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Ein Mitarbeiter des Polizeilichen Assistenzdienstes (PAD) verteilt am 4. August 2004 in Zuerich Strafzettel wegen Falschparkens. Der Polizeiliche Assistenzdienst ist eine Dienstabteilung der Zuercher Stadtpolizei mit rund 180 Mitarbeitenden. PAD-Angehoerige verrichten ihren Dienst unbewaffnet, tragen aber (abgesehen von den speziellen Achselpatten) die gleiche Uniform wie Polizisten. Sie regeln den Strassenverkehr, ahnden Verkehrsuebertretungen, patroullieren am Rande der Drogenszene oder werden bei Grossanlaessen eingesetzt. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

Knöllchen werden auch durch die Digitalisierung nicht beliebter. Bild: KEYSTONE

Zürcher Polizei stellt auf digitale Busszettel um – aber die Sache hat einen Haken

Falschparkerinnen kassieren in Zürich seit Montag die Bussen als QR-Code. Die Rechnung kann von Gebüssten bequem online bezahlt – oder von Hackern bequem gefälscht werden.



Seit heute verteilen die Polizistinnen und Polizisten in der Stadt Zürich die Bussen nur noch mit einem QR-Code-Zettel. Die Abschaffung des klassische Einzahlungsschein hinter dem Scheibenwischer ist ein schweizweiter Trend, dem schon mehrere Polizeien gefolgt sind.

Der Vorteil leuchtet ein: Wer gebüsst wird, kann die Rechnung mit dem Handy scannen und gleich online mit mit Kreditkarte, Twint oder der Postcard bezahlen. Den Gang zum Postschalter oder ins E-Banking erspart man sich.

QR Code Bussenzettel Stadtpolizei Zürich

Wer die Parkbusse bezahlen will, kann künftig den QR-Code scannen und die Rechnung online begleichen. Bild: Stadtpolizei Zürich

QR-Code-Bussen können gefälscht werden

Seit die Stadt Zürich die Umstellung bekannt gab, häufen sich jedoch kritische Stimmen. In Internet-Foren und in der IT-Welt wird mehrfach auf die Gefahr vor gefälschten Busszetteln hingewiesen.

Myriam Dunn Cavelty, Expertin für Cybersicherheit an der ETH, sagt allgemein zur Thematik: «(Cyber-)kriminelle sind natürlich sehr innovativ und es ist sicherlich nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass die Fälschung von QR-Codes ein neuer ‹Scam› werden könnte.»

Die Gefahr liegt im offenen Standard der QR-Codes, die dem Smartphone sagen, welche Webseiten geöffnet werden soll. Jeder und jede kann im Internet mit wenigen Klicks einen eigenen solchen Code erstellen und auf ein Blatt Papier so ausdrucken, dass es wie eine Übertretungsanzeige der Stadtpolizei Zürich aussieht.

Gefälscher QR-Code

Der gefälschte QR-Code enthält eine Webadresse, die von offiziellen Polizei-Webadresse nicht auf den ersten Blick unterschieden werden kann. Bild: watson

Das birgt grosse Betrugsgefahr: Cyberbetrüger können in einem QR-Code eine eigene Webseiten-Adresse packen, die zumindest augenscheinlich jener der Stadt Zürich zum Verwechseln ähnlich aussieht. Opfer, die solche gefälschten Busszettel mit ihrem Smartphone scannen, werden jedoch auf die Webseiten der Kriminellen weitergeleitet.

watson-Recherchen zeigen, dass eine solche Betrugsmasche innert weniger Stunden aufgebaut werden kann. Das detaillierte Vorgehen wurde der Stadtpolizei Zürich mitgeteilt. Aufgrund von Nachahmergefahr wird auf die Bekanntgabe der Details in diesem Artikel verzichtet.

So erkennt man gefälschte Busszettel

watson sprach mit der Medienstelle der Stadtpolizei Zürich über die Möglichkeit dieser Betrugsmasche. In den letzten Jahren sei kein Fall bekannt geworden, bei dem Ordnungsbussen-Dokumente der Stadtpolizei gefälscht wurden.

