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Myspace-Eigentümer teilen Pläne zum Comeback der Social-Media-Plattform

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Kommt Myspace zurück?Bild: Shutterstock

Myspace könnte bald ein Comeback feiern

Millennials können sich vielleicht bald freuen, denn die Myspace-Besitzer Chris und Tim Vanderhook sprechen von einem Neustart der einst beliebten Social-Media-Plattform. Was am Comeback der Kultplattform wirklich dran ist.
04.08.2026, 14:5004.08.2026, 14:50

Die Social-Media-Plattform Myspace war in den frühen 2000ern bei Jugendlichen auf der ganzen Welt beliebt. Nun könnte eines der grössten sozialen Netzwerke von damals zurückkommen. Für viele Millennials steht Myspace bis heute für eine sorgenfreie Zeit ohne Algorithmen, Doomscrolling und den Druck, Likes zu erhaschen. Vielleicht könnte genau dieser Umstand den Besitzern der Plattform in die Hände spielen.

Aus Anlass einer kommenden Dokumentation über Myspace kritisierte Mitgründer Aber Whitcomb in einem People-Interview die Entwicklung sozialer Netzwerke. Diese versuchen vermehrt, ihre Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange zu beschäftigen, um diese an die Plattform zu binden.

Die aktuellen Eigentümer von Myspace teilten nun mit, dass sie ein Comeback planen. Sie seien entschlossen, eine Plattform zu schaffen, die sich in der aktuellen Social-Media-Landschaft abhebt. «Wir warten nur auf den richtigen Zeitpunkt, um es zu tun», sagt Tim Vanderhook. Aufgeben wollen sie nicht. Ein möglicher Relaunch-Termin ist jedoch noch nicht bekannt.

Das ist Myspace

Die Plattform Myspace wurde 2003 gegründet und galt lange als Vorreiter unter den sozialen Netzwerken. Vergleichbar ist sie mit Facebook, das Myspace jedoch schon wenige Jahre später überholte und zur weltweit führenden Plattform aufstieg.

MySpace
Myspace war eine der erfolgreichsten Social-Media-Plattformen der 2000er.Bild: Imgur

Abgehoben hat sich Myspace von anderen Plattformen mit dem Schwerpunkt auf Musik. Geholfen haben hier die Kontakte von Gründer Tom Anderson. So konnten Musikerinnen und Musiker mit Fans in Kontakt treten.

2011 kauften die Brüder Tim und Chris Vanderhook Myspace und verbrachten Jahre damit, es als musikorientierte Marke wiederzubeleben. Funktioniert hatte dies nur mässig. «Wir haben wirklich versucht, es zu modernisieren, aber zu diesem Zeitpunkt war es ein anderes Unternehmen. Es war nicht dasselbe Myspace», meint Tim Vanderhook.

Myspace gibt es auch heute noch, jedoch funktioniert vieles nicht mehr und wer sein Passwort nicht mehr weiss, kann sich nicht mehr anmelden. Auch optisch hat sich alles verändert.

(kek)

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