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Bild: watson/shutterstock

Wie lange können Coronaviren auf Münz, Türklinken und Co. überleben? Hier siehst du's

Die meisten Patienten haben sich wohl im direkten Kontakt zu einer infizierten Person angesteckt. Es gibt allerdings Studien, die beweisen, dass Coronaviren auch auf Oberflächen überleben – und zwar für erstaunlich lange Zeit.
29.03.2020, 12:3101.04.2020, 08:14
Lea Senn
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Viren können relativ lange Zeit ausserhalb eines menschlichen Körpers überleben – wie lange genau das neuartige SARS-CoV-2 auf den unterschiedlichsten Oberflächen überleben kann, wird von verschiedenen Forschungsteams auf der ganzen Welt untersucht.

Forscher des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums haben dazu erste Ergebnisse veröffentlicht. Je nach Oberfläche überleben die Viren bis zu drei Tage. Allerdings fanden die Messungen unter Laborbedingungen statt und dürften in der Realität etwas abweichen (mehr dazu in der Infobox am Ende des Artikels).

>>> Hier geht's zum Liveticker

Die Experten gehen zwar nach wie vor davon aus, dass das Coronavirus in den allermeisten Fällen von Person zu Person über Tröpfchen übertragen wird. Trotzdem sei es auch möglich, sich mit dem Virus anzustecken, wenn eine Person eine infizierte Oberfläche und anschliessend ihr eigenes Gesicht berühre.

Aber was denkst du, wie lange solche Viren überleben können? Beweise dich in unserem Schätzquiz! (Alle Antworten müssen in Stunden angegeben werden. Weil wir uns in einer aussergewöhnlichen Lage befinden, lassen wir im Quiz übrigens auch plus / minus ein paar Stunden gegenüber der richtigen Lösung gelten. Viel Erfolg!)

Quiz
Zur Studie
Forscher unter der Leitung von Dr. Vincent Munster vom US-amerikanischen Gesundheitsministerium haben untersucht, auf welchen Unterlagen das Virus überlebt. Sie ahmten nach, wie Viren von einer infizierten Person in einem Haushalt oder Krankenhaus durch Husten oder Berühren von Gegenständen auf alltägliche Oberflächen übertragen werden. Danach untersuchte das Team, wie lange das Virus darauf infektiös blieb. Sie verglichen die Ergebnisse auch mit dem eng verwandten SARS-CoV-1, das im Jahr 2003 zu einem grösseren Ausbruch führte.

Die Tests fanden unter Laborbedingungen bei 21 bis 23 Grad und 40 Prozent Luftfeuchtigkeit statt. Die angegebenen Zeiten können unter realen Bedingungen wegen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Belüftung und der Menge des abgelagerten Virus variieren.
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