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Buckelwal Timmy lebt noch immer

Buckelwal Timmy lebt noch immer

14.04.2026, 08:5714.04.2026, 08:57

Der vor der deutschen Ostsee-Insel Poel gestrandete Wal lebt noch. «Die Lage ist unverändert. Die Streifen konnten in der Nacht nicht feststellen, ob der Wal noch atmet. Aber über den Stream sieht man, dass er noch atmet», sagte ein Sprecher des Umweltministeriums des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern am Morgen der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

KEYPIX - 01.04.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Weitendorf-Hof: Ein Boot der Wasserschutzpolizei ist an der Sperrzone rund um den Buckelwal, der am Nachmittag noch immer vor der Insel Poel festsitzt, im  ...
Buckelwal Timmy liegt im Sterben.Bild: keystone

Auf dem Livestream des Nachrichtenportals News 5, das mittlerweile ein Wärmekamerabild sendet, ist der Wal orangefarben erkennbar. In regelmässigen Abständen stösst er Luft aus. Auch das ist auf dem eingefärbten Live-Bild gut zu erkennen.

Keine weiteren Vorkommnisse in der Nacht

Nachdem am Abend bei einer Demonstration für den gestrandeten Wal in der Bucht bei Poel mehrere Teilnehmer in einen Sperrbereich eingedrungen waren, habe es im weiteren Verlauf keine weiteren Aktionen gegeben, sagte der Sprecher weiter. «Danach ist über Nacht alles ruhig geblieben.»

Rund um die Bucht, in der das sterbende Tier im flachen Wasser liegt, hat die Polizei die Zugänge zum Wasser abgesperrt. An einem dieser Punkte hatten sich am Abend dem Sprecher zufolge rund 50 Demonstranten versammelt.

Zum Buckelwal soll es heute Morgen erneut verschiedene Runden und Lagebesprechungen geben. Konkrete Details konnte der Sprecher zunächst nicht nennen.

Der kranke und geschwächte Buckelwal liegt bereits seit dem 31. März in der Wismarbucht. Die letzten aktiven Rettungsversuche wurden am 1. April aufgrund des Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden gehen zu lassen. Am Wochenende wurde erfolglos versucht, den Wal mit seinen eigenen Walgesängen zu animieren, sich selbst zu befreien.

Seit einigen Tagen wollen private Initiativen den Wal retten, scheiterten bislang aber vor dem Verwaltungsgericht Schwerin. Drei Eilverfahren waren nach Angaben des Gerichts am Montagnachmittag noch offen. (dab/sda/dpa)

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