Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Microsoft nennt das Hintergrundbild von Windows 10 «Hero».

Die verrückte Geschichte hinter dem Startbildschirm von Windows 10

Ein lichtdurchflutetes Fenster vor blauem Hintergrund – Millionen Menschen sehen dieses Bild, wenn sie ihren PC hochfahren. Was viele nicht wissen: Bei der berühmten Aufnahme handelt es sich um ein Foto. Wir erzählen die Geschichte hinter dem Windows-10-Wallpaper.



Ein Artikel von

T-Online

Mit der grünen Wiese hat Microsoft seinem Betriebssystem Windows XP ein Denkmal gesetzt. Jahrzehntelang wurde wohl kaum ein anderes Foto so häufig betrachtet. Doch seit 2015 ziert ein neues Bild den Startbildschirm auf Millionen Rechnern, auf denen das aktuelle Microsoft-Betriebssytem  Windows 10  installiert ist. Und davon gibt es immer mehr. 

Schon heute gilt Windows 10 als das weltweit meist genutzte Betriebssystem. Laut Microsoft läuft es auf mehr als 900 Millionen Geräten. Die Zahl dürfte bald sprunghaft ansteigen, denn Microsoft beendet den Support für den noch immer weit verbreiteten Vorgänger Windows 7. Privatnutzer mit einem Windows-7-PC sollten daher dringend wechseln. Einen ausführlichen Ratgeber dazu findest du hier.

Das Bild ist nicht am Computer entstanden

Wer Windows 10 neu auf seinem Rechner installiert, wird von einem blauen Startbildschirm mit einem lichtdurchfluteten Fenster begrüsst. Manche ändern diesen Hintergrund nie (wie du den Desktop an dein Wünsche anpassst, zeigen wir hier ). Doch die wenigsten kennen die Hintergründe des berühmten Wallpapers.

Das von Microsoft auserwählte Werk trägt den Titel «Hero». Es zeigt das Windows-Logo wie ein schwebendes Fenster in einem dunklen Raum. Von hinten scheint blaues Licht durch das Fenster, kleine Rauchwolken sind sichtbar.

Windows 10 Startbildschirm

Bild: Microsoft / gmunk.com

Was viele nicht wissen: Das futuristische Bild ist nicht am Computer entstanden. Vielmehr ist es eine handgemachte Aufnahme, die einiges an Zeit und Geduld erforderte. Der PC kam erst zum Schluss bei den Feinarbeiten zum Einsatz.

Wer hats erfunden?

Entworfen hat den Desktop-Hintergrund 2015 der Designer Gmunk (Bradley G. Munkowitz). Er hat auch an der Titelsequenz zur 2010 erschienenen futuristischen Hollywood-Produktion «Tron: Legacy» gearbeitet und offensichtlich kreative Elemente im neuen Windows-Look verankert.

Im folgenden Video (englisch) zeigt Microsoft, wie die Szene für «Hero» aufgebaut wurde und lässt auch den Designer zu Wort kommen.

Gmunk schnitt vier Rechtecke aus einer schwarzen Scheibe und überzog die Innenränder mit einer Schicht aus Acryl. Mit einem Laser wurde die geschnittene Scheibe bestrahlt und so die Acryl-Farbe zum blauen Leuchten gebracht. Umhergewirbelter Rauch und zusätzliche Laser verfeinerten den Look.

Mit einer speziellen 50-Megapixel-Kamera wurden zehn Aufnahmen gemacht und zu einem finalen Bild kombiniert. So entstand ein besonderer Tiefeneffekt, der die Arbeit wie eine digitale Grafik erscheinen lässt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im Jahr 2015, dem Erscheinungsjahr von Windows 10, erstmals publiziert und anlässlich des offiziellen Support-Endes von Windows 7 für private User (am 14. Januar 2020) aktualisiert.

Verwendete Quellen:

(t-online.de/str)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Facebook und Microsoft verlegen High-Speed-Kabel im Meer

Zu viel am Handy? Dr. Watson weiss, woran du leidest

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 19.01.2020 22:23
    Highlight Highlight Was. Schon bald 5 Jahre Windows 10 ?
    Wie schnell doch die Zeit vergeht.
  • Manfred Lohnbauer 19.01.2020 18:52
    Highlight Highlight Wer den Startbildschirm von Win10 nicht mag, kann ihn umgehen. Ich habe Win10 so eingerichtet, dass es wie Win7 aussieht: Keine Kacheln mehr, klassisches Startmenu, klassischer Windows Explorer. Win10 ist mir zu eigenmächtig: Es macht einiges nicht, was ich möchte und macht vieles, was ich nicht möchte. Es braucht viel Zeit, das abzustellen.
    • sambeat 19.01.2020 22:00
      Highlight Highlight Da muss ich Dich aber enttäuschen: Windows 10 macht mit Sicherheit immer noch Dinge, die Du nicht willst und/oder kontrollieren kannst. Du merkst es nur nicht😉
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 20.01.2020 03:02
      Highlight Highlight @sambeat: Das ist soweit für den Ottonormalverbraucher richtig, darum nutzt der smarte Windows-Nutzer die Enterprise Edition, die es via Group Policy Editor (gpedit.msc) erlaubt, all das zu deaktivieren, was man nicht will. Unter anderem auch jene Telemetrie, die Microsoft nutzt, um das Verhalten der Nutzer angeblich völlig anonym auszuschnüffeln - und zwar komplett. Und bevor mir jetzt einer kommt, das könne man mit ShutUp10 u.ä. Software auch bei Win 10 Home oder Professional tun. Nein. Kann man eben nicht.
    • sentir 20.01.2020 14:06
      Highlight Highlight @Anti; erzähl uns doch hier gleich, wie man als privater User an eine "Enterprise Edition" kommt. Danke im Voraus
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 19.01.2020 17:12
    Highlight Highlight Finde es Toll das Watson die Quellenlehre noch so hoch hält.

    Auch wenn ein Artikel schonmal gepostet wurde wird das erwähnt am Schluss, gut so!
    • MartinZH 19.01.2020 18:45
      Highlight Highlight Januar-Loch? ... 🤔👍😂
    • ursus3000 19.01.2020 19:03
      Highlight Highlight @
      MartinZH Nein das ist das Martinsloch
  • I_am_Bruno 19.01.2020 17:02
    Highlight Highlight Ja, das Isch interessant. Da läuft öppis!
  • DrFreeze 19.01.2020 14:52
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht?

    Schöne Anekdote zum Erzählen :)
  • Karoon 19.01.2020 14:27
    Highlight Highlight "OK"
  • MartinZH 19.01.2020 13:37
    Highlight Highlight Endlich kennen wir die wahre Geschichte, wie «Hero» entstanden ist. So "verrückt" finde ich das jetzt aber nicht...

«Gefährlichste Malware der Welt» attackiert Zürcher Spital – das musst du wissen

Fachleute bezeichnen Emotet als derzeit gefährlichste Schadsoftware der Welt. Kürzlich hat es ein Spital im Kanton Zürich erwischt. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Cyberangriff.

Unsere Spitäler sind zunehmend von kriminellen Attacken betroffen. Hacker versuchen, Schadsoftware (Malware) in die geschützten Systeme einzuschleusen. Meist mit dem Ziel, wertvolle Daten zu stehlen oder zu verschlüsseln, um ein Lösegeld zu erpressen.

Über die Kosten, die solche Ransomware-Attacken verursachen, dringt kaum etwas an die Öffentlichkeit. Im Gesundheitsbereich wolle niemand Klartext reden, man schweige das Problem tot, sagte ein IT-Sicherheitsexperte vor zwei Jahren gegenüber der …

Artikel lesen
Link zum Artikel