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Nato-Gipfel in der Türkei: Alle News und Infos live im Ticker

epa13092354 NATO banners near the Millet Mosque ahead of the NATO Summit 2026 in Ankara, Turkey, 06 July 2026. The summit will take place on 07–08 July, focusing on strengthening defense industrial pr ...
Der Nato-Gipfel findet dieses Jahr in Ankara in der Türkei statt.Bild: keystone
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Selenskyj hofft auf Erfolg beim Nato-Gipfel + Rutte appelliert an Bündnispartner

Am Dienstag und Mittwoch geht in der Türkei der Nato-Gipfel über die Bühne, zahlreiche Staats- und Regierungschefs werden in Ankara erwartet. Die wichtigsten News gibt es hier im Liveticker.
07.07.2026, 01:1507.07.2026, 01:15
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10:49
Nato setzt bei Aufklärung nicht mehr auf US-Flugzeuge
Die Nato setzt bei der Erneuerung ihrer in Deutschland stationierten Flotte von Awacs-Aufklärungsflugzeugen nicht wie ursprünglich geplant auf US-Maschinen. Künftig sollen Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier genutzt werden.

Das kündigte Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Gipfeltreffens in Ankara an. Die Maschinen seien mit dem Aufklärungs- und Frühwarnsystem GlobalEye des schwedischen Rüstungskonzerns Saab ausgerüstet, sagte er weiter. Die Bestellung werde bis zu zehn Flugzeuge umfassen, sagte er.

GlobalEye ermögliche die gleichzeitige Überwachung des Luftraums, des Seeraums und des Bodens von einer einzigen Plattform aus und verschaffe den militärischen Befehlshabern ein umfassendes Lagebild, erklärte Rutte. Das System könne unter anderem Drohnenschwärme, ballistische Raketen und Marschflugkörper aufspüren, verfolgen und identifizieren. Es wird auf Flugzeuge des Typs Bombardier Global 6000 oder Global 6500 installiert.

Ursprünglich hatte die Nato eigentlich US-Maschinen vom Typ Boeing E-7A Wedgetail bestellen wollen. Dieses Vorhaben wurde allerdings vorerst aufgegeben, nachdem die US-Regierung im vergangenen Sommer ihren Ausstieg aus dem Programm angekündigt hatte.

Dass Boeing möglicherweise später auch noch einen Auftrag bekommt, ist nach Angaben aus Nato-Kreisen denkbar. Es habe zuletzt wieder Gespräche gegeben, heisst es.

(sda/dpa)
5:55
Hilfe für die Ukraine
Beim Nato-Gipfel im vergangenen Jahr bekam der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nur nationale Zusagen - aber keine des Bündnisses. Das soll in Ankara nun anders werden. Das von Russland angegriffene Land soll ein neues Versprechen für milliardenschwere Militärhilfen bekommen. Darüber gibt es schon eine grundsätzliche Einigung, die die Gipfelrunde jetzt abschliessend billigen soll. Konkret geht es darum, über zwei Jahre hinweg eine Mindestfinanzierung in Höhe von 70 Milliarden Euro pro Jahr für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung bereitzustellen - also insgesamt 140 Milliarden Euro. Ein EU-Hilfspaket wird dabei allerdings mitgerechnet. Über dieses soll die Ukraine bis Ende 2027 rund 60 Milliarden Euro für verteidigungsrelevante Ausgaben bekommen. Unter dem Strich blieben damit noch rund 80 Milliarden Euro, die Nato-Staaten aus ihren nationalen Haushalten stemmen müssten.
5:54
Was sich Deutschland vom Gipfel erhofft
Donald Trump nannte unter anderem auch Deutschlands Nato-Beitrag «lächerlich». Das will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Ankara nicht auf sich sitzen lassen. Wie aus seinem Umfeld verlautet, ist er eher optimistisch für den Ausgang des Gipfels. Er hoffe, dass so etwas wie «ein Geist von Ankara», entstehe. Sticheleien von Trump hin oder her, von Ankara solle das Signal ausgehen: «Wir bauen eine europäischere Nato, damit diese Nato transatlantisch bleiben kann».

Und dann ist da noch das milliardenschwere U-Boot-Geschäft mit Kanada. Es geht nicht nur um U-Boote, sondern auch um eine Zusammenarbeit über Jahrzehnte. Kanada kauft bis zu zwölf U-Boote bei der Kieler Werft TKMS. Die Verkündung kurz vor dem Nato-Gipfel wertete Merz als «starkes Zeichen» der transatlantischen Zusammenarbeit.
1:13
Rutte: Wir müssen der Ukraine weiter beistehen
Rutte rief die Nato-Verbündeten zu weiterer Unterstützung für den Abwehrkampf der Ukraine auf. «Die Ukraine verändert derzeit dank des Mutes, des Engagements und des Einfallsreichtums ihrer Streitkräfte die Dynamik auf dem Gefechtsfeld», sagte er. «Und lassen Sie mich ganz klar sagen: Alle Bündnispartner müssen ihren Beitrag leisten, damit unsere Unterstützung für die Ukraine weiterhin fliesst, denn die Sicherheit der Ukraine ist eng mit unserer eigenen verbunden.»

Die Ukraine soll beim Gipfel ein neues Versprechen für milliardenschwere Militärhilfen erhalten. Vorgesehen ist über zwei Jahre hinweg eine Mindestfinanzierung von 70 Milliarden Euro pro Jahr für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung. Insgesamt wären das 140 Milliarden Euro. Ein EU-Hilfspaket von rund 60 Milliarden Euro bis Ende 2027 soll dabei mitgerechnet werden. Damit blieben etwa 80 Milliarden Euro, die Nato-Staaten national stemmen müssten.


1:12
Selenskyj hofft auf Erfolg beim Nato-Gipfel
Nach dem verheerenden russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj grosse Hoffnungen in den Nato-Gipfel in Ankara. Der Gipfel dürfe nicht nur «leere Worte» hervorbringen, sondern mehr Schutz für die Ukraine, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. «Es war ein brutaler Angriff», beschrieb er die russischen Drohnen- und Raketenattacken gegen Kiew und das Umland in der Nacht zum Montag. Es seien 22 Menschen getötet und rund 90 weitere verletzt worden.
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Die Geschichte der Nato
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Die Geschichte der Nato
1949: In Washington wird am 4. April der Nordatlantikvertrag unterzeichnet. Das Bündnis hat anfangs zwölf Mitglieder: Belgien, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal und die USA.
quelle: epa/u.s. national archives / u.s. national archives and records administration / handout
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NATO-Generalsekretär Mark Rutte schleimt bei Donald Trump, was das Zeug hält
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