Mutmasslicher Sechsfachmörder von Stade ist tot
In einer Mutter-Kind-Einrichtung im niedersächsischen Stade wurden Ende Juni sechs Menschen getötet. Der mutmassliche Täter wollte zunächst fliehen, wurde dann aber festgenommen.
Nun soll der Mann tot sein. Der 45-Jährige habe innerhalb des Gefängnisses Suizid begangen, schreibt die Bild. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor, zitiert das Portal aus einer Mitteilung des Justizministeriums an den Unteraussschuss Justizvollzug und Straffälligenhilfe mit.
Der Verdächtige sei am Dienstagmorgen leblos in seiner Zelle gefunden worden.
Der Mann soll Ende Juni in der Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen getötet haben, darunter jeweils drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover und der Einrichtung in Stade nahe Hamburg. Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen ein Sorgerechtsstreit um die zur Tatzeit drei Monate alte Tochter des mutmasslichen Schützen. Die Polizei nahm den Verdächtigen nach der Tat fest und ermittelte wegen Mordes. (vro/sda)
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– Die Dargebotene Hand: Tel 143, www.143.ch
– Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel 147, www.147.ch
– Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch
