Lernen statt Chillen: Das steckt hinter «Skilliday»
Sonne, Strand und Nichtstun? Ferien bedeuten für viele nicht nur Abschalten. Das zeigt eine Studie von Mastercard in Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut bei über 27'000 Feriengästen in 28 europäischen Ländern, darunter auch die Schweiz. Fast die Hälfte der Befragten plant, ihre Ferien zu nutzen, um eine neue Fähigkeit zu erlernen.
Der Trend hat bereits einen Namen: «Skilliday». Eine Wortschöpfung aus dem Englischen «skill» (Kompetenz) und «holiday» (Ferien).
Sprachen stehen ganz oben auf der Liste der Fähigkeiten, die Europäerinnen und Europäer im Ausland lernen möchten. 30 Prozent der Befragten hoffen, sich damit besser mit Einheimischen unterhalten zu können.
Hungrig nach Wissen und Erlebnissen
Kulinarische Erlebnisse folgen dicht dahinter: 28 Prozent der Befragten interessieren sich für Kochkurse und Workshops, beispielsweise, um zu erfahren, wie lokale Spezialitäten wie Wein und Käse hergestellt werden. 25 Prozent interssieren sich für Wellness- und Bewegungsangebote wie Yoga oder Meditation.
Mehr als ein Drittel der Europäerinnen und Europäer hat in diesem Jahr bereits eine Weiterbildungsreise gebucht – sei es, um eine neue Sprache zu lernen, eine Sportart auszuprobieren oder praktische Survival-Fähigkeiten zu erwerben.
Besonders beliebt ist der Trend bei der Generation Z: 57 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 52 Prozent der 25- bis 34-Jährigen gaben an, dieses Jahr einen «Skilliday» geplant zu haben. Die meisten sagten, dass Ferien für sie bedeutungsvoller werden, wenn sie dabei etwas Neues lernen.
Natalia Lechmanova, Chefökonomin für Europa beim Mastercard Economics Institute, sagt:
Hast auch du einen «Skilliday» geplant – oder willst du im Urlaub einfach abschalten? Sag es uns in den Kommentaren!
(cst)
