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Nach Beben auf Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 61

Nach Beben auf Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 61

14.06.2026, 11:1314.06.2026, 11:13

Fast eine Woche nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Toten nach dem Fund weiterer Leichen auf mindestens 61 gestiegen. 40 Menschen würden vermisst und mehr als 1'400 seien verletzt worden, teilte der Nationale Katastrophenschutz am Sonntag mit.

Residents pass by a collapsed structure after an earthquake in General Santos, Philippines on Monday, June 8, 2026. (AP Photo)
Philippines Earthquake
Ein beschädigtes Wohnhaus nach dem Erdbeben auf den Philippinen.Bild: keystone

Schäden an Strassen und Brücken hätten mehrere Dörfer von der Aussenwelt abgeschnitten, was die Rettungsarbeiten und die Versorgung behindere, berichtete das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in Asien und im Pazifikraum (Ocha).

Erdbeben hat Folgen für Hunderttausende

Das Beben der Stärke 7.8 hatte am Montag die Provinz Sarangani etwa 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila erschüttert. Ocha zufolge wurden fast 64'000 Häuser sowie teils kritische Infrastruktur in Höhe von einer Billion Pesos (etwa gut 13 Millionen Franken) beschädigt oder zerstört.

Der US-Erdbebenwarte USGS zufolge war es das weltweit stärkste des Jahres. Unzählige Nachbeben folgten. Mehr als 720'000 Menschen sind den Behörden zufolge von den Folgen betroffen.

Behörde: Beben hob Küste teils um zwei Meter an

Unmittelbar nach dem Beben ausgegebene Tsunami-Warnungen für die Philippinen und Indonesien waren bereits am Montag wieder aufgehoben worden. In mehreren Küstengebieten wurden kleinere Flutwellen registriert. Das Beben habe die Küste an einigen Stellen der Provinzen Sarangani und Davao Occidental um etwa zwei Meter angehoben, teilte das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mit. So seien nun Korallen zu sehen, die zuvor unter Wasser gelegen hätten.

Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, eine der seismisch aktivsten Regionen der Erde. Dort stossen mehrere Erdplatten aufeinander, weshalb es regelmässig zu starken Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. (dab/sda/dpa)

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