Die Nato setzt bei der Erneuerung ihrer in Deutschland stationierten Flotte von Awacs-Aufklärungsflugzeugen nicht wie ursprünglich geplant auf US-Maschinen. Künftig sollen Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier genutzt werden.
Das kündigte Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Gipfeltreffens in Ankara an. Die Maschinen seien mit dem Aufklärungs- und Frühwarnsystem GlobalEye des schwedischen Rüstungskonzerns Saab ausgerüstet, sagte er weiter. Die Bestellung werde bis zu zehn Flugzeuge umfassen, sagte er.
GlobalEye ermögliche die gleichzeitige Überwachung des Luftraums, des Seeraums und des Bodens von einer einzigen Plattform aus und verschaffe den militärischen Befehlshabern ein umfassendes Lagebild, erklärte Rutte. Das System könne unter anderem Drohnenschwärme, ballistische Raketen und Marschflugkörper aufspüren, verfolgen und identifizieren. Es wird auf Flugzeuge des Typs Bombardier Global 6000 oder Global 6500 installiert.
Ursprünglich hatte die Nato eigentlich US-Maschinen vom Typ Boeing E-7A Wedgetail bestellen wollen. Dieses Vorhaben wurde allerdings vorerst aufgegeben, nachdem die US-Regierung im vergangenen Sommer ihren Ausstieg aus dem Programm angekündigt hatte.
Dass Boeing möglicherweise später auch noch einen Auftrag bekommt, ist nach Angaben aus Nato-Kreisen denkbar. Es habe zuletzt wieder Gespräche gegeben, heisst es.
(sda/dpa)
Das kündigte Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Gipfeltreffens in Ankara an. Die Maschinen seien mit dem Aufklärungs- und Frühwarnsystem GlobalEye des schwedischen Rüstungskonzerns Saab ausgerüstet, sagte er weiter. Die Bestellung werde bis zu zehn Flugzeuge umfassen, sagte er.
GlobalEye ermögliche die gleichzeitige Überwachung des Luftraums, des Seeraums und des Bodens von einer einzigen Plattform aus und verschaffe den militärischen Befehlshabern ein umfassendes Lagebild, erklärte Rutte. Das System könne unter anderem Drohnenschwärme, ballistische Raketen und Marschflugkörper aufspüren, verfolgen und identifizieren. Es wird auf Flugzeuge des Typs Bombardier Global 6000 oder Global 6500 installiert.
Ursprünglich hatte die Nato eigentlich US-Maschinen vom Typ Boeing E-7A Wedgetail bestellen wollen. Dieses Vorhaben wurde allerdings vorerst aufgegeben, nachdem die US-Regierung im vergangenen Sommer ihren Ausstieg aus dem Programm angekündigt hatte.
Dass Boeing möglicherweise später auch noch einen Auftrag bekommt, ist nach Angaben aus Nato-Kreisen denkbar. Es habe zuletzt wieder Gespräche gegeben, heisst es.
(sda/dpa)
