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Merz: «Habe nicht Absicht, Liebling der Nation zu werden»

Merz: «Habe nicht Absicht, Liebling der Nation zu werden»

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz will ungeachtet seiner schlechten Umfragewerte bei der Reformpolitik Kurs halten.
13.10.2026, 12:0013.10.2026, 12:00

«Ich habe nicht die Absicht, der Liebling der Nation zu werden», sagte der CDU-Vorsitzende auf dem Arbeitgebertag in Berlin. Er beabsichtige vielmehr, Deutschland so auf Kurs zu bringen, dass vor allem die junge Generation wieder eine vernünftige Perspektive habe.

epa13299714 German Chancellor Friedrich Merz speaks during the German Employers' Day conference held by the Confederation of German Employers' Associations (BDA), in Berlin, Germany, 13 Octo ...
Friedrich Merz auf dem Arbeitgebertag in Berlin.Bild: keystone

Auf eine Frage hin, ob er mit Blick auf unbequeme Reformen bereit sei, persönlich in den Konflikt zu gehen, damit das Land wettbewerbsfähig bleibe, antwortete Merz, er sei mittendrin in diesem Konflikt. Wäre das nicht der Fall, wären seine persönlichen Umfragewerte besser, meinte er.

«Ich möchte, dass wir in diesem Land gemeinsam Erfolg haben», sagte Merz. Er wolle, dass Deutschland für die Zukunft fit gemacht werde. Das Land werde von aussen als ein attraktiver Standort gesehen, mit vielen Stärken, aber auch einigen Schwächen. Diese müssten langsam Schritt für Schritt beseitigt werde. Das sei mühsam und in der Koalition nicht immer einfach. Man sei auf diesem Weg aber schon ein ganzes Stück vorangekommen.

Die deutsche Regierung steht vor wegweisenden Wochen. Wichtige Punkte bei geplanten Reformen sind strittig. So will die sozialdemokratische SPD – die Koalitionspartnerin der christdemokratischen Union von Merz – über die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren sprechen. (hkl/sda/dpa)

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