Angriffe auf Kraftwerke: Terrorverdacht nach Sabotage in Deutschland
Zudem werde wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt, teilte die Polizei mit.
«Derzeit sind Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich nach weiteren Beweismitteln abzusuchen», hiess es. Es komme dafür zu Sperrungen. Weitere Informationen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.
Spekulation über Zeitzünder
Am Dienstagmorgen hatten Unbekannte versucht, nahe dem Kohlekraftwerk Jänschwalde und dem Umspannwerk Preilack Kurzschlüsse zu erzeugen. Wer hinter den Angriff steckte, ist noch unklar.
Die «Bild» berichtete, dass es für den Angriff auf das Stromnetz mehr als 20 selbstgebaute Raketen gegeben habe, die mit Zeitzünder versehen gewesen sein könnten. Die Polizei bestätigte diese Informationen nicht. (sda/dpa)
