International
Afrika

Fast 500 Ebola-Fälle im Kongo und in Uganda laut WHO

A health worker disinfects an ambulance at the Mongbwalu treatment center that transported a suspected Ebola patient in Mongbwalu, Congo, Friday, June 5, 2026. (AP Photo/Moses Sawasawa)
Congo Ebola
Ebola-Bekämpfung im Kongo: Eine Person desinfiziert das Ambulanzfahrzeug.Bild: keystone

Zahl der Ebola-Fälle in DR Kongo und Uganda auf fast 500 gestiegen

09.06.2026, 10:5409.06.2026, 10:54

In Zentralafrika hat sich die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle auf fast 500 erhöht. In der Demokratischen Republik Kongo gebe es 452 bestätigte Infektionen, darunter 82 Todesfälle, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag mit.

In Uganda gibt es demnach 19 bestätigte Ebola-Fälle. Zwei infizierte Menschen starben dort. Damit verzeichnete die WHO hundert bestätigte Infektionen und 20 Todesfälle mehr als am Freitag.

Die WHO hatte wegen der Epidemie Mitte Mai eine «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» ausgerufen – ihre zweithöchste Alarmstufe. Ebola verursacht Fieber mit Blutungen und wird über Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch wird durch die Virusvariante Bundibugyo verursacht, gegen die es bisher weder eine spezifische Behandlung noch einen zugelassenen Impfstoff gibt. (nil/sda/apa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Pressefotos 2026 (Afrika)
1 / 9
Die besten Pressefotos 2026 (Afrika)

«When Giants Fall» von Halden Krog, Daily Mail
Professionelle Jäger erschiessen eine Elefantenfamilie, die im Sango Wildlife Conservancy im Savé Valley Conservancy in Simbabwe zur Bestandsreduktion ausgewiesen wurde.

quelle: halden krog/world press photo
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zahl der Ebola-Fälle im Kongo weiter gestiegen
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Mitarbeiterin wird gekündigt, weil sie zu früh arbeiten ging – jetzt ist das Urteil da
In Spanien wurde einer Mitarbeiterin fristlos gekündigt, weil sie regelmässig zu früh bei der Arbeit auftauchte, trotz mehrmaliger Abmahnung, dies nicht mehr zu tun. Ein spanisches Gericht entschied nun, dass die Kündigung rechtens sei.
Wer kennt sie nicht, die fleissigen Vorzeige-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die mindestens zehn Minuten vor Arbeitsbeginn in den Startlöchern stehen und darauf warten, den Tag zu beginnen. Was von Vorgesetzten meist gern gesehen wird, kann einem anscheinend auch den Job kosten, wie der Fall einer Mitarbeiterin eines Logistikunternehmens aus Spanien zeigt.
Zur Story