07
    Highlight Highlight Ganz einfach - Matura aufgrund der Vornoten vergeben. Wer dann an die Uni geht, muss ja sowieso dort wieder Prüfungen ablegen. Zu meinen Zeiten ging am ersten Prope die Hälfte des Jahrgangs ins Nirwana...
  • Me, my shelf and I 25.04.2020 17:42
    Highlight Highlight Die EDK sagt selbst, zur Leistungsermittlung brauche es die Maturitätsprüfungen nicht. Warum sollte man sie dann unter diesen Umständen durchführen? Meine Mutter arbeitet in einem Heim mit 80% Hochrisikopatienten. Stecke ich sie wegen einer Prüfung an, die es laut Expert*innen garnicht braucht, dann wäre das eine ziemlich unnötige Verschwendung von Menschenleben.
    • Carl Gustav 25.04.2020 19:00
      Highlight Highlight Als Maturand könntest Du Dich auch von Deiner Mutter distanzieren für ein paar Tage.
      Gibt im Fall Leute, die dass seit 6 Wochen machen, damit Du Essen, Strom, TV und Internet hast in Deiner Luxusquarataine.
    • Me, my shelf and I 25.04.2020 19:22
      Highlight Highlight Michi
      Darum versuche ich ja auch, den Gang in den Migros/Coop so selten durchzuführen wie möglich. Das Risiko gehe ich trotzdem ein weil ich nunmal zwingendermassen Essen brauche. Eine Maturitätsprüfung ist nicht essenziell! Das Risiko ist also unnötig und vermeidbar, auch wenn es "deiner Meinung" nach gering ist.
      Ja, meine Mutter arbeitet mit Schutzmaske, doch eine Ansteckung verhindern tut dies nicht, es macht sie nur unwahrscheinlicher.
    • Me, my shelf and I 25.04.2020 20:53
      Highlight Highlight Ehhh. Nein?
      Ich kann nicht darauf verzichten, da wir sonst kein Essen haben, Kolleg! Essen zu kaufen ist schlichtweg nötig. Aber eine Maturitätsprüfung zu schreiben, ist unnötig. Ich hoffe, du verstehst mich^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • crik 25.04.2020 17:34
    Highlight Highlight "Die Matura sei ein eidgenössischer Abschluss, es mache kein Sinn, den Kantonen die Entscheidung zur Durchführung der Prüfungen zu überlassen."

    Bin etwas erstaunt über solche Aussagen. Die Matura (ausser der eidg. Matura) wird kantonal durchgeführt. Jede Schule hat eigene Prüfungsfragen und es gibt grosse Unterschiede bezüglich Vornoten, Maturaarbeit, etc. (Meine Matura ist 20 Jahre her, glaube aber nicht, dass sich das gross geändert hat).

    Alternative wäre ein System mit einer schweizweiten Prüfung am gleichen Tag mit den gleichen Fragen, wie z.B. in Frankreich.
    • ViMa 25.04.2020 21:02
      Highlight Highlight Entweder alle oder keiner
  • ldk 25.04.2020 17:20
    Highlight Highlight Ja lol, da lächeln die meisten Büetzer nur müde ;-)
  • levinrouge 25.04.2020 16:54
    Highlight Highlight Ich denke viele Leser scheinen den Hauptkritikpunkt der Schüler an der Prüfung in dem Ansteckungsrisiko zu sehen. In meinen Augen jedoch ist die Problematik viel mehr die Vorbereitung, die nicht so stattfinden kann wie normal. Man kann niemals den Onlineunterricht mit normalem Präsenzunterricht gleichsetzen und darum ist eine normale Maturaprüfung meines Erachtens dieses Jahr auch nicht gerechtfertigt. Das Ansteckungsrisiko hat dabei nur wenig damit zu tun. Ausserdem sollte man für eine „eidgenössische“ Maturität eine Bundesweite Lösung finden! Was hätte sie denn sonst noch für eine Bedeutung?
    • -thomi- 25.04.2020 17:01
      Highlight Highlight Hmm. Also kurz vor meiner Matura war ich in meinem Zimmer. Alleine. Und hab gebüffelt. Problem?
    • FrancoL 25.04.2020 17:19
      Highlight Highlight Also wer eine Maturaprüfung ablegen muss der sollte in der Lage sein sich selbständig vorzubereiten, wenn nicht, frage ich mich wie er an einer Uni über die Runden kommt.
    • levinrouge 25.04.2020 17:20
      Highlight Highlight Ich sehe dein Argument nicht. Klar muss man vor der Matura selbstständig lernen, jedoch gehört auch die geführte Repetition durch die Lehrpersonen dazu. Zudem waren viele Schulen mit dem Maturarelevanten Stoff noch nicht durch bevor die Schulen schlossen und der Onlineunterricht begann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P1erre991 25.04.2020 16:39
    Highlight Highlight Wer jetzt reklamiert hat nichts getan in den letzten 6-8 Wochen. Ich finde es richtig, Matura für alle! Keine Ausnahme!
    • MyErdbeere 25.04.2020 17:15
      Highlight Highlight Humbug. Ich krüpple seit Wochen in meinem Zimmer für meinen BM-Abschluss, ohne zu wissen, was wir vorbereiten sollen. Selbst die Lehrer sind stocksauer und wir Schüler sind die Deppen, weil jetzt jeder sagt, unser Abschluss wäre geschenkt. Ich könnte kotzen.
    • Les Paul 25.04.2020 17:31
      Highlight Highlight @myerdbeere: word
    • Me, my shelf and I 25.04.2020 17:49
      Highlight Highlight Blödsinn. Ich habe alle meine Bücher gelesen, grosse Teile des Maturitätsstoffes intus, aber trotz allem fühle ich mich schlecht vorbereitet. Wie soll ich auf gleichem Niveau beispielsweise eine Französischmatur ablegen, wenn ich seit mehr als einem Monat nicht mehr die Möglichkeit hatte, mit einer Person Französisch zu sprechen, ohne jemanden, der mich auf meine Fehler hinweist? Wie soll ich mich qualitativ gleich auf Mündlichprüfungen vorbereiten können, wenn ich nie eine Probeprüfung hatte? Die Matur soll Maturand*innen sogesehen "Benchmarken", nur ist unser Jahrgang dabei benachteiligt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 25.04.2020 16:39
    Highlight Highlight Kaum trauen sich die Kantone wieder hervor, endet es bereits im Chaos. Es geht um einen Matura-Abschluss der eidgenössisch anerkannt ist, also soll es auch in allen Kantonen gleich gehandhabt werden, analog der Lehrabschlussprüfungen.
    Anstatt, dass die Kantone dies zusammen regeln, beharrt jeder auf seinen Kompetenzen. Sorry das ist Krank! Also muss der Bund wieder eingreifen.
    Solches Getue zeigt leider wohl nur den Zustand des Föderalismus auf, wenn es Kritisch wird, ist der nicht zu gebrauchen. Wofür bezahlen wir diesen unnützen Regierungen überhaupt so viel Geld?
    • yey 25.04.2020 17:54
      Highlight Highlight Wäre deine Ablehnung gegen Föderalismus auch so gross, der Bundesrat beschlossen hätte, dass schweizweit alle Abschlussprüfungen durchgeführt werden müssen?