Die Gefahr von solchen Manipulationen sei aber bekannt und diskutiert worden, sagt Stadtpolizei-Sprecher Michael Walker. Auf die Frage, warum man sich trotzdem für die Umstellung entschieden habe, nennt Walker Massnahmen, mit denen Betrugsversuche erkannt werden können:

Die Stadtpolizei Zürich teilt zudem mit, dass der Zahlungsvorgang über eine verschlüsselte Webseite erfolgt. Das Zertifikat dieser Webseite laute auf die Stadt Zürich und könne im Internet-Browser überprüft werden.

Bild

Über das «Schloss»-Symbol in der Adresszeile werden Details zur Verschlüsselung angezeigt. bild: screenshot

Auch nach der Umstellung sei es zudem möglich, die Busse beim Polizeiposten oder bei einer Polizistin auf der Strasse gegen Abgabe einer Quittung zu bezahlen. Wer abwarte, erhalte die Busse zudem als physische Post zugestellt.

Warum wurde überhaupt umgestellt?

Die Neuerung soll laut Stadtpolizei die «Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern». Auch habe sie zum Ziel, den administrativen Aufwand zu reduzieren.

So müssten die Bussen-Daten und Personalien von Handzetteln nicht mehr ins Computer-System abgetippt werden. Die Digitalisierung kann zudem interne Abläufe wie die Rapportierung von bestimmten Fällen automatisieren und mehrheitlich papierlos gestalten.

Wie viel Aufwand angesichts der Beschaffungskosten von rund 140'000 Franken eingespart werden könne, lässt sich heute laut Polizei-Medienstelle noch nicht genau beziffern. Betroffen sei jedoch höchstens eine Stelle.

Betrug mit gefälschten Bussen ist strafbar

Die Fälschung von Übertretungsanzeige-Dokumenten ist strafbar. Welche Straftatbestände in Frage kommen, muss im Einzelfall angeschaut werden. Möglich seien laut Stadtpolizei Betrug, der betrügerische Missbrauch von Datenverarbeitungsanlagen, die Amtsanmassung oder das Verstoss gegen das Wappenschutzgesetz.

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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Name ungültig 03.03.2020 21:33
    Highlight Highlight In Basel gibt es die QR Zettel schon seit 2018. ich warte jeweils einfach auf die Busse per Post.
  • No fear 03.03.2020 00:04
    Highlight Highlight Es soll also einfach und bequem sein. Hmmm ja, ich muss zwar nicht mehr ins ebanking, dafür muss ich nun ein Hologramm überprüfen, mit einem sicheren scanner den QR Code überprüfen, Kontrolldaten auf der Polizei-Webseite vergleichen und bei der Einzahlung die Webadresse der Polizei manuell eingeben... klar... TOTAL EINFACH 🙈😂
  • Habra 02.03.2020 23:38
    Highlight Highlight Da könnte ich mir fast das System in Bordeaux loben. Abgesehen davon, dass die Parkgebühren für ein halbes Landei wie mich schon extrem hoch sind, kann man die allfälligen Verwarnungsgelder nach Eingabe der Nummer des Strafzettels direkt an der Parkuhr bezahlen. (Und wenn man dies innerhalb 24 Stunden erledigt, gibt es sogar € 5,00 Rabatt.)
    Ansonsten würde ich auf jeden Fall auf eine schriftliche Verwarnung der Bußgeldstelle warten, bevor ich irgendeinen QR-Code öffne, den ich nur schwer selbst verifizieren kann.
  • Nora Flückiger 02.03.2020 22:22
    Highlight Highlight E-Banking zuhause auf dem PC, ok kann ich verstehen. Jedoch irgendwelche Versicherungs, Gesundheits- und Bank Apps auf dem Smartphone sollten eigentlich aus Sicherheitsgründen nicht sein.
    • Aladdin 03.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Ihrer Meinung nach, Nora Flückiger, ist das E-Banking zuhause also sicherer als auf dem Smartphone.
      Was veranlasst Sie, das zu denken?
  • Heb dä Latz! 02.03.2020 21:49
    Highlight Highlight Ich habe noch nie ein glücklichen oder auch nur minimal fröhlichen Parkbussenverteiler gesehen, die haben unzählige Gerätschaften am Körper, man könnte meinen es handle sich um hochspezialisierte Forscher.
    • mukeleven 03.03.2020 03:29
      Highlight Highlight diese gerätschaften sind:
      - der bussenkasten
      - einen tränengas-spray
      - handschuhe
      - ein kugelschreiber
      - evtl funk
      - und drei tupper-ware-trückli fuer dae znüni, de z‘mittag und de zvieri
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.03.2020 03:46
      Highlight Highlight Die meisten Menschen in der Schweiz sehen höchst unzufrieden aus. Ob mit Gerätschaften am Leib oder nicht, spielt gar keine Rolle. Die Unzufriedenheit muss anderswo gründen.

