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In London wurde erstmals mehr gemordet als in New York

03.04.18, 00:24 03.04.18, 05:33

Erstmals hat London die US-Metropole New York bei der Zahl der Morde übertroffen: Im Februar wurden in der britischen Hauptstadt 15 Menschen getötet, in New York gab es 14 Mordopfer. Im März wurden in London 22 Morde gezählt und so wiederum einer mehr als in New York.

Dies geht aus am Montag veröffentlichten Polizeistatistiken hervor. Im bisherigen Jahresschnitt hat allerdings die US-Metropole mehr Morde zu verzeichnen als London. In London und New York leben praktisch gleich viele Menschen, nämlich je knapp neun Millionen.

Londons Polizeichefin Cressida Dick und Bürgermeister Sadiq Khan  Bild: EPA/EPA

Von der Londoner Polizei hiess es, von den bisher 46 Mordfällen dieses Jahres seien 31 auf Angriffe mit Stichwaffen zurückzuführen. In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Morde in London um 40 Prozent gestiegen. New York, einst berüchtigt für Gewaltverbrechen, konnte die Zahl der Morde seit 1990 um 87 Prozent senken.

Laut Londoner Polizei sind für die tödlichen Angriffe vor allem Einzeltäter und nicht so sehr die organisierte Kriminalität verantwortlich. Die Täter seien zunehmend minderjährig, immer mehr Jugendliche trügen ein Messer bei sich.

Londons Polizeichefin Cressida Dick hatte am Samstag in der Zeitung «The Times» den sozialen Medien eine Mitschuld gegeben. Sie verharmlosten Gewalt bei Jugendlichen, sagte sie. Die Boulevard-Zeitung «Daily Express» forderte am Montag den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan zu Massnahmen gegen die grassierende Gewalt auf. «Sadiq, handele jetzt!», lautete die Überschrift. (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hausmeister krause 03.04.2018 16:48
    Highlight Was nicht wahr sein kann, darf auch nicht wahr sein. Alle kennen das Problem aber niemand wagt sich es beim Namen zu nennen.
    0 2 Melden
  • bewusst 03.04.2018 15:22
    Highlight Der Artikel und die Kommentatre hier zeigen auf dass die Welt halt nicht so einfach schwarz oder weiss ist wie sie sowohl die Befürworter wie auch die Gegner von strengeren Waffengesetzen in der CH gerne hätten.
    1 0 Melden
  • Roterriese 03.04.2018 12:37
    Highlight
    Grossbritannien hat eines der strengsten Waffengesetze und trotzdem ist London, sogar vor New York, die neue „Mord-Hauptsadt der Welt“.


    Und trotzdem gibt es noch immer Leute (vor allem Linke), die glauben strengere Waffengesetze hätten einen Einfluss auf die Waffengewalt....
    13 38 Melden
    • remono 03.04.2018 13:04
      Highlight Die "Mord-Haupstadt der Welt" ist London noch lange nicht. Im Artikel wird nur der Vergleich zwischen den beiden Grossstädten London und New York gezogen.

      Zu den Waffengesetzen:
      Sobald man das gesamte Land in die Rechnung mit einbezieht ist die Tendenz wohl sehr deutlich (1.0 Morde pro 100'00 Einwohner im Vereinigten Königreich gegenüber 4.7 Morde pro 100'000 Einwohner in den Vereinigten Staaten der USA ->Quelle: Wikipedia "Tötungsrate nach Ländern")
      13 6 Melden
    • sheshe 03.04.2018 14:23
      Highlight https://www.travelbook.de/orte/gefaehrliche-orte/mordrate-die-gefaehrlichsten-staedte-der-welt da ist London aber noch sehr weit davon entfernt!
      2 1 Melden
    • just sayin' 03.04.2018 16:25
      Highlight @remono: "Zu den Waffengesetzen: Sobald man das gesamte Land in die Rechnung mit einbezieht ist die Tendenz wohl sehr deutlich (1.0 Morde pro 100'00 Einwohner im Vereinigten Königreich gegenüber 4.7 Morde pro 100'000 Einwohner in den Vereinigten Staaten der USA"

      jep! und die schweiz hat mit 0,6 knapp halb so viele tötungen pro 100'000 einwohner wie die uk, obwohl wir deutlich mehr waffen in privatbesitz haben.

      für mich ein deutliches zeichen, dass schärfere waffengesetze (uk hat einnes der schärfsten weltweit) nichts bringt.

      kriminalität kommt von armut, fehlende bildung/aufgabe
      2 3 Melden
    • Roterriese 03.04.2018 17:29
      Highlight Und wie man am Beispiel London auch schön sieht, wird dann einfach auf das Messer zurückgegriffen
      2 0 Melden
    • just sayin' 04.04.2018 09:06
      Highlight jep. aber hauptsache die freiheit der bürger immer weiter einschränken, enteigenen, überwachen.

      wenn wir in ein paar jahren auf heute zurückblicken, werden wir die köpfe schütteln, wie uns freiwillig und im namen der sicherheit haben einsperren lassen.

      https://www.theguardian.com/uk-news/2018/jan/25/knife-and-gun-rises-sharply-in-england-and-wales
      1 0 Melden
  • Hardy18 03.04.2018 12:25
    Highlight In England gibts ja tolle Nachnamen 😁
    6 1 Melden
  • ujay 03.04.2018 12:01
    Highlight Sind da durch Polizisten ermordete Zivilisten mitgezählt?
    6 23 Melden
    • ujay 05.04.2018 16:38
      Highlight http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/usa-polizeieinsaetze-tote-polizeigewalt-afroamerikaner
      0 0 Melden
  • Gawayn 03.04.2018 08:26
    Highlight Wir reden von Städten mit über 9 Millionen Einwohnern.
    Ausserdem gehört gerade New York, zu den sichersten Städten der Welt und st vermutlich die sicherste Grosstadt der USA.

    In den 80ern war es freilich eine ganz andere Geschichte.
    Aber das ist weit über 30 Jahre her.

    Das Waffengesetz ist nicht überall in den USA so liberal. In New York darf man als Privatperson, keine Waffe auf sich tragen.
    Ausser mit einer besonderen Bewilligung die man nur sehr schwer bekommt.
    49 7 Melden
    • 〰️ empty 03.04.2018 08:48
      Highlight Die kriminellsten Städte der USA haben allesamt strenge Waffengesetzte.
      29 14 Melden
    • just sayin' 03.04.2018 10:27
      Highlight @Gawayn

      "In New York darf man als Privatperson, keine Waffe auf sich tragen."

      ...ausser mann ist politiker. dann kann mann nach immer strikteren waffengesetzen schreien und für sich selbst privaten security engagieren (welcher natürlich waffen tragen darf).

      das recht sich zu verteidigen wird immer mehr eine frage des reichtums
      16 8 Melden
    • x4253 03.04.2018 10:38
      Highlight @〰️ empty
      Liste der Städte mit der höchsten Kriminalitätsrate:
      1. St. Louis - Missouri - laxes Waffengesetz
      2. Detroit - Michigan- laxes Waffengedetz
      3. Memphis - Tennessee - lax
      4. Milwaukee - Wisconsin - lax
      5. Baltimore - Maryland - streng
      6. Oakland - California - streng
      7. Kansas City - Missouri - lax
      8. Cleveland - Ohio - lax
      9. Indianapolis - Indiana - lax
      10. Washington DC - sehr streng


      Quelle: FBI und NRA
      26 7 Melden
  • ElDiablo 03.04.2018 07:51
    Highlight Blöde Frage. Werden Terroropfer ebenfalls in die Mordstatistik aufgenommen?
    29 2 Melden
    • goschi 03.04.2018 08:37
      Highlight IdR nicht
      5 0 Melden
    • ElDiablo 03.04.2018 10:58
      Highlight Was ist für diese Statistik denn die genaue Definition für Mord? Ich finde das ist nicht so klar, wie man zuerst denkt. Meiner Meinung nach müsste es ja "Vorsätzliche Tötung" sein, aber da würden die Terroropfer ja wiederum dazugehören. @Watson Habt ihr Informationen dazu?
      11 1 Melden
    • just sayin' 04.04.2018 09:56
      Highlight @eldiablo

      die definition von terrorismus ist ziemlich klar und immer gleich:

      Gewaltaktionen gegen Menschen oder Sachen (wie Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) zur Erreichung eines politischen, religiösen oder ideologischen Ziels.
      3 0 Melden
  • derEchteElch 03.04.2018 07:17
    Highlight „Von der Londoner Polizei hiess es..“

    Von welcher Polizei in London? MPS aus Greater London? Wenn ja, was die City of London Police dazu?
    8 40 Melden
  • FuckCommunism_zensiert 03.04.2018 06:38
    Highlight Wie ist das möglich
    Waffen sind doch dort Streng Reguliert
    Ich meine New York
    Aber wie sieht es in London aus mit Waffen Gewalt ?
    12 58 Melden
    • Saraina 03.04.2018 08:02
      Highlight Lesen hilft. Die Morde in London wurden hauptsächlich von Minderjährigen an anderen Minderjährigen mit einem Messer begangen.
      51 5 Melden
    • Snowy 03.04.2018 14:14
      Highlight Liste der Städte mit der höchsten Kriminalitätsrate:
      1. St. Louis - Missouri - laxes Waffengesetz
      2. Detroit - Michigan- laxes Waffengedetz
      3. Memphis - Tennessee - lax
      4. Milwaukee - Wisconsin - lax
      5. Baltimore - Maryland - streng
      6. Oakland - California - streng
      7. Kansas City - Missouri - lax
      8. Cleveland - Ohio - lax
      9. Indianapolis - Indiana - lax
      10. Washington DC - sehr streng


      Quelle: FBI und NRA und User x4523
      2 0 Melden
  • walsi 03.04.2018 06:13
    Highlight Jetzt wäre noch schön zu erfahren, was die Erklärung von Cressida Dick ist. Weshalb sind die sozialen Medien mitverantwortlich für den Anstieg der Morde?
    16 7 Melden
    • durrrr 03.04.2018 07:29
      Highlight Weil europäische Staaten im Vergleich zur USA eine völlig verfehlte Migrationspolitik fahren.
      43 42 Melden
    • Beggride 03.04.2018 09:18
      Highlight @durr
      Und darum sticht ein Minderjähriger andere (nicht erwiesenermassen Ausländer, beide) nieder? Verstehe den Zusammenhang nicht...
      Ich würde es viel mehr dadurch erklären, dass in gewissen Kreisen Waffengewalt verharmlost wird (steht im Artikel) und man durch die Algorithmen stets in dieser Bubble bleibt.
      17 10 Melden
    • Hoppla! 03.04.2018 09:51
      Highlight Vor gut zwei Monaten wurden die neuen Kriminalitätsstatistiken 2017 im UK veröffentlicht. Dabei stellte man fest, dass das erste Mal seit ewig mehr Delikte verübt wurden (+14% zum VJ). Die Medien waren sich mehrheitlich einig, dass der Grund bei den massiven Kürzungen im Sozialbereich (v.a. auch bei Jugendlichen) zusammen mit der Redimensionierung der Polizei der konservativen Regierungen liegt.

      Z.B.: http://www.bbc.com/news/uk-42815768.

      Aber vielleicht sind es auch einfach die bösen, bösen Migranten.
      30 20 Melden
    • LeChef 03.04.2018 11:50
      Highlight @Hoppla! Nur weil sich die Medien einig sind, heisst das nicht dass sie es wirklich besser wissen.
      13 9 Melden
    • walsi 03.04.2018 12:04
      Highlight Cressida Dick sagt nicht, dass es die Kürzungen der Sozialhilfe sind, sie sagt, dass es an den sozialen Medien liegt. Das ist nicht das Gleiche.
      10 1 Melden
    • Hoppla! 03.04.2018 12:48
      Highlight Danke für die Aufklärung. ;-) Sind wir uns aber einig, walsi, dass weder die sozialen Medien noch die Sozialhilfe nur im geringsten was mit den von durrr erwähnten bösen Migranten zu tun hat?

      Ja, LeChef. Vielleicht erzählt ein Youtube-Kanal etwas anderes. Wer weiss.
      5 2 Melden
    • LeChef 03.04.2018 13:41
      Highlight Hoppla! Keine Angst, ich bin kein Typ der sich auf Youtube und obskuren Seiten informiert ;)

      Die meisten Journalisten sind aufrichtig genug, ihre Zuschauer und Leser nicht absichtlich zu täuschen. Aber eine gesunde Portion Misstrauen gegenüber den grossen Medien ist sicher nicht verkehrt. Verschiedene soziale Phänomene beeinflussen die Berichterstattung und dessen sollte man sich bewusst sein.

      3 0 Melden
    • Negan 03.04.2018 13:44
      Highlight Naja, man kann es auch anders sehen. Vielleicht musste man ja kürzen weil die Migration einfach zu gross war. Erfolgreiche Integration kostet massig Geld. Bleibt nur Steuern rauf oder Leistungen kürzen und verteilen. Darum bin ich auch der Meinung, dass unkontrollierte Zuwanderung niemanden weiter bringt. Es reicht halt einfach schlicht nicht für alle. Das verträgt kein Land, alles auf einmal. Erfolgreich kann eine Gesellschaft dies nur bewerkstelligen (und auch seine eigene Identität behalten) wenn man es in Schüben aufnehmen und erst "verarbeiten" kann. Nun denn, blitzt mal schön ;)
      4 1 Melden
    • Waedliman 03.04.2018 14:24
      Highlight Meine Vermutung: Diese Medien sind amerikanisch. Die Faszination der Amerikaner von Gewaltthemen ist gross. Darum gibt es dort auch eine vergleichbar zahme Zensur - anders z. B. als bei sexuellen Inhalten. Nun wird diese scheinbar alltägliche Gewalt auch nach Europa transportiert, in Musiktexten, in Bildern, Filmen usw. Das subjektive Empfinden der Menschen, dass die Welt gewalttätiger geworden ist, wird auch hierdurch gespeist, da jede Tat nun gleich mit Bildern versehen wird. Und jeden Tag Bilder von Toten machen irgendwann gleichgültig.
      1 1 Melden
    • Saraina 03.04.2018 18:16
      Highlight Unkontrolliere Zuwanderung? Im UK? Wie denn, die schwimmen alle durch den Ärmelkanal? Die Migration ist nicht zu gross, im Gegenteil kann sich UK durch seine Lage gut vor ungewollten Flüchtlingsströmen schützen, und im Gesundheitswesen gibt es erste Engpässe, weil die EU- Bürger Mühe mit der immer noch unklaren und teils chaotischen Rechtslage seit der Brexitabstimmung haben, und zurück auf den Kontinent migrieren.
      3 0 Melden
    • just sayin' 04.04.2018 10:08
      Highlight @Waedliman

      "vergleichbar zahme Zensur" von gewaltthemen in den usa?

      ich bin der genau konträren meinung. die grossen medien wie cnn etc. beziehen eine ziemlich klare anti-waffen stellung und nehmen jeden anlass ihre meinung den zuschauern mitzuteilen.

      aktuell ist gerade youtube daran relativ breit channels zu sperren/löschen, welche sich mit waffen beschäftigen (soviel zur freien meinungsäusserung auf youtube).

      "So this is how liberty dies...with thunderous applause."
      0 0 Melden

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