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Wie Bild-Chef Julian Reichelt dem Postillon auf den Leim ging

«Postillon» trollt «Bild»-Chefredaktor – das Resultat: (mindestens) 15 lustige Tweets

27.05.2020, 13:5628.05.2020, 08:20

Der «Bild»-Chefredaktor Julian Reichelt steht derzeit im medialen Rampenlicht. Grund dafür ist eine Auseinandersetzung zwischen der deutschen «Bild»-Zeitung und dem deutschen Virologen Christian Drosten (a.k.a. der deutsche Daniel Koch). Streitpunkt ist eine Studie von Drosten über das Corona-Ansteckungspotential von Kindern und Jugendlichen.

Vorwurf an die «Bild»: Die Journalisten sollen kritische Zitate zur Studie aus dem dem Kontext gerissen haben und so ein falsches Bild (höhö) gezeichnet haben.

Nun hat sich aber ein dritter Spieler eingemischt: Und zwar das deutsche Satire-Magazin «Postillon». Der «Postillon» zeigt sinnbildlich auf, wie einfach Zitate aus dem Kontext gerissen werden können.

Zu den Hintergründen geht's hier entlang:

Dazu fand das Satiremagazin einen alten Tweet von Reichelt, in dem ein «Postillon»-Artikel verlinkt ist. Reichelt schrieb am 13. Mai dazu: «Das ist der endgültige Beweis». Wenn man bei Twitter einen Link teilt – insbesondere von Nachrichtenportalen –, werden automatisch der Titel des Artikels und das Teaser-Bild angezeigt.

Dumm nur, dass man Bild und Überschrift auch im Nachhinein anpassen kann.

Der «Postillon» macht sich dies nun zunutze und verändert diese seit gestern ständig.

Herausgekommen sind ein paar kleine Meisterwerke:

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Was schreibt der Postillon dazu?

Wenn man jeweils auf den Artikel klickt, kommt zuerst der Hinweis:

«Hier steht eigentlich eine andere Schlagzeile, aber wir wollen Bild-Chef-Hetzer Julian Reichelt ein bisschen trollen, weshalb wir die Meldung zwischenzeitlich geändert haben.»

Das waren übrigens der ursprüngliche Titel und Bild:

Bild

Haben sich Titel und Bild schon wieder geändert? Dann poste den Screenshot in die Kommentare!

(jaw)

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