      Das zufällige Glück, in einem der finanziell reichsten Länder zuhause zu sein, scheint nicht auszureichen, um zufrieden zu sein. Aber vielleicht liegt's auch gerade daran, dass man hier gezwungen ist, immer dem Geld nachzu(g)eifern.
  • Nickkk 02.03.2020 21:30
    Highlight Highlight Darf die Rechnung auf der Strasse nur bei einer PolizistIN beglichen werden?
    • Baba 03.03.2020 01:40
      Highlight Highlight Die weibliche Form schliesst die männliche mit ein 😬😬😬 (toll, gäll).
  • PeteZahad 02.03.2020 20:46
    Highlight Highlight Beim Login wird nach dem Nummernschild des Autos gefragt. Danach erscheint eine Übersicht mit den Details zur begangenen Übertretung. «Hier kann die gebüsste Person kontrollieren, ob die Angaben (wie heute auf dem Bussenzettel) plausibel sind»

    Auch dies lässt sich mit minimen Mehraufwand bewerkstelligen. Man arbeitet einfach mit QR Codes mit einem eindeutigen identifier und erfasst dann die Autonummer, Datum/Zeit, etc. nachdem man die gefälschten Zettel verteilt hat.
  • glass9876 02.03.2020 19:39
    Highlight Highlight Win-win: Kriminelle übernehmen die Arbeit der Polizei und sorgen dafür, dass Falschparker gebüsst werden bzw. in Zukunft aufgrund der (Falsch-)Bussen-Inflation nicht mehr falsch parkieren... ¯\_(ツ)_/¯
  • Imfall 02.03.2020 19:38
    Highlight Highlight einfach auf den Einzahlungsschein warten, der per Post nach Hause kommt...
  • Kimmatou 02.03.2020 19:28
    Highlight Highlight Und wenn ich unter keinen Umständen über das IPhone oder den PC zahlen will/ kann?
    Und - ist das juristisch korrekt ?
    Dürfen die das 🤔
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.03.2020 04:08
      Highlight Highlight Der Staat hat das Gewaltenmonopol. Du kannst dich, einmal da hineingeboren, nur noch unterwerfen. Wenn dir das nicht passt, dann bekommst du das Gewaltenmonopol zu spüren.

      Demokratisch ist da auch nichts zu bewegen, denn es ist so, dass wir in einer Multikratie leben, die aus Demokratie (völlig unbedeutendes Mitspracherecht des Fussvolks), Pseudoaristokratie (nicht direkt vom Volk gewählte Repräsentanten in der Politik wie der Bundesrat), Oligarchie/Timokratie (Konzerne, Martullo, Blocher, SNB und alle reichen Besitzenden) sowie Ochlokratie (Pöbelgesellschaft, Fake Newsler et al.), besteht.
    • Aladdin 03.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Ich bin froh, Antinatalist, dass du keine Kinder willst. Ich finde es schade, dass du bei quasi Allem, nur das Negative siehst.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.03.2020 12:39
      Highlight Highlight @Aladdin:: Es hat halt nicht jeder eine Wunderlampe. Aus dem Grunde wird man dann realistischer, was den Blick auf den Planeten und das allgemeine Weltgeschehen angeht. Das würde ich nun wirklich keinem Kind antun wollen.
  • Tschowanni 02.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Schöne neue Welt. Alles soll digital, bargeldlos, elektronisch und wenn Betrug daraus resultiert geht es zu Lasten der Nutzer. Ich könnte kotzen
  • Caturix 02.03.2020 19:20
    Highlight Highlight Man könnte es auch einfacher machen. Man zahlt am 1.1 des Jahres einen Betrag ein (je nachdem was man so vor hat) und dann kann mann ein Jahr lang für diesen Betrag Straftaten begehen.
    • Roelli 02.03.2020 21:20
      Highlight Highlight Sehr geile Idee🤣
      Kann man mitte jahr eventuell nachbezahlen?
      Ich bin schlecht im Planen und kalkulieren😁
  • Hä?Nö! 02.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Und welcher Sichere QR-Code-Scanner, wird empfohlen von der Polizei?
    • Roelli 02.03.2020 21:21
      Highlight Highlight Das darf aus Sicherheitsgründen wohl nicht gesagt werden🙄😉
  • p4trick 02.03.2020 18:18
    Highlight Highlight Warum einfach wenn's auch kompliziert geht.. warum nicht eine Webseite errichten wo die Bussen mit dem einloggen der Autonummer sofort bezahlt werden können? Hatte ich bereits 2011 in Sydney so bezahlt inkl. begutachten des Beweisfotos. Unsere Ämter sind so was von 20 Jahren hindedri
  • Garp 02.03.2020 18:16
    Highlight Highlight Würd mich interessieren ob, wenn man abwartet mit dem Zahlen, weil man per Einzahlungsschein zahlen will, eine Bearbeitungsgebühr zusätzlich zu zahlen hat, oder ob der Betrag summa summarum gleich bleibt.

