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iPhone Notfallpass

Angehörige lassen sich dank Notfallpass schneller benachrichtigen. Bild: Keystone/watson

Diese versteckte iPhone-Funktion rettet Leben. Sollten auch Android-User wissen 😉

Mit der «Health»-App hat Apple einen Àusserst praktischen Notfallpass lanciert. Dieser kann auch auf gesperrten GerÀten abgerufen werden.



Die mit iOS 8 lancierte «Health»-App hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten und zweiten Blick annehmen könnte. Die wichtigste – und gleichzeitig Ă€usserst unscheinbare – Funktion verbirgt sich hinter der Bezeichnung «Notfallpass». 

Dort lassen sich persönliche Daten eintragen, die bei einem Notfall von grossem Nutzen sein können: Wie zum Beispiel die eigene Blutgruppe sowie die Adresse und Telefonnummer derjenigen Person, die im Notfall umgehend informiert werden soll. Etwa dann, wenn man nach einem Verkehrsunfall unter Schock steht und nicht ansprechbar ist.

Das Praktische am Notfallpass: Die Informationen können jederzeit auch auf einem gesperrten GerĂ€t abgerufen werden. Es gilt lediglich auf dem Sperrbildschirm unten links auf das Wort «Notfall» zu drĂŒcken (bei neuen iPhones und iPads mit Fingerabdruck-Scanner gilt es unter UmstĂ€nden zuerst nach rechts zu wischen). Mit einem weiteren Klick wird der Notfallpass geöffnet. Nun lĂ€sst sich auch ohne PIN die gespeicherte Kontaktperson (Mutter, Partner etc.) anrufen.

iPhone Notfallpass iOS 8

Bild: watson

Erfreulich, dass neben dem Alter, Grösse, Gewicht und Blutgruppe auch eingetragen werden kann, ob man bereit ist, Organe zu spenden.

Daneben lassen sich viele andere medizinisch relevante Informationen speichern: Erkrankungen und Àrztliche Befunde, aber auch Allergien und die UnvertrÀglichkeit von gewissen Medikamenten.

Solche Informationen können den RettungssanitĂ€tern, aber auch Ärzten und dem Pflegepersonal im Spital die Arbeit erleichtern. Vorausgesetzt, sie wissen, wie man den Notfallpass abruft.

Und falls du die «Health»-App erst richtig entdeckst: Dort werden auch die pro Tag absolvierten Schritte und Treppen erfasst. Das kann zusĂ€tzlich motivieren, das iOS-GerĂ€t mit sich zu fĂŒhren.

Hier erklÀrt Apple, wie das Einrichten geht.

iPhone Notfallpass iOS 8

Bild: watson

Diese Story wurde erstmals im November 2014 publiziert.

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dave1771 25.11.2014 14:55
    Highlight Highlight @Dani Schurter: Wenn ich eintrage, dass ich Organspender bin, ist dies automatisch ein ErklÀrung, dass ich damit einverstanden bin? Reicht dies?
    • TJ MĂŒller 25.11.2014 16:53
      Highlight Highlight Sewi, lieber Troll, lass doch bitte einfach deine saudummen Kommentare. Ich hoffe du oder Angehörige von dir werden nie in die Situation kommen, auf die Organe Anderer angewiesen zu sein und dann verdutzt verstellen werdet, dass es viel zu weige Spender gibt...
    • @schurt3r 25.11.2014 20:44
      Highlight Highlight Man sollte die offizielle Organspendekarte der Stiftung Swisstransplant ausfĂŒllen. Die gibts im Kreditkartenformat, oder auch in digitaler Form, integriert in die Gratis-App «Echo112».

      Quelle: http://www.swisstransplant.org/l1/sos-app-112-spendekarte.php
  • Zeit_Genosse 25.11.2014 12:17
    Highlight Highlight Hatte bisher die Notfallnummern von den zu informierenden Personen (ICE) auf dem Sperrbilschirm sowie meine Kontaktdaten. So wurde mir auch mein verlorenes GerĂ€t sofort gemeldet und ĂŒbergeben. Auch wenn es spezifische Funktionen dafĂŒr gibt, im Notfall muss es schnell gehen und einfach sein.
  • Chaose 25.11.2014 12:01
    Highlight Highlight Pssst... bloss die DatenschĂŒtzer nicht wecken! ;-)

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