Mehrere Menschen bei Explosion in Monaco verletzt, Verdächtiger flüchtig – das ist bekannt
Was ist passiert?
Bei einer heftigen Explosion am Eingang eines Wohngebäudes in Monaco soll Medienberichten zufolge einer der reichsten Unternehmer aus der Ukraine verletzt worden sein. Insgesamt wurden nach Behördenangaben drei Menschen verletzt, zwei von ihnen laut Medien lebensbedrohlich. Weitere Personen erlitten Berichten zufolge Schnittverletzungen und Schocks.
Medienberichten zufolge flog ein Sprengstoffpaket in die Luft. Kurz vor dem Vorfall soll eine Person an dem Ort von Überwachungskameras dabei gefilmt worden sein, wie sie einen Rucksack abstellte und anschliessend floh, wie BFMTV unter Berufung auf die monegassische Sicherheitsbehörde sowie die Regionalzeitung «Monaco-Matin» berichtete.
Das betroffene Gebäude befindet sich Mirmand zufolge an einem Platz nahe der Grenze zu Frankreich. Zahlreiche Rettungskräfte seien am Abend vor Ort gewesen, berichtete «Monaco-Matin». Mirmand sprach von etwa 50 Feuerwehrleuten und mehr als 80 Beamten vor Ort. Auch französische Rettungskräfte trafen nach Angaben aus Kreisen von Frankreichs Innenministerium als Verstärkung ein. Es sei zudem eine polizeiliche Zusammenarbeit eingerichtet worden, um den flüchtigen Täter aufzuspüren.
Wer ist der Verdächtige?
Das ist noch unklar. Medien zeigten ein von Überwachungskameras aufgenommenes Bild eines rennenden Mannes mit einem dunklen Hut.
Der Verdächtige soll demnach zu Fuss in Richtung der französischen Stadt Beausoleil gelaufen sein. Das betroffene Gebäude befindet sich Mirmand zufolge an einem Platz nahe der Grenze zu Frankreich.
Wer sind die Opfer?
Den Berichten nach handelt es sich bei dem aus der Ukraine stammenden Mann um einen Immobilienunternehmer, verletzt wurden auch eine Frau und ein Jugendlicher. Von offizieller Seite wurden die Identitäten nicht bestätigt.
Was sagen die Behörden?
«Ein Ereignis dieser Art hat sich im Fürstentum noch nie ereignet», sagte Regierungschef Mirmand. Der Bürgermeister der südfranzösischen Stadt Nizza, die rund 20 Kilometer von dem Fürstentum entfernt liegt, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X als einen «Anschlag». Es sei eine «Tragödie, die Monaco erschüttert», schrieb Éric Ciotti. Er bekundete volle Unterstützung für die Sicherheits- und Rettungskräfte, die im Einsatz seien.
L’attentat commis ce soir est une tragédie qui frappe Monaco.
— Eric Ciotti (@eciotti) June 29, 2026
Pensées pour les victimes, leurs familles et le peuple monégasque. Soutien total aux forces de sécurité et aux services de secours mobilisés.
