Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Elon Musk twittert mal wieder auf Teufel komm raus. Aus gutem Grund ... screenshots: twitter

Tesla ist so wertvoll wie noch nie – und Elon Musk twittert 😂



Tesla hat am Montag an der Börse eine Marke übersprungen, die die Aktie nie zuvor erreicht hatte, und die von grosser symbolischer Bedeutung ist: 420 US-Dollar.

Zur Erinnerung: Zu diesem Preis wollte Tesla-Chef Elon Musk das Unternehmen angeblich von der Börse nehmen, oder dachte zumindest öffentlich darüber nach. Ein entsprechender Tweet sorgte im August 2018 für beträchtliche Aufregung.

«Denke darüber nach, Tesla bei 420 Dollar von der Börse zu nehmen. Finanzierung gesichert», hatte Musk damals gewittert und wurde prompt als Ankündigungsweltmeister verspottet. Damit nicht genug, musste der Tesla-Chef zurückkrebsen, wurde von der Börsenaufsicht gebüsst und hatte eine Strafe von 20 Millionen Dollar zu bezahlen.

16 Monate später lacht vor allem einer: Musk.

Angesichts des Börsenwerts von Tesla (über 76 Milliarden Dollar) dürfte sein privates Vermögen um mehrere Milliarden Dollar gewachsen sein: Bekanntlich lässt sich Musk mit Beteiligungen am eigenen Unternehmen «entlöhnen».

Auf die Zahl 420 kam der Multimilliardär, der im Sommer 2018 mit einem Podcaster vor laufender Kamera kiffte, laut einer Klageschrift der Börsenaufsicht nicht nur durch Finanzanalysen: 420 gilt in den USA als gängiger Code für Marihuana-Konsum. Zudem wollte Musk mit der Verwendung als Kaufpreis laut Börsenaufsicht seine Freundin beeindrucken.

Bild

Weihnachtsgeschenk für Aktionäre: Die Tesla-Aktie im Allzeithoch am 23. Dezember. screenshot: bloomberg

Wohlgemerkt: Musk habe mehrmals erklärt, dass er sich aus Marihuana eigentlich nichts mache, ruft teslamag.de in Erinnerung. Der Unternehmer habe vor dem Kiffen gewarnt, weil es wortwörtlich «versteinert» (stoned) mache.

Ob der Verlust des Fertigungschefs Bert Bruggeman die gute Stimmung von Musk zu trüben vermag? Die deutsche «WirtschaftsWoche» berichtete am vergangenen Sonntag über die Personalie, unter Berufung auf dessen Umfeld. Bruggeman war erst im Oktober vergangenen Jahres zu Tesla gewechselt. Einen Nachfolger soll es demnach noch nicht geben, weil der Abgang überraschend gekommen sei.

(dsc)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

Vorhang auf für den Tesla-Chef...

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frogface 24.12.2019 09:36
    Highlight Highlight Ich sehe vor allem Hybris. Das endet selten gut. Aber was vielleicht bleibt sind technische Innovationen.
  • Cityslicker 24.12.2019 09:31
    Highlight Highlight Oha, Premiere, nun wurde ich also auch mal gelöscht. Wäre toll, wenn ihr bei Gelegenheit mal auflöst, gegen welche der Kommentarregeln ich mit meinem Beitrag verstossen haben soll. Kontrovers war er ja glaub ich nicht... (zuletzt 70 Herzen, 1 Blitz!) Unsachlich? Wahrheitswidrig? Natürlich messe ich euch auch an euren eigenen Massstäben („News unfucked“) - und wenn ihr das nicht belegte Narrativ des „notorischen Kiffers“ Musk immer wieder verwendet, werde ich euch immer wieder darauf hinweisen - aber nicht jedes einzelne Mal das entsprechende Video als Quelle raussuchen - das ist euer Job. 😘
    • @schurt3r 24.12.2019 12:31
      Highlight Highlight Hey, kanns dir gern erklären.

      Einen brennenden Join in den Mund nehmen und daran ziehen = kiffen. Ob und wie fest man dabei inhaliert, interessiert höchstens Bill Clinton. 😄

      Im Artikel ist nicht die Rede, dass Musk ein notorischer Kiffer sei. Es wird eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC zitiert. Und wir erwähnen, dass der Tesla-Chef Kiffen nicht empfiehlt.

      Das stand auch schon hier:
      https://www.watson.ch/!574978569

      Hoffe, damit ist alles geklärt 🙏

      PS: Blitze/Herzen sind eine heikle «Währung» 😉

    • leverage 24.12.2019 16:37
      Highlight Highlight @Schurter: Ich bin deiner Meinung, was die Darstellung Musks betrifft. Ich. fand den Kommentar von Ci4yslivker auch eher unnötig.

      Aber weshalb löschen? Stört den Kommentar jemand?, Verstösst er gegen Richtlinien?
      Hat das Löschen dem Autor des Artikels geholfen? Dem Image von watson?

      Ich behaupte mal nein.

      Schlussendlich ist es eure Entscheidung was ihr aufschaltet und löscht. Und das finde ich gut so. Ich möchte auch nicht Zensur schreien, denn das ist es nicht.

      Es wirkt nur taktisch unklug. Wie der Flug von Cassis.

  • DerHans 24.12.2019 00:12
    Highlight Highlight Da haben die Shorter jetzt aber ein Gschänk! 🎁🎄
  • leverage 23.12.2019 23:08
    Highlight Highlight Bekanntlich lässt sich Musk mit Beteiligungen am eigenen Unternehmen «entlöhnen».

    Eigentlich ist er ein Hochrisiko Kapitalgeber, der an etwas glaubt und sehr viel Geld reinsteckt. Sein Vermögen steht und fällt mit Tesla und Space X.
  • MachoMan 23.12.2019 22:33
    Highlight Highlight In den Niederlande ballert Tesla zurzeit die Autos raus, als gäbe es kein Morgen danach.
    https://www.kentekenradar.nl/auto/tesla/model-3/

    Die Model 3s werden direkt aus dem Schiff, an die Kunden übergeben: https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=35&t=32800&start=80


  • Cityslicker 23.12.2019 22:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Dirk Leinher 23.12.2019 22:00
    Highlight Highlight Angesichts der Anklagen die Volldraht gerade bekannt macht, ist dies offensichtlich ein Teil einer dringend notwendigen PR Kampagne von Musk
    • Toerpe Zwerg 23.12.2019 23:58
      Highlight Highlight Aber nicht doch Herr Leinher ... diese "Anklagen" sind ja eher putzig - entweder satirischer Natur oder völlig abgedreht.

      Zur Reichsbürger-Postille Volldraht und deren famosem Herausgeber Jörn Baumann ...
      „Der BRD-Schwindel - Wie die ‘BRD’ ihr ‘Personal’ verschaukelt!“ ... „Mediale Vorbereitung auf die massenhaft ausgeführte Vergiftung der Bevölkerung und Umwelt“ ... „Thüringen wird zum Judenstaat umgebaut“ ...

      Wie tief stecken Sie im antisemitischen Verschörungssumpf?
    • DerHans 24.12.2019 00:04
      Highlight Highlight Volldraht, alles klar...
      Die Anklagen sind seit 2 Wochen bekannt und haben den Kurs nicht wirklich beeinflusst.
      Sie hätten noch erwähnen sollen, dass Tesla bald pleite ist.🤦🏼‍♂️
    • Amboss 24.12.2019 02:20
      Highlight Highlight Stimmt, es ist wirklich wichtig, dass mehr Leute Tesla, rsp Elektro-Auto generell fahren, sollten zB die Klimaziele erreicht werden.
      Schön, dass auch du das erkannt hast
  • MartinZH 23.12.2019 21:40
    Highlight Highlight Elon Musk ist wirklich ein schräger Typ..! 😉

Analyse

Musk kam, sah und wurde fast von Ameisen gebodigt – das steckt hinter der Wut auf Tesla

Wo sich zu DDR-Zeiten das Zentrallager der Stasi befand, will Tesla eine gigantische Fabrik für Elektroautos bauen. Das gefällt nicht allen. Die Ablehnung fusst teils auf gezielt gestreuten Lügen und Halbwahrheiten von Rechtspopulisten und Klimaleugnern, doch es gibt auch berechtigte Kritik.

Mit der überraschenden Ankündigung, in Grünheide bei Berlin die erste europäische Gigafactory für Elektroautos und Akkus zu bauen, hat Tesla-Chef Elon Musk Deutschland elektrisiert.

Tesla-Fans frohlocken. Politiker versprechen Tausende neue Arbeitsplätze. Deutsche Autozulieferer wittern millionenschwere Aufträge. Und Anwohner protestieren für oder gegen die Giga-Fabrik. Von «Da sollen doch nur Polen arbeiten» bis «Ich will hier weiter meine Ruhe haben» reicht die Kritik, wie ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel