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Eishockey-WM: Schweizer Nati demontiert Norwegen im Halbfinal

KEYPIX - From left: Switzerland's Switzerland's Dean Kukan, Switzerland's Christian Marti, Switzerland's Calvin Thurkauf and Switzerland's Sven Andrighetto celebrate with Swit ...
Die Hockey-Nati lässt Norwegen im WM-Halbfinal absolut keine Chance. Bild: keystone

WM-Final, wir kommen! Die Hockey-Nati demontiert Norwegen im Halbfinal

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam steht zum dritten Mal in Folge im WM-Final. Im Halbfinal in Zürich gewinnt es gegen den Aussenseiter Norwegen souverän 6:0. Gegner ist am Sonntag Kanada oder Finnland.
30.05.2026, 17:5030.05.2026, 21:29

Wie im letzten Jahr in Dänemark und Schweden stehen die Schweizer hochverdient und nach einem überzeugenden Parcours im Final. Diesmal steht das Team des neuen Cheftrainers Jan Cadieux sogar noch komplett mit weisser Weste. Sämtliche Gruppenspiele sowie der Viertelfinal gegen Schweden (3:1) und der Halbfinal gegen Norwegen endeten mit Siegen nach 60 Minuten.

Im Halbfinal, der von Rekord-WM-Spieler Andres Ambühl eingeläutet wird, sind die Schweizer dem Überraschungsteam aus Skandinavien, das erstmals überhaupt in einem WM-Halbfinal steht, in allen Belangen überlegen. Am Sonntag (20.20 Uhr) spielt man zum fünften Mal in den letzten dreizehn Jahren einen Final, gewonnen hat man diesen noch nie.

Freinacht in Zürich bei Schweizer WM-Titel
Falls das Schweizer Eishockey-Nationalteam am Sonntagabend im Final in Zürich den WM-Titel holt, darf in der Stadt ohne Sperrstunde gefeiert werden. Wie das Zürcher Sicherheitsdepartement bekannt gab, gilt in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben eine Freinacht. Gartenrestaurants und Boulevard-Cafés müssen sich hingegen an die normalen Öffnungszeiten halten.

Auf jeden Fall eine Medaillenfeier wird es am Montag auf dem Helvetiaplatz geben. Diese ist gegen 17.30 Uhr geplant. Weitere Informationen werden folgen, teilt der Schweizer Eishockeyverband mit. (abu/sda)

Meier fehlt, Suter zurück

Die Norweger, die in der Vorrunde in Freiburg überraschend Tschechien und Schweden bezwangen und im Viertelfinal auch gegen Lettland die Oberhand behielten, sind zu Beginn ein unangenehmer Gegner. Kampfstark und mit dem einen oder anderen Nadelstich halten sie die Partie bis ungefähr zur Spielhälfte einigermassen ausgeglichen. Mit den Toren zum 3:0 und 4:0 weicht aber der Glaube der Skandinavier, ab der 37. Minute können die Schweizer etwas Kräfte für den Final am Sonntagabend sparen.

Jan Cadieux war nach der Sperre gegen Timo Meier zu einer Umstellung gezwungen. Für den Flügelstürmer der New Jersey Devils kehrte Pius Suter nach einer Verletzungspause von fünf Spielen ins Lineup zurück. Zunächst waren es aber die in der Schweiz tätigen Spieler, die für die Differenz sorgten.

In der 18. Minute brach Christoph Bertschy den Bann. Der Meisterstürmer von Fribourg-Gottéron traf nach einer feinen Einzelleistung genau unter die Latte. In der fünften Minute des Mitteldrittels vollendete der ohnehin glänzend aufgelegte Denis Malgin einen schnellen Gegenstoss zum 2:0. Nach der Spielmitte brachen dann die Dämme endgültig. Ken Jäger erhöhte mit einem Ablenker (33.) und Damien Riat traf in Überzahl (37.), so wie Nico Hischier im Schlussdrittel (45.).

Noch ein Schritt zum ersehnten Gold

Den Schlusspunkt setzte Théo Rochette zweieinhalb Minuten vor Schluss. Bereits vorher konnten die erneut 10'000 Zuschauer in der – wie die Fanzone ausserhalb – ausverkauften Arena in Zürich-Altstetten ein «Finale, Finale» anstimmen. Nach der Schlusssirene gefolgt von der Nationalhymne und der «W. Nuss vo Bümpliz».

Im Schweizer Spiel passt derzeit alles zusammen, das Powerplay, das Unterzahlspiel ebenso, alle Linien skoren regelmässig und Leonardo Genoni baute seinen WM-Rekord mit dem 15. Shutout (20 abgewehrte Schüsse) weiter aus. Das war allerdings auch im letzten Jahr so, als man auf dem Weg in den Final Österreich (6:0) und Dänemark (7:0) deklassierte, dann aber in der Verlängerung den USA unterlag. Nun will man am Sonntag zuhause nach den vier Finalniederlagen 2013, 2018 (beide Male Schweden), 2024 (Tschechien) und 2025 endlich diesen letzten Schritt zu Gold machen.

epa13004701 Switzerland's goaltender Leonardo Genoni reacts during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship semi-final game between Switzerland and Norway in Zurich, Switzerland, 30 ...
Leonardo Genoni feiert seinen nächsten WM-Shutout.Bild: keystone

Schweiz - Norwegen 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)
Zürich. - 10'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Björk/Schrader (SWE/GER), Gustafson/Hautamäki (USA/FIN).
Tore: 18. Bertschy (Baechler, Egli) 1:0. 25. Malgin (Thürkauf) 2:0. 33. Jäger (Jung, Knak) 3:0. 37. Riat (Josi, Andrighetto/Ausschluss Krogdahl) 4:0. 45. Hischier (Riat, Andrighetto/Ausschluss Solberg) 5:0. 58. Rochette (Suter, Biasca) 6:0.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Norwegen.
Schweiz: Genoni; Egli, Josi; Kukan, Marti; Moser, Berni; Jung; Riat, Jäger, Knak; Suter, Hischier, Biasca; Thürkauf, Malgin, Andrighetto; Bertschy, Baechler, Niederreiter; Rochette.
Norwegen: Haukeland; Krogdahl, Kasastul; Johannesen, Solberg; Hurrod, Ostby; Saxrud-Danielsen; Michael Brandsegg-Nygard, Koblar, Martinsen; Ronnild, Salsten, Elvsveen; Pettersen, Bakke Olsen, Vesterheim; Berglund, Ostrem Salsten, Steen; Oby-Olsen.
Bemerkungen: Schweiz ohne Meier (gesperrt), Frick, Aeschlimann (beide überzählig) und Berra (Ersatzgoalie). - 8. Pfostenschuss Niederreiter.
Schüsse: Schweiz 30 (14-12-4); Norwegen 20 (6-7-7).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/5; Norwegen 0/4. (sda)

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Die besten Bilder der Eishockey-WM in Zürich und Fribourg
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Wieder steht die Nati im WM-Final – und die Schweizer Fans machen Party.

quelle: keystone / claudio thoma
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42 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
30.05.2026 16:47registriert Oktober 2018
Jan Cadieux hat die Hockey Champions League gewonnen.

Just saying.
🏆
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Kittyglam
30.05.2026 16:48registriert August 2025
Olé, olé, olé, Schwiizer Nati olé 🤩🇨🇭 Hammergeile Stimmung in der Fanzone Altstetten 🥳🥳
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Lupo Thunder
30.05.2026 15:59registriert Oktober 2024
Hammer match...von beiden Seiten 😅💥🤟 hopp Schwizz 🥳🥳
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