Hier kommt deine Chance! Hast du das Zeug zum FIFA-Präsidenten?
Gianni Infantino meint es sicher nur gut mit dem Fussball. Der FIFA-Präsident will seinem Sport mehr Geld zuführen, «um die weltweite Entwicklung des Fussballs deutlich zu beschleunigen». Während für Infantino ein Teilverkauf der WM-Rechte eine «einmalige Chance» ist, wird dieses Vorhaben vor allem in Europa überaus kritisch betrachtet.
Ist es überhaupt notwendig, dass sich die Entwicklung des Fussballs deutlich beschleunigt? Wenn du diese Frage mit «Nein» beantwortest, solltest du unseren Test absolvieren – denn vielleicht steckt genau in dir der nächste FIFA-Präsident, der den ganzen Zirkus stoppt.
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Infantino will Präsident bleiben
Gianni Infantino ist seit Februar 2016 Präsident des Fussball-Weltverbands FIFA. Der Briger folgte damals auf Sepp Blatter aus Visp. Infantinos Bilanz liest sich auf der offiziellen Website wie folgt: «Seit seiner Wahl hat er die FIFA in ein neues Zeitalter der Stabilität, Transparenz und des Erfolgs geführt und damit als hoch angesehenen und vertrauenswürdigen Weltverband etabliert.»
Fair Square, eine gemeinnützige Organisation aus Grossbritannien, sieht das anders. Sie listet auf ihrer Website acht Verstösse Infantinos gegen den Ethikkodex der FIFA auf. Der jüngste ist die Rolle des Präsidenten im Fall Balogun, als eine Sperre für einen Stürmer des WM-Co-Gastgebers USA ausgesetzt wurde. US-Präsident Donald Trump brüstete sich damit, dies dank eines Anrufs bei Infantino erreicht zu haben.
Präsident Infantino hatte vor der WM seine neuerliche Kandidatur für das Amt angekündigt. Einen Gegenkandidaten für die Wahl am FIFA-Kongress 2027 gibt es derzeit nicht. Angeblich versucht der europäische Fussballverband UEFA, Nasser Al-Khelaifi zu postieren. Der Katarer ist seit 2011 Präsident von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und gehört seit 2019 dem Exekutivkomitee der UEFA an. Allerdings soll Al-Khelaifi einem Vertrauten zufolge keine Ambitionen haben, FIFA-Präsident zu werden.