    Ich hab selber kein Auto, bin aber neugierig 😁 .
    • Tschowanni 02.03.2020 19:26
      Highlight Highlight Wenn sie die Schweiz kennen erübrigt sich diese Frage
    • Garp 02.03.2020 19:36
      Highlight Highlight Ich hatte noch nie eine Busse und auch keine Mahnungen. Wäre netter gewesen zu antworten, statt mit Unkenntnis der Schweiz zu unterstellen.
    • Dragonlord 02.03.2020 21:00
      Highlight Highlight Ich habe selbst noch nie eine Busse gekriegt, aber ein guter Freund von mir hat mir gesagt, dass keine Bearbeitungsgebühr anfällt, wenn man die Rechnung per Post abwartet.
      Es kann ja durchaus vorkommen, dass der Bussenzettel vom Winde verweht wird oder ein Vogel diesen zum Nestbau verwenden will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moi73 02.03.2020 17:51
    Highlight Highlight Meine Mutter (70) ist ne gute Autofahrerin, hat aber keine Ahnung wie ihr Handy bedienen! Wie soll sie, oder allgem. nicht so digitalisierte Menschen die Busse zahlen? Einfach mal warten bis was auf Papier ins Haus flattert?
    • Bene883 02.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Sie soll nicht im Parkverbot parken, Problem gelöst 😉
    • Shlomo 02.03.2020 21:13
      Highlight Highlight Wenn sie eine gute Autofahrerin ist, bekommt sie auch keine Busse.
    • hutti 02.03.2020 21:50
      Highlight Highlight Nicht mehr das Auto benutzen? Wer bei der digitalisierung verpennt, der verpennt für gewöhnlich auch andernorts Neuerungen. 🙄Auch im Strassengesetz.
  • HiCh 02.03.2020 17:49
    Highlight Highlight Ja, es ist möglich zu betrügen. Aber vergisst nicht, dass es immer noch einen gibt, welcher die Zettel verteilen muss. Dieser setzt sich einer grossen Gefahr aus geschnappt zu werden. In der Theorie also möglich, wird aber in der Praxis kaum vorkommen.
    • Tschowanni 02.03.2020 19:27
      Highlight Highlight Haben sie auch schon Flyer unter dem Wischer gehabt? Funktioniert ganz einfach
  • Inflatio 02.03.2020 17:45
    Highlight Highlight Diese Digitalisierung ist ein wahrer Segen für die Menschheit. Ich freu mich schon auf den Robo-Cop.
    • Maedhros Niemer 02.03.2020 21:58
      Highlight Highlight In der Schweiz kommt wohl zuerst Robo-Coop 🤣
  • sikki_nix 02.03.2020 17:41
    Highlight Highlight Oder einfach nicht bezahlen und warten, bis die Busse per Brief an die Adresse gesendet wird.
  • FabianK 02.03.2020 17:41
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass dieses Sicherheitsproblem oft ausgenutzt weden würde. Der Aufwand Papier zu drucken und zu verteilen nur für eine simple Phishing Attacke ist viel zu hoch. Es gibt genug Leute, die immer noch auf Links in nicht vertrauenswürdigen Emails klicken und ihre Daten auf Webseiten ohne verschlüsselung eingeben. Und dies lässt sich automatisieren.
  • Tavares 02.03.2020 17:22
    Highlight Highlight Als ob man einen simplen Einzahlungsschein nicht fälschen könnte 🙄
    • Rezeptilop20 02.03.2020 17:45
      Highlight Highlight Naja. Also ich bezahl in der Regel keine Bussen auf dessem EZ als Zahlungsempfänger ‚tavares‘ drauf steht.
    • Thomas Bollinger (1) 02.03.2020 17:51
