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Was «Quishing» ist und wie du dich davor schützt

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Was «Quishing» ist und wie du dich davor schützt

Der Missbrauch von QR-Codes kann grundsätzlich überall stattfinden. Im Bereich der Mobilität kann er bei E-Ladesäulen oder Parkuhren vorkommen.
22.07.2026, 10:0822.07.2026, 10:08
Mobilitätsteam TCS
Mobilitätsteam TCS

Aus den Begriffen «QR-Code» und «Phishing» ist das Wort Quishing entstanden. Gemeint ist der Missbrauch von QR-Codes, die beispielsweise überklebt oder manipuliert werden und auf gefälschte Webseiten führen. Kriminelle versuchen so, an persönliche Daten oder Zahlungsinformationen zu gelangen. Im Bereich der Mobilität kann dies etwa bei Parkuhren oder E-Ladestationen vorkommen. Nutzerinnen und Nutzer werden über einen manipulierten QR-Code auf täuschend echt nachgemachte Webseiten eines Park- oder Ladesäulenbetreibers weitergeleitet.

Natürlich wird erst nach dem Scannen die Zieladresse sichtbar – und viele Nutzerinnen und Nutzer prüfen diese nicht genau. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die angezeigte Internetadresse, bevor man die Webseite öffnet oder persönliche Daten eingibt.

Überklebungen prüfen

Es gibt jedoch fälschungssichere Lösungen. Viele moderne Parkuhren oder Ladesäulen zeigen den QR-Code direkt auf einem Display an, anstatt ihn lediglich aufzukleben oder aufzudrucken. Solche dynamisch angezeigten Codes lassen sich deutlich schwerer manipulieren. Wir empfehlen, aufgeklebte QR-Codes immer genau zu prüfen. Häufig wurden sie über den ursprünglichen Code geklebt und wirken nicht professionell verarbeitet. Bei Ladestationen befindet sich oft zusätzlich ein QR-Code im Display – diesen sollte man bevorzugt scannen.

Noch sicherer ist es, die offizielle App des Betreibers oder – sofern verfügbar – die integrierte Bezahlfunktion mit Kredit- oder Debitkarte direkt an der Ladestation zu nutzen. Dadurch lässt sich das Risiko, auf eine gefälschte Webseite zu gelangen, deutlich reduzieren.

Gesundes Misstrauen ist gut

Misstrauisch solltest du ausserdem werden, wenn ungewöhnlich hohe Beträge angezeigt werden, die Webseite des Betreibers unseriös wirkt oder die Internetadresse nicht zur offiziellen Website passt. Spätestens wenn persönliche Daten wie E-Mail-Adresse, Passwörter, Kreditkartendaten oder andere sensible Informationen abgefragt werden, ist besondere Vorsicht geboten. Wer den Verdacht hat, einen manipulierten QR-Code gescannt oder Daten auf einer gefälschten Webseite eingegeben zu haben, sollte den Zahlungsvorgang sofort abbrechen, den Betreiber informieren und – falls bereits Zahlungsdaten eingegeben wurden – umgehend die Bank oder den Kreditkartenanbieter kontaktieren. So können mögliche Schäden häufig noch verhindert oder begrenzt werden.

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