      Warum sollte es keinen Sinn machen in einem Kanton wie Tessin anders zu reagieren als in einem mit lediglich einer Handvoll Fälle?
    • Töfflifahrer 25.04.2020 18:08
      Highlight Highlight Ich lehne den Föderalismus grundsätzlich überhaupt nicht ab. Was ich sage ist, dass bei solchen Abschlüssen die Durchführung und der Abschluss vergleichbar bleiben muss und daher gemeinsame geregelt werden muss. Wird beschlossen es durchzuführen, OK. Dann müssen die Kantone Wege finden das durchzuziehen. Wird es auf Erfahrungsnoten ankommen und die Prüfung nicht erfolgen, auch gut, aber dann basieren die Abschlüsse 2020 alle auf denselben Grundlagen.
    • who cares? 25.04.2020 18:34
      Highlight Highlight Naja, auch in normalen Zeiten kocht jeder Kanton sein eigenes Süppchen. Aufnahme zum Gymnasium wird anders gehandhabt (Prüfung oder z.T. entscheidet einfach der Lehrer), Schwerpunktfächer entscheidet jeder selbst was angeboten wird, Maturaprüfung sind nicht mal kantonsweit die gleichen. Dann gibt es noch die Privatgymis wo die hingehen, die es nicht ans öffentliche geschafft haben. Es werden nicht mal dieselben Fächer geprüft an der Matura. Jetzt eine eidgnössische Sache daraus zu machen, geht m.M.n. gegen jede übliche Praktik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Was wir glauben zu wissen 25.04.2020 16:30
    Highlight Highlight Man kann ja für oder gegen eine schriftliche Maturaprüfung sein. Aber wenn wir Lehre und Matura wirklich als gleichwertige Bildungsgänge anschauen (es gibt aber leider auf beiden Seiten nach wie vor Ewiggestrige, die ihren Weg als Königsweg propagieren), so leuchtet es in de Tat nicht ein, warum eine schriftliche Maturaprüfung in einer Turnhalle kein Problem sein soll, dies hingegen für eine schriftliche Lehrabschlussprüfung unmöglich sein soll.
    • Shlomo 25.04.2020 17:35
      Highlight Highlight Sind sie aber nicht. Ein Lehrabschluss berechtigt dich nicht an einer Hochschule zum Studium.
    • leu84 25.04.2020 17:42
      Highlight Highlight Wegen dem Abschreiben haben die Tische sowieso immer einen Sicherheitsabstand. Daher hat man ja Erfahrung.
    • PeteZahad 25.04.2020 18:39
      Highlight Highlight @Shlomo Ich weiss nicht wie es heute ist, aber zu meiner Zeit konnte man mit einem 5 oder besser in der Lehrabschlussprüfung prüfungsfrei an die Fachhochschule.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 25.04.2020 16:24
    Highlight Highlight Ein bisschen Opportunismus von seiten der Maturanden wird wohl bei der Diskussion mitspielen, à la die Gelegenheit beim Schopf packen. Nicht, dass ich es verwerflich finde, würde sicherlich gleich argumentieren wäre ich in der gleichen Situation ;)
  • Sauäschnörrli 25.04.2020 16:22
    Highlight Highlight Matura bezeichnet doch die Reifeprüfung, sollte mit dieser nicht nachgewiesen werden dass man fähig ist sich Wissen selbst anzueignen?
    • Neruda 25.04.2020 17:01
      Highlight Highlight Für was gibt's dann noch Lehrer in den Kantonsschulen?
      Und wenn es den wirklich eine Reifeprüfung wäre, wäre sie sicher nicht in der Form einer Abschlussprüfung, die gar nix über die Reife aussagt, sondern nur, wie gut man auf Tag X auswendig lernen kann.
    • Hierundjetzt 25.04.2020 17:21
      Highlight Highlight Neruda: nö.