      Highlight Highlight Schon, aber mein E-Banking zeigt dann auch den Empfänger an - wenn es nicht die Polizei ist, dann weiss ich es ja gleich.
    • fireboltfrog 02.03.2020 18:26
      Highlight Highlight Beim Einzahlungsschein handelt es sich immerhin schon mal um ein schweizer Konto und man könnte dem einfach nachgehen. Wenn deine Debitkarten Daten gestohlen werden kann man auch weit mehr als die 40.- ausgeben.
  • Töfflifahrer 02.03.2020 17:14
    Highlight Highlight Also verstehe ich das richtig, um sicher eine Busse bezahlen zu können habe ich jetzt mehr aufwand als wenn ich einfach im On-Line Banking einen Einzahlungsschein scanne?
    Wo ist hier jetzt bitte die Ersparnis?
    • Tschowanni 02.03.2020 19:28
      Highlight Highlight Die Ersparnisse soll ja auch nicht für uns sein, im Gegenteil.
  • Rezeptilop20 02.03.2020 17:12
    Highlight Highlight Ihr bringt mich noch auf Ideen...
    • Petar Marjanović 02.03.2020 18:21
      Highlight Highlight Guck mal die letzte Infobox an.
    • Rezeptilop20 02.03.2020 18:30
      Highlight Highlight Ja. Ist mir schon klar. War auch nur ein Scherz ;-)
    • Mimimimi 02.03.2020 19:38
      Highlight Highlight Petar hat offensichtlich keinen Ironiedetektor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SUPERDUKER 02.03.2020 17:02
    Highlight Highlight Bin ich ein schlechter Mensch wenn ich vorderhand einfach Bussen unterm Scheibenwischer ignoriere und darauf warte, bis ich ein zumindest offiziell aussehendes Briefchen vom Kanton Zürich erhalte...
    • Toerpe Zwerg 02.03.2020 17:42
      Highlight Highlight Es gibt keinen einzigen Grund, anders zu handeln.
    • fireboltfrog 02.03.2020 18:27
      Highlight Highlight Mach ich per sofort auch so und vermutlich tausende andere Leute auch.
    • Tschowanni 02.03.2020 19:25
      Highlight Highlight Kannst du machen, aber ich Wetter mit die das dies zusätzliche Gebühren verursacht. Zu deinen Lasten natürlich. Willkommen in der Schweiz
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 02.03.2020 17:00
    Highlight Highlight "Die Neuerung soll laut Stadtpolizei die «Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern». " Ja klar, Management-Sprech vom Feinsten. Genau so könnte man auch sagen "blabla bla, blabla." Der Inhalt wäre genau der gleiche. Oder wie genau wird die Kommunikation mit dem Bürger erleichtert, wenn man eine Busse als QR Code anstallt als Einzahlungsschein hinter dem Scheibenwischer hat?
    • rodman 02.03.2020 19:24
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass Einzahlungsscheine ab Juni generell nur noch ein QR-Code sind?
  • Scrat 02.03.2020 16:54
    Highlight Highlight Ach kommt schon … ist doch gar nicht so schlimm, denn in ein paar Monaten, wenn erste Betrungsversuche erfolgreich waren, müssen dann gleich bei der Zulassung der Fahrzeugs die Kreditkarteninformationen hinterlegt werden, damit Bussen in realtime und ohne zutun des Sünders abgebucht werden können.
  • NathanBiel 02.03.2020 16:48
    Highlight Highlight Und wie zahle ich wenn ich kein Handy oder Kreditkarte haben sollte?
    • El Vals del Obrero 02.03.2020 17:09
      Highlight Highlight Ein staatlicher Smartphone- und Kreditkartenbesitzzwang fände ich auch ziemlich schlecht.

