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AI-Slop: LinkedIn führt Meldebutton gegen KI-Beiträge ein

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LinkedIn will authentischer werden und geht gegen KI-generierte Inhalte vor.Bild: Keystone

LinkedIn geht gegen KI-Flut vor und führt einen Meldebutton ein

Damit LinkedIn wieder authentisch wird, geht die Plattform nun gegen das KI-generierte Gedöns in den Nutzerbeiträgen vor.
04.08.2026, 14:5304.08.2026, 14:53

Ist dir das schon einmal passiert? Du scrollst durch LinkedIn und hast das Gefühl, dass jemand seinen Beitrag mithilfe eines KI-Bots optimiert oder gar generiert hat. Falls ja, bist du wohl bloss ein ganz durchschnittlicher LinkedIn-User.

Wie der Standard berichtet, sind auf keiner Social-Media-Plattform KI-generierte Texte häufiger anzutreffen als auf LinkedIn. 41 Prozent der Beiträge mit mehr als 250 Wörtern wurden von KI generiert. Bei kürzeren sind es 30 Prozent.

Gegen diesen KI-Slop will LinkedIn nun vorgehen, wie Chief Product Officer Hari Srinivasan am Donnerstag über die Plattform bekanntgab. Userinnen und User von LinkedIn können ab sofort mittels eines eigenen Buttons KI-verdächtige Inhalte melden. Klingt ein Post nach «unauthentischem oder überbordendem Einsatz von KI», kann dies über die drei Punkte am oberen rechten Rand des Beitrags gemeldet werden.

LinkedIn AI-Slop Button
Der neue KI-Meldebutton auf LinkedIn.Bild: Screenshot LinkedIn

Was passiert, wenn man gemeldet wird?

LinkedIn wolle mit dem neuen Knopf nicht zum Denunzieren einladen, heisst es. Die Verwarnungen für KI-Slop sollen als Feedback dienen und werden im Analyse-Dashboard angezeigt, da, wo sonst zu sehen ist, wie viele Nutzerinnen und Nutzer das eigene Profil besucht haben und in welchen Branchen sie arbeiten.

«KI und KI-Slop sind nicht das Gleiche», meint auch Srinivasan. «Viele Menschen schärfen ihre Gedanken mit KI, aber sie wollen wissen, ob sie auch wirklich als authentisch rüberkommen.»

Die Plattform geht bei der Bekämpfung von KI-Slop noch weiter. Bis vor Kurzem war es für Premium-Userinnen und -User möglich, über den Enhance-Button den eigenen Post mittels KI zu optimieren. Neu kann lediglich ein Gegencheck zur Fehlerkorrektur durchgeführt werden. An den Formulierungen ändert LinkedIn nichts. (nil)

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