DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07995474 French President Emmanuel Macron reads a WWI 'poilu' soldier's diary during a visit to the World War I (WWI) Battle of the Marne Memorial in Dormans, France, 14 November 2019.  EPA/FRANCOIS NASCIMBENI / POOL  MAXPPP OUT

Präsident Emmanuel Macron verurteilt die Gewaltbereitschaft bei den Protesten zum Jahrestag der «Gelbwesten». Bild: EPA

Macron kritisiert Gewalt bei «Gelbwesten»-Protesten zum Jahrestag



Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Montag die Gewalt durch die Protestbewegung der «Gelbwesten» verurteilt. «Zu viele Stimmen verwechseln Ideale mit dem Nihilismus der Gewalt.»

Dies sagte Macron am Montag bei einer Veranstaltung im Elysée-Palast. Am Wochenende war es im Rahmen des ersten Jahrestages der «Gelbwesten»-Bewegung vor allem in Paris zu Ausschreitungen gekommen.

Der Staatschef lobte in seiner Rede die Brüderlichkeit der Menschen, die sich landesweit zu Beginn der Bewegung in den Kreisverkehren versammelt hatten. Doch einige hätten diese anfänglichen Ideale der Bewegung «auf der Suche nach Anonymität und Gewalt» pervertiert, sagte Macron weiter.

Die französische Polizei hatte am Wochenende 254 Personen nach Zusammenstössen in Paris und anderen Städten festgenommen. Innenminister Christophe Castaner machte «Gauner» und «Schlägertypen» für die Gewalt verantwortlich.

Kraftstoffpreise als Ausgangspunkt

Zum ersten landesweiten Protesttag am 17. November vor einem Jahr waren nach offiziellen Angaben mehr als 280'000 Demonstranten in gelben Warnwesten auf die Strassen geströmt, um gegen hohe Kraftstoffpreise und soziale Ungleichheit vorzugehen.

Ihr Hauptziel haben die «Gelbwesten» nicht erreicht: den Rücktritt Macrons, der für sie ein «Präsident der Reichen» ist. Der Staatschef hat als Reaktion auf die Proteste Zugeständnisse gemacht, welche die Regierung auf 17 Milliarden Euro beziffert. Dazu zählen eine Senkung der Einkommensteuer und ein höherer Mindestlohn. Die «Gelbwesten» kritisieren allerdings, davon sei fast nichts bei sozial Benachteiligten angekommen. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«L’acte 4»: Massenproteste der «Gelbwesten» in Paris

1 / 13
«L’acte 4»: Massenproteste der «Gelbwesten» in Paris
quelle: epa/epa / christophe petit tesson
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Macron will sich schriftlich an die Protestanten wenden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Renault schreibt nach Milliardenverlust wieder schwarze Zahlen

Der französische Autobauer Renault hat im ersten Halbjahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, betrug der auf den Konzern entfallene Nettogewinn 354 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Renault einen Verlust von 7.29 Milliarden Euro eingefahren. Dennoch blieb das Resultat hinter den 970 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2019, also vor der Corona-Krise, zurück.

Der Konzern sieht die Ergebnisse als Folge seines Sparplans. Der seit Mitte …

Artikel lesen
Link zum Artikel