      Aber siehe Artikeltext:

      "Auch nach der Umstellung sei es zudem möglich, die Busse beim Polizeiposten oder bei einer Polizistin auf der Strasse gegen Abgabe einer Quittung zu bezahlen. Wer abwarte, erhalte die Busse zudem als physische Post zugestellt."
    • Pedro Salami 02.03.2020 17:10
      Highlight Highlight Steht im Artikel:
      "Wer abwarte, erhalte die Busse zudem als physische Post zugestellt."
    • w'ever 02.03.2020 17:40
      Highlight Highlight "Wer abwarte, erhalte die Busse zudem als physische Post zugestellt."
      dazu kommt vermutlich noch 20.- verwaltungsaufwand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 02.03.2020 16:46
    Highlight Highlight Und wie zahlt man seine Busse, wenn man weiterhin mit Einzahlungsschein zahlen will?
    • Petar Marjanović 02.03.2020 16:58
      Highlight Highlight Verweise gerne auf den Text: «Auch nach der Umstellung sei es zudem möglich, die Busse beim Polizeiposten oder bei einer Polizistin auf der Strasse gegen Abgabe einer Quittung zu bezahlen. Wer abwarte, erhalte die Busse zudem als physische Post zugestellt.»
    • wir-2 02.03.2020 16:58
      Highlight Highlight Den Text zu Ende lesen hilft manchmal. 😉
    • Garp 02.03.2020 17:14
      Highlight Highlight Der Text wurde inzwischen auch aktualisiert ;-).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cars & Men 02.03.2020 16:38
    Highlight Highlight Die Frage, die sich mir stellt, ist; bekomme ich weiterhin eine Mahnung in Papierform? Dann warte ich einfach auf die und habe kein Problem mit gefälschten Bussen.
    • saukaibli 02.03.2020 16:57
      Highlight Highlight Wieso stellt sich dir die Frage? Steht doch im Artikel, dass es so ist.
    • wir-2 02.03.2020 16:59
      Highlight Highlight Den Text zu Ende lesen hilft manchmal. 😉
    • Cars & Men 02.03.2020 17:41
      Highlight Highlight 🙄Ihr habt recht. Lesen hilft.
  • vpsq 02.03.2020 16:30
    Highlight Highlight Wenigsten hätte die Stadt Zürich sich ein EV (Extended Validated) SSL Zertifikat leisten können. Eine Überprüfung der SSL Sicherheit zeigt nebenbei auch zahlreiche Lücken. (z.B. wird immer noch TLS 1.0 angeboten..)
    Das zeigt deutlich, dass die Sicherheit keinen grossen Stellenwert für die Stadt hat.
    • Triple 02.03.2020 16:49
      Highlight Highlight Geht ja auch in erster Linie darum den administrativen Aufwand zu reduzieren. Der Spruch mit «Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern» ist in diesem Zusammenhang wohl eher ein Witz.
    • dontknow 02.03.2020 18:58
      Highlight Highlight Und was genau hätte ein EV Zertifikat gebrqcht ? Sicherheitstechnisch null und soweit ich mich entsinnen mag, haben sömtliche grossen Browserhersteller(Google, Mozilla und Microsoft) angekündigt EV Certs per Ende 2021 nicht mehr spwziwll darzustellen. Das "Sicherheitsmerkmal" der zusätzlichen Anzeige des Antragsstellers in der Adresszeile entfällt somit und den Gelddruckmaschinen der Zertifizierungsstellem entfällt somit (zurecht) eine weitere Masche zur Abzocke der Kunden...
    • vpsq 02.03.2020 19:27
      Highlight Highlight Beim EV Zertifikat war die bisherige Darstellung in "grün" nur Nebensache. Neuere Browser stellen das eh nicht mehr so dar. Jedoch bekommt man ein EV Zertifikat nur nach sehr umfangreichen Überprüfungen der Zertifizierungsstellen. Da reicht es nicht einfach eine Postmaster Mailadresse anzugeben oder ein Weblink auf dem WWW Server einzubauen. Es ist wirklich kein grosses Problem ein normales SSL Zertifikat für eine fremde Domain zu bekommen, bei einem EV müssen viele Parameter stimmen und somit ist eine missbräuchliche Ausstellung enorm erschwert.
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