      Eine Matura-Prüfung ist das Abfragen von Wissen (Taxonomie 2 und 3).

      Das hat nichts mit Tag X zu tun.

      An der Uni (Master), FH (Master) und HFP (Tertiär B) gilt dann die Taxonomie 4 und 5 *das* ist dann schwierig.
    • Sauäschnörrli 25.04.2020 18:07
      Highlight Highlight @Neruda

      maturitas
      Reife [ frugum ]

      https://de.pons.com/übersetzung/latein-deutsch/maturitas

      Und Wikipedia meint dazu: „Die Matura oder Maturität ist die Reifeprüfung nach einer höheren Schulausbildung.“

    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi71 25.04.2020 16:17
    Highlight Highlight Am Ende zählt was du im Job bringst Punkt. Der Zusammenhang Matura = Erfolg im Job ist meiner Erfahrung nach längst nicht so gross, wie einem die Dozenten glauben machen wollen. Die Zeiten sind längst durch.
    • PeteZahad 25.04.2020 18:44
      Highlight Highlight Also ich weiss nicht welche Dozenten dies erzählen sollen, das haben Sie wohl irgendwo gehört. Mit einer Matura hat man das Recht studieren zu gehen, dass Studium muss man aber erst noch schaffen. Ohne Studium ist eine Matura in der Berufswelt nicht viel wert ...
  • Schweigendes Lamm 25.04.2020 16:08
    Highlight Highlight Ich selbst bin auch Maturant, welcher vor den Prüfungen steht.
    Die meisten werden, so wie es Jonas Kampus macht, nicht weiterlernen und ihre Bücher in den Keller packen.
    Ich finde es wichtig, den Stoff, welcher noch gelernt werden muss, zu lernen.
    Jedoch bin ich auch nicht abgeneigt, die Prüfungen abzusagen. Ich bin natürlich auch dafür, die Gründe dafür sind die fehlenden Präsenzunterrichtslektionen, welche zu Hause erledigt werden mussten. Die Prüfungen wären für uns durchaus schwieriger. Man kann nicht die selben Fragen stellen, wie man sie im Unterricht stellen könnte.
    • Schweigendes Lamm 25.04.2020 16:14
      Highlight Highlight Weiter finde ich zu beachten, dass es eigentlich nur eine korrekte Lösung gibt.
      Egal ob die Prüfungen stattfinden oder nicht, alle Kantone müssen es gleich regeln, so kann auch die "Qualität" der Bildung gesichert werden, ohne, dass jemand den Entscheid unfair finden kann.
      Diejenigen, welche nun die Schulbücher zur Seite legen, sind im Prinzip selbst dafür verantwortlich.
    • MacB 25.04.2020 16:58
      Highlight Highlight *Maturand 😉
    • Stinkstiefel 25.04.2020 17:03
      Highlight Highlight Nichts für ungut, aber wenn du im 12./13. Schuljahr Maturand mit t schreibst, lieferst du einen Steilpass für das Argument, dass Abschlussprüfungen (in diesem Fall in Deutsch) eben doch wichtig sind.

      Das Maturitätszeugnis steht für die Hochschulreife und bezeugt die Fähigkeit, sich selbständig Wissen aneignen zu können. Der fehlende Präsenzunterricht ist genau das, was euch auf Tertiärstufe erwarten wird. Ich würde das Argument verstehen, wenn es einen grossen Teil eurer gymnasialen Ausbildung umfassen würde, aber tatsächlich sind lediglich die letzten Wochen betroffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tömu 25.04.2020 15:57
    Highlight Highlight Anstrengung ist halt nicht mehr in. Das Wissen ist ja in Google (ergo weiss es der Schüler (Entschuldigung: der/die Schüler/in) ja auch). Also braucht es keine Matura, (wegen dem Coronavirus). Rhetorische Frage: Wie gross wohl die Schnittmenge zwischen A={Menge aller SuS, die wegen Corona eine Absage der Matura fordern) und B={Menge aller SuS, die auch jetzt noch nicht im Laden die verdammten zwei Meter Abstand einhalten können / von der Polizei weggewiesen werden}? Die JuSo war natürlich auch gleich mit an Bord. Mit der Armeeabschaffung punkten geht im Moment nicht so gut...
    • MyErdbeere 25.04.2020 17:33
      Highlight Highlight Aso hä? Hast du schon mal eine Maturitätsschule von innen gesehen? Es ist natürlich nicht vergleichbar zur FH oder Uni, aber auch da geht immer die Post ab, nicht einfach in den letzten 3 Wochen.
    • Me, my shelf and I 25.04.2020 18:00
      Highlight Highlight tömu

      Wow, Juso-bashing geht wohl immer, egal wie unpassend die Situation.

      Dir wäre, wenn du die Aktivitäten der Juso verfolgst, sicher aufgefallen, dass wir mehrere Kampagnen fuhren, die darauf zielten, Menschen einzutrichtern, wie wichtig Social Distancing ist. Ausserdem haben wir auch dazu aufgefordert, Menschen in Risikogruppen unter die Arme zu greifen.
      Kannst du hier nachlesen:
      https://solidarity-now.ch/de/zeigen-wir-solidaritaet/
  • fireboltfrog 25.04.2020 15:48
    Highlight Highlight Die Matura ist ein Leistungszeugnis - das bekommt man nicht einfach geschenkt. Wenn die Prüfungen an gewissen Orten noch nicht durchgeführt werden können, verschiebt man sie in den Juni / Juli. Messezentren und Konzerthallen stehen leer - es gibt genug platz für social distancing.
    • The Destiny // Team Telegram 25.04.2020 16:09
      Highlight Highlight Und die Leute welche ins Militär müssen?
    • beautyq 25.04.2020 16:40
      Highlight Highlight @The Destiny die erhalten dafür problemlos Urlaub. Meine Diplomfeier fand in meiner ersten RS-Woche statt und ich habe dafür zwei volle Tage Urlaub erhalten.

      Einfach unbedingt bereits im Voraus beantragen.
    • Neruda 25.04.2020 17:05
      Highlight Highlight Hehe Leistungszeugnis. Ich fands ganz gechillt und ich bin höchstens durchschnittlich schlau 😉
      Unseren heutigen Leistungsausweise sagen gar nichts über die Fähigkeiten eines Schülers aus. Die Schweiz soll ja Innovationsweltmeisterin sein. Warum dann nicht Innovation im Bildungswesen zeigen und neue Formen erdenken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 15:47
    Highlight Highlight Find ich jetzt ein wenig übertrieben... die Maturaprüfungen beinhalten schliesslich normalerweise den Stoff von 3-4 Jahren & muss so oder so im Selbststudium bearbeitet werden. Finde man kann den Stoff streichen, welcher jetzt noch in diesem Monat behandelt wurde aber der Rest? Recht übertrieben. Wird auch fürs Studium schwer wenn man das nicht auf die Reihe bekommt, da nimmt ma so viel Stoff in 1-2 Semestern durch und muss auch das meiste selbst bearbeiten...
    • MyErdbeere 25.04.2020 17:35
      Highlight Highlight Die Prüfungen sind von Schule zu Schule unterschiedlich und bereits seit langem beim Chefexperten eingereicht worden. Da kann man nicht einfach ein bisschen streichen und machen und tralala...
    • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 17:44
      Highlight Highlight MyErdbeere
      Doch. Kann man... mein Onkel schreibt auch welche & ist bei anderen Gymis Experte, habe das Thema mit ihm schon diskutiert. Man muss Flexibel sein aber es geht & ist sicherlich einfacher als das ganze Konzept komplett über den Haufen zu werfen. Ausserdem: in den Letzten 2 Monaten wird praktisch kein neuer Stoff mehr angeschaut, es würde vllt. 1-2 Fragen betreffen pro Prüfung aber das wars dann auch schon. Frage streichen oder als Bonusaufgabe rein & Notenskala runtersetzen.
    • MyErdbeere 25.04.2020 18:02
      Highlight Highlight _Qwertzuiop_

      Dass man die Prüfungen noch abändern kann, habe ich nicht gewusst, danke für deinen Input.

      Beim Stoff ist es jedoch ein bisschen dramatischer, zumindest bei mir, da wir nun noch etwa 1/5 - 1/6 des gesamten Stoffes allein bewältigen müssen (BM 2 vollzeit).

      Und sowieso: alle, die eine Prüfung rein hypotetisch nicht überlebt hätten, die nimmt's dann an der FH, also im Primzip ist dann wieder alles beim alten😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • nanana01 25.04.2020 15:46
    Highlight Highlight ich bin selbst davon betroffen und fordere eigentlich nur eines: In jedem Kanton sollen die gleiche Regeln bezüglich einer Durchführung gelten. Egal ob es schlussendlich eine Durchführung ist oder eine Absage, es soll einen national gültigen Entscheid geben, damit die Gleichberechtigung gegeben ist!
    • Was wir glauben zu wissen 25.04.2020 16:34
      Highlight Highlight Es gibt nicht Ungerechteres als die Gleichbehandlung Ungleicher
    • Was wir glauben zu wissen 25.04.2020 20:03
      Highlight Highlight Die Matura ist weitgehend in der Hoheit der Kantone. Diese haben die eidgenössischen Vorgaben eigenständig umgesetzt und verantworten auch die Prüfungen. Deshalb ist es einfach falsch, jetzt nach einer eidgenössischen Lösung zu rufen. Wer A sagt, muss auch B sagen. Deshalb ist die Gleichbehandlung Ungleicher hier nicht möglich
  • Hierundjetzt 25.04.2020 15:42
    Highlight Highlight Berufsprüfungen (Fachausweis), Höhere Fachschulen HF sowie Höhere Fachprüfungen HFP finden dieses Jahr ab August statt.

    Ich sehe kein Problem damit Maturaprüfungen im Juni stattfinden zu lassen.

    Ob jetzt 13 Wochen Sommerferien oder 4 spielt im Pandemiejahr echt keine Rolle
    • Pafeld 25.04.2020 17:36
      Highlight Highlight Und diejenigen, die in die Sommer-RS einrücken sollen? Oder Studienvorbereitungskurse oder Arbeitsplätze für die Studienfinanzierung haben? Sprachaufenthalte lassen wir mal aussen vor...
      Es ist ein hochkomplexes Problem, das je nach Lösung x-verschiedene Konsequenzen mit sich zieht. Wenn du die damit verbundenen Probleme nicht sehen willst, warum gibst du dann seinen Senf dazu?
    • PeteZahad 25.04.2020 19:00
      Highlight Highlight @Pafeld Etwas guten Willen und Flexibilität kann man in diesen Zeiten auch von den Maturanden erwarten.
      Eine RS lässt sich auch (und mit dieser Begründung sicherlich) verschieben. Und wer hat Arbeitsplätze zur Studienfinanzierung vor bestandener Matura?
    • Pafeld 26.04.2020 14:48
      Highlight Highlight Flexibilität ist ein Fremdwort bei der Armee. Die Sommer RS besteht auch zu grossen Teilen aus frischen Maturanden. Ich glaube schlicht nicht daran, dass man bei der Armee Willens ist, eine schlaue, ausgeklügelte Lösung zu präsentieren und stattdessen die negativen Aspekte wie immer aufs Fussvolk abschiebt und sie es ausbaden lässt.

      Mai = Matura, Juni, Juli & August jobben fürs Studium im September. Wird bei unseren lausigen Stipendienquoten ja vorausgesetzt, sich mit Arbeit aktiv an der Finanzierung des Studiums zu beteiligen. Ohne goldenen Löffel im Mund ist man sonst aufgeschmissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cinz 25.04.2020 15:38
    Highlight Highlight Ob die Maturprüfungen stattfinden sollen oder nicht, ist ja das eine. Aber dass jeder Kanton selber darüber bestimmt, finde ich hingegen sehr fragwürdig. Dann haben Zürcher Gymnasiasten Glück, weil die Prüfungen dort wahrscheinlich nicht stattfinden aber solche aus St. Gallen müssen sie dann schreiben, weil sie halt leider dort zur Schule gehen oder wie? Ich finde, die Durchführung der Maturprüfungen sollten in jedem Fall schweizweit gleich geregelt werden. Alles andere finde ich für die Schüler sehr unfair.
    • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 16:06
      Highlight Highlight Naja, hat auch jeder Kanton eigene Matura. Im einen werden Vormatura geschrieben schon im 5. Gymi bei anderen ist es im Juli wieder in anderen Kantonen ist anfangs Mai schon alles durch. Macht schon Sinn dass das Kantonal entschieden wird.
  • Torro991 25.04.2020 15:36
    Highlight Highlight Die Gründung von task forces und die Einrichtubg von whatsapp Gruppen ist schon viel entspannter als Molière auf französisch zu lesen und Vektoren zu verschieben
    • The Destiny // Team Telegram 25.04.2020 15:43
      Highlight Highlight Vektoren von mir aus, aber molière ist kotzlangweilig. Da nehme ich lieber Jules verne oder wenns sein muss candide.
  • Grohenloh 25.04.2020 15:28
    Highlight Highlight 😅
    Lies: Das Risiko des Scheiterns ist zu gross... äähhh... das Risiko einer Ansteckung ist zu gross!!!!
  • Lduc 25.04.2020 15:19
    Highlight Highlight Ich bin Maturand und bin Grundsätzlich für eine Nationale Entscheidung, schon nur der Chancengleichheit wegen, eig. egal ob wir sie haben oder nicht. Natürlich würde ich es bevorzugen, die Prüfungen abzusagen, zumal ich zu einer Risikogruppe gehöre, aber auch weil es im distance-learning nicht wirklich möglich war die letzen Wochen mitzunehmen, da, zumindest meine Schule, nicht die technischen Mittel hatte. Zusätzlich ist es auch eifach belastend, sich neben den Tests auch noch Sorgen um eine Infektion zu machen. Das Argument, dass man mit dem Stress zurechtkommen muss kann ich aber verstehen.
    • Hierundjetzt 25.04.2020 15:44
      Highlight Highlight A) bist Du keine Risikogruppe und B) hast Du schlicht Prüfungsangst.

