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AfD in Sachsen darf als rechtsextrem bezeichnet werden

AfD in Sachsen darf als rechtsextrem bezeichnet werden

Das Landesamt für Verfassungsschutz darf den AfD-Landesverband Sachsen als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstufen.
21.01.2025, 13:0921.01.2025, 13:09
epa11579354 Far-right Alternative for Germany (AfD) party's top candidate for Saxony, Joerg Urban (R), speaks during an AfD party press conference in Berlin, Germany, 02 September 2024. The far-r ...
AfD-Co-Chef Tino Chrupalla (links) und Jörg Urban, Vorsitzender AfD Sachsen. Bild: keystone

Die Beschwerde der Partei gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden sei im Eilverfahren zurückgewiesen worden, teilte das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen (OVG) mit. Die Beschwerde-Begründung des AfD-Landesverbandes habe nicht zu einer Änderung des Beschlusses geführt. Der OVG-Beschluss ist unanfechtbar.

Das Verwaltungsgericht Dresden hatte den Eilantrag im vergangenen Sommer abgelehnt. Es lägen hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass der AfD-Landesverband Sachsen Bestrebungen verfolge, die gegen die Menschenwürde bestimmter Personengruppen sowie gegen das Demokratieprinzip gerichtet seien, hiess es in der damaligen Begründung.

Das Landesamt hatte den sächsischen Landesverband der AfD im Dezember 2023 als «gesichert rechtsextremistische Bestrebung» eingestuft. Mit ihrem Eilantrag wollte die AfD erreichen, dass der Verfassungsschutz den Landesverband der Partei nicht mehr entsprechend einordnen, beobachten, behandeln und prüfen darf. (sda/dpa)

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