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Schweizer Handyanbieter Mobilezone hat ein gutes Jahr hinter sich



Mobilezone hat 2019 beim Umsatz erneut zugelegt. Dieser kletterte um 10.7 Prozent auf 1.32 Milliarden Franken.

Unter dem Strich erzielte der Schweizer Konzern einen Reingewinn von 44.4 Millionen Franken, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Das sind 12.4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit dem Betriebsgewinn von 59.6 Millionen Franken sei das eigene Ziel von 56 bis 61 Millionen Franken erreicht worden. Die Erwartungen der Analysten traf das Unternehmen beim Betriebs- und Reingewinn ebenfalls.

Mobilezone-Shops sollen «Verjüngungskur» erhalten

Zufrieden ist die Gesellschaft vor allem mit dem Segment Handel sowie mit dem Schweizer Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden. Obwohl der «Aussenumsatz» um 3.7 Prozent auf 273 Millionen abgenommen habe, sei das Betriebsergebnis um 40.5 Prozent auf 20.9 Millionen gesteigert worden, teilte Mobilezone mit. Die Weiterentwicklung dieses Geschäfts habe nun höchste Priorität.

Das zeigt sich auch mit Blick auf die Investitionen: Im Geschäftsjahr 2019 hat Mobilezone gemäss Communiqué gesamthaft 10 Millionen Franken investiert. Für das Jahr 2020 seien Investitionen in der gleichen Höhe geplant, hiess es. Das Geld fliesse unter anderem in die Filialen. Bis 2023 werde man sämtliche Shops in der Schweiz einer Verjüngungskur unterziehen. In der Medienmitteilung heisst es, sie würden «hinsichtlich eines neuen Shop-Layouts umgebaut».

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Mobilezone-Shop im Einkaufszentrum Westside in Bern. Alle Läden sollen ein neues «Layout» erhalten. archivBild: KEYSTONE

Das Reparatur-Geschäft lief schlecht

Weniger positiv fiel das Jahr 2019 in der Sparte «Service Providing» aus. Diese beinhaltet unter anderem die TalkTalk-Mobil-Angebote und die Reparaturen. Der Umsatz nahm hier auf noch 75 Millionen von zuvor 96 Millionen Franken ab.

Den Rückgang bei den Volumen und der Profitabilität im Geschäft mit Reparaturen habe man leider auch 2019 nicht stoppen können, hiess es. Betroffen waren hiervon sowohl die Schweiz als auch Österreich.

Im laufenden Jahr 2020 möchte die Gesellschaft erneut einen Betriebsgewinn in der Spannbreite von 56 bis 61 Millionen erzielen. Man rechne also mit einer «flachen Entwicklung», schrieb das Unternehmen.

Für Aktionäre soll die Dividende – wie in den Vorjahren – 60 Rappen pro Aktie betragen.

In drei Ländern aktiv

Die Mobilezone-Gruppe beschäftigt laut eigenen Angaben mehr als 1200 Mitarbeitende an den Standorten Rotkreuz, Urnäsch, Zweidlen (Glattfelden), Wien, Obertshausen, Berlin, Köln, Bochum und Münster. Zur Mobilezone Holding AG gehören die Tochtergesellschaften mobilezone ag, mobiletouch ag, mobiletouch austria GmbH, TalkTalk AG, einsAmobile GmbH, TPHCom und SH Telekommunikation Deutschland GmbH.
Das Angebot umfasse ein vollständiges Handy-Sortiment und Tarifpläne für Mobil- und Festnetztelefonie, Digital TV und Internet sämtlicher Anbieter.
Die Dienstleistungen und Produkte werden laut Mobilezone-Website in 120 eigenen Shops in der Schweiz angeboten, an rund 90 Standorten in Deutschland (Partnershops) «sowie online über diverse Webportale».

(dsc/sda/awp)

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