      C) keine Technik? Bitte... 🤦🏼‍♂️

      Kantonal geführte Schulen sind die bestausgerüsteten Bildungsinstitute😏
    • cinz 25.04.2020 16:00
      Highlight Highlight Wieso weiss @Hierundjetzt, dass der Verfasser des Kommentars nicht in der Risikogruppe ist? Ist dir bewusst, dass nicht nur 65+ Risikopatienten sind?
    • Lduc 25.04.2020 16:07
      Highlight Highlight @Hierundjetzt ich weiss ja nicht was du unter Risikogruppe verstehst, aber ich denke, das ich mit einer schweren Krankheit auch darunter gehe, egal wie alt ich bin. Und natürlich habe ich auch Angst vor der Prüfung, ich habe schliesslich sechs Jahre daraufhingearbeitet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 25.04.2020 15:16
    Highlight Highlight Ich habe vor 20 Jahren die Prüfungen in einer Turnhalle mit 2 Meter Abstand zum nächsten Pult (causa nicht Abschreiben) und die mündliche Prüfung mit 2 Experten in einem Schulzimmer gemacht. Davor habe ich mich 2 Wochen in einem Chalet vorbereitet. Das war schon ohne Corona coronatauglich...

    Das ganze bedingt, dass man halt selbst arbeiten, lernen und vorbereiten kann. Aber ehrlicherweise, wenn ihr das nicht könnt, dann habt ihr vielleicht einfach nicht den Status maturi und maturae verdient...
    • Pafeld 25.04.2020 17:44
      Highlight Highlight Ich fürchte, es wird nicht möglich sein, jedem Maturanden ein eigenes Chalet zum lernen zur Verfügung zu stellen.
  • DerRaucher 25.04.2020 15:09
    Highlight Highlight Da merkt man das einige Schüler schon gefallen am nichts tun bekommen haben. Lernen kann man zuhause wohl am besten. Und einen Test schreiben der ein paar Stunden geht kann man auch locker. Keine Risikogruppe und die Zahlen tief unten der Neuansteckungen. Da ist bestimmt nicht die Angst vor Covid-19 dahinter.
    • The Destiny // Team Telegram 25.04.2020 15:35
      Highlight Highlight Das ist falsch, habe ich zwar auch immer gedacht, aber jetzt wo ich die ganze Zeit Zuhause bin, schaffe ich nie so viel wie sonst! Hätte ich auch nicht gedacht.
    • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 16:08
      Highlight Highlight Ist halt individuell. Für die einen ist jetzt besser, für die anderen nicht. Den Prüfungsstoff müssten sie allerdings so oder so im Selbststudium repetieren...
    • The Destiny // Team Telegram 25.04.2020 23:56
      Highlight Highlight @Qwert, Ja, oder in Lerngruppen, aber das sollte man ja im Moment nicht tun (mehrere Leute sich treffen, ÖV etc.) und sich online treffen ist extrem mühsam, nervenaufreibend und ineffizient.
      Es ist mühsam und frustrierend wenn man sich immer wieder sich ins Wort fällt.
  • CalibriLight 25.04.2020 15:07
    Highlight Highlight Ich finde es auch ungerecht, wenn eine so wichtige Prüfung nicht überall gleich gehandhabt wird.
    Überall absagen oder überall durchführen, wobei ich grausamerweise eher fürs Durchführen bin.
    Man kann ja auf den neuesten Stoff an der Prüfung verzichten.

    Ich muss aber gestehen, als ich zu meiner Zeit die Matura gemacht habe, hätte ich mindestens 3x unterschrieben, dass sie nicht durchgeführt wird.....;-)
  • Kampfsalami 25.04.2020 14:53
    Highlight Highlight Social Distance an einer Prüfung? Geht gar nicht! Wie soll man denn da noch abschreiben können :-)
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 25.04.2020 14:45
    Highlight Highlight Ach, ich kann mir dieses ewige Lamento nicht mehr anhören. Es gibt keinen einzigen logischen und wissenschaftlich belegten Grund, die Maturaprüfungen ausfallen zu lassen.

    Wenn, dann würde ich die abgefragten Inhalte anpassen bzw. reduzieren um den in den letzten Wochen verpassten Stoff. Ganz einfach.
    • Chumitze 25.04.2020 15:35
      Highlight Highlight Warum sind denn die LAP gestrichen?
    • Hierundjetzt 25.04.2020 15:47
      Highlight Highlight Chumitze: aaaach plötzlich ist die Grundbildung EBA / EFZ das gleiche wie Matura?

      Come on, das darf doch nicht war sein 🙄

      Tertiär B funktioniert komplett anderst 😂😂😂
    • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 16:10
      Highlight Highlight Ist es bei LAPs nicht so, dass man bestehen muss sonst wiederholt man? Bei mir war die Matura vor 3 Jahren noch so, dass die Noten zu denen der 6. Klasse dazugezählt wurden und so schlussendlich halb zählten. Man musste nicht mal lernen, wenn man sich im SJ einigermassen Mühe gegeben hat...
  • Haihappen 25.04.2020 14:40
    Highlight Highlight Natürlich fällt‘s allen schwerer, mit Fernunterricht zu lernen. Da braucht’s deutlich mehr Selbstdisziplin...

    Eine Tugend, die vielen meiner reizgesteuerten Peers abgeht. Logisch jammert, wer noch lernen muss, sich selber in den Hintern zu kneifen.

    Ist aber lernbar - rede aus eigener Erfahrung
    • Neruda 25.04.2020 17:18
      Highlight Highlight Meine Erfahrungen mit Leuten aller Alterstufen jetzt im Homeoffice sagt mir, dass es auch bei den Alten an Selbstdisziplin fehlt. Oder warum bekomme ich immer weniger Abfragen, obwohl das Business weitergeht (Pharma)?
  • MrBlack 25.04.2020 14:40
    Highlight Highlight Das Argument der Fairness verstehe ich nicht wirklich. Denn auch in normalen Zeiten ist der Vergleich von Kanton zu Kanton, ja sogar von Schule zu Schule, schwierig.

    Ausserdem ist es doch viel wichtiger, dass und nicht wie man die Matura besteht. Mich hat nie jemand nach meinen Noten im Maturazeugnis gefragt.
  • poltergeist 25.04.2020 14:38
    Highlight Highlight Wo ist das Problem, dann werden die Prüfungen halt verschoben wie vieles andere auch.
    • Lduc 25.04.2020 15:11
      Highlight Highlight Ist schwierig, da viele der männlichen Maturanden im Sommer ins Militär und das Militär will da wahrscheinlich nicht so einlenken.
  • MartinZH 25.04.2020 14:37
    Highlight Highlight Die Matura oder Maturität ist ja eigentlich die Reifeprüfung. Ich stelle fest: Viele sind gar noch nicht bereit, wenn ich lese, wie da ein paar herumjammern und auf die Barrikaden steigen wollen.

    Ein paar von den Maturanden werden anschliessend in die RS gehen. Da können sie es dann auch erleben, wie "psychisch belastend" es ist, sich mit mehreren Personen in einem Raum aufzuhalten... 🙈😂

    Niemand muss Angst haben: Ist alles eine Sache der Organisation. Ein paar Tische in der Turnhalle und so haben alle Platz. In den Garderoben können sich alle die Hände waschen. Und: Keine Elternbegleitung.
    • odie 26.04.2020 02:47
      Highlight Highlight @MartinZH: Bei diesem Thema sind wir gleicher Meinung. 😂
  • Stiffmaster 25.04.2020 14:37
    Highlight Highlight Universitätsprüfungen finden diesen Sommer teilweise später, teilweise online und teilweise sogar normal statt. Aber sie finden statt.
    Da hab ich auch noch keine Beschwerden gehört...
    • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 18:57
      Highlight Highlight Logisch, hat ja niemand Bock dass es heisst „Ein Semester länger für alle“.
      Ausserdem sind sich die meisten ja eh gewöhnt selbstständig zu lernen, sonst kommt man nicht sehr weit.
  • Berserktiger 25.04.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich zitiere hier mal meinen Kommentar von gestern:

    Warum nicht einfach die Prüfungen freiwillig machen, z.B. wie folgt:
    -wer nicht teilnimmt, bekommt den Schnitt der letzten zwei Jahre ins Zeugnis (die Langzeitleistung ist sowieso aussagekräftiger als eine einzelne Abschlussprüfung pro Fach)
    -wer teilnimmt, bekommt den Zweijahresschnitt als Basis und die Maturaprüfungen zählen nur, wenn man sich auch verbessert hat

    --> wer nicht will oder kann, müsste dadurch nicht teilnehmen, aber wer sich verbessern will, darf das auch ohne Angst (und natürlich unter gewissen Schutmassnahmen) versuchen
    • Chumitze 25.04.2020 15:39
      Highlight Highlight Lösungsorientiert, Danke. (an all die Neidhammel mit ihren anderen Kommentaren von wegen faul etc.)
    • _Qwertzuiop_ 25.04.2020 18:58
      Highlight Highlight Gute Idee, nur: sehr wenige kümmert ihr Maturaschnitt da der in der CH nicht benötigt wird für Unis/FHs...
  • Hallwilerseecruiser 25.04.2020 14:29
    Highlight Highlight Eigentlich müssten die Politiker langsam gemerkt haben, dass dem Virus die Kantonsgrenzen egal sind. Der Föderalismus mag in vielen Dingen sinnvoll sein, bei der Bekämpfung einer Pandemie ist er aber nur hinderlich.
  • Crissie 25.04.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum es darüber überhaupt Diskussionen gibt! Corona existiert in allen Kantonen und die Prüfungen sollten schon aus Gründen der Chancengleichheit gesamtschweizerisch abgesagt werden!
    • Trouble 25.04.2020 14:45
      Highlight Highlight Oder gesamtschweizerisch durchgeführt.
      Hier steht zumindest, dass mehr Kantone die Prüfungen durchführen wollen. Weshalb sich nicht der Mehrheit beugen?
    • Chumitze 25.04.2020 15:39
      Highlight Highlight Die Mehrheit, welche Mehrheit?
  • Meiniger 25.04.2020 14:28
    Highlight Highlight Kampus habe bis Mitte Woche noch gelernt, inzwischen habe er die Bücher aber beiseite gelegt. Nach dem positiven Signal der Zürcher Bildungsdirektorin ist er ziemlich sicher, dass die Prüfungen nicht stattfinden werden.

    Genau das ist ein Problem solcher Prüfungen.
    Es wird nur für die Prüfung gelehrt anstatt fürs Wissen.
    • Garp 25.04.2020 14:43
      Highlight Highlight So werden sie in unserem Schulsystem und unserer Gesellschaft getrimmt. Den Schülern kann man da keinen Vorwurf machen.
  • nuchox 25.04.2020 14:24
    Highlight Highlight Wieso nicht durchführen? Pulte in die Turnhalle stellen und gut ist... Muss ja eh jeder für sich die Prüfung schreiben...
    Fernunterricht sollte auf der Sekundarstufe keine beinträchtigung sein, vorallem nicht bei Maturanden.
  • Ungefragt 25.04.2020 14:24
    Highlight Highlight Klingt ein wenig nach Opportunismus. Wieso soll es jungen Leuten, die keiner Risikogruppe angehören, nicht zumutbar sein für ein paar Stunden mit anderen Menschen im selben Raum zu sein? Die Schule fängt am 11. Mai wieder an. Konsequenterweise müssten sie sich auch dagegen wehren. Dass sie dies nicht tun, lässt an den Motiven zweifeln. Wer im Detailhandel arbeitet, muss dies wie ein Hohn vorkommen.
    • Scaros_2 25.04.2020 15:00
      Highlight Highlight Lieber Qwrrty

      Weil denken wir da nur einmal durch. Auch bei Prüfungen müssen Hygienestandards eingehalten werden. Die Leute müssen mehr abstand halten. Infolge dessen braucht es auch mehr Personal die das Kontrollieren. In DE z.b. will man deswegen Pensionierte Lehrer wieder anstellen.

      Dann ist es aber auch möglich, dass die Schüler sich anstecken und "überträger" werden für Eltern etc.

      Aber auch das Händewaschen. Richtiges Händewaschen dauert 30s. Wenn man nur 1 Becken hat und 30 Schüler es sind würde dies 15min dauern

      Das ganze ist nicht zudene gedacht, zumal bei der LAP alles auch geht
    • Lduc 25.04.2020 15:08
      Highlight Highlight Auch unter jungen Leuten gibt es welche die in Risikogruppen sind (so wie ich). Für mich ist neben dem Stress des Lernens als auch noch der Stress vor der Angst einer Ansteckung was in einer Prüfungssituation nicht sehr angenehm ist. Und die Mittelschule öffnen erst im Juni wieder, nach dem letzten Schultag der Maturanden (jedenfalls in SO). Es ist also kein Anliegen der Maturanden sondern der Schüler bzw. deren Eltern der betreffenden Schulen.
    • Chumitze 25.04.2020 15:33
      Highlight Highlight Die Gymnasien öffnen ihre Türen erst am 8. Juni, eine Woche nach der ersten Prüfungswoche 🤔. Noch Fragen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stef70 25.04.2020 14:20
    Highlight Highlight Die Prüfungen können ja 2021 durchgeführt werden, ist halt 1 Jahr verloren
  • elco 25.04.2020 14:20
    Highlight Highlight Ja, das haben wir jetzt davon.
  • COVID-19 ist Evolution 25.04.2020 14:18
    Highlight Highlight Von allen nicht-medizinischen Massnahmen ist die Schulschliessung die welche den geringsten Einfluss auf die Verbreitung des Covid-19 Virus hat.

    "The estimated impact of non-pharmaceutical interventions on documented infections with COVID-19: A cross-country analysis"
    Gemeinsame Studie der ETH und Uni Basel
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.16.20062141v2
    • Lowend 25.04.2020 14:58
      Highlight Highlight Für die Clique von Schreibern, die sich jetzt dauernd auf Vorveröffentlichungen von Studien auf medRxiv berufen, hier die übersetzte Warnung von medRxiv:

      Vorsicht: Vordrucke sind vorläufige Berichte über Arbeiten, die nicht durch Peer Review zertifiziert wurden. Man sollte sich nicht für klinische Praktiken oder gesundheitsbezogene Verhaltensweisen darauf verlassen und sollten sie nicht als etablierte Informationen in den Nachrichtenmedien vermelden.

      https://www.medrxiv.org
  • FaridBang3000 25.04.2020 14:16
    Highlight Highlight "die meisten wollen nicht, dass die abschlussprüfungen stattfinden" whuuuuuuut?! :O
    die sollten stattfinden, fertig.
    • Me, my shelf and I 25.04.2020 18:09
      Highlight Highlight Sagt Farid Bang.
      Hihi.
  • murrayB 25.04.2020 14:11
    Highlight Highlight Ich meinte immer social distancing bringt was- sprich bei einer Maturaprüfung 1,5 bis 2 Meter Abstand (was ja so oder so die Norm ist) und dann können schriftliche wie mündliche (zusätzlich Plexiglastrennwand) möglich sein...
    • MyErdbeere 25.04.2020 17:48
      Highlight Highlight Wenn's nur so einfach wäre. Das Problem ist ein bisschen... joah... tiefgründiger halt, ne.

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