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Klima

Zürcher Subventionen für E-Auto-Ladestationen bereits aufgebraucht

Aufladen eines E-Autos, Ladestation. (Symbolbild)
Das möchten alle E-Auto-Besitzer: Den Akku bequem zu Hause aufladen.Bild: imago-images.de

Der Zürcher «Fördertopf» für private E-Auto-Ladestationen ist bereits leer

Mit den 50 Millionen Franken aus Steuergeldern wurden über 114'000 Parkplätze im Kanton Zürich fürs elektrische Aufladen vorbereitet. Mehr als 8000 Subventions-Gesuche gingen ein.
28.10.2026, 15:5428.10.2026, 16:03

Wegen der hohen Nachfrage sei das Geld zwei Monate vor dem Ablauf der Frist vollständig aufgebraucht, wie der Kanton Zürich mitteilte. Neue Anträge werden gemäss Angaben vom Mittwoch nicht mehr angenommen.

Rund 95 Prozent der Fördergelder wurden beansprucht, um Parkplätze in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einer Basisinfrastruktur auszurüsten.

Der Zürcher Baudirektor Martin Neukom (Grüne) freut sich über das grosse Interesse. Das sei wichtig für den Klimaschutz, weil der Verkehr rund 40 Prozent der Treibhausgase im Kanton Zürich verursache.

Das Förderprogramm Ladeinfrastruktur war gemäss Mitteilung im April 2023 lanciert worden.

«Die Fördermittel verteilen sich relativ gleichmässig auf die verschiedenen Bezirke. Gemessen an der Bevölkerungszahl wurden in den Bezirken Uster und Meilen am meisten Fördermittel beantragt, gefolgt von Affoltern, Hinwil und Bülach.»

Bereits eingereichte und vollständige Gesuche würden noch bearbeitet, teilt die Baudirektion mit.

«Laden im Quartier» wird weitergeführt

Die Massnahme «Laden im Quartier» wird der Kanton weiterhin durchführen. Diese unterstützt Gemeinden dabei, im öffentlichen Raum Ladestationen zur Verfügung zu stellen.

Dies sei wichtig, damit auch Personen ohne eigenen Parkplatz ihre Elektrofahrzeuge laden könnten, betonte der Kanton. Die Finanzierung wird durch den Rahmenkredit des Förderprogramms Energie sichergestellt. Genehmigt hat diesen der Kanton im August.

Quellen

(sda)

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