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Ein «Drag Race» der ungewöhnlichen Art, ganz ohne schlechtes Gewissen? bild: inside evs

Tesla gegen Zero-Motorrad: Dieses Duell lässt «Verbrenner» alt aussehen



Zwei stark motorisierte Boliden, die sich auf einer Piste ein Rennduell liefern, ganz ohne Abgase: Das italienische Fachmagazin «INSIDE EVs» lässt im folgenden Video ein Model 3 von Tesla gegen das Zero SR/F antreten. Beide Unternehmen sind in Kalifornien beheimatet und sorgen mit ihren von Akkus angetriebenen Maschinen für Spannung.

Das Duell im Video:

abspielen

Video: YouTube/InsideEVs Italia

Die «Kontrahenten»:

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Folgende Werte sind oben aufgeführt: Leistung (Kilowatt und PS), Drehmoment (Newtonmeter), Gewicht (kg), Reichweite (km), Energieverbrauch (Kilowattstunde), Höchstgeschwindigkeit (km/h) und Preis (in Euro). screenshot: insideevs.it

Fazit: Der Tesla kommt von Null auf 400 Meter in 11,7 Sekunden und wird trotz rasanterem Start Zweiter. Das Zero-Motorrad hat im Ziel die Nase vorn, mit einer gestoppten Fahrzeit von 11,59 Sekunden. Wundert das jemanden? Das Model 3 bringt stolze 1860 Kilogramm auf die Waage. Das Gewicht des Elektro-Töffs beträgt hingegen gerade mal 220 kg.

Die Höchstgeschwindigkeit betrug etwa 183 km/h, hält futurezone.at fest. Die maximale Höchstgeschwindigkeit des Model 3 Performance liege bei 250 km/h, die des Zero SR/F bei 200 km/h. «Wäre das Rennen also über eine grössere Distanz gegangen, hätte das Ergebnis anders ausgesehen.»

Die Vorteile von Elektromotorrädern gegenüber Autos seien klar, hielt E-Töff-Liebhaber und watson-Redaktor Patrick Toggweiler kürzlich in diesem Artikel fest.

(dsc)

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Namenloses Elend 30.12.2019 15:52
    Highlight Highlight Kriegt ihr eigentlich Weihnachtsgeschenke von der Elektrolobby? Gefühlt jeder zweite Beitrag lobt die E Mobilität in den Himmel oder nervt mich mit 16 Jährigen Gymischülern, die meinen die Welt zu retten.
    Ich bin ja kein Klimalügner, aber langsam habt ihr denn auch mal genug Nonsense rausgehauen. Jeder weiss, dass ein Tesla schnell ist. Aber gegen einen gut modifizierten GTR, eine Supra, oder Kompressor V8 mit dickem Ladedruck sieht auch ein Tesla alt aus.

    Auto und Foodbeiträge bitte nur von Baroni schreiben lassen. Thaaanks! 😘
    • Laborant 30.12.2019 16:44
      Highlight Highlight Gegen einen modifizierten GTR tritt man auch nicht mit der Familienkiste Model 3 an. Da nimmt man etwas Adäquates, etwa einen neuen Roadster, einen Rimac oder einen gutted Model S P100D Ludricious.
    • @schurt3r 30.12.2019 17:57
      Highlight Highlight 2020 wird das Jahr der Elektromobilität, und das ganz ohne Lobbying, warts nur ab! 😉
    • DerHans 30.12.2019 18:32
      Highlight Highlight @schurter lass sie jammern!
      Um 1889 wurde gegen die Elektrizität gestänkert
      Um 1900 gegen Autos
      Um 1960 gegen Computer
      Um 1980 gegen bleifreies Benzin und den Kat.
      Um 1995 gegen das Internet
      2007 gegen das Smartphone
      Und zur Zeit halt gegen E-Autos.
      Bis 2030 wird dann keiner mehr zugeben, dass er was gegen E-Autos hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nony 30.12.2019 15:10
    Highlight Highlight Ich finde schon, dass da ebenfalls ein schlechtes Gewissen angezeigt wäre. Hier werden massenhaft Ressourcen für nix und wieder nix verschleudert. Beschleunigungsrennen sind für jedes Fahrzeug eine Materialschlacht, die darüber hinaus auch massenhaft Feinstaub produzieren. Und selbst wenn der Strom von der Sonne "gezapft" worden ist, ist es immer noch eine hirnrissige Verschwendung.
  • ursus3000 30.12.2019 14:25
    Highlight Highlight Ach ewig die pubertären Schwanzvergleiche , ist etwa genauso relevant wie quartettspielen
    • Inspector Callahan 30.12.2019 15:30
      Highlight Highlight Der Punkt ist, den Unwissenden einfach zu demonstrieren, wie gut/besser EV's sind.
    • w'ever 30.12.2019 16:43
      Highlight Highlight @ursus3000
      wenn du nichts hast zum messen, dann musst du ja auch nicht mitspielen, oder? ;)
    • ursus3000 30.12.2019 17:45
      Highlight Highlight @ w'ever und nein ich brauche keine Penisverlängerung weder mit Strom noch Benzin
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 30.12.2019 14:18
    Highlight Highlight Zu 99% meiner Fahrzeit gebe ich nicht Vollgas und auch ein Beschleunigungsrennen von 0-100 habe ich noch nie gemacht. Dann eher von 50-120, wenn man auf die Autobahn auffährt...
    Am ehesten wären Rundenzeiten auf der Nordschleife interessant, aber selbst war ich wie wohl die meisten noch nie auf einer Rennstrecke...
  • Bruno Meier (1) 30.12.2019 13:02
    Highlight Highlight Was scheinbar doch Einige begriffen haben: das Gewicht macht den Unterschied. Wollen wir ein umweltfreundliches Auto, muss zwingend das Gewicht endlich runter und nicht nur immer rauf. Es reichen dann auch 50 bis 100 Elektro-PS für den Normalverbraucher.
    • Lümmel 30.12.2019 13:14
      Highlight Highlight Das stimmt. Man sollte meinen mit dem heutigen Stand der Technik eigentlich kein Problem.
    • Inspector Callahan 30.12.2019 15:31
      Highlight Highlight @Bruno: Nein. Der Verbrauch macht den Unterschied.
    • w'ever 30.12.2019 16:49
      Highlight Highlight @bruno
      deine aussage dass ein auto mit 50-100ps genügt stimmt so nicht ganz.
      überspitzt gesagt, fährt ein auto mit 50ps "immer" am limit der belastbarkeit des motors, hingegeben ein auto mit 150ps mehr reserven hat und weniger verbraucht. egal ob verbrenner oder stromer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aussie 30.12.2019 13:02
    Highlight Highlight 183 Km/h nach 11.x Sekunden? Eine KTM Superduke 1290 ist nach 7.2 Sekunden bereits auf 200. Ich würde eher sagen dass die Elektrofahrzeuge da alt aussehen.
    • Rémy Zenger 30.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Solange Gewicht und Leistung auf einem ähnlichen Niveau sind, wird das Elektrofahrzeug ein Beschleunigungsrennen immer gewinnen. Siehe Drehmoment Entfaltung von Elektromotoren.
    • Bruno Meier (1) 31.12.2019 09:36
      Highlight Highlight Und da liegt das Problem, sieht man beim Motorrad am besten. Eine KTM fährt mit 20kg Benzin 300km. Ein E-Bike kann nie in dieser Gewichtsklasse mitspielen, wenn die Reichtweite einigermassen vernünftig bleiben soll.
      Aus diesem Grund bin ich ein Gegner reiner Akku-Fahrzeuge und nicht prinzipiell gegen den E-Motor, nur gegen den Speicher.
  • Bruno Meier (1) 30.12.2019 13:00
    Highlight Highlight Der nächste nichts aussagende Vergleich. Was sagt uns der Sprint von 0-100km/h oder über eine 1/4Meile? Nichts, ausser das der Antritt gut ist.
    Der Sprint ist nur eine von vielen Eigenschaften, die ein Fahrzeug ausmachen.
    Wichtiger wäre beim "Sportvergleich": wie viele Runden auf der Rennstrecke bringt er diese Leistung, wie spät kann ich bremsen, wie lange halten die Reifen, wie viel ist der tatsächliche Verbrauch und damit die Reichweite, wie lange halten die Bremsen diese Belastung aus, etc.?
    Und da gibt es nur ein Serien-Auto, welches um Lichtjahre der Konkurenz überlegen ist: Porsche.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 30.12.2019 11:11
    Highlight Highlight Interessanter Vergleich. Das wäre doch ein Motorrad für den Sommer ;).

    Das Resultat wäre bei einem Benziner natürlich dasselbe. Geringes Gewicht ist Trumpf.

    Übigens: Das Model 3 Performance schafft ganze 261 Km/h Spitze nicht ‚nur‘ 250.
  • Zeit_Genosse 30.12.2019 10:58
    Highlight Highlight 0-100 - Vergleiche sind irgendwie durch. Mehr, um medial Aufmerksamkeit zu schaffen. E-Motoren sind mit sofortigem hohen Drehmoment und stufenloser Leistungsentfaltung für Fahrzeuge geeignet. Das Thema ist mehr Akkugewicht zu Reichweite. Dort sollte die Entwicklung stattfinden. Das E-Motorrad zeigt eine hohe Reichweite bei geringem Gewicht. Damit müssen weniger Ressourcen verbaut werden. Fahrzeuge mit 800-1000 Kg könnten kleinere Akkus bei gleicher Reichweite enthalten und somit (noch) umweltfreundlicher werden. Da hat es Potenzial, da Strom auch nicht unbegrenzt verfügbar ist und teuerer wird.
    • watsoninan 30.12.2019 13:00
      Highlight Highlight Guter Artikel, beim letzten Punkt muss ich widersprechen.
      Wenn von "Erneuerbarer Energie" gesprochen wird, ist eigentlich schon eine unbegrenzt verfügbare Energiequelle gemeint.
      Oder anders: wenn das letzte Windchen verweht, der letzte Stausee trocken ist und der letzte Fluss nicht mehr fliesst, haben wir wohl andere Sorgen.
      Das letzte Tröpfchen Rohöl hingegen scheint mir zumindest in naher Zukunft zu brennen.

      Strom könnten wir nahezu unbegrenzt gewinnen, aber eben... Könnten.
    • Inspector Callahan 30.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Nun ja, ein Zero Bike hat dafür null Knautschzone, von Fahrer mal abgesehen... ;-)
      Vergleicht man auch das Gewicht eines Tesla Model 3 mit Verbrennern dieser Fahrzeugklasse - ist der Gewichtsunterschied kaum der Rede wert.

      Über Gewicht zu reden ist einseitig - Verbrauch ist viel relevanter, weil sich da die Gesamteffizienz des Fzg. zeigt.
    • Randen 30.12.2019 18:19
      Highlight Highlight Gewicht wird überbewertet. Klar spielt es eine Rolle aber Wind Widerstand ist wichtiger.
  • Adumdum 30.12.2019 10:25
    Highlight Highlight Motorrad gegen Auto im Benziner Vergleich würde doch meistens genauso aussehen: sogar meine 650cc Klapperkiste geht von Null auf 100kmh in 3.8sek - das ist schneller als ein Porsche Carrera GT mit 612 PS (und dreissig Mal so teuer), also nicht sehr verwunderlich dieses Ergebnis?
    • Aussie 30.12.2019 13:04
      Highlight Highlight Ein Carrera GT ist von jüngstens 2006, deine 650cc Klapperkiste ist sicher neuer! Und es gibt durchaus 911er die das unter 3 Sekunden erledigen.
    • F.U.G.T. 30.12.2019 14:44
      Highlight Highlight Carrera GT braucht 3.6Sec. Gruss vom Klugscheisser🙃
    • F.U.G.T. 30.12.2019 22:53
      Highlight Highlight Das stimmt wohl, wobei ich finde 0-100 Messungen nicht so relavant. 100-200 sagt schon etwas mehr über ein Fahrzeug aus...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 30.12.2019 09:55
    Highlight Highlight Beeindruckend was der Töff für einen Verbrauch hat. Mit 14,4 kWh = 1,5 Liter Benzin kommt der 320 km weit.
    • dmark 30.12.2019 12:26
      Highlight Highlight Jetzt rechne das mal um, wenn ein Auto anstatt 2 Tonnen, gerade mal noch 800 -1000 Kilo (oder noch weniger) hätte...
      Was ich damit sagen möchte ist, dass diese ganzen "Wahnsinnsleistungen" der E-Autos in Bereichen um 350 KW und mehr doch eigentlich Schwachsinn sind.
      Eine Tonne mit (sagen wir mal grob) 120 KW reichen völlig aus, um recht flott vorwärts zu kommen.
    • Allion88 30.12.2019 13:12
      Highlight Highlight Dmark: dieses argument hört man viel, wird aber nicht wahrer. der motor im tesla ist rund 35kg. Im dual motor (allrad) das doppelte. Ein schwächerer motor macht also wenig bis gar nichts aus.
    • Geysir 30.12.2019 13:12
      Highlight Highlight Naja, die 320km sind nicht nur mit dem 14.4kwh akkupack möglich. Sondern nur mit dem zusätzlichen powerpack von 6kwh, dies verhindert aber leider das fast charging der zero. Auch darf dann nie schneller als 50km/h gefahren werde. Auf dem test zyklus kommt sie mit ihren 20kwh noch etwa 190km (gemäs zero homepage). Trotzdem ist es leider noch eines der wehnigen "altagstauglichen" e motorräder :(
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 30.12.2019 09:14
    Highlight Highlight Bei der Tabelle muss man schon Interpretations-Vermögen haben